Wien (mpm/APA). Die große Stunde des kleinen Pandas lässt weiter auf sich warten. Zwar hat sich „Fu Long“ bereits zwei Mal kurz in die Innenanlage des Panda-Hauses gewagt, dieses bleibt für Besucher aber gesperrt. Noch.
„Demnächst“ wird das fünf Monate alte Panda-Junge zum ersten Mal zu sehen sein, heißt es aus dem Tiergarten Schönbrunn. Einen fixen Termin gibt es noch nicht: „Im besten Fall nächste Woche“, so eine Sprecherin. Vorausgesetzt, „Fu Long“ hält sich in den nächsten Tagen regelmäßig für längere Zeit in der Innenanlage auf. Tut er das nicht, geht das Warten weiter. Bisherige Ausflüge dauerten nur ein paar Minuten, dann wurde er von Mutter „Yang Yang“ in die Wurfbox (die in einem für Besucher nicht einsehbaren Bereich liegt) getragen.
Schlafen: 18 Stunden täglich
Und selbst wenn die Besucher das Panda-Haus stürmen dürfen: Die Chance, den kleinen Panda nicht zu sehen, ist relativ hoch. Er schläft bis zu 18 Stunden am Tag. Um ihm auch in der Innenanlage eine Rückzugsmöglichkeit zu bieten, haben die Pfleger auch hier eine Höhle aufgestellt. Weiter warten also. Auch dann, wenn das Pandahaus geöffnet sein wird. Die Besucher werden nur gruppenweise in die Anlage gelassen. Der Rest muss sich anstellen. Sechs Monitore, die Live- und Archiv-Bilder aus dem Panda-Haus zeigen, sollen beim Überbrücken der Wartezeit helfen.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.01.2008)

Fu Long: Vom Fellknäuel zum ''Teenager-Bären''
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