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Elektrosmog: Eskalation im Streit um Handys

09.03.2008 | 18:19 |  ANDREAS WETZ (Die Presse)

Erstmals droht ein Mobilfunk-Betreiber einem Arzt mit Klage: eine Studie, die Krebserkrankungen mit Sendeanlagen in Verbindung bringt, sei getürkt.

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Wie frei ist die Wissenschaft? Dürfen Forschungsergebnisse, die für Dritte unangenehm sind, nicht mehr veröffentlicht werden? Sind mutmaßlich falsche Erkenntnisse bei Gericht klagbar? Diese (und noch mehr) Fragen stellen sich derzeit die beteiligten eines Streits, der in derartiger Form in Österreich (und nach jetzigem Erkenntnisstand auch im Ausland) in dieser Intensität noch nicht stattgefunden hat.

Erstmals nämlich droht die Mobilfunkindustrie einem vor elektromagnetischer Strahlung warnenden Arzt offen mit rechtlichen Schritten. Gerd Oberfeld, Referent für Umweltmedizin der Österreichischen Ärztekammer und langjähriger Mobilfunk-Warner, will in einer aktuellen Studie einen direkten Zusammenhang zwischen einer Mobilfunk-Sendeanlage (C-Netz-Autotelefon) und der Häufung von Krebserkrankungen im unmittelbaren Umfeld des Sendemastes festgestellt haben. Einzig: laut Mobilkom Austria soll im untersuchten Zeitraum 1984 bis 1997 an besagtem Ort (Hausmannstätten im Südosten von Graz) gar keine Sendeanlage existiert haben.


„Gekaufte“ Studien?

Deshalb stellte die Rechtsnachfolgerin der ehemaligen Post- und Telegrafenverwaltung, die seinerzeit das inzwischen eingestellte C-Netz betrieben hat, dem streitbaren Mediziner per anwaltlichem Schreiben ein Ultimatum. Darin wird Oberfeld aufgefordert, die im Auftrag der steirischen Landessanitätsdirektion erstellte Studie bis heute, 10. März, öffentlich zu widerrufen. „Widrigenfalls wäre meine Mandantin (allenfalls auch gemeinsam mit den anderen österreichischen Mobilfunkbetreibern) zu ihrem Bedauern genötigt, ihr zur Verfügung stehende rechtliche Mittel [..] in Anspruch zu nehmen [..], und müsste daneben natürlich auch die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen vorbehalten bleiben“, heißt es im Schreiben vom Mobilkom-Anwalt Wolfgang Richter, das der „Presse“ vorliegt.

Auf der Strecke bleiben verunsicherte Konsumenten, die sich in der mit immer härteren Bandagen geführten Auseinandersetzung zwischen warnenden Ärzten und beschwichtigender Industrie auf vermeintlich nichts mehr verlassen können. Praktisch jede Studie, die Mobilfunk in den Zusammenhang mit Krebserkrankungen stellt, wird mit einer Gegenstudie beantwortet – und umgekehrt. So beruft sich etwa die gesamte Branche stets auf die von der Weltgesundheitsorganisation WHO festgelegten (und natürlich eingehaltenen) Strahlungsgrenzwerte, innerhalb derer kein Gesundheitsrisiko zu befürchten sei. Umgekehrt lancierten die Mobilfunkgegner vergangenen Herbst ein ganzes Konvolut an Studien, wonach eben diese Grenzwerte erstens nicht mehr zeitgemäß und zweitens viel zu hoch angesetzt seien.

Gesichert scheint nur, dass Forschungsprojekte auffällig oft jene Ergebnisse bringen, die vom Auftraggeber erwünscht sind. Martin Röösli von der Universität Bern fand heraus, dass „nur“ 33 Prozent der von der Industrie geförderten Untersuchungen signifikante Effekte von Mobilfunk auf die Gesundheit feststellen. Zum Vergleich: Bei öffentlich oder gemeinnützig finanzierten Studien sind es 82 Prozent.


Ärztliche Panikmache?

In Österreich hängt der Haussegen zwischen Ärzten und Mobilfunkern seit Jahren schief. Größter Reibebaum für die Industrie ist die Ärztekammer, allen voran die Wiener Landesgruppe, die seit einiger Zeit bereits in einer offensiven Medienkampagne vor dem Gebrauch von Handys warnt. Ein entsprechendes Plakat wurde sogar von Anwälten auf Klagbarkeit geprüft – ohne Ergebnis.

Die „Branche“ hält sich seit zwölf Jahren sogar eine eigene, schnelle Eingreiftruppe, die bei ärztlicher Kritik mit Aussendungen und Pressekonferenzen gegensteuert. Der Name des gemeinschaftlich finanzierten Vereins: Forum Mobilkommunikation (FMK).

