Heinz Fischer: Ab durch die Rettungsgasse

18.04.2013 | 17:51 |   (Die Presse)

Bundespräsident Heinz Fischer nahm mit einem Staatsgast den schnellsten Weg. Ist das erlaubt?

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Wien/Linz/M. s. Darf ein Bundespräsident im Dienst einfach mitten durch eine von Autofahrern gebildete Rettungsgasse fahren? Dies war am Mittwoch auf der Linzer A7 der Fall. Antwort auf die Eingangsfrage: Er darf.

Nein, es gibt in der Straßenverkehrsordnung (StVO) keine Regel, wonach Staatsoberhäupter immer durch Rettungsgassen fahren dürfen. Aber: Die Limousine des Präsidenten und seines luxemburgischen Staatsgasts Großherzog Henri wurde von der Polizei mit Blaulicht und Folgetonhorn eskortiert. Daher durfte die Rettungsgasse benutzt werden.

„Wenn Blaulicht im Spiel ist, dürfen Einsatzfahrzeuge die Rettungsgasse befahren.“ Wer bei „Einsätzen“ dabei sei, sei eben miterfasst. Das bestätigt Thomas Woitsch, Sprecher des Autofahrerklubs Arbö, der „Presse“, nach Rücksprache mit Verkehrsjuristen. Die Präsidentschaftskanzlei verwies auf die StVO. Dort heißt es, dass Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht und Folgeton auch „zur Abwicklung eines protokollarisch festgelegten Programms für Staatsbesuche (...)“ verwendet werden dürfen. Zum Abschluss seines Staatsbesuchs ist der Großherzog am Mittwoch am Linzer Flughafen mit militärischen Ehren verabschiedet worden. Zwei Saab 105 Ö eskortierten die luxemburgische Regierungsmaschine bis an die Staatsgrenze.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.04.2013)

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96 Kommentare
 
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Es sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein das

seine Durchlaucht der Präsident von Österreich, Präsidiumsmitglied der österreichisch-nordkoreanischen Freundschaftsgesellschaft und sein Hochwohlgeborener Gast ohne Behinderung durch den gemeinen Pöbel zu der Regierungsmaschine gelangen können.....

Österreich darf nicht Pjöngjang werden!

rot, grün, Fischer -> abwählen und verbieten

Fischer

Wie der Putin in Moskau, da werden auch die Straßen für den übrigen Verkehr gesperrt.


Es reicht

Rücktritt jetzt!!!!!

Heinz Fischer:gelebte Demokratie a'la Pjöngjang!

Was anderes kann man von diesem Parteisoldaten nicht erwarten!

Aha.

Also nennt sich Fischers universelle Busspur "Rettungsgasse". Macht auch Sinn, er ist ja nicht mehr der Jüngste....

bitte

schei.... euch njcht an !

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Gesetz versus Moral

Wenn ich mich richtig erinnere, meinte Präsident Fischer mal, das nicht alles was auch gesetzlich erlaubt sei, auch moralisch OK ist...
Es mag zwar gesetzlich erlaubt sein, aber offensichtlich hält er es nicht so mit der Moral...

Andere Lösung:

UHBP: "Tut mir leid mein lieber Herzog, aber da stockt der Verkehr, wir müssen jetzt eine Rettungsgasse bilden, sonst werden wir g´straft von der ASFINAG, die hat uns schon auf Video.
Herzog: "Formidabel, Ihr Östereicher, was Ihr alles habt, natürlich, könnt ja was passiert sein !"
UHBP an Polizei: "Habt´s g´hört, nix isses mit durchfahren, ich will ja wieder gewählt werden, also brav: zwei weiße Mäuse links zwei weiße Mäuse rechts, dann fädeln wir uns auf, die AUDI links, die Mercedes rechts (eh`klar) und dass ihr mir dann wenn´s weitergeht ja brav das Reißverschlußsysthem anwendet ..
Herzog: "Reißver ... was ???"
UHBP: "Reißverschlußsystem, heißt so, weil sich in Österreich alle dort aufführen, wie die "Offene Hose" .... !"
Herzog: "AHA, sehr gut, sehr gut ...... aber was ist jetzt mit dem ungarischen LKW, der da zwischen uns g´rad durchfährt .."

