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Abtreibung: Schutzzonen ab 2009?

03.12.2007 | 18:03 |  JUDITH LECHER (Die Presse)

SPÖ und ÖVP arbeiten an Regelung für Kliniken, die besonders stark von Abtreibungsgegnern belagert werden.

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WIEN. Das Wort „Schutzzone“ will Günter Kössl, Sicherheitssprecher der ÖVP, im Zusammenhang mit Abtreibungskliniken partout nicht in den Mund nehmen. „Natürlich kann es auf gar keinen Fall sein, dass Frauen, die eh schon verzweifelt genug sind, in irgendeiner Form belästigt werden.“ Deshalb haben Kössl und Generalsekretär Hannes Missethon für die ÖVP sowie Sicherheitssprecher Rudolf Parnigoni und Frauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek für die SPÖ ein Papier unterschrieben, in dem sie sich zur „gemeinsamen Suche nach einer vernünftigen Lösung“ verpflichten.

Bis spätestens Ende Juli soll eine Entscheidung fallen. Heinisch-Hosek: „Das war das Maximum, das aus der ÖVP herauszuholen war, ohne den Beschluss des Sicherheitspolizeigesetzes zu gefährden.“ Ursprünglich hatte die SPÖ mit einem Veto gedroht, sollte die Schutzzonenregelung nicht als Passus im (Bundes-) Sicherheitspolizeigesetz aufgenommen werden. Dadurch hätte sie aber auch Regelungen wie eine Meldepflicht für amtsbekannte Hooligans vor der Fußball-Europameisterschaft 08 blockiert.


SP beharrt auf Bundesregelung

Heinisch-Hosek ist dennoch optimistisch: „Die ÖVP blockiert die Schutzzonen nicht mehr.“ Und auf diese besteht die SPÖ nach wie vor. Schließlich stünden die Abtreibungsgegner nicht einfach still betend da, sondern würden psychische Gewalt ausüben.

Und so lautet das Ziel – zumindest aus Sicht der SPÖ: „Eindeutig eine bundesweite Schutzzonenregelung vor namentlich definierten Einrichtungen, bei denen es besonders viele Vorkommnisse gegeben hat; das ist mit der ÖVP auch so abgemacht“, so Heinisch-Hosek. Sie hofft, dass SPÖ und ÖVP sich noch vor dem Sommer einigen und im Herbst verabschieden. Demnach könnten ab Anfang 2009 Schutzzonen eingerichtet werden.

Die Vereinbarung zwischen SPÖ und ÖVP sieht folgendes vor:
Verstärkte Polizeipräsenz vor ausgewählten Kliniken.
Experten sollen klären, inwiefern Schutzzonen verfassungsrechtlich möglich sind; schließlich hätten sie Auswirkungen auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit. „Und es muss geklärt werden, ob überhaupt eine bundesweite Regelung möglich ist, oder ob es Ländersache ist“, sagt Kössl. In Wien habe die Polizei etwa mit dem Wegweiserecht schon jetzt Möglichkeiten zum Einschreiten. Sie kann Abtreibungsgegner allerdings nur auf eine Vormerkliste setzen, strafen kann sie nicht.
Es sollen Daten und Fakten darüber gesammelt werden, welches Ausmaß die Belästigung vor Abtreibungskliniken hat.

IN ZAHLEN.

Seit 1975 dürfen Schwangerschaften bis zum dritten Monat abgebrochen werden. In Österreich finden jährlich geschätzte 30.000 bis 40.000 Abtreibungen statt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.12.2007)

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32 Kommentare
 
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Gast: myself
02.04.2008 12:58
0 0

solange.....

