Nach einem tödlichen Unfall ist die britische Luxusauto-Rallye "Gumball 3000" abgesagt worden. Zwei Briten, deren Wagen am Mittwoch in Mazedonien mit einem nicht am Rennen beteiligten Auto zusammenstieß, wurden verhört. Daraufhin wurde das Rennen vorzeitig in der slowakischen Hauptstadt Bratislava beendet, teilten die Veranstalter in London mit. Das Rennen sollte am Samstag in London enden.
Bei dem Unfall wurde ein 67-jähriger Mazedonier verletzt, der später einem Herzanfall erlag. "Als Zeichen des Respekts haben wir entschieden, dass die diesjährige Gumball-Rallye nicht fortgesetzt wird", erklärte deren Gründer Maximillion Cooper.
Nach der Absage passierte ein reduziertes Teilnehmerfeld in der Nacht auf Freitag auf der letzten Etappe nach Bratislava (Pressburg) das Burgenland. Rund 30 Boliden waren ohne größere Zwischenfälle auf der A4 und anschließend auf der B10 unterwegs und reisten am Grenzübergang Kittsee aus Österreich aus, so die Verkehrsabteilung Burgenland zur APA.
Die Polizei hatte sich auf die Durchfahrt der Rennteilnehmer vorbereitet und führte Geschwindigkeitsmessungen durch. Insgesamt nahm die Polizei den Fahrern rund 1.500 Euro ab. Dabei handelte es sich um Übertretungen, wie sie im Straßenverkehr täglich passieren.
Auch in Niederösterreich waren die Teilnehmer "relativ gesittet" unterwegs, Strafen wurden keine verhängt, hieß es seitens der zuständigen Landesverkehrsabteilung. Zwei Piloten wurden allerdings in der Steiermark "geblitzt", Auf der Südautobahn (A2) bei Hartberg seien die Autos mit etwa 160 km/h gemessen worden.
(APA)