Zuerst baute der 48-jährige Hauptschullehrer aus Hohenems, häufig beim Nachhilfeunterricht, ein Vertrauensverhältnis zu den Mädchen auf. Dann schlug er ihnen vor, in seinem Pool baden zu gehen. Beim Umziehen filmte er die Kinder dann heimlich.
Vom Blinken enttarnt
Eines der Mädchen bemerkte beim Entkleiden ein blinkendes Rotlicht. Wie sich herausstellte, stammte es von einer Kamera. Die Mutter erstattete Ende August Anzeige. Sowohl die Kamera als auch ein Computer wurden von der Polizei beschlagnahmt.
Offiziell drei bis vier Opfer
Der Vorarlberger Sicherheitsdirektor Elmar Marent spricht derzeit von drei bis vier Opfern. Er gehe aber davon aus, dass die Zahl der tatsächlich Betroffenen höher liege.
Ermittlungen laufen
"Das Material wird derzeit noch ausgewertet. Dem derzeitigen Wissensstand zufolge wurde das Material nicht im Internet veröffentlicht. Ebenso gibt es keinen Verdacht, dass sexuelle Übergriffe stattgefunden haben", sagte Marent. Er rechne damit, dass die Ermittlungen innerhalb der nächsten zwei Wochen beendet sein werden.
Der Pädagoge hat seine Schulstelle auf Anraten der Schulbehörde inzwischen von sich aus gekündigt. Er wurde auf freiem Fuß angezeigt. (APA/Red.)

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