Der steirische Gesundheitslandesrat Hirt steht einer so genannten "Fett-Steuer" positiv gegenüber. Er möchte ungesunde Lebensmittel vom - derzeit reduzierten - Steuersatz ausgenommen wissen. Wichtig sei ihm aber, dass die Mehreinnahmen zweckgebunden seien und der Förderung von gesunden Lebensmittel zugute kommen.
"Es besteht heute kein Grund mehr, bestimmte Lebensmittel wie beispielsweise Süßigkeiten oder Fast Food mit einem reduzierten Steuersatz zu belegen", so Hirt. Der Landesrat fordert - im Gegensatz zu Gesundheitsministerin Kdoslky - die höhere Besteuerung fettreichen Lebensmittel, gleichzeitig sollen die Mehreinnahmen für Preissenkungen bei so genannten gesunden Lebensmitteln verwendet werden. Damit sollen auch regionale Produkte und Bioprodukte billiger und für alle erschwinglich werden.
Erreicht werden soll damit langfristig, dass auch sozial schwächere Gruppen vermehrt zu gesunden Produkten greifen und sich gesünder ernähren. Damit will man auch dem Problem der Überernährung entgegensteuern. Laut amerikanischen Studien stellt Übergewicht derzeit bei uns die größte Bedrohung für die Gesundheit dar.
(APA)
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