Kinder bettelnd an der Straßenecke stehen, Kinder mit rießigen Gewehren andere Kinder erschießen, solange Kinder lebend in Mienenfelder gejagt werden haben die Aussagen von den "christlichen" Fanatikern keine Berechtigung! Kümmert euch um diese Kinder die unvernünftiger Weise in diese Welt geschickt wurden. Frauen die die Stärke haben und sich zu sagen trauen"ich kann mich nicht um dich kümmern so wie es sich ein Kind verdient hat" müssen nicht auch noch die Stärke haben sich vor der Klinik mit Puppen bewerfen zu lassen.

Gast: Beobachter
04.12.2007 16:39
0 0

Lust auf Info?

Wer mehr über HLI wissen möchte:
www.die-abtreibung.at.tf

Wer wissen möchte, wie irre diese Sektierer sind:
Die Kommentare von peregrin


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Re: Lust auf Info?

Ich habe mir vorhin Peregrins Link http//www.babycaust.at/ angeschaut. Mein ältester Sohn ist unehelich geboren,sein Vater wollte damals auch, das ich ihn abtreiben lasse. Mit meinem Jüngsten war ich mit 40 Jahren schwanger und einige meiner Bekannten rieten mir damals zur Abtreibung. Die einen,weil sie sich selbst nicht vorstellen konnten,nochmal Eltern zu werden,nachdem die anderen Kinder doch "schon aus dem Gröbsten raus sind." Die anderen waren ach so "besorgt" ,von wegen Risikoschwangerschaft.In beiden Fällen bin ich froh,das ich auf anderer Leute Meinung gepfiffen habe.

Antworten Gast: Kiotari
04.12.2007 20:46
0 0

Re: Lust auf Info?

Also Moment mal: Die Kommentare von Peregrin sind nicht "irre" - eher schon die von Snoopy und "political incorrect". Die sind echt zum Fürchten. Peregrin scheint aber gut informiert zu sein und wird nur selten "persönilch". In einer pluralistischen Gesellschaft gibt es doch mehr als nur eine Wahrheit, oder?

Gast: Lichtherz
04.12.2007 11:06
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DAS VOKABEL SCHUTZ

Es ist kein geheimnis, dass es övp und spö mit dem schutz von babys nicht sehr genau nehmen.
die einzige schutzzone, die ich respektiere, ist die um das heranwachsende baby!
aber mit dem wort "schutz" lässt sich ja beliebig schindluder treiben, siehe ns-zeit.

Antworten Gast: Kiotari
04.12.2007 13:59
0 0

die einzige schutzzone, die ich respektiere, ist die um das heranwachsende baby

Und wenn der Mensch geboren ist...? Verdient er dann keinen Schutz mehr?

Gast: Sebastian
03.12.2007 21:50
0 0

Was immer auch die Gründe sein mögen, wenn eine Frau sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidet, leicht wird es ihr sicher nicht fallen. Eines ist sicher: in so einer schwierigen Situation sind Nötigungen von religiösen Fanatiker für niemanden hilfreich! Wenn diesem Wahn nicht anders beizukommen ist, bedarf es eben Schutzzonen.


Antworten Peregrin
04.12.2007 14:25
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Re: Was immer auch die Gründe sein mögen, wenn eine Frau sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidet, leicht wird es ihr sicher nicht fallen. Eines ist sicher: in so einer schwierigen Situation sind Nötigungen von religiösen Fanatiker für niemanden hilfreich! Wenn diesem Wahn nicht anders beizukommen ist, bedarf es eben Schutzzonen.

"Noetigung" ist es nur, wenn Gewalt angewendet oder damit gedroht wird. Die "psychische" Gewalt, die die Sozi erfinden wollen, passt zwar gut zu ihrem alten Konzept der Gedankenverbrechen, existiert in Rechtsstaaten aber noch nicht. (Zum Glueck fuer die Fiala'schen Antilebensschutzclowns uebrigens, denn was die gegen die Lebensschuetzer anwenden, ist genau sowas, wenn sie sich die Straftatbestaende der sexuellen Belaestigungen und Herabwuerdigung religioeser Lehren einmal verkneifen koennen.)