UHBP: "Gastfreundschaft lieber Fürst, hohe Diplomatie und Nachbarschaftsliebe, die lassen wir ungestraft, sonst ist der Orban wieder böse und enteignet unsere Bauern in Ungarn ...!"

Herzog:"Völkerverbindend, da wird die Autobahn ja wirklich zu einer "Begegnungszone" !"

UHBP: "Da fällt mir was ein!" ... Zu seinem Sekretär:" Gehn´s, hab` g´rad eine Idee, rufens´ gleich an bei der Vassiliaku in Wien, ob man solche gscheiten Lösungen nicht auch für die Maria Hilfer Strassen kriegen können ... !" Vieleicht hat die AFINAG noch a paar Rettungsgassentaferl über ..."

Herzog: "Sehr schlau, diese Östereicher, sehr schlau ....!"

Man sollte da nicht lange herumreden sondern gleich Nägeln mit Köpfen machen!

Auf allen österreichischen Straßen wird eine zusätzliche Obrigkeitsspur gebaut, die ausschliesslich von allen politischen Kapazundern und deren Hapschis benutzt werden darf.
Der Bedarf ist offenbar gegeben und daher sollten uns unsere Politiker solche Kleinigkeiten doch wert sein, schliesslich sind sie ja unermüdlich unterwegs um unseren Schuldenstand in die Höhe zu treiben......


Wann..

..tritt er endlich ab?

Vor dem Gesetz sind alle gleich!

Ein sozialdemokratischer Präsident mit kryptokommunistischen Zügen und agnostischer Feigling ist jedoch gleicher!

Jetzt kennen wir den wahren Zweck von sogenannten "Rettungsgassen"

Freie Fahrt für (freie) Politiker. Denn der einfache Bürger ist hierzulande schon lange nicht mehr frei.

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Katastrophale

Vorbildwirkung des obersten Saubermanns!

viel Wind um nix......


Ein Staatsgast

wurde mit gebührendem Respekt behandelt. Überdies ist ein Staatsoberhaupt, in diesem Falle zwei, im Stau von vornherein ein Sicherheitsproblem. Populismusaffine Kleingeister, die ja von diversen Krawallzeitungen bestens bedient werden, greifen natürlich gerne nach diesem Motiv ihrers täglichen Empörungsbedürfnisses (auch keine Überraschung). Derartige Entscheidungen trifft überdies nicht der Herr Bundespräsident, sondern jene die für die Sicherheit verantwortlich sind, sie haben richtig entschieden.

also ich zahl den zirkusdirektor

nicht fürs im-stau-stehen.

Re: also ich zahl den zirkusdirektor

warum schafft man das amt des BP nicht ab. man würde sich viel Geld ersparen

Re: Re: also ich zahl den zirkusdirektor

Weil die Bundesverfassung nicht so einfach gestrickt ist wie so mancher Populismusfan. Weil man aus der BV nicht so einfach einen Baustein herauspicken kann. Wenn, dann eine Gesamtneugestaltung der BV. Für populistische Einfachdenker ein wenig kompliziert.

Re: Re: Re: also ich zahl den zirkusdirektor

Jetzt hörens aber auf, einen hauptberuflichen Würdenträger braucht aber niemand.......

Politiker wie J. Vogel in SPD

oder Königin Beatrix NL, welche Sonderbehandlung bei Sicheheitskontrollen verweigern und sich in der Reihe anstellen, sind die Seltenheit. Wer will sich schon mit dem Pöbel gemein machen un die Unbillen des täglichen Lebens über sich ergehen lassen.-

Hm...

Das erklärt natürlich das Ziel des Ausflugs,...

