Pro Tag dürfen 58 Fiaker durch die Wiener Innenstadt fahren, 20 Routen sind per Landesgesetz festgelegt. Auf diesen hinterlassen die Kutschen jedoch unübersehbare Spuren - tiefe Spurrillen in der Fahrbahn sowie von den Hufen abgetretene Pflastersteine und Asphaltdecken. Für die Sanierung der von den Fiakern befahrenen Straßenzüge wären rund sechs Millionen Euro notwendig, berichtete der "Kurier".
Zu viel für den Bezirk. Dessen Jahresbudget betrage nur 3,6 Millionen Euro, so Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel gegenüber dem "Kurier". Selbst die dringlichsten Ausbesserungsarbeiten würden sich auf etwa 800.000 Euro belaufen. Stenzel fordert daher von der Stadt Geld für die Erhaltung der Fiaker-Routen.
Die Bezirksvorsteherin droht mit der Reduzierung der Konzessionen oder der Standplätze. Auch die Sperren einiger Fiaker-Routen stellte sie in den Raum. Laut ORF winkte Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker bei der Forderung nach mehr Geld jedoch ab: Fiaker seien Bezirksangelegenheit. (Red.)
Wiener Radtaxi Mit der Fahrrad-Kutsche durch Wien
Gefährdete Wörter Wenn der ''Afterarzt'' den ''Autofahrergruß'' zeigt
Stadttempel Zu Besuch in der Wiener Hauptsynagoge
''Eingefroren'' Fünf Minuten Stillstand für zwei Tage Spaß
Sonnenfinsternis ''Feuerring'' auf beiden Seiten des Pazifiks