21.11.2009 15:06 | Meine Presse Merkliste0

Emos: Auf den Spuren der grellbunten Traurigkeit

30.03.2008 | 18:10 |  MAGDALENA KLEMUN (Die Presse)

Schwarz geschminkt, grell gewandet und eine Dauerprise Melancholie im Gesicht: Wer die Emos wirklich sind – ein Szene-Trip.

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Wien. „Soll ich jetzt alles über Emos runterlabern? Da musst du mir aber lange zuhören.“ Lolly ist 14, hat rosa-hellblond gestreifte Haare und drei Piercings auf Unterlippe und Augenbraue – und wer je jemandem eine „große Klappe“ zuschrieb, der hat sie noch nicht kennen gelernt.

„In der Gesellschaft sehen alle gleich aus“, sagt sie und wirft einen verächtlichen Blick auf die Passanten, die am Generali Center (dieses und umliegende Gassen fungieren als eine Art Hauptquartier der Wiener Emo-Szene) vorbei die laute Mariahilferstraße hinabeilen, „aber Emos sind anders, Emos sind Anarchie. Verstehst du?“ Noch nicht ganz. Wie steht es zum Beispiel um Lollys Selbstverständnis – ist sie ein Emo, also Teil jener Szene, deren Name sich vom Punkmusik-Genre Emotional Hardcore ableitet? „Ich hab' längst meinen eigenen Stil gefunden, ich bin nur noch Lolly“, meint sie selbstbewusst und trifft damit ziemlich genau ins Schwarze. Denn dass viele Emos – vor allem ältere – sich nicht als solche gebrandmarkt sehen wollen, entspricht auch den Einschätzungen der Jugendforschung. Zwischen 12- und 15-jährige Schüler, meist ohne Migrationshintergrund und aus mittlerem Milieu, will diese sonst als Hauptakteure der Emo-Szene erkennen. Die finanziell gestärkte Basis ist dabei keine Nebensache, schließlich schlagen sich Kleidung und Accessoires des Emo-Stils, aufs Taschengeld: Bunte oder schwarze Röhrenjeans, Nietengürtel, neonfarbene Tüllröcke, mädchenhafte Broschen und Taschen mit Totenkopf- oder Kirschen-Emblemen von Marken wie Hello Kitty und Living Dead Souls, dazu Schuhe von Converse oder der Skatermarke Vans.

Nicht nur Emotional Hardcore

Punk und Zuckersüße in einem quasi – die Musik als Merkmal tritt dabei in den Hintergrund. Denn auf den namengebenden Emotional Hardcore, ein Subgenre, das den Punk seine Emotionalität und Themen wie Liebe und Freundschaft forcieren ließ, lässt sich Emo-Sein nicht beschränken. Doch davon will Protagonistin Lolly selbst berichten – diese hat zu einem weiteren Redeschwall ausgeholt, der ihren männlichen Begleitern in Emo-Kluft genug Zeit lässt, um sich eine Zigarette anzuzünden und erst einmal ein wenig Rauch in die feuchtkalte Frühlingsluft zu blasen. Schließlich sind Oli und Gunnar gerade extra aus Hannover angereist um „Wiener Emos zu treffen“ – und haben Lolly, mit der sie sich zuvor nur über das Internetportal myspace.com austauschten, in dieser Minute persönlich kennen gelernt. Die turnt nun auf ihrem Skateboard herum, Oli nestelt am Pullover – so sieht es also aus, wenn myspace.com (eine unter Emos besonders beliebte Website) mitten in Mariahilf plötzlich verdammt real wird.

„Emos sind immer gerade dann extreme Emos, wenn sie sich nicht als solche bezeichnen. Das ist immer so in der Szene“, meint Gunnar und zeigt hinter Lollys Rücken auf das Mädchen. Über die Lokale, die Musik der Emos und ihre Identität will Lolly nur widerwillig Auskunft geben. Das sei alles „nicht so wichtig“. Viel eher das Lebensgefühl, „die Hilfer“ als Treffpunkt, das „Hippie-Café“ in der Otto-Bauer-Gasse oder „Burggarten“, da gehe man auch hin („Kennst du Burggarten?“).

Und während das Mädchen über die „Pseudo-Kinder“ herzieht, die jetzt „glauben, Emos, zu sein, aber sich nicht g'scheit schminken“ (womit sie auch auf das Publikum im Generali Center anspielt, siehe Artikel rechts) bricht die Dunkelheit über die „Hilfer“ herein. Zeit für das Grüppchen, die Pläne für den Abend in die Tat umzusetzen. Ciao also und viel Spaß noch – oder doch nicht? Oli will „Die Presse“ wiedertreffen, um einige Dinge „über Emos klarzustellen“, das sei ihm wichtig. Also morgen auf einen Kaffee ins Café Ritter dort vorne? „Treffen wir uns lieber hier im Center“, lehnt Oli ab. Man bleibt eben lieber unter sich, in der Szene. Kommt Lolly auch? „Ich bin sowieso ab acht hier“, sagt sie. „Hast du nicht Schule?“, fragt Oli vorsichtig. Lollys Antwort: „Ich schwänz' doch sowieso.“


„Ich hab' eine Träne zerdrückt“

Zum Treffpunkt „Segafredo-Café“ am nächsten Morgen erscheint sie nicht. „Die ist nicht aus dem Bett gekommen“, meint Oli, der Cola Light schlürft und seine Augenringe von einer langen Nacht erzählen lässt. „Die Wiener Emo-Szene ist unglaublich, da ist so viel los wie in ganz Deutschland“, schwärmt er. Alles klar – aber gibt es nun eine verbindende Emo-Attitüde abseits vom Partymachen? Oli spricht von Rebellion, Individualität, von Szenemitgliedern, die einander Liebe und Geborgenheit geben: „Wenn Emos sagen, sie treffen sich, dann kommen sie wirklich.“ Aber, betont er: „Es ist auch nicht so, dass Emos den ganzen Tag weinen – das sind kreative