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Ex-BK-Chef Haidinger belastet VP-Innenminister

05.02.2008 | 17:34 |   (DiePresse.com)

Der Ex-Chef des Bundeskriminalamts hat im Parlament ausgesagt, die VP-Innenminister hätten die Bawag-Ermittlungen zu lenken versucht. Das sagen Abgeordnete nach dem Innenausschuss.

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  • Platterwatch - Blog von Peter Pilz

Nach einem Rundumschlag hat der frühere Bundeskriminalamts-Chef Herwig Haidinger am Dienstag vor dem parlamentarischen Innenausschuss ausgesagt und - dem Weblog des Grünen Peter Pilz zufolge - "alle Vorwürfe" gegen die drei VP-Innenminister Ernst Strasser, Liese Prokop und Günther Platter bestätigt. Unter anderem hätten ihn zwei Kabinettsmitarbeiter der Innenministerin dazu gebracht, "die Bawag-Vorwürfe gegen die SPÖ zu liefern" und eine Beschleunigung der Untersuchungen gegen die SPÖ verlangt, zitiert Pilz den Beamten.

Weiters schreibt Pilz: "Haidinger erläutert weitere Fakten. Die Ermittlungen gegen Vranitzky seien vor der Wahl plötzlich der Soko (Sonderkommission, Anm.) Bawag abgenommen und der BIA (Büro für Interne Angelegenheiten, Anm.) übergeben worden."

ÖVP-Klub vor U-Ausschuss informiert

Der namentlich genannte Kabinettschef habe "von ihm (Haidinger, Anm.) verlangt, die Akten für den Banken-Untersuchungsausschuss zuerst an den Klub der ÖVP und erst dann an den Ausschuss zu senden", so der Grüne Abgeordnete in seinem Internet-Eintrag. Das bestätigt auch BZÖ-Chef Peter Westenthaler nach dem Ausschuss gegenüber Journalisten: "Wenn sich eine Partei Unterlagen holt, bevor sie dem Parlament übermittelt werden, dann könnte durchaus ein Amtsmissbrauch im Raum stehen." Das BZÖ und die FPÖ forderten daher einen Untersuchungsausschuss.

Dass die Daten zuerst in den ÖVP-Klub kommen, sei telefonisch verlangt worden, als Haidinger gerade in München gewesen sei, schreibt Pilz. Zurück in Wien habe er den Kabinettschef "zufällig getroffen und sich geweigert, die Akten der ÖVP exklusiv zu übergeben". Der Kabinettschef "habe ihn angebrüllt - ohne Ergebnis. Er habe sich nicht zu rechtswidrigen Handlungen anleiten lassen", schilderte Pilz die Aussagen Haidingers.

Auch zum Fall Natascha Kampusch hat sich Haidinger geäußert, berichteten Westenthaler und andere Abgeordnete: Es habe zwei Hinweise gegeben, die zu einer früheren Aufdeckung des Falles geführt hätten. Er habe im Herbst 2006 im Ministerbüro von Liese Prokop (ÖVP) darauf hingewiesen. Daraufhin sei ihm wörtlich beschieden worden: "Wir können vor der Wahl keinen Polizeiskandal brauchen."

Nicht von ÖVP eingeladen

Für seine Aussage wurde Haidingerer von der Amtsverschwiegenheit entbunden. Haidinger wurde mit den Stimmen der SPÖ, Grünen, FPÖ und BZÖ eingeladen, im nicht öffentlichen Ausschuss Stellung zu nehmen. Die ÖVP stimmte als einzige Fraktion dagegen.

Innenminister Günther Platter hatte den Vertrag des Oberösterreichers als Leiter des Bundeskriminalamtes (BK) nicht mehr verlängert. Am vergangenen Freitag richtete Haidinger in einem Interview schwere Vorwürfe an das Innenministerium: Er sei deswegen nicht wiederbestellt worden, weil er sich nicht korrumpieren ließ, so der Ex-BK-Chef.

BIA überprüft Vorwürfe

Innenminister Günther Platter (ÖVP) bezeichnete die Vorwürfe Haidingers als "Gerüchte und Behauptungen". Er selbst habe teilweise "erst heute" Kenntnis von den Anschuldigungen Haidingers erlangt. Teilweise lägen Ermittlungsergebnisse des BIA schon seit Sommer bei der Staatsanwaltschaft. "Ich bin überzeugt, dass die Ermittlungen von den unabhängigen Justizbehörden rasch vorangetrieben werden", sagte Platter. Er werde sich in diesem Zusammenhang am Mittwoch am Rande des Ministerrats mit Justizministerin Maria Berger (SPÖ) absprechen.