Dessen Geschäftsführer Michael Maier ist es auch, der der Kammer „selektives Vorgehen“ vorwirft und Oberfelds Studie als „massive Bedrohung“ für eine milliardenschwere Industrie bezeichnet. „Leider publizieren Medien nämlich immer nur Studien, die vor den angeblichen Gefahren des Mobilfunks warnen“. Das FMK verstehe sich bewusst als „Gegenpol“ und beziehe sich seinerseits deshalb ebenfalls nur auf Studien, die das Gegenteil beweisen würden. Maier: „Was die Ärzteschaft betreibt, ist Panikmache.“


Seltsame Geschäfte

Gerd Oberfeld, der selbst kein Handy besitzt und dieser Tage im Zentrum der Kritik steht, weist im „Presse“-Gespräch alle Vorwürfe zurück. Wie die Mobilkom behauptet auch er stichhaltige Beweise in der Hand zu haben (siehe Kasten), nur eben mit dem Unterschied, dass seine für eine Existenz einer Mobilfunk-Sendeanlage in Hausmannstätten sprechen. „Deshalb werde ich die Studie auch nicht öffentlich widerrufen.“

Unabhängig davon, welche der beiden Streitparteien nun Recht hat: das Spiel mit der Angst der Konsumenten vor dem Mobilfunk zeigt inzwischen reale Auswirkungen – wirtschaftlich und gesundheitlich. So verkauft der französische Kosmetikhersteller „Clarins“ in Österreich seit dem Vorjahr den Gesichtsspray „Expertise 3P“, der vor Handy-Strahlung schützen soll. Kosten: 38 Euro pro 100ml.

Umgekehrt hatten in einer Testreihe Wissenschaftler des Forschungszentrums für Elektro-Magnetische Umweltverträglichkeit (FEMU) in Aachen Hausbewohnern einen Mobilfunk-Sender auf das Dach gebaut. Unmittelbar danach klagten zahlreiche Probanden über Kopfschmerzen und Schlafstörungen. Was sie nicht wussten: Die Anlage war nicht in Betrieb.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.03.2008)

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13 Kommentare
Gast: ESMOG Aufklärer
12.03.2008 09:08
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Bereits 1991/1992 bezeichnete

die deutsche SSK im Enführungsbericht GSM die Strahlungsfolgen von GSM weit unterhalb der WHO Grenzwerte als seit zumindest 16 Jahren gesichert, also seit 1976. An vielen Orten sind Krebs und Mobilfunkstationen eng zusammen liegend. Berliner Krebsregister hat zb 600- 700% mehr Brustkrebs bei Frauen im Umkreis von Antennen festgestellt.

Doch die milliardenschwere Industrie beruft sich auch die millionenfach zu hohen Grenzwerte, die beeinflusste Politiker und Industrievereine durchgesetzt haben und ignoriert die Realität.
Diese Realtität beschreibt eben seit sehr langer Zeit Folgen unter der thermischen Wirkgrenze.
Dies ist bei Lärm so, dies ist bei vielen Schadstoffen so und der Mensch reagiert eben auf kurze, starke Einflüsse, aber eben auch auf langanhaltende schwache Einwirkungen mit körperlichen Beeinträchtigungen.

Ja, das Volk will mobil telefonieren, allerdings mit Systemen die sicher sind. Das geht, doch kostet etwas mehr für die Betreiber, und DAS ist der Grund.

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Re: Bereits 1991/1992 bezeichnete

Die in genannter SSK-Empfehlung (veröffentlicht im Bundesanzeiger Nr. 43 vom 03. März 1992) angeführte Bewertung gesundheitlicher Risiken beruhte auf dem damaligen Forschungsstand. Als praktisch gesichert wurden damals Membraneffekte durch amplitudenmodulierte Felder eingestuft. Nach nunmehr weiteren 15 Jahren intensiver Forschung auf diesem Gebiet hat man diese Einschätzung revidiert. Es ist daher nicht besonders zielführend, ständig auf zwischenzeitlich überholte Erkenntnisse zu verweisen.

Bemerkenswert ist ein Auszug aus der abschließenden Zusammenfassung o.g. Dokumentes:

"Die Strahlenschutzkommission ist nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand der Überzeugung,
daß bei Einhaltung der genannten Grenzwerte ein ausreichender Schutz der gesamten Bevölkerung gewährleistet ist. "

Dem ist wohl nichts hinzuzufügen.

Raylauncher

Antworten Gast: E-smoggegner
12.03.2008 12:57
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Re: Bereits 1991/1992 bezeichnete

Man könnte es nicht treffender formulieren!!!Meinen allerherzlichsten Dank an Sie und liebe Grüsse an alle,die sich Gedanken wegen der schädlichen EMF Felder machen.

