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Wien: Millionen-Schäden durch Fiaker

29.06.2007 | 21:46 |   (DiePresse.com)

Die Fiaker hinterlassen auf den Straßen durch die Innenstadt Spuren. Für eine Sanierung wären sechs Millionen Euro notwendig - zu viel für den Bezirk, so Stenzel.

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Pro Tag dürfen 58 Fiaker durch die Wiener Innenstadt fahren, 20 Routen sind per Landesgesetz festgelegt. Auf diesen hinterlassen die Kutschen jedoch unübersehbare Spuren - tiefe Spurrillen in der Fahrbahn sowie von den Hufen abgetretene Pflastersteine und Asphaltdecken. Für die Sanierung der von den Fiakern befahrenen Straßenzüge wären rund sechs Millionen Euro notwendig, berichtete der "Kurier".

Zu viel für den Bezirk. Dessen Jahresbudget betrage nur 3,6 Millionen Euro, so Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel gegenüber dem "Kurier". Selbst die dringlichsten Ausbesserungsarbeiten würden sich auf etwa 800.000 Euro belaufen. Stenzel fordert daher von der Stadt Geld für die Erhaltung der Fiaker-Routen.

Die Bezirksvorsteherin droht mit der Reduzierung der Konzessionen oder der Standplätze. Auch die Sperren einiger Fiaker-Routen stellte sie in den Raum. Laut ORF winkte Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker bei der Forderung nach mehr Geld jedoch ab: Fiaker seien Bezirksangelegenheit. (Red.)

 

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13 Kommentare
dr. philpp
02.07.2007 08:05
0 0

MAN...

..sollte die Fiaker mit Anzeigen wegen Tierquälerei "zunageln"!°
Übrigens: Da Fiaker nicht unter das EKHG (Eisenbahnkraftfahrhaftpflichtgesetz) fallen, haften die Kutscher nur nach §1320 ABGB (Tierhalterhaftung) für ein Verschulden bei der Verahrung. Zum Beispiel ein plötzlich durchgehendes Pferd stellt kein Verschulden dar und ein allfällig Geschädigter erhält keinen Schadenersatz.

Stoffi
01.07.2007 09:42
0 0

Fiaker gehören zu Wien


Humanität
30.06.2007 15:14
0 0

Tierquälerei - bitte endlich abschaffen!!!

Gepflegt werden die - historischen und wertvollen - Kutschen, aber nicht die Tiere, die billigst (sehr oft sind es sehr schöne und hochblütige Tiere mit einer unglücklichen Sportkarriere, z.B. als Traber die nach Verletzungen abverkauft werden) zu erstehen und billigst zu ersetzen sind!
Die Ställe dieser armen Tiere sind z.B. im dritten Bezirk oder in Hernals, in finsteren Hinterhoflagern, die Pferde sehen niemals eine Weide, betreut werden sie von slowakischen Schwarzarbeitern, die offenbar das Quartier mit den Tieren teilen müssen.
Nostalgie (für Touristen) gestattet Zustände für Menschen und Tiere wie im 19.Jahrhundert!

Das Fahren mit schlecht gehaltenen, schlecht eingeschirrten, schlecht angeleiteten Tieren im Großstadtverkehr ist Tierquälerei.
Wien hat Touristen genug Kultur zu bieten um auf diese Unkultur endlich verzichten zu können!


Humanität
30.06.2007 15:11
0 0

Tierquälerei - bitte endlich abschaffen!!!

Mich stören weder Pferde noch Pferdeäpfel, sondern seit vielen, vielen Jahren die schlecht gehaltenen, überschwer und unsachgemäß beschlagenen und zu starr eingeschirrten armen Pferde, die man an den Fiaker-Standplätzen beobachten kann. Man fragt sich, wozu es eine tierärztliche Kontrolle gibt!
Immer wieder sehe ich Pferde mit offenen Verletzungen und Scheuerstellen an den Beinen, schweren Schwellungen und Schäden an den Gelenken. Immer wieder sieht man Pferde deren sichtbare Rippen und schlechtes Fell ihren sehr schlechten Ernährungs-und Gesundheitszustand zeigen. Bis auf ganz wenige Ausnahmen behandeln die Kutscher ihre Tiere schlecht, im Milieu der Kutscher (das dafür bekannt war, daß man dieses Gewerbe auch mit Vorstrafen ausüben kann und daß hier ohnehin ein Sammelplatz für einschlägige Personen besteht) gibt es viel Fluktuation und wenig Kenntnis uber und Erfahrung mit Pferden.
Gepflegt werden die - historischen und wertvollen - Kutschen, aber nicht die Tiere, die billigst (s

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Die Grünen wollen aber

auch auf allen Autobahnen nur mehr Bio-Öko-Fiaker mit Tempo-Limit fahren lassen!

Wer sammelt da dann die Pferde-Perlen ein?

Gibt es da einen Champignon-Zücher bei den Grünen?

Der Michi ist nicht einmal in der Lage,das Hundekot-Problem in Vienna-Town zu lösen.

Ulli Sima,Du bist endlich gefordert!