Als "nicht sehr neu" bezeichnet BIA-Leiter Martin Kreutner die Vorwürfe Haidingers in der Causa Bawag, als "relativ neu" hingegen jene im Fall Kampusch. Aufgrund der jüngeren Aussagen Haidingers habe es auch weitere Erhebungsaufträge seitens der Staatsanwaltschaft gegeben. Die möglichen Vergehen lauten auf Amtsmissbrauch und Bruch des Amtsgeheimnisses, so der Staatsrechtler Bernd-Christian Funk.

Attraktives Jobangebot in Washington

Das BK wird derzeit von der stellvertretenden Direktorin Andrea Raninger geleitet, der designierte Haidinger-Nachfolger Franz Lang tritt seinen Dienst im Juli an. Haidinger sollte am Montag seinen Dienst in der Sicherheitsakademie antreten, ließ sich aber beurlauben. Vor seiner Aussage im Innenausschuss berichtete Haidinger von einem lukrativen Jobangebot, das ihm im Innenministerium offeriert worden sei. Dabei habe es sich um den Posten des Sicherheitsattaches in Washington gehandelt, was finanziell eine Verbesserung dargestellt hätte, wie er meinte.

Den Job habe er aber im Hinblick auf seine Familie abgelehnt. Dass er mit heurigem Jahr als Chef des Bundeskriminalamtes abgelöst werden würde, habe er schon seit Herbst 2005 gewusst. Damals sei ihm gesagt worden, dass sein Vertrag nicht verlängert werde, "wenn die ÖVP das Innenministerium behält".

Innenminister Platter sagte, er finde es "schon sonderbar, dass Haidinger die Vorwürfe jetzt in die Öffentlichkeit trägt". 

Herwig Haidinger
Herwig Haidinger leitete von 2002 bis 2008 das Bundeskriminalamt. Er diente dabei unter drei VP-Innenministern: Ernst Strasser, Liese Prokop und Günther Platter. Der 54-jährige Linzer ist promovierter Jurist und seit 1975 bei der Polizei.

(APA/Red.)

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28 Kommentare
 
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Gast: Manfred
26.02.2009 01:21
0 0

Danke Hr. Haidinger

Vorweg : Sollten Sie als Bundespräsident kandidiere... ich werde Sie wählen !
Es ist endlich an der Zeit gewesen, dass jemand Courage zeigt. Ich schätze ihre Meinung sehr ! Ich hatte eine kriminelle Vergangenheit (getilgt), und stand immer für meine Vergehen ein ! Auch wenn ich jetzt wahrscheinlich wieder einen unnötigen Kurs, vom AMS verordnet bekomme, werde ich trotzdem meine Meinung kundtun. Ehrliche, aufrechte Menschen, wie Sie, werden von Parteibonzen in misskredit gebracht ! Viele, viele Österreicher schätzen Ihr Anganement sehr. Auch mir, als Österreicher wurden schon in meiner Jugend...Zähne ausgeschlagen, und ich wurde misshandelt. Dies ist kein einzelfall, es passiert jeden Tag. auch wenn man kein Schwarzafrikaner ist. Meiner Meinung nach: Jeder Mensch sollte für seine Fehler einstehen, auch Politiker ! Ein Anzug macht noch keinen Politiker, sondern Rückrad, welches Sie haben ! Nur das beste: Manfred Rottensteiner.

Gast: grubenhund
06.02.2008 10:00
0 0

gehts, burschen

zerreißts Euch des Maul über die Korruption dort unten, dort is sie daham, net bei uns in Bagdad, wo sie "nur" durch Beamtendienstrecht (=omertà) tabuisiert ist.

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Ist

Mister Haidinger zufällig Mitglied der SPÖ?

Durch welche Partei bekam er seinen Job?

Noah von der Arche am Berg der Freude

Antworten Zeitwort
05.02.2008 18:44
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Re: Ist Mister Haidinger zufällig Mitglied der SPÖ?

...

Die Frage ist eigentlich nicht so wichtig, weil sich beide Hauptvereine wortwörtlich gegenseitig decken - es gibt auch immer wieder neuen, selbst gezüchteten, gesinnungstreuen Nachwurf ohne Anstand.

Es ist und war schon immer derselbe Verein, der immer schon tat was er wollte, oder gibt es dagegen andere Vermutungen?

Ich hoffe stark, dass Haidinger das fremd beschmutzte Nest nicht mehr unterstützen wollte. Wie das alles jetzt präsentiert wird, sollten wir übersehen und die Medien a bissal austoben lassen. Sie müssen doch den Bürgern vorzeigen wie sie über die Sache zu denken haben.

Dieser Bruch der Verfassung wir langatmig kommentiert werden, bis sich keine Seele mehr dafür interessiert und weiter geht die parlamentarische Abzockerei.

