Jung und Alt können an diesem Wochenende ihren Spieltrieb voll ausleben. Mehr als 5.000 Spiele, knapp 17.000 Quadratmeter Spielfläche und über 1.000 Tische zum Testen bietet das 23. Österreichische Spielefest, das am Freitag im Austria Center Vienna eröffnet wurde. Heuer gibt es erstmals eine japanische Spiele-Präsentation von Klassikern und exotischen Raritäten.
Sinn des Spielefests sei es nicht nur, Spielefans Freude und Vergnügen zu bereiten, sondern auch, die 70.000 erwarteten Besucher über Neuheiten zu informieren und zu beraten. Besonderen Wert wird heuer auf das Thema Spielen und Lernen gelegt. "Spielen ist grenzüberschreitend. Es fördert die kulturelle Entwicklung, das soziale Verhalten und Freundschaften", so Ernst Pohle, Vorsitzender der deutschen Fachgruppe Spiel.
Spielen solle und könne die Kommunikation fördern, auch am Familientisch, sagte Hermann Otten, Geschäftsführer von Ravensburg. Die Studie Gesellschaftsspiele von Ravensburger kam zum Ergebnis, dass Spielen die Kreativität und Feinmotorik stärkt, das Sprachempfinden verbessert und nicht zuletzt Familien stabilisiert.
Voll auf ihre Kosten beim Spielefest kommen Computerspiele-und Fantasy-Fans. Partytiger können sich bei "Extreme Activity", das kürzlich zum "Spiel der Spiele" gekürt wurde, amüsieren. Wer sich jetzt schon auf die Fußball-Europameisterschaft 2008 einstimmen will, kann dem Bundesliga-Stand einen Besuch abstatten. Erstmals in Wien zu sehen ist auch eine Präsentation des fernöstlichen Spielelands Japan.
Jung und Alt kann sich entweder an einem der zahlreichen Stände der Hersteller beraten lassen oder sich in der Spielothek eines von 5.000 Spielen ausborgen und sich damit auf einen Tisch in den Spielesaal begeben.
(APA)
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