Gast: W. Merz
11.03.2008 18:57
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Ist das moderne Wissenschaft?

Wenn ein Wissenschaftler seine Erkenntnisse veröffentlicht, werden diese (nach meiner bisherigen Auffassung) von anderen Wissenschaftlern geprüft und bestätigt oder widerlegt.
Nun soll ein Gericht prüfen, ob die Erkenntnisse von Dr. Oberfeld einer Prüfung standhalten.
Richter (Spezialisten für Rechtsfragen) sollen über naturwissenschaftliche Streitfragen richten, für die sie nicht ausgebildet sind.
Haben sich die Kläger überlegt, dass sie sich damit selbst wissenschaftlich disqualifizieren?
Oder meinen sie, dass sie mit teuer erkauften Anwälten und Gutachtern unliebsame Erkenntnisse unter den Teppich kehren können?

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Re: objektiv überprüfbare Tatsachen

Es geht ja hier nicht um die fachliche Bewertung einer Studie - dies kann nur durch einschlägige Wissenschaftler erfolgen. Dieses peer-review wird für diese Studie sicher auch noch stattfinden, sofern sich das mangels Sender nicht erübrigt.

Was hier gerichtlich geklärt werden soll, ist die Frage, ob am betrachteten Ort in dem angegebenen Zeitraum ein C-Netz-Sender in Betrieb war und damit ggf. die Grundlage der Studie hinfällig ist. Dazu ist ein Gericht durchaus in der Lage, indem es Zeugen befragt und ggf. vereidigt sowie Unterlagen und anderes Beweismaterial auswertet.

Raylauncher

Antworten Antworten Gast: W.Merz
13.03.2008 21:37
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Re: Re: objektiv überprüfbare Tatsachen

Es erstaunt mich schon, dass man jetzt gerichtlich untersuchen muss, ob im fraglichen Zeitraum (vor ca. 10 Jahren) eine Antenne existierte.
Wenn man mit dieser Technik ernsthaft umgeht, müssen doch Aufzeichnungen da sein, so dass man auch ohne Gerichtsverfahren die Existenz von Mobilfunksendern feststellen kann.
Aber man liest ja immer wieder, dass auch heute die Sender als Bäume getarnt, in Kaminen oder sogar in Kreuzen auf Friedhöfen versteckt werden.

Antworten Gast: M. Hahn
12.03.2008 14:06
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Re: Ist das moderne Wissenschaft?

Ihre "bisherige Auffassung" ist in Ordnung.
Nur hatte die Wissenschaft bei der "C-Netz-Studie" noch gar nicht recht Gelegenheit zur Prüfung, der Text fand sich nämlich zunächst im Internet. Studien werden normalerweise zuerst Fachzeitschriften vorgelegt, dort geprüft und dann veröffentlicht.
Hier steht nun aber GAR NICHT die wissenschaftliche Frage, ob die Ergebnisse einer Überprüfung standhalten, sondern die triviale Frage, ob der Studiengegenstand (Existenz der Antenne) überhaupt existierte. Andernfalls wäre die Studie GEGENSTANDSLOS.
Die wissenschaftliche Qualität (unter der Voraussetzung, die Antenne hat wirklich existiert) ist eine ganz andere Frage. Die man nicht vor Gericht klärt, das ist klar. Auch dazu gibt es bereits von Fachleuten Aussagen (Uni Bern), und die klingen nicht gut für Herrn Oberfeld. Zunächst schaun wir aber mal, ob es in Österreich möglich ist, die Frage nach der Existenz der Antenne zu klären.
Unglaubliche Posse das Ganze.

Antworten Antworten Gast: W.Merz
12.03.2008 16:48
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Re: Re: Ist das moderne Wissenschaft?

Ihren Ausführungen kann ich nur zustimmen.
Schaun wir mal.

Gast: Dr.Todt
10.03.2008 11:37
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Macht die Dosis das Gift?

Mit der Krebsangst zu spielen ist sicher unverantwortlich. Die Österreicher sind Handy-Weltmeister, eine Zunahme bösartiger Krankheiten kann nicht beobachtet werden, ebensowenig kommen haufenweise missgebildete Babies zur Welt. Die Handy-Emissionen sind angesiedelt zwischen Lichtstrahlen, Mikrowellen und Radiowellen. Sie sind sicher nicht so gefährlich wie Röntgenstrahlen. Weiche Symptome sind sehr schwer zu erforschen, wie der Versuch mit dem Placebo-Handymast beweist. Da die Handywellen gepulst sind, ist aber schon eine Beeinflussung der Aktivitäten im Nervensystem zu befürchten. Da das Handy eine ungeheure Bereicherung im Alltag darstellt, muss man die eine oder andere Störung (Kofweh, Ohrensausen, Unkonzentriertheit) hinnehmen. Noch dazu wo z.B. durch Verkehrslärm die ganz gleichen Symptome ausgelöst werden. Und wenn wir dem Gott Auto jedes Jahr 700 Menschenopfer darbringen sagt ja auch keiner was.

maxbreak
14.03.2008 08:32
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Re: Macht die Dosis das Gift?

