Drucken Versenden
 
A A A
Schriftgröße
Kommentieren

Rossatz: Heißluftballon-Absturz in Donau verhindert

Heissluftballon stuerzt Krems Donau
Heissluftballon stuerzt Krems Donau / Bild: APA-FOTO: BERNHARD TEPSER 

Der Korb des Ballons streifte die Donau. Die Ballonfahrerin und ihre drei Passagiere hatten "großes Glück": Alle blieben unverletzt.

 (DiePresse.com)

Ein Heißluftballonabsturz in die Donau hat Samstag früh in Rossatz (Bezirk Krems-Land) für Aufregung gesorgt. Philipp Gutlederer von "144 Notruf NÖ" erklärte, dass die "Insassen großes Glück" gehabt haben. Die Ballonfahrerin und ihre drei Passagiere - zwei Erwachsene, ein Jugendlicher - wurden teilweise nass, blieben jedoch unverletzt.

"Zuerst dachten wir, es handle sich um ein besonders spektakuläres Manöver", berichtete ein Augenzeuge, der den Vorfall vom Frühstücksbuffet des Schlosshotels Dürnstein aus beobachtete. Der Heißluftballon sei aufgefallen, nachdem er besonders tief unterwegs war und nur rund fünf Meter über der Donau plötzlich wieder nach oben fuhr.

"Zwei oder drei Minuten später war er auf einmal wieder unten und der Korb streifte die Donau," schilderte der Augenzeuge. "Wir sahen, wie eine Person mit einem Seil aus dem Korb ins Wasser sprang, und scheinbar versuchte, den Ballon Richtung Sandbank zu ziehen, was nicht wirklich funktioniert hat." Auch der Rollfähren-Besitzer habe den Unglückshergang beobachtet, teilte die Landespolizeidirektion mit. Mit einer privaten Motorzille sei er umgehend zum Unglücksort gefahren, wo er die drei Fahrgäste barg und sie an Land brachte.

Nachdem der Heißluftballon um 7 Uhr im Rahmen eines Ballontreffens gemeinsam mit rund zehn weiteren vom Flugplatz Krems Gneixendorf startete, sollte er laut Polizei in Scheibenhof landen. Aufgrund der Windverhältnisse sei dies scheinbar nicht möglich gewesen und der Ballon fuhr das Donautal entlang. Eine versuchte Notlandung auf einer Sandbank scheiterte. So kam es auf Höhe Rossatz zum Notausstieg der Passagiere im "knietiefen Wasser". Der plötzlich leichtere Heißluftballon sei dann noch einmal aufgestiegen und etwa 200 bis 300 Meter entfernt am anderen Ufer in einem Marillengarten gelandet.

Für die Feuerwehr bedeutete der Vorfall mit sieben Feuerwehren und 85 Mann einen Großeinsatz. Eine Alarmmeldung, der zu Folge der Heißluftballon nach der Notlandung brannte, stellte sich "zum Glück", so Franz Resperger vom NÖ Landesfeuerwehrkommando, als falsch heraus. Auch die Pilotin blieb unverletzt. Laut "144 Notruf NÖ" sollen Probleme mit dem Gas zur Notlandung beigetragen haben.

APA-FOTO: BERNHARD TEPSER Heissluftballon stuerzt Krems DonauHeissluftballon stuerzt Krems Donau / Bild: APA-FOTO: BERNHARD TEPSER

(APA)

 
Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
13 Kommentare
halvarvonflake
09.09.2013 06:41
0

die hetz lassma uns nicht entgehen

7 feuerwehren, 80 mann
schoene rechnung geschrieben,

kennt man am land,
touchierst einen der tiefen strassengraeben, mauschelt die kieberei mit der feuerwehr, die rueckt aus, ohne den autobesitzer zu fragen, birgt das auto, und kassiert ab.

alles legal

Austria Delenda
07.09.2013 19:28
4

"Die Ballonfahrerin"


Antworten Schamott
07.09.2013 21:16
1

Re: "Die Ballonfahrerin"

Nicht so schüchtern! Was wollen Sie uns denn mitteilen?

Blindgänger
07.09.2013 17:55
8

Für kein Geld der Welt, ...

