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Gegen alle Instanzen: Kampf ums Kind

Gegen alle Instanzen: Kampf ums Kind
Gegen alle Instanzen: Kampf ums Kind / Bild: (c) Clemens Fabry 

Der Obsorgestreit um Sofia sorgt für Emotionen: Die Sechsjährige soll nach Italien zu ihrem Vater gebracht werden, der Mutter droht Haft. Für Mittwoch ist eine Demo geplant.

 (Die Presse)

Wien. Der Streit um ein Kind ist immer kompliziert, aber in Zeiten der globalisierten Beziehungswelt noch ein wenig mehr. Je öfter Liebesbeziehungen über Ländergrenzen hinweg eingegangen werden, desto vertrauter werden Bilder, wie sie derzeit durch die Medien gehen: Die Niederösterreicherin Doris Povse sitzt mit ihrer sechsjährigen Tochter Sofia und verzweifeltem Gesicht im Grünen. Der Aufenthaltsort: unbekannt. Denn Povse kämpft dagegen, dass ihr die Tochter nach vier Jahren abgenommen und zum Vater nach Italien gebracht wird. Dieser hat in Venedig das Sorgerecht erstritten. Das Mädchen aber, so sagt zumindest die Mutter, soll sich weder an den Vater erinnern, noch ein Wort Italienisch sprechen. Morgen, Mittwoch, findet auf dem Ballhausplatz eine Demonstration statt. Quasi ein letztes Aufbegehren in einem Fall, in dem so gut wie alle Rechtsmittel ausgeschöpft sind. Denn mehrfach haben Gerichte entschieden, dass das Mädchen nach Italien muss.

Die Geschichte beginnt 2008, als Doris Povse mit ihrer kleinen Tochter Hals über Kopf Italien verlässt. Der Freund soll sie geschlagen haben, behauptet Povse. Daraufhin entbrennt ein Rechtsstreit, der teilweise gleichzeitig in zwei Ländern geführt wird. Einerseits wird Doris Povse nach ihrer Flucht im August 2009 im Bezirksgericht Judenburg (sie lebte damals in der Steiermark) die Obsorge für ihre Tochter zugesprochen. Andererseits hat mittlerweile der Vater in Italien die Obsorge für seine Tochter beantragt. Hier entscheidet das Gericht Venedig im Juli 2009, dass das Kind nach Italien zurückgeführt werden muss. Damit dann über die Obsorge in Italien verhandelt werden kann.

Doch Povse weigert sich, mit dem Kind zurückzukehren. Währenddessen mahlen die Mühlen der italienischen Justiz weiter. Grund ist das Haager Übereinkommen über Kindesentführung sowie die Brüssel-IIa-Verordnung, auf die sich Mauro A., der Vater von Sofia, beruft. Diese Abkommen legen Regeln für internationale Streitfälle im Sorgerecht fest. Zuständig für ein Urteil ist demnach das Gericht aus dem Land, aus dem das Kind von einem Elternteil weggebracht wurde. Da Sofias Mutter das Kind im Alleingang von Italien nach Österreich brachte, ist also die italienische Justiz zuständig.

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Höchstgerichte: Italien zuständig

In Venedig wird Sofias Mutter sodann das Sorgerecht für ihre Tochter im November 2011 abgesprochen – Povse hat sich ja geweigert, das Kind zurück nach Italien zu bringen. Sie beruft nicht gegen dieses Urteil. Dafür versucht sie es an anderen Stellen. Um die Rückführung zu verhindern, geht sie vor den Obersten Gerichtshof (OGH), vor den Europäischen Gerichtshof in Luxemburg, den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg. Aber alle Gerichte betonten, dass Italien für das Urteil in der Sache zuständig sei und Österreich daher gar nicht mehr in der Sache prüfen dürfe, bei wem das Kind am besten aufgehoben ist.

Es vergehen Jahre. Sofia wird sechs. Sie lebt im Bezirk Baden, hat einen kleinen Halbbruder bekommen. Doch laut den Urteilen muss Sofia nach Italien. Ein Antrag auf Aufschiebung der Vollstreckung des Urteils wird vor Kurzem abgelehnt. Als kürzlich der Gerichtsvollzieher vor dem Haus steht, sind Sofia und ihre Mutter aber auf Urlaub – und halten sich seither versteckt.