Antworten Gast: raptor
04.12.2007 06:58
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Re: Was immer auch die Gründe sein mögen, wenn eine Frau sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidet, leicht wird es ihr sicher nicht fallen. Eines ist sicher: in so einer schwierigen Situation sind Nötigungen von religiösen Fanatiker für niemanden hilfreich! Wenn diesem Wahn nicht anders beizukommen ist, bedarf es eben Schutzzonen.

Bei 30-40.000 Abtreibungen pro Jahr ist davon auszugehen, daß es sich verdammt viele nicht sonderlich schwer machen. Anzunehmen, daß das alles (soziale) Problemfälle sind, ist Mumpitz. Der Wahrheit dürfte wohl eher näherkommen, daß ein Gutteil der Abtreibungen in Wirklichkeit Spätverhütung ist.

Die viel zitierte Arbeiterfrau, die bereits acht Kinder hat und nicht mehr genug Kartoffeln für ein neuntes kaufen kann, gibt es heutzutage zum Glück nicht mehr. Heute geht es schon eher darum, ob zwei oder dreimal pro Jahr in Urlaub geflogen wird.

Antworten Antworten Gast: Kiotari
04.12.2007 10:42
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Re: Re: Was immer auch die Gründe sein mögen, wenn eine Frau sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidet, leicht wird es ihr sicher nicht fallen. Eines ist sicher: in so einer schwierigen Situation sind Nötigungen von religiösen Fanatiker für niemanden hilfreich! Wenn diesem Wahn nicht anders beizukommen ist, bedarf es eben Schutzzonen.

Oder ob man die Strom-/Gasrechnung bezahlen kann, ob öfter Fleisch, Fisch, Obst oder Gemüse auf dem Tisch stehen, ob die restlichen Kinder mit auf Schikurs fahren können usw. Es ist alles teurer geworden in den letzten Jahren. Bei vielen Familien geht es wirklich schon um die Existenz.
Aber abgesehen davon. Woher haben Sie die Zahlen? So viele Abtreibungen können es doch allein in Österreich nicht sein?

Antworten Antworten Antworten Peregrin
04.12.2007 13:48
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Re: Re: Re: Was immer auch die Gründe sein mögen, wenn eine Frau sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidet, leicht wird es ihr sicher nicht fallen. Eines ist sicher: in so einer schwierigen Situation sind Nötigungen von religiösen Fanatiker für niemanden hilfreich! Wenn diesem Wahn nicht anders beizukommen ist, bedarf es eben Schutzzonen.

Doch, runde 40000. Bei rund 80000 Geburten, wohlgemerkt. Das heisst, das rund jedes dritte Kind vorgeburtlich ermordet wird. Das heisst auch, dass das Maerchen von der "verzweifelten" Frau "in Not", dem angeblichen "Vergewaltigungsopfer", eben nur das ist: ein Maerchen; denn diese Faelle machen wohl nicht einmal ein Promille der Gesamtfaelle aus.

Dafuer jammern die Sozi dann ueber die niedrigen Geburtenraten, die angeblich den Import von Zuwanderern so notwendig machen. Und beim Waffenrecht wird ueber die Rechte der Buerger druebergetrampelt mit dem Schlachtruf: "Wenn nur ein Mensch gerettet werden kann ...", ebenso bei den ganzen faschistoiden "Antiterror"-Gesetzen, die neuerdings beschlossen werden. Alles widerliche Heuchlerei.

Antworten Antworten Antworten Antworten Peregrin
04.12.2007 14:17
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Re: Re: Re: Re: Was immer auch die Gründe sein mögen, wenn eine Frau sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidet, leicht wird es ihr sicher nicht fallen. Eines ist sicher: in so einer schwierigen Situation sind Nötigungen von religiösen Fanatiker für niemanden hilfreich! Wenn diesem Wahn nicht anders beizukommen ist, bedarf es eben Schutzzonen.