... würde ich mit einer Ballonführerin einen Trip unternehmen. Wer nicht rückwärts einparken kann, hat in einem Luftfahrzeug nichts zu suchen.

diaboli
07.09.2013 15:35
2

Vorsichtshalber ...

... sollte man der Pilotin eine gründliche Nachschulung hinsichtlich des Verhaltens bei ungeplanten Windverhältnissen geben.

Für die Passagiere aber ist das, nach Überwindung eventueller Schocks, ein tolles Abenteuer, von dem sie noch ihren Enkelkindern erzählen werden können.

RadlfahrerIn
07.09.2013 13:40
7

Wow! Welche Aufregung! "Für die Feuerwehr bedeutete der Vorfall mit sieben Feuerwehren und 85 Mann einen Großeinsatz"

Das gibt wieder fett Kohle von der Versicherung!
Können sich gleich noch ein Feuerwehrauto zum Spielen kaufen.
Warum allerdings das totale Bundesheer nicht mit totaler Divisionsstärke und Untertsützung der Hubinger aus Hösching und Aigen/Ennstal gekommen sind, verwundert mich.
Auch die Eurofighter werden im Artikel nicht erwähnt, obwohl ja der Ballon die Luftfahrt gefährdet hat!

Antworten JoL
07.09.2013 18:31
9

Re: Wow! Welche Aufregung! "Für die Feuerwehr bedeutete der Vorfall mit sieben Feuerwehren und 85 Mann einen Großeinsatz"

Mit Verlaub, Sie sind ein totaler VollpfostenIn ....

Antworten Antworten sunbeam
07.09.2013 19:11
1

Re: Re: Wow! Welche Aufregung! "Für die Feuerwehr bedeutete der Vorfall mit sieben Feuerwehren und 85 Mann einen Großeinsatz"

85 Mann? Wer entscheidet so was?

Antworten Gonzo
07.09.2013 16:24
13

Re: Wow! Welche Aufregung! "Für die Feuerwehr bedeutete der Vorfall mit sieben Feuerwehren und 85 Mann einen Großeinsatz"

So etwas wie Sie muß im Genlabor gezüchtet worden sein. Die Natur bringt soviel Idiotie nicht zustande.

Antworten Leser.79
07.09.2013 13:57
2

Re: Wow! Welche Aufregung! "Für die Feuerwehr bedeutete der Vorfall mit sieben Feuerwehren und 85 Mann einen Großeinsatz"

Warum Hörsching? Das Bundesheer hat doch eh heute ca 4 Kilometer Stromabwärts Tag der offenen Tür in der Karserne Mautern.Wären in 5 Min beim Ballon gewesen ggg

Antworten sir osis of liver1
07.09.2013 13:46
2

Re: Wow! Welche Aufregung! "Für die Feuerwehr bedeutete der Vorfall mit sieben Feuerwehren und 85 Mann einen Großeinsatz"

es hätte ja sein können, dass der ballon brennt. nach der trockenperiode wäre das ein riesenschaden für die weingärten gewesen.

Antworten Antworten sunbeam
07.09.2013 19:13
1

Re: Re: Wow! Welche Aufregung! "Für die Feuerwehr bedeutete der Vorfall mit sieben Feuerwehren und 85 Mann einen Großeinsatz"

Die Donau kann brennen !!!!!

Antworten Antworten Antworten nerdfilms
08.09.2013 00:00
0

Re: Re: Re: Wow! Welche Aufregung! "Für die Feuerwehr bedeutete der Vorfall mit sieben Feuerwehren und 85 Mann einen Großeinsatz"

sunbeam, lesen's den Artikel.

Wetter

  • Aktuelle Werte von
    01:00
    Wien
    16°
    Steiermark
    12°
    Oberösterreich
    12°
    Tirol
    13°
    Salzburg
    12°
    Burgenland
    16°
    Kärnten
    12°
    Vorarlberg
    12°
    Niederösterreich
    13°

Jetzt Panorama-Newsletter abonnieren

Der tägliche Überblick mit den wichtigsten Meldungen zu den Themen Chronik, Wien und Umwelt. Kostenlos.

Newsletter bestellen

Code schwer lesbar? » Neu laden

AnmeldenAnmelden