Hat Global 2000 da eine Bio-Öko-Lösung?

Greenpeace-Kid¿s einmal sinnvoll auf der Straße und Kake UMWELTFREUNDLICH einsammeln oder nicht?

Noah von der Arche am Berg der Freude

Gast: Klugschwätzer
30.06.2007 11:27
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Stadtmauer

Eine gute Idee wäre es doch vielleicht auch, wenn man die alte Stadtmauer wieder errichtete. Da bekäme Bezirksvorsteherin Stenzel bei der nächsten Wahl sicher noch mehr Wählerstimmen.

An den Toren stünden dann eigene Security-Leute, die selektieren, wer hinein darf und wer nicht. Natürlich wäre dann zum Betreten der "City" auch ein noch festzulegender Obolus zu entrichten.

Wie im Tal der Könige in Ägypten, müssten Touristen, die auch fotografieren wollen, eine zusätzliche Gebühr bezahlen. Die zusätzlichen Einkünfte kämen dann natürlich dem Bezirk zugute. Im nächsten Schritt würde dann die Frau Bezirksvorsteherin von den Bewohnern bei der nächsten Wahl zur ersten Pharaonin des Bezirks inthronisiert.


Gast: österreicher
30.06.2007 10:20
0 0

was für wien..

wirklich einen schaden darstellt, ist der wampo und seine einbürgerei! und der rest der spö!
österreicher

seth
29.06.2007 22:29
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Der Schaden

den die Stenzel angerichtet hat und noch anrichten wird, laesst sich gar nicht mehr beziffern.
Weg mit der Alten!!!

Antworten Xaver O.
30.06.2007 00:48
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Diese Tierquälerei sollte im Jahr 2007 wohl schon längst der Vergangenheit angehören!

Es ist für Wien und den Verantwortlichen eine Schande, dass diese Tierquälerei noch immer als Attraktion verkauft wird. In der grössten Hitze warten diese armseligen Pferde auf Touristen, die bereit sind für eine halbe Stunde kräftig zu blechen. Meist stehen diese Viecha aber regungslos, mit ihrer entwürdigenden Windelhose, bis zum St. Nimmerleinstag herum. Wer Pferde in freier Wildbahn beobachtet hat, weiß, dass es sich hier um eine unfassbare Tierquälerei handelt, weil diese Tiere immer in Bewegung sind und täglich viele Kilometer zurücklegen. Das gleiche gilt für das völlig veraltete Hypodrom im Wurstelprater. Die angeketteten Ponys gehen im Kreis, haben aufgeschlagene Knöchel und keiner findet das bis heute anstössig. BRAVO an Fr Stenzel- weiter so, vielleicht gelingt es Ihnen, dieser Pferde-Quälerei ein Ende zu setzen.

Antworten Antworten Gast: Humanität
30.06.2007 14:38
0 0

Re: Diese Tierquälerei sollte im Jahr 2007 wohl schon längst der Vergangenheit angehören!

Danke für Ihren Kommentar den ich voll und ganz unterstütze!
Immer wieder sehe ich Pferde mit offenen Verletzungen und Scheuerstellen an den Beinen, schweren Schwellungen und Schäden an den Gelenken. Immer wieder sieht man Pferde deren sichtbare Rippen und schlechtes Fell ihren sehr schlechten Ernährungs-und Gesundheitszustand zeigen. Bis auf ganz wenige Ausnahmen behandeln die Kutscher ihre Tiere schlecht.
Gepflegt werden die - historischen und wertvollen - Kutschen, aber nicht die Tiere, die billigst (sehr oft sind es Tiere mit einer unglücklichen Sportkarriere, z.B. als Traber die nach Verletzungen abverkauft werden) zu erstehen und billigst zu ersetzen sind!

Antworten Gast: Paul Erhart
29.06.2007 22:55
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Re: Der Schaden

Ich habe eher das Gefühl, dass SIE nicht beurteilen können, ob Stenzel gut oder schlecht für den Bezirk ist! Die Mehrheit findet sie GUT!
Eventuell sollten Sie wieder in die Wüste verschwinden...und nebenbei ein Buch über Anstandsregeln mitnehmen!

Antworten Antworten ozgkrl
01.07.2007 11:50
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Re: Re: Der Schaden

Sehr geehrer Herr Erhart.

Sie werde doch nicht erwarten, dass oa. Poster auch nur im entferntesten den Zusammenhang zwischen ihm und der Wueste versteht?!

Ich moechte mich natuerlich nicht in Ihre Rethorik einmischen aber vielleicht wuerde sich anbieten den Herrn in den 10/11. zu schicken. Den Knigge wird er dort zwar nicht bekommen aber sich gebuehrent in seiner Sprache unterhalten koennen.

MfG
;-)

Antworten Antworten Antworten Gast: Paul Erhart
12.07.2007 20:55
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Re: Re: Re: Der Schaden

Sehr geehrte Person ozgkrl!
Leider glaube ich jetzt auch, dass meine Wortwahl einfacher hätte ausfallen sollen. Andererseits...er hat sich nicht mehr gemeldet - vieleicht ist er schon in der Wüste??
MfG