PS. Die Zahl steht in der Box unterm Artikel. Wird auch sonst immer genannt, googlen Sie einmal ein bisschen herum.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Kiotari
04.12.2007 21:27
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Re: Re: Re: Re: Re: Was immer auch die Gründe sein mögen, wenn eine Frau sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidet, leicht wird es ihr sicher nicht fallen. Eines ist sicher: in so einer schwierigen Situation sind Nötigungen von religiösen Fanatiker für niemanden hilfreich! Wenn diesem Wahn nicht anders beizukommen ist, bedarf es eben Schutzzonen.

Sie haben recht, aber es steht auch dabei, dass es sich um geschätzte Zahlen handelt.
Die Abtreibungen finden in offiziellen Kliniken statt. Da müßte es doch genaue Zahlen geben (am besten gleich mit einer Angabe von Gründen -Opfer des "pearl idex", auf Empfehlung des Arztes nach der Amniozentese usw.)
Ich verstehe nicht ganz, wie sich 40000 Frauen im Jahr so etwas freiwillig antun lassen können und das dann ncoh "Gleichberechtigung" genannt wird. Immerhin ist eine Abtreibung ein operativer Eingriff und kein Spaziergang. Deshalb kommen mir die Zahlen auch unglaublich hoch vor.

Gast: Snoopy
03.12.2007 20:14
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Schutzzonen

Ja, spinnt die ÖVP jetzt auch. Schutzzonen auf Staatskosten vor den Abtreibungskliniken, Frauenhelpline mit einer Plakataktion, die an sehr dunkle Zeiten dieses Landes erinnert, wenngleich hier auch nur "die Männer" als Verbrecher dargestellt werden (vor denen man Frauen und Kinder schützen muß)-beides auf Staatskosten. Was ist das? Feministische Propaganda im Göbbel¿schen Stiel, die Niemand in diesem Land will, wahrscheinlich auch ein Großteil des Frauen nicht, aufoktruiert gegen den Willen des Volkes, das nur verpflichet ist solche Blödsinnigkeiten zu bezahlen und sich dann auch noch anzuschauen. "Glawischnig for Emperor" oder was.
Haben wir keine anderen Probleme: Schutz geborener Kinder vor schweren Mißhandlungen und Ermordung (auch durch oder mit der Hilfe von Müttern)?
Das Recht von Scheidungskindern auf beide Eltern?
Wert des menschlichen Lebens an sich"
Müssen wir uns da solche Sorgen um die Psyche abtreibungswilliger Frauen machen? Es wird immer zynischer und kränker!

Antworten Gast: viktoria roth
04.12.2007 10:56
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Re: Schutzzonen

akribisch beobachten die Betreiber des Psychoterrors - HLI und ihre Alliierten - wie und was über ihre Tätigkeiten gegen ALLE Frauen im Bereich von Ambulatorien und Praxen, in denen u.a. auch Schwangerschaftsabbrüche durgeführt werden, publiziert wird. Publiziert wird ohnehin nur, was auf der Strasse öffentlich zu bemerken ist.
Aber die Tätigkeiten dieser Leute gehen weit über das Beschriebene hinaus. Wir haben es hier mit einer internationalen, fundamentalistischen, rassistischen und frauenfeindlichen Sekte zu tun, die über viel Geld verfolgt und in erster Linie nur ein Ziel verfolgt: Abtreibung zurück auf die Küchentische!
wer mehr über die Aktionen dieser Sekte lesen will:
www.die-abtreibung.at.tf

Antworten Antworten Peregrin
04.12.2007 14:11
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Re: Re: Schutzzonen

Ja, das die Linken irgendwas beobachten und organisierte Kommandoaktionen durchfuehren, ist natuerlich noch nie vorgekommen, die Hascherln werden immer nur unschuldig ueberrumpelt ...

Antworten Gast: Gast
04.12.2007 07:32
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Re: Schutzzonen

Ihr Posting ist das beste Beispiel, warum es Schutzzonen bedarf!