Auch strafrechtlich droht der Mutter Ungemach, weil sie sich dem Gericht widersetzt: In Italien wurde sie wegen Kindesentführung (nicht rechtskräftig) zu 15 Monaten Haft verurteilt. Zusätzlich hat der Kindesvater seine Ex-Partnerin auch in Österreich angezeigt. Jetzt laufen hier ebenfalls strafrechtliche Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt, weil die Mutter den hiesigen Gerichtsbeschlüssen nicht nachkommt, das Kind zurückhält. Als Höchststrafe drohen drei Jahre Haft. Zusätzlich zum italienischen Urteil, weil es sich um zwei zeitlich unterschiedliche Fälle der Kindesentziehung handelt, so die Staatsanwaltschaft.

UN-Konvention als Strohhalm?

Einzig über einen Rekurs von Povses Anwältin Astrid Wagner wurde noch nicht entschieden. Sie beruft sich auf die UN-Konvention über die Rechte der Kinder und will, dass ein im Juni 2013 veröffentlichtes Gutachten über die psychischen Folgen der Rückführung für Sofia vor Gericht beachtet wird. Demnach könnten der Sechsjährigen psychische Folgen bis zur Persönlichkeitsstörung drohen. Auch Jugendanwältin Monika Pinterits und Psychoanalytikerin Rotraud Perner haben sich kritisch zur Rückführung geäußert. Zudem versuchen die Unterstützer der Mutter mit Politikern und Prominenten öffentlichen Druck zu erzeugen – auch wenn die Rechtslage gegen einen Verbleib der Tochter in Österreich zu sprechen scheint.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.08.2013)

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98 Kommentare
 
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kein Wunder

Klar doch, dass Österreiche Männer keine Kinder mehr haben wollen. Es fehlen also nicht Kigaplatze oder Kindergeld - es fehlt die Rechtsbasis.

Denkanstoß „Väterrechte“ versus „Mutterrechte“ - eine Themenverfehlung TEIL 3


Die konkrete Situation ist für das kleine Mädchen Sofia schlimm und ich finde es gut und wünschenswert, dass Menschen für Kinder und deren Wohlergehen auf die Straße gehen!!
Ich verstehe zum JETZIGEN Zeitpunkt auch die Angst und Sorge der Mutter und der kleinen Sofia.
Das was mich aber maßlos stört ist, dass bei derartigen Fällen immer ausgeblendet wird, auch von den Medien, WIE kam es zu der jetzigen Situation. Alles wird alleine dem anderen (angeblich bösen) Elternteil zugeschoben, und schon wieder wird versucht zu polarisieren. Wie kann es sein, dass das Mädchen seit 4 Jahren, zwei Drittel der Lebenszeit von Sofia, ihren Vater nicht gesehen hat?? . . . wohl nur, wenn der Kontakt bewusst blockiert wurde und niemand der Verantwortlichen an einer Lösung – 4 Jahre lang(!) - – gearbeitet hat.

Re: Denkanstoß „Väterrechte“ versus „Mutterrechte“ - eine Themenverfehlung TEIL 3

Sehr geehrte Frau Mag. Krankl,

was sagt uns das?
Das österreichische Familienrecht ist am Ende. Es gibt wie Sie wissen national X-10.000e solche Fälle.
Grund ist die völlig entartete Familienrechtssprechung die wie der radikalfeministischen Frauenbewegung der 80er, die in roten und grünen Gefilden beheimatet war, zu verdanken haben.
Ich habe seit 1990 das "Pech" gehabt, genau in der HOCH-ZEIT des gnadenlosen Abräumens der Mütter im Trennungsfalle 4 Kinder zu haben.
Mein Leben wurde erpresserisch RUINIERT.

Und immer erst dann wenn ausländische Väter betroffen sind, kommt die ganze österreichische Familienrechtsperversion, die eindeutig gegen mehrere Grundrechte der UN Menschenrechtscharta verstoßt, medial halbwegs ausgeglichen zum Tragen.

DAS ÖSTERREICHISCHE SORGERECHT GEHÖRT ABGESCHAFFT. Es gehört durch eine SorgePFLICHT ersetzt!

Denn Mütter bekommen heutzutage nur mehr Kinder, um Rechte und Kohle reklamieren zu können. Oder der Vater bringt immer genug zum Verbraten heim, sonst ABZOCKE.

