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Haus der Begegnung: Extremisten hinter Verein versteckt

17.03.2008 | 18:23 |  ERICH KOCINA (Die Presse)

Nach einer radikalen Veranstaltung im Haus der Begegnung Mariahilf will man die Anmeldungen genauer prüfen.

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WIEN. Dürfen Extremisten ohne weiteres Einrichtungen der Wiener Volksbildung verwenden? Diese Frage stellt sich, nachdem vergangenen Freitag bei einem Vortrag zum Thema „Feindbild Islam“ („Die Presse“ berichtete) im Haus der Begegnung Mariahilf das Existenzrecht Israels („Basiert auf Landraub“) abgestritten und die Wiedererrichtung des Kalifats gefordert wurde.

Mario Rieder, Geschäftsführer des Verbands Wiener Volksbildung, zeigt sich zerknirscht: „Extremismus widerspricht dem, wofür wir arbeiten“, sagt er, nämlich für kulturelle Offenheit und Antirassismus. Und Rieder betont, dass es sich um keine eigene Veranstaltung gehandelt, sondern man nur den Saal zur Verfügung gestellt habe.

Aber selbst bei der Vermietung habe man es sich nicht leicht gemacht: Im Vorfeld wurden Informationen bei der Fremdenpolizei eingeholt. Dort habe man die Information bekommen, dass der Verein „Fokus“, der die Veranstaltung ausgerichtet hat, unbedenklich sei. Auch gegen den Vortragenden Shaker Assem sei bei der Fremdenpolizei nichts vorgelegen, so Rieder. „Und wenn gegen keine bestehenden Gesetze verstoßen werden, müssen wir unserer Funktion nachkommen“, meint er.


Kein unbeschriebenes Blatt

Dass es sich bei Shaker Assem allerdings bei weitem nicht um ein unbeschriebenes Blatt handelt, habe man nicht erfahren. Dabei arbeitet der Österreicher mit ägyptischen Wurzeln für Hizb-ut-Tahrir, die islamische Befreiungspartei, als Sprecher im deutschsprachigen Raum. Eine Partei, die sich die Wiedererrichtung des Kalifats auf die Fahnen geschrieben hat und die in Deutschland wegen ihrer extremen Haltung seit 2003 sogar verboten ist.

Immerhin, während der Veranstaltung seien Vertreter der Polizei im Saal gewesen. Doch hätten die keinen Grund zum Einschreiten gesehen. „Mir wurde gesagt, die Veranstaltung sei ruhig verlaufen“, sagt Rieder. In Zukunft werde man bei derart sensiblen Themen aber noch genauer prüfen, mit wem man es zu tun habe – auch wenn es schwierig sei, im Vorhinein „zensurierend“ einzugreifen. Gegebenenfalls werde man nun aber auch bei Kennern der muslimischen Szene nachfragen.

Bei der Islamischen Glaubensgemeinschaft hätte man etwa erfahren, dass Assems Gruppe problematisch ist. Eine Zusammenarbeit zwischen dem kleinen Kreis von Radikalen und der offiziellen Vertretung des Islam gibt es nicht. Im Gegenteil, man distanziert sich sogar. Omar Al-Rawi, Integrationssprecher und SPÖ-Gemeinderat: „Die Hizb-ut-Tahrir erhebt politische Ideen zu religiösen Dogmen.“

Zuletzt war vermutet worden, dass sich die Partei weitgehend zurückgezogen habe. Neu sei allerdings der Verein Fokus, von dem er noch nie gehört habe, so Al-Rawi. Insofern könne er sich vorstellen, dass den Vermietern die Anmeldung unverdächtig erschienen sei.

AUF EINEN BLICK

Bei einer Veranstaltung im Haus der Begegnung Mariahilf am Freitag wurde extremistisches Gedankengut verbreitet. Den Vermietern schien die Anmeldung nicht verdächtig. [Fabry]

("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.03.2008)

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16 Kommentare
Gast: Murl
08.04.2008 14:39
0 0

seids noch beisammen im schädl?

euch gehts glaub ich nicht gut, denkt ihr auch nach oder schreibt ihr wild und emotionsgetrieben einfach darauf los?!? die fundis, die islamisten, die islamofaschisten, immer midm finger drauf zeigen, wäääh, der böse bärtige mann und die "kopftuchtussis"......hallo?!? wo leb ich hier? wo bin ich denn?!
freie meinung, aber nur solange sie "unserer" entspricht, oder was? das war ein vortrag, da wurde "nur" gesprochen, na klar, weil was gesagt wurde was nicht in unsere köpfe geht, samma gleich dagegen, am besten auch noch kriege heraufbeschwören ("bald krachts wieder")
scheissts eich ned an!

17und4
18.03.2008 17:41
0 0

wer kriegt bei uns aller die Staatsbürgerschaft?

"Dabei arbeitet der Österreicher mit ägyptischen Wurzeln für Hizb-ut-Tahrir, die islamische Befreiungspartei, als Sprecher im deutschsprachigen Raum."

Bislang hört man nur von Terroristen und Terrornahmen, und ausserdem alles Leute, die unsere Kultur nicht mögen

harbard
18.03.2008 09:58
0 0

Haus der Begegnung

..da war (und ist) ja wieder die richtige raupensammlung beieinander!

1 0

"Haus der Begegnung"

Dort trifft alles aufeinander: Islamistische Fanatiker ebenso wie Männer, die Frauen zum Tragen der Burka zwingen, sitzen dort fröhlich neben unseren linken LesbiTransSchwulen und Kommunisten.

