Erstmals in der Geschichte der Wiener U-Bahn hat es einen Auffahrunfall gegeben. Auf der Linie U4 prallte eine Garnitur am Freitag gegen 18.00 Uhr gegen eine andere. Verletzt wurde niemand, es gab leichten Sachschaden.
Laut Wiener Linien ereignete sich das Unglück zwischen den Stationen Landstraße und Stadtpark in Fahrtrichtung Hütteldorf auf einer Langsamfahrstrecke, auf der das System nicht mehr als 15 Stundenkilometer Geschwindigkeit zulasse. Damit mussten die Zugfahrer ihre Garnituren auf Sicht lenken. Der betreffende Zug dürfte zu spät abgebremst worden sein und fuhr auf eine stehende Garnitur auf.
Warum die zu späte Bremsung erfolgte, war am Samstag noch Gegenstand von Ermittlungen. Der Fahrer wurde auf Alkoholisierung getestet, was aber ohne Ergebnis blieb. "Bis der Fall restlos aufgeklärt ist, fährt der Zugführer aber nicht mehr", sagte ein Sprecher der Wiener Linien.
(APA)

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