Österreich liegt in seiner Auffassung wahrscheinlich hinter fast allen nicht-fundamentalislamistischen afrikanischen Staaten.

Es muss sich was ändern. Denn schon heute wandern

Diese Mutter hat dem Kind schon maximalen Schaden zugefügt. Es sieht nicht danach aus, als ob sie lernbereit ist. Also soll das Kind auch zum Vater kommen, aber die Mutter auch sehen dürfen.

Unglaublich, was diese Femen-Bananenrepublik Österreich wieder angerichtet hat!

Mit freundlichen Grüßen
Heinz Köberl

Re: Re: Denkanstoß „Väterrechte“ versus „Mutterrechte“ - eine Themenverfehlung TEIL 3

Ein mutiger Vater, der im Gegensatz zu anderen Feiglingen auch mit dem Realnamen zeichnet....

Re: Re: Denkanstoß „Väterrechte“ versus „Mutterrechte“ - eine Themenverfehlung TEIL 3

PS:
Ich liebe meine Kinder. Alle 4 einfach nur toll und bewundernswert. Würde mit 20 sofort wieder 4 wollen. Jedoch niemals in Österreich.

Doch kann nicht jeder 5-stellige Beträge in Anwälte usw. mobilisieren wie ich.

95% müssen vorher dieser Erpressung nachgeben, bekommen durch fadenscheinige Argumente der Richterinnen auch keine Rechtsvertretungsunterstützung. Viele bringen sich auch um. Kümmert in diesem Dreckstaat keinen! Läuft dann unter: "War halt seelisch instabil, der Arme.."
Eine Frau dagegen arbeitet einfach mal nix und hat schon die Prozesskosten durch den Staat finanziert. Die Anwälte freuts, gutes Geschäft.

Korrektur zu Oben: "Denn schon heute wandern gebildete, fleißige Menschen mit größeren Karriere und Familienplänen MASSENHAFT aus Österreich aus." sollte es heißen.

Logisch: Wer in Österreich Vater wird hat bei diesen sexistischen Jugendämtern und Gerichten bereits sein Todesurteil unterschrieben.
Wenns der Mutter nicht passt, vollstreckt sie.
Ganz einfach!

Denkanstoß „Väterrechte“ versus „Mutterrechte“ - eine Themenverfehlung TEIL 7



Wenn Frau Bundesminister Karl Sofia ein Spielzeug schickt – wie angeblich berichtet – so hilft das Sofia nicht! Im Übrigen könnte sie dann gleich mehrere Lastwagen an Spielzeug kaufen, um all das Leid bei unzähligen Kindern, wo verantwortliche Stellen das Kindeswohl eindeutig missachten, zu mildern!
Deshalb kann ich die Aufforderung an die Frau Bundesminister Karl, durch die Anwältin der Mutter, endlich im Bereich Kinderrechte und Kinderschutz die Hausaufgaben zu machen, nur voll unterstützen!
Diese Hausaufgaben wären ihr jedoch von den mündigen Bürgern aufzutragen, von denen es im Bereich Familienrecht/Kinderschutz mehr als genug gäbe.
Ich wünsche der Mutter und dem Vater, dass sie mit wirklich professioneller Hilfe – z.B. mit internationaler Mediation, wie von der Rechtsvertretung der Mutter vorgeschlagen - eine gute Lösung für Sofia, ein schützenswertes kleines Mädchen, finden.

Alles Gute für die weitere Entwicklung!

Mag. Michaela Krankl, Verteidigerin in Strafsachen, RAA
1080 Wien, Lerchenfelder Straße 120/2/28
Telefon: 01 /409 12 65
E-mail: mag.krankl@hotmail.com