Margit Fischer wurde als Margit Binder im Juni 1943 in Stockholm geboren und kehrte 1949 im Alter von sechs Jahren mit ihren Eltern Anni und Otto Binder - die vor der Nazidiktatur von Österreich nach Schweden emigriert waren - nach Wien zurück, wo sie die Schule besuchte. 1961 legte sie die Maturaprüfung ab.

Danach besuchte sie die vierjährige Höhere Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt für Textilindustrie im fünften Wiener Gemeindebezirk Margareten, die sie 1965 mit Diplomprüfung abschloss.

1965 und 1966 arbeitete Margit Fischer als Stoffdesignerin bei der Pottendorfer Textilwerke AG. 1966 legte sie die Meisterprüfung der Weberei ab, arbeitete 1967 bei Märta Måås-Fjetterström in Stockholm und von 1967 bis 1970 als Textilrestauratorin im Museum für angewandte Kunst in Wien. Anschließend studierte sie drei Jahre Kunstgeschichte an der Universität Wien.

Margit Fischer ist seit 20. September 1968 mit Heinz Fischer (seit 2004 Bundespräsident der Republik Österreich) verheiratet.

Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun?

„cybersmile“, Sie protzen hier mit Wissen über die Frau des Bundespräsidenten, das Sie selbst gar nicht haben.

Sie haben es ganz einfach von Wikipedia abgeschrieben. Ob das stimmt, ist bei Wikipedia gar nicht so sicher, denn dort kann jeder schreiben, was er für richtig hält, es gibt niemand, der das dann auf Richtigkeit prüft.

Deutlich erkennbar an folgenden Fakten: Frau Fischer hat offensichtlich zuerst eine Allgemeinbildende Mittelschule besucht und dort die Matura gemacht. Danach hat sie eine Berufsbildende Mittelschule besucht, dort aber keine „Diplomprüfung“, sondern eine zweite Matura abgelegt. Das ist Wikipedia in Reinkultur.

Wahrscheinlich haben Sie nicht einmal abgeschrieben, ist ja zuviel Arbeit, Sie haben es einfach kopiert. Kopiert schon, kapiert aber nicht, wie der Wahrheitsgehalt des Wikipedia-Beitrages deutlich zeigt, der Ihnen sichtlich entgangen ist.

Damit wird die nächste Frage, die ich zu stellen habe, eigentlich überflüssig.

Ich stelle sie trotzdem:

Was hat die Vita Frau Margit Fischers mit dem „Ziel des Ausfluges“, also mit dem Besuchsprogramm eines Staatsgastes aus Luxemburg zu tun?

Antwort werde ich von Ihnen keine bekommen, weil es auf diese Frage keine Antwort gibt!

Re: Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun?

"Sie haben es ganz einfach von Wikipedia abgeschrieben."
und?
die "presse" schreibt auch von der apa ab, ohne Korrekturlesen......

So oder so ein Ärgernis

„mecreant“, weil die Presse unter jeden Artikel, den sie von der APA übernimmt, ausweist, daß sie von der APA übernommen hat.

„cybersmile“ tut aber so, als ob das auf seinem eigenen Mist gewachsen wäre und schreibt zudem alles ab, wo jeder ein wenig Informierter erkennen muß, daß die Aussagen von Wikipedia teilweise schlicht falsch sind.

Dazu kommt, daß nicht erkennbar ist, welchen Zusammenhang „cybersmile“ mit der Information im vorliegenden Artikel überhaupt sehen will.

Mit anderen Worten, wenn „cybersmile“ seine Umwelt täuschen will, dann muß er sich mehr Mühe machen, etwa, indem er die Informationen aus Wikipedia in der Formulierung so abändert, daß man ihre Herkunft nicht mehr so einfach erkennen kann.

Dann aber bleibt es trotzdem ein Plagiat. Und bleibt so oder so eine Ärgernis!

Re: Hm...

Hm, und was hat dieses Plagiat (copy & paste aus wikipedia) jetzt mit dem Artikel zu tun?

 
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