Oberösterreich: Hangrutsch beschäftigt Einsatzkräfte

12.06.2013 | 11:10 |   (DiePresse.com)

Ein Hang rutscht in Großraming auf einer Fläche von einem halben Quadratkilometer in unverbautes Gebiet. In der Gefahrenzone stehen aber auch 16 Häuser.

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Ein großer Hangrutsch im sogenannten Pechgraben beschäftigt die Gemeinde Großraming im oberösterreichischen Bezirk Steyr-Land. Bis zu zwei Meter tiefe Risse und Klüfte wurden festgestellt. Rund 30 Feuerwehrleute sind mit der Entwässerung und Stabilisierung beschäftigt. Für heute, Mittwoch, wurde das Bundesheer angefordert. "Für die Bevölkerung besteht akut keine Gefahr", betonen Landeshauptmann Josef Pühringer und Katastrophenschutzlandesrat Max Hiegelsberger.

Ein Teil des Hanges rutscht, beschleunigt von den heftigen Regenfällen der vergangenen Tage, auf einer Fläche von einem halben Quadratkilometer in unverbautes Gebiet. In der Gefahrenzone stehen aber auch 16 Häuser. Diese seien jedoch nicht bedroht, solange eine Verklausung eines Baches in dem Areal verhindert werden kann. "Es wird auf Hochtouren an Stabilisierungsmaßnahmen gearbeitet, die auch Wirkung zeigen", erklärten Pühringer und Hiegelsberger in einer Aussendung.

Bundesheer bringt Rohre

38 Mann des Bundesheeres mit einem Hubschrauber wurden für Schlägerungsarbeiten angefordert. Außerdem sollten sie Drainagerohre transportieren, die auf einer Länge von 800 Metern verlegt werden sollten. Einen Hangrutsch dieses Ausmaßes hat es nach Auskunft des Landes bisher nur in zweimal in Österreich gegeben: im Gschliefgraben in Gmunden in Oberösterreich und in Sibratsgfäll in Vorarlberg.

Unterdessen beendet das Bundesheer seinen Assistenzeinsatz nach der Flut in Oberösterreich. Bis zu 1300 Soldaten waren damit beschäftigt, Personen zu bergen und die Infrastruktur wiederherzustellen. Weiter in Betrieb bleibt vorerst die Trinkwasseraufbereitungsanlage in der Gemeinde Goldwörth im Bezirk Urfahr-Umgebung, die vom Hochwasser arg getroffen wurde.

APA/ALOIS GRUBER

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APA/DIE.WILDBACH

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(APA)

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5 Kommentare

Und er heißt "Pechgraben". Also nicht "Glücksgraben".......

bauen ja auch welche im "Gschlief-Graben" und so.
ich würde bedenkenlos im "Bergsturzgraben", "Rutschgraben". "Murgraben", "Lawinengraben" , "Hochwassergraben" bauen.
Zahlt ja alles die Republik.

Re: Und er heißt "Pechgraben". Also nicht "Glücksgraben".......

Egal, wie der Graben heißt, ohne Baubewilligung kann dort nicht gebaut worden sein.
Wer ist also in erster Linie verantwortlich???

Re: Re: Und er heißt "Pechgraben". Also nicht "Glücksgraben".......

ja, klagens halt den Bürgermeister!
Warum nur 30 % aus dem Katastrophenfonds, wo doch der Bürgermeister 100 % zahlen muss?

Re: Re: Re: Und er heißt "Pechgraben". Also nicht "Glücksgraben".......

Liebe Radfahrerin, ich werde überhaupt niemand klagen. Ich wollte nur zu Ihrem gehässigen Kommentar eine sachliche Bemerkung anfügen.
Umsonst, wie ich sehe. Also schlafen Sie halt noch ein bissel aus, damit Sie wieder klar denken können!

Re: Und er heißt "Pechgraben". Also nicht "Glücksgraben".......

Dann bauen's doch ENDLICH(!), Madam! Das nächste Hochwasser kommt bestimmt - und wir hätten dann die Chance, dass Sie verschwänden!

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