Denkanstoß „Väterrechte“ versus „Mutterrechte“ - eine Themenverfehlung TEIL 6


Doch leider muss ich immer wieder feststellen:
gebilligt wird ein solch` öffentliches, mediales Vorgehen in einem Pflegschaftsverfahren nur, wenn Mütter es tun. Schreiten Väter auf die Straße, ist es unliebsamer Aktionismus, treten Väter an die Medien heran, wird es als kindeswohlschädigend, aggressiv, emphatielos gewertet und wird oftmals gleich kriminalisiert. Es wird damit argumentiert die Öffentlichkeit schade dem Kind, das mediale Vorgehen zeige somit die Erziehungsunfähigkeit.
Diese Ungleichbehandlung durch die Gesellschaft, die Medien und die Verantwortlichen ist unerträglich und durch nichts zu rechtfertigen.
Denn wenn staatliche Institutionen, Gerichte, Jugendämter versagen, das Kindeswohl auf der Strecke bleibt oder unter Aktenseiten verschüttet wird – dann bleibt nur mehr die Öffentlichkeit um Kindern zu helfen!
Und zwar unabhängig davon, ob das Unrecht eine Mutter oder ein Vater aufzeigt.

Denkanstoß „Väterrechte“ versus „Mutterrechte“ - eine Themenverfehlung TEIL 5

Auf diese Weise wird man mit realem Kinderschutz, mit der gebotenen faktischen Umsetzung von Kinderrechten nicht weiterkommen. Aber will man das überhaupt?
Eine Individualbeschwerdemöglichkeit von Kindern wie sie von Österreich bereits 2011 unterschrieben, aber bis heute wieder mal nicht ratifiziert wurde zeigt aufs Neue, man fürchtet sich vor den Stimmen/Meinungen der Kinder, man will sie als eigenständige Rechtssubjekte noch immer nicht anerkennen!
Die Worte der Mutter:
„Jene Bürger und Bürgerinnen die uns helfen sind KEINE VERBRECHER. Es ist ein Zeichen von GRÖSSE, MENSCHLICHKEIT und moralischer VERANTWORTUNG. Leider sind das Werte die in unserem Land scheinbar verlorengegangen sind“,
kann ich nur zu 100% bestätigen und verdienen jene Menschen, die sich aktiv für Kinderrechte einsetzen – wie all jene, die auch an der Demo teilgenommen haben – Anerkennung.

Denkanstoß „Väterrechte“ versus „MÜtterrechte“ - eine Themenverfehlung TEIL 4


Was konkret haben ALLE für das Mädchen Verantwortlichen – und hier meine ich auch die Mutter (und das soll keine Provokation sein, sondern ein Denkanstoß) und den Vater - sowie Gerichte, Jugendämter, Sachverständige etc. die letzten 4 Jahre getan, um eine Entfremdung des Mädchens von ihrem Vater zu verhindern? Was wurde getan um den Konflikt zu deeskalieren?
Offenbar von allen Verantwortlichen jahrelang NICHTS – wie in so vielen Fällen.
Echter Kinderschutz ist in Österreich kein politisches Anliegen – man versucht politische Stimmen von Müttern oder Vätern/Frauen und Männern zu lukrieren, man versucht weiter zu polarisieren, man stopft Millionen von Förderungen in zumeist einseitig orientierte Institutionen, die wieder die Polarisierung und den „Geschlechter-Kampf“ schüren.

Denkanstoß "Väterrechte" versus "Mütterrechte" eine Themenverfehlung Teil 2

Einzige Möglichkeit derartige Familiendramen zu verhindern ist, dass Eltern es als von der Natur gegeben erachten, dass ein Kind für eine gesunde Entwicklung Mutter und Vater braucht, ohne Wenn und Aber – ausgenommen es ist tatsächlich Gewalt im Spiel.
Im „Kampf“ ums Kind wird aber immer wieder (öfter) dieser „Joker“ Gewalt, ja sogar bis zum wissentlich falschen Vorwurf des sexuellen Missbrauchs, verwendet um die eigene Position zu stärken und den anderen Elternteil oft zu vernichten oder für immer auszuschalten. Dieses Mittel bewährt sich leider immer wieder, da jeglicher Kontakt damit sofort blockiert werden kann! Sachverständige, aber auch ich selbst, registrieren ein Ansteigen dieser Falsch-Vorwürfe. In vielen Fällen soll die gemeinsame Obsorge damit verhindert werden, der Elternteil ausgeschaltet werden.
Eine besorgniserregende Entwicklung, die keinesfalls im Kindeswohl liegt. Doch einseitige Macht, macht erfinderisch, dies oft zum Schaden der Kinder.