Grüßle
zeitwort.at

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Haidinger packt alles aus ...

... was er offenbar jahrelang gedeckt hat.

Eine traurige Figur der Herr Haidinger.

Gast: Die Zwei
05.02.2008 17:32
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Gib mir alles, was du hast!

Also wenn der Philipp mit der Andrea zu Hause auch so brüllt!

Tja, wieder ein Indiz dafür, daß im BAWAG-Prozeß die Wahrheit leider nicht gefunden werden kann....


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Untersuchungsausschuss, wenn denn sonst?

Die Vorwürfe sind schwerwiegend und werden von kompetenter Seite erhoben. NUR ein parlamentar. U.-Ausschuss ist eine demokratipolitisch adäquate Konsequenz. Straftaten einzelner Beamter (Amtsmissbrauch) stehen bei den Anschuldigungen nämlich nicht im Vordergrund, sondern politische Willkür von Leuten, die dem Parlament verantwortlich sind.

Keinesfalls darf daher der alte Verhinderer-Trick druchgehen, dass man zuerst das Strafverfahren abwarten müsse, um Doppelgleisigkeiten zu vermeiden. In diesem Fall hat das Aufklärungs- und Untersuchungsrecht des Parlaments absoluten Vorrang. Es geht um Ministerverantwortlichkeiten, alles andere ist Begleitmusik, sekundär.

Eine Nagelprobe wird das freilich auch für die SPÖ. Denn das wird sicher eine Koalitionsfrage.

Wir Bürger können jetzt erste Reihe fußfrei beobachten, welche Selbstreinigungskraft unser demokratisches System hat. Ich fürchte fast die Pakelei wird, wie immer, obsiegen.

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U-Auschuss & Minderheitenrechte

Die Vorgänge rufen in Erinnerung, dass die Einberufung eines U-Ausschusses als Minderheitenrecht versprochen worden ist. Zuerst von Khol, dann von der SPÖ.

Vorwürfe wie die gegenständlichen, gegen Minister einer Grossen Koalition erhoben, können anders realistischerweise kaum untersucht werden.

Jetzt wird uns vermutlich vor Augen geführt werden, wieso diese Versprechen nicht eingehalten wurden. Gespannt darf man vorallem auf die "Argumentation" der SPÖ sein.


Antworten Antworten junius
05.02.2008 18:29
0 0

Re: U-Auschuss & Minderheitenrechte

die vp könnte ja mit der opposition stimmen.

Plabutsch
05.02.2008 15:05
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"Nach einem Rundumschlag ... "

.
Ich finde es bedauerlich, dass die PRESSE nun schon zum zweiten Mal die abwertend klingende Bezeichnung "Rundumschlag" für die Aussagen Hrn. Haidingers verwendet. "Rundumschläge" schauen wohl anders aus, als die knappen Hinweise dieses Beamten.

Antworten Gast: Loender
05.02.2008 17:33
0 0

Die "knappen Hinweise"

reichen aus, um ein paar dutzende Personen (sofern die Richtigkeit beweisbar ist) für bis zu 15 Jahre ins Gefängnis zu bekommen. Nur Frau P. ist fein raus - die kann keiner mehr anklagen.

Gast: heri13
05.02.2008 14:10
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und wieder taucht eine leiche aus schüssels gruselkeller auf!

und da wird es noch viele geben!hoffentlich greift der gusenbauer jetzt durch,denn er hat schon zu lange den diener der schwarzen gespielt! jetzt muß aufgezeigt werden mit welchen mittel die blau.schwarz-orangen österreich regiert haben! lug und trug war das markenzeichen der versagerregierung!

Antworten Gast: Jetzt oder nie
05.02.2008 17:45
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Re: und wieder taucht eine leiche aus schüssels gruselkeller auf!

Ja,ja der Gusenbauer ist sicher der richtige Durchgreifertyp. Bei wem uns was soll der permanente Flachlieger durchgreifen. Es darf gelacht weden.

Antworten Gast: Anatol
05.02.2008 17:44
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Wir groß ist dieser Leichenkeller bitte?

Da kommt ständig was heraus - und es ist kein Ende in Sicht!

Antworten Gast: Unschuldslamm
05.02.2008 15:39
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Re: und wieder taucht eine leiche aus schüssels gruselkeller auf!

Gar net wahr! Der ÖVP war die BAWAG völlig unbekannt. Die blitzartige Staatsgarantie war ein Akt reiner christlicher Nächstenliebe, weil der Gusel so geschluchzt hat. Wie? Was? Die BAWAG war bei der Teuro-Fighter- Finanzierung voll dabei? Mag sein, aber wie soll das jemand wissen, der die BAWAG, den Taus-Pepi den Schlaffi und die Nina Blum gar nicht kennt? Na also! Ehrlich! Schauts ma in die Augen! Pax et cash nobiscum!