... echt "multikulti" eben ;)

Antworten Gast: e.e.
18.03.2008 07:21
0 0

Re:

So schließt sich der Bogen.

"...müssen wir unserer Funktion nachkommen“

die reden sich doch immer darauf aus, daß sie ihren funktionen nachkommen müssen. in 20 jahren werden sie sagen, sie haben nur ihre pflicht getan. sowas hatten wir doch schon mal...

und daß der alrawi nix weiß, is doch logisch. die islamisten wissen nie irgendwas und arbeiten nie mit irgendwem zusammen. dabei ist doch jedem aufmerksamen bürger schon seit langemklar, daß die sozn diverse türkenfestln unterstützen, in der donaustadt wird jetzt doch die moschee samt kültürverein gebaut, obwohl sich außer der überdachung des inenhofes NICHTS geändert hat (wegen der lärmdämmung, daß ich nicht lach, da werden regelmäßig die baßtrommelbefeuerten bmws vor der tür halten und sich deren insaßen VOR der tür lautstark unterhalten, kennt man ja alles schon), es wird integration hochgehalten und nebenbei werden überall in der stadt neue moslemische kültürvereine genehmigt ( unlängst war ich in breitenfurt, selbst dort bist vor den fetzenschädln nimmer sicher) uswusf.

noch fragen?

Antworten Insider
17.03.2008 23:52
1 0

Re: Keine Fragen

Bestätigung: Sie haben recht. Manchmal erweckt es den Eindruck, dass in Wien (echte) Wiener nicht mehr erwünscht sind. Die SPÖ-Doppelmoral ist unschwer durchschaubar. Es könnte jedoch geschehen, dass sich diese Arroganz eines Tages auch bei diesen Ignoranten rächen wird. Hoffentlich bald. Zu befürchten ist, dass es auch dann für unsere Stadt, für Österreich zu spät sein wird. Es bedarf keiner Vorurteile, um viele dieser Neos abzulehnen. Diese Leute mit ihren lauten, arroganten sich über alles hinwegsetzenden Machos und Kopftuchtussis braucht in Wien niemand außer der SPÖ und den Grünen zur Stimmenvermehrung. Lange wird das ohnehin nicht mehr so funktionieren.

0 1

ah echter wiener?

sowas wie ein mundl? da könntens recht haben.

Antworten Antworten Antworten Insider
18.03.2008 15:39
1 0

Re: ah echter wiener?

Der Mundl ist zwar ein Prolet aber seine Art kannte man und konnte damit umgehen.
Die Respektlosigkeit und Präpotenz mancher Neos sind entbehrlich. Breit machen, auf arm spielen, alle Rechte haben wollen, selbst jedoch nichts dazu beitragen, reicht nicht. Ich erlebte lange genug, wie ein Viertel Wiens von solchen Leuten benützt wird aber keineswegs geschätzt wurde. Von den Netten, die aus nachvollziehbaren Gründen kommen, rede ich nicht.

0 1

immer wieder interessant...

....wie wahrnehmung abweichen kann. leb auch schon lang in 'solchen' wiener vierteln - und hatte noch nie ein problem. never.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Insider
19.03.2008 18:47
0 0

Re: immer wieder interessant...

Schön für Sie.

Antworten Gast: gast
17.03.2008 22:14
0 0

trink dein bier aus

und reg dich nicht auf

Antworten Antworten Gast: hans
18.03.2008 06:55
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Re: trink dein bier aus

sie haben vollkommen recht die Muslime knöpfen sich erst die Christen dann die Juden vor uns Atheisten werden sie maximal zu bekehren versuchen. Prost

Geli
17.03.2008 20:17
0 0

Extremismus in Moscheen

Extremisten verstecken sich in Moscheen. Dem Bau der Moscheen kann daher nicht ohne weiteres zugestimmt werden. Religionsfreiheit deckt nich gesetzwidriges Handeln.

Antworten Ophicus
17.03.2008 20:44
0 0

Re: Extremismus in Moscheen

Der Bau der Moschee ist aber nicht das gesetzwidrige Handeln.
Es verstecken sich auch Gewaltverbrecher in Tiefgaragen - trotzdem werden die laufend gebaut.

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gesetzwidrige Handeln

Das stimmt schon, dass auch in Tiefgaragen Gewaltverbrecher versteckt waren.
Aber wieviele davon haben vor ein paar Hundert Anhängern Hasspredigten abgehalten?
Macht doch endlich die Augen auf.
Die Radikalen Moslems benützen den Deckmantel der Moscheen um ihren Hass zu verbreiten!
Von Gauben ist da keine Spur!!!!!
Den in der Türkei zB. darf kein Kopftuch von einer Frau getragen werden die ein öffentliches Amt begleitet.
Warum halten sie aber hier bei uns daran fest?
Und wir sollen unser Kreuze von den Schulwänden, nehmen weil sich sonst ein Moslimisches Kind benachteiligt fühlt.
Aber drei Deutsche die friedlich Bibeln verkaufen wollten wurden geköpft.
Und alle schauen zu, doch keiner sagt was.
Genau so was sie mit dem Deutschen 17jährigen aufgeführt haben, der ewig lange inhaftiert ist.
Da sagt kein Mensch was!
Aber wehe es geht um irgendeinen Moslem, dann sind gleich auf der Strasse und demonstrieren.
Aber irgendwann wird es wieder Krachen und es beginnt leider schon.