Denkanstoß "Väterrechte" versus "Mütterrechte" eine Themenverfehlung Teil 1

Seit fast 20 Jahren bin ich im Zuge meiner anwaltlichen Tätigkeit mit Pflegschaftsverfahren befasst und ist es mir ein Bedürfnis zu dem Fall Sofia POVSE folgendes zu sagen:
Das was die kleine Sofia leider erleiden muss, ist kein Einzelfall und nicht das einzige Obsorge-Drama des Sommers 2013, wie es von den Medien bezeichnet wird. Es ist nur eines, worüber berichtet wird. Derartige traumatisierende Schicksale treffen leider viel zu viele Kinder – tagtäglich, und in vergleichbarer Härte.
Aber solange alle immer wieder nur von „Väterlobby“ und „Mütterlobby“ von „Väterrechten“ und „Mütterrechten“ sprechen – solange wird es möglich sein, dass Kinder als eigenständige Rechtssubjekte überhaupt nicht wahrgenommen werden und Gerichte, Jugendämter, Sachverständige darüber entscheiden was gut für unsere Kinder ist.
Solange polarisiert wird, werden die Kinder zwischen den einzelnen Positionen zerrieben, aufgerieben, bis dass sie letztlich als Selbstschutz, eine Seite – entweder den Vater oder die Mutter – aufgeben, verleugnen, ablehnen.

Kinderrecht auf beide Eltern

Wenn man sich trennt darf man das Kind eben nicht einfach packen wie einen Kofferund abhauen! Man wird wohl im selben Bezirk bleiben wegen dem Kindeswohl. Vollkommen dämlich ist es weit entfernt ein zweites Kind in die Welt zu setzen! Wo bleibt da die Verantwortung?

Klaro! Kind weg, Familienbeihilfe weg.

Existenzbedrohend......

es ist schwierig zu erklären....

....aber das Bild sagt eh schon alles, ZUMINDEST FÜR DEN LESER.....mich wundert ja, dass man da nicht noch einen alkoholisierten italienischen Tyrann abgebildet hat......ich sage, SO GEHT ES AUCH NICHT......dieses Kind wurde seinem Vater GERAUBT, so geht es nicht...SIE SOLLTE SICH DER VERANTWORTUNG STELLEN(NICHT STEHLEN) und vor einem italienischen Gericht DIE WAHRHEIT sagen.......was hat sie zu befürchten??? Italien ist ein bissi komisch, ABER DIE GERICHTE HABEN MINDESTENS UNSEREN STANDARD....also FRIEDE!
mfg
das Kind soll keine Waffe sein, sondern den Vater und Mutter-Frieden finden!

der wahre Elternteil

der Inhalt des "kaukasischen Kreidekreises" sollte den Richtern zu denken geben - der schlaue "Armeleuterichter" ist wohl klüger gewesen als unsere Justiz.

unsere justiz unsere regierung versagt tag für tag

ein däne kann entführen wies ihm passt ein Italiener der nie zu haus und fähig ist ein Kind zu erziehen wird bald ein Kind ausgeliefert

wie schwach ist dieses land mit ihren Politikern

wir brauchen ne starke neue Führung die sich was verantworten traut und nicht den sesselpf.... in brüssel hörig ist sondern für unsere Bevölkerung einsteht

deshalb kein x für spö övp

Re:

Sie kennen den Italiener? Oder reicht es Ihnen, nur eine Seite gehört zu haben, weil es die der Kindsmutter ist und diese die Wahrheit gepachtet hat?

Überlegen Sie mal wo diese Kinder geboren sind, was Ihr Ursprungsland ist, dann werden Sie vielleicht erkennen, wer die Kinder zuerst von wem weggenommen hat.

Gewaltentrennung

Wenn sich die Politik in die Justiz einmischt, samma eben in Russland. Ich finde es auch fies, dass sie und der Rest der reißerischen Medien nur für die Frau interessen. Der Mann hat wohl in ihren Augen keine Rechte. Es ist wirklich anmaßend mit zu Urteilen, obwohl sie weniger von dem Fall gesehen haben, als jede einzelne der 4 Instanzen.

