Warten auf den Frühling: Schnee und Regen

18.03.2013 | 09:39 |   (DiePresse.com)

Auch der Wochenbeginn ist eher winterlich, das Wetter bleibt durchwachsen. In Tirol gilt Lawinenwarnstufe 3 der fünfteiligen Gefahrenskala.

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Auch am Wochenbeginn gibt es in Teilen Österreichs Neuschnee. Die österreichische Unwetterzentrale warnte vor erheblichen Neuschneemengen in Osttirol und Kärnten. "Ein Italientief schaufelt zunehmend feuchte Luft in den Süden Österreichs, am Montag muss man sich zum Teil auf tief winterliche Bedingungen einstellen", so Meteorologe Roland Reiter. Weil der Schnee nass und schwer ist, steigt auch die Lawinengefahr.

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Erhebliche Lawinengefahr

In Tirol herrscht verbreitet erhebliche Lawinengefahr. Nach Angaben der Experten des Landes vom Montag wurde oberhalb von 1.800 Metern die Stufe "3" der fünfteiligen Skala erreicht. Die Hauptgefahr gehe dabei von frischen Triebschneeansammlungen aus. Diese seien mit der Altschneeoberfläche meist schlecht verbunden und könnten bereits durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden.

Dazu reiche schon das Gewicht eines Wintersportlers aus, hieß es. Gefahrenstellen waren besonders in Triebschneehängen und Kammlagen aller Expositionen oberhalb von 1.800 Metern zu finden. Anzahl und Verbreitung würden mit der Seehöhe zunehmen.

Mit den teils intensiven Schneefällen werde die Lawinengefahr in Osttirol und entlang des Alpenhauptkammes im Tagesverlauf weiter ansteigen. Auch für die kommenden Tage rechneten die Experten mit erheblicher Lawinengefahr.

Durchwachsene Aussichten

Im Laufe des Montagnachmittags wird es von Westen her vermehrt regnen und schneien, teilweise bis in tiefere Lagen. Auch in der Nacht auf Dienstag können in den Bergen wieder einige Zentimeter Neuschnee dazukommen.

Am Mittwoch beginnt der Frühling - zumindest dem Kalender nach. Exakt um 12.02 Uhr ist der Winter 2012/2013 Geschichte. Der Tag bietet zunächst durchaus blendende Aussichten - und in der Nordosthälfte Österreichs wird aufziehende höhere Bewölkung den Sonnenschein nur allmählich abschwächen. Sonst trübt es sich allerdings langsam ein, und der Abend wird Vorarlberg, Tirol und Kärnten Regen- sowie Schneeschauer bescheren. Das prognostizierte die ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik) am Montag. Die Schneefallgrenze sinkt am Mittwoch bis unter 1000 Meter.

 

(APA)

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