Wie kann man nur auf die Idee kommen das Auto mit dem Mobilfunk/Hochfrequenz-Technik zu vergleichen? Man kommt „nur“ im Falle eines UNVORHERGESEHENEN Ereignisses (Unfall) zu Schaden. Jeder verantwortungsbewusste Autofahrer verhält sich deshalb entsprechend und fährt entsprechend umsichtig. Gleiches gilt auch für „gefährliche“ Sportarten (z. B. Skifahren,...) bzw. alle anderen Tätigkeiten bei denen ein Unfall passieren kann.
Beim Mobilfunk verhält es sich dagegen komplett anders. Der Mensch besitzt kein Sinnesorgen mit dem er HF- bzw. NF-Strahlung direkt erfassen könnte. Völlig unbeteiligte Menschen werden dauerhaft mit unterschiedlichsten Feldstärken bestrahlt, ohne das sie wissen wann, wie lange, geschweige denn in welcher Höhe sie bestrahlt werden. Wegen dem Autolärm werden dagegen Millionbeträge für Lärmschutz ausgegeben. Lt. Dr. Todt hiese dies: Es kommen 700 Menschen durch das Auto ums leben, wieso also Geld für Lärmschutz ausgeben, nur weil ein paar Leute nicht schlafen können

Antworten Gast: Was-soll-ich-noch-glauben
11.03.2008 16:24
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Macht die Dosis das Gift

Leider sind wir soweit, dass der Konsument beweisen muss, ob etwas gefährlich ist oder nicht! Wenn Sie, Dr.Todt, davon sprechen, man müsse die eine oder andere Störung hinnehmen, so ist dies wie beim Rauchen. Ja, dem Raucher ist dies zuzumuten, nicht aber dem Passivraucher, der im Falle des Mobilfunks vielleicht stärkere Beeinträchtigungen erfährt.
Und nachdem das Telefonieren nachgewiesenermaßen mit wesentlich geringeren Feldstärken funktioniert, warum setzt man nicht sicherheitshalber die Grenzwerte herunter?
Muss wie bei anderen Skandalen erst nach 10 Jahren diese Einsicht kommen!

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Re: Macht die Dosis das Gift

Mobilfunksender nutzen die Grenzwerte der ICNIRP/WHO i.d.R. nur zu einem geringen Prozentsatz aus. Die Netze in Ländern mit strengeren Grenzwerten (z.B. Schweiz) unterscheiden sich praktisch nicht von den hierzulande aufgebauten. Würde man die Grenzwerte willkürlich herabsetzen (welcher Wert wäre denn der genehme?) , hätte dies u.a. wirtschaftliche Folgen durch aufwändigere Funknetze, die von der Allgemeinheit zu tragen wären ohne dass ein nachweisbarer Schutzzugewinn zu verzeichnen wäre. Mobilfunk ist davon noch nicht einmal so stark betroffen. Rundfunk- und Fernsehsender mit ihren -zig Kilowatt würde dies wohl wesentlich mehr betreffen. Tendenziell würde die Zahl der Sender mit niedrigeren Grenzwerten steigen - ob dies der gewünschte Effekt wäre, wage ich zu bezweifeln.

Raylauncher

Antworten Antworten Antworten Gast: W. Merz
13.03.2008 21:29
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Re: Re: Macht die Dosis das Gift

Es stimmt, willkürlich sollte man nichts festsetzen.
Auf der anderen Seite wird ein enormes Einsparpotenzial nicht ausgenützt: Rundfunk- und Fernsehsender können ihre Daten per Satellit übertragen. Wenn man von oben nach unten strahlt, braucht man nur einen winzigen Bruchteil der Feldstärke gegenüber Sendern, die auf dem Erdboden installiert sind. Diese müssen zahlreiche Hindernisse überwinden und haben auch noch das Problem der Erdkrümmung. Da man inzwischen alle Programme per Satellit empfangen kann, sind die erdgestützten Sender doch längst unnötig.
Mobilfunksender werden so eingestellt, dass man noch am Rand der Funkzelle aus dem Keller telefonieren kann. Schließlich kann man es den Kunden nicht zumuten, ein Festnetztelefon zu betreiben oder eine Empfangsanlage am Haus anzubringen, wenn man den Empfang im Haus haben will. Würde man sich auf eine Outdoorversorgung beschränken, wären angenehme schwache Felder möglich.

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