Nachdem hier alle so gescheit sind eine Frage:

Das Sorgerecht hat der Vater bekommen - nanet, als Italiener in Italien. Also hätte sie das Kind bei ihm lassen müssen. Welche Mutter kann das schon? Die Szenen bei einem zwei- oder vierwöchigen Besuchsrecht der Mutter möchte ich mir gar nicht ausmalen. Oder glaubt wirklich jemand, ein zweijähriges Kind bleibt lieber beim Vater als bei der Mutter, wenn es diesen vielleicht nur ein bis zwei Stunden am Tag gesehen hat. Die Italienischkenntnisse werden da bei einem unter Zweijährigen auch schon gigantisch gewesen sein.

Aber natürlich Recht muss Recht bleiben, koste es was es wolle und wenn es nur eine Kinderseele ist.


Re:

Dann hätte sie eben in Italien bleiben müssen. Wäre ich geschieden, würde ich nicht einmal in ein anderes Bundesland ziehen, um meinem Kind nie die Möglichkeit zu nehmen, zu seinem Vater einen wirklich engen Kontakt beizubehalten.

Re: Nachdem hier alle so gescheit sind eine Frage:

Die Mutter hat das Kind rechtswidrig entwendet. Da gibt's nix zu diskutieren und auch kein herumgesülze, von wegen "Kinderseele".

Diese Gesetze gibt es, um das Kind zu schützen - hätte sie sich daran gehalten würde das Kind mittlerweile vermutlich zweisprachig aufwachsen.

Trotz allem

Ein sechsjähriges Kind, dass die letzten 4 oder 5 Jahre in Österreich bei der Mutter verbracht hat und diese vermutlich genauso vermissen würde wie den Vater, in ein fremdes Land zu praktisch Fremden zu schicken, ist grausam und unverantwortlich. Genauso unverantwortlich ist es, eine solche Situation überhaupt entstehen zu lassen! Wenn zwei Egoisten zusammentreffen, bleibt das Kind auf der Strecke! Nur ihm gilt mein Mitleid - nicht dem Vater und nicht der Mutter!

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Re: Trotz allem

doch, dem Vater auch - der ist nämlich durch das Verhalten der Mutter in diese Situation gezwungen worden. und richtig, eigentlich sollte/müsste er auf sein Kind verzichten und DAS wünsche ich niemanden, daher sehr wohl mein Mutgefühl mit ihm ....

Deine Mutter, die Täterin

Eine Mutter, die ihr völlig verantwortungslos das Kind aus seinem Heimatland entführt, durch Kontaktentzug vom Vater entfremdet, sich der Prüfung des zuständigen Italienischen Gerichts entzieht (sie hätte dort auch Obsorge zugesprochen bekommen können) und geltenden Gerichtsbeschlüssen widersetzt findet das "Mitleid" der Medien und einiger Psycho-Tanten ?
Das ist doch Mittäterinnenschaft !
Kinder brauchen beide Eltern und haben ein Recht darauf, dass diese Mutter wohl in nicht zu übertreffender Weise verletzt hat.

Re: Deine Mutter, die Täterin

ja, sie hat leider alles falsch gemacht, was man falsch machen kann!

und schon wieder

Es ist nicht zu fassen, da sind gerade die Demonstranten für die Schlepperbande abgezogen, schon kommen die nächsten, die sich offen für Gesetzesbruch einsetzen.

Kindesentführung ist so mit das Schlimmste, was man im zwischenmenschlichen Bereich einem anderen antun kann, ohne ihm körperliches Leid zuzufügen.

Es gibt mittlerweile - Gottseidank! - ein internationales Übereinkommen, das verhindern soll, wenn ein Elternteil dem anderen böswillig das Kind entzieht. Und das Übereinkommen zählt zu denen, die tatsächlich gut funktionieren und das tun, wozu sie geschaffen wurden.

Es ist haarsträubend, erbärmlich und skandalös was hier veranstaltet wird; IMMER läuft das nach demselben Muster ab.

a) Frau (ja, viel öfter als Mann) nimmt das Kind und setzt sich ins Ausland ab. Den anderen lässt man zuerst mal blöd sterben.

b) Sollte der andere gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen, werden alle Instanzen durchgefochten und verzögert, verzögert, verzögert.

c) Hat man dann schließlich doch alles verloren was es zu verloren gibt, wird als letzte Rettung behauptet, dass DESHALB, weil das alles ja "so lange her ist" die Rückführung dem Kind nicht mehr zugemutet werden könne.

Sowas von niederträchtig, da fehlen einem einfach nur die Worte.

 
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