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Viertel der Bevölkerung durch Rauchen lungenkrank

07.09.2007 | 11:19 |   (APA)

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Laut einer an zwölf Orten bzw. Regionen der Welt durchgeführten Studie weist mindestens ein Viertel der Bevölkerung eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) durch den Tabakkonsum auf. Auch in Österreich mit der Modellregion Salzburg ist das der Fall. Völlig normale Lungenfunktionswerte zeigten dort nur 73,9 Prozent.

Die Daten der BOLD-Studie mit den Ergebnissen der bisher größten derartigen Untersuchung per Lungenfunktionsprüfung weltweit (9.425 Befunde) wurden am 1. September in der britischen Medizin-Fachzeitschrift "The Lancet" publiziert. Daten gab es aus Guangzhou (China), Adana (Türkei), Salzburg, Kapstadt, Hannover, Krakau, Bergen (Norwegen), Vancouver, Lexington (USA), Manila und Sydney.

Untersucht wurden die Probanden per Lungenfunktionstest auf COPD-Zeichen, die fast ausschließlich die Folge des Rauchens ist. In Österreich führte die Untersuchung der Salzburger Lungenspezialist Michael Studnicka durch. Der Experte erklärte vor einiger Zeit zu den Salzburger Zahlen: "Die Daten sind sicherlich für Österreich repräsentativ. Das überraschende Ergebnis ist, dass die COPD so extrem häufig ist." In Österreich sind laut Studnicka mehr als eine Million Menschen betroffen. Im Jahr 2020 würden es in Österreich dann bereits 1,3 bis 1,4 Millionen Personen sein.

Das Problem liegt darin, dass sich die COPD zumeist schleichend aus der Raucherbronchitis entwickelt. Es kommt zu einem immer schnelleren Abbau der Lungenfunktion, bis auch unter normalen Belastungen Atemnot auftritt. Das Endstadium ist das Lungenemphysem (Lungenblähung) mit Invalidität und entsprechender Mortalität.

(APA)

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