Antworten Antworten Gast: Otto
04.12.2007 10:08
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Und auch

warum Schutzzonen von gut bewaffneten Polizisten verteidigt werden müssen ...

Antworten dr. philpp
04.12.2007 07:09
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Re: Schutzzonen

manche Kommentatoren sind jedenfalls schon krank...

Antworten Gast: pk
04.12.2007 00:33
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Re: Schutzzonen

Snoopy ist ein bisschen verwirrt, das mag auch am Namen liegen. So meint er, dass der NSDAP Staat Göbbelsche feministiche Propaganda Abtreibungspropaganda machte - obwohl gleichzeitig goldenes Mutterkreuz und Abtreibungsverbot, damit man Kanonenfutter hatte, wie heute Bush. Da redet auch ein Bischof Laun Seltsames über Wahrheit und Gewissen und hat offenbar kein Problem mit dem Gewissen der Kirche, die jeden Abweichler, Andersdenkenden verbrennen liess. Man hat den Eindruck, Laun würde das noch heute gerne machen. Er weiss ja, dass er die Wahrheit hat. Die Befreiungstheologen natürlich nicht. Wundert es da noch, wenn die katholischen Kirchen so schlottrig leer sind, wie die Anzüge alter Männer?

Antworten Antworten Peregrin
04.12.2007 14:05
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Re: Re: Schutzzonen

Ein Gewissen haben naturgemaess nur Menschen, nicht Institutionen. Dass Sie meinen, mittelalterliche Vorgaenge, die sich in einer komplexen Wechselbeziehung zwischen kirchlichen und weltlichen Zustaendigkeiten abgespielt haben, in einem Halbsatz be- und gar verurteilen zu koennen, ist ziemlich anmassend.

Ihre Zusammenfassung von Snoopys Meinung ist falsch: Snoopy hat die Qualitaet der feministischen Propaganda mit der von Goebbels verglichen, nicht den Inhalt.

Ebenso falsch ist Ihre Ansicht ueber die Leere katholischer Kirchen. Aber wahrscheinlich waren Sie schon lange in keiner mehr drin.

Antworten Gast: Paul W.
03.12.2007 21:35
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manchmal sagt das, was wir über andere sagen mehr über uns selbst aus…


Gast: Crusader
03.12.2007 19:49
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Religiösen Fanatikern,

egal welcher Konfession, muß man die Räume eng machen. Diese Klerikalfaschisten haben bald keine Lobby mehr in der Övp.

Antworten Ophicus
04.12.2007 10:39
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Re: Religiösen Fanatikern,

Wieso nur religiösen Fanatikern und nicht Fanatikern generell?

Antworten Antworten Peregrin
04.12.2007 13:50
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Re: Re: Religiösen Fanatikern,

Weil der Herr "Crusader" sonst seinen eigenen Kreuzzug aufgeben muesste?

Täterschutz

Schutzzonen für die Täter, statt Schutz der Opfer, denn merke: zu schützen ist immer die Frau, in allen Labenslagen, was immer sie will, auch wenn sie ihr Baby töten lassen will. Dann, wenn sie sich des Tötens mitschuldig macht, ist sie übrigens, immer und ohne Ausnahme, zutiefst verzweifelt und selbstverständlich nicht schuld, sondern darf, im Gegenteil, wieder einmal in die bequeme Opferrolle schlüpfen. Will hingegen ein unfreiwilliger Kindsvater, daß die künftige Mutter abtreibt und die will das nicht, so ist "Er" (der vielleicht in eine Zukunft von Unterhaltszahlungen ohne jegliches Mitsprachrecht blicken muß) nicht verzweifelt, sondern ganz unglaublich böse, und "Sie" natürlich auch wieder das Opfer.
Gewalt von Frauen ist in unserer Gesellschaft legitim und wird geschützt, notfalls mit zusätzlicher Staatsgewalt.

 
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