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Erst mal abwarten

Noch ist nichts bewiesen. Es stehen Vorwürfe im Raum, denen nachgegangen werden muss. Das hat Platter ja auch gesagt. Insofern sollte man die Urteilsfindung den dafür Zuständigen überlassen.

Antworten Zeitwort
05.02.2008 14:46
0 0

Re: Insofern sollte man die Urteilsfindung den dafür Zuständigen überlassen.

...
Wer ist jetzt Zuständig, wenn die Judikative mit der Exekutive und mit der Legislative an flotten Dreier machen und auf jede Gewaltenteilung pfeifen?

Jessas, dieses unerschütterliche Vertrauen möchte ich auch mal haben. Wie kann sich ein höchstmöglicherweise korruptes System, mit gekuschelter Gewaltenteilung gegen das Volk, selbst tauglich kontrollieren? *kopfkratz* Seit wann wachen Hunde über Knackwürste?

Für mich gehört die komplette Regierung entlassen - alle Kontrollen haben ihre Untauglichkeit bewiesen und auf kompletter Linie versagt. Die Prüfverfahren sind sich selbst gegen Korrektheit immunisierde Luftschlösser! Für solche Fälle muss es doch einen Staatsplan B geben, oder?

Total(itär)er Wahnsinn.

Grüßle
zeitwort.at

Zeitwort
05.02.2008 14:01
0 0

Österreich ist um eine Verschwörungstheorie ärmer und um einen Skandal reicher!

...
Bravo weitermachen!

Will man jetzt das Rechtslager stärken? Ich fürchte Schreckliches, vielleicht schlimmer als es eh unter Gusi schon ist.

Grüßle
zeitwort.at

Gast: lukas
05.02.2008 13:57
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na und?

auf eine beschleunigung des verfahrens hinzuwirken tut meistens eh not, wenn die roten mit drinnenstecken, denn wie die vergangenheit so oft gezeigt hat, ziehen sich dann seltsamerweise die ermittlungen oft über jahre hin oder verlaufen ganz im sand...

Gast: Don Pedro
05.02.2008 13:57
0 0

OMERTA

uih der Mann ist Tot, ein sogenannter pentito. Der Tommasso Buscetta des BKA. Wird er jetzt in Salzsäure aufgelöst?

Gast: Dr. Gerhard Pils
05.02.2008 13:22
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Ein bemerkenswerter Einzelfall

Wie mir von der Frau Volksanwältin Stoisits in einer ausführlichen Stellungnahme mitgeteilt wurde, können Beamte, die irgendwelche „Amtsträger“ der „politischen Interventionen“ bzw der „Korruption“ bezichtigen zu Recht disziplinär verfolgt werden. Dies gilt offensichtlich auch dann, wenn (wie in meinem Fall), der Beamte seine Aussagen durch schriftliche Unterlagen eindeutig belegen kann und er schon auf dem Dienstweg vergeblich versucht hat, gegen die Missstände anzukämpfen.
Korruption ist in Österreich also offensichtlich durch das Beamtendienstrecht geschützt!
gerhardpils@gmx.net

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Re: Ein bemerkenswerter Einzelfall

Und wie ist das in der Türkei?

Warst ja lange dort!

Noah von der Arche am Berg der Freude

Antworten Antworten Gast: . Gerhard Pils
05.02.2008 19:27
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6 Jahre ist nicht besonders lang...

.. im Vergleich zu manchen Kollegen, die praktisch ihr ganzes Leben unten verbringen. Die Verweildauer hängt meiner Erfahrung nach allein vom "Vertrauen" des Direktors ab, so wie ja auch im Fall Haidinger alles vom Vertrauen des Innenministers abhing. Es gibt da wirklich verblüffende Parallelen.
Mehr kann ich dir dazu in diesem Forum nicht sagen, aber privat natürlich schon.
Alles klar!

citoyen
05.02.2008 12:57
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Politsumpf

Grausliche Politik, überall tappt man in einen Sumpf. Da ist keine Partei ausgenommen, wenn es um die Macht geht ist jedes Mittel recht. Widerlich!

helfrich
05.02.2008 12:36
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sumpf

nicht nur in der wiener polizei stinkts gewaltig, kein wunder das der skandal bis ins zuständige ministerium schwappt. wenn wunderts noch, das die ÖVP der vorladung haidingers nicht zustimmte. schwer vorstellbar, daß sich haidinger das alles aus den fingern gesogen hat. aber unliebsame mitarbeiter fallen zulassen ist in Össistan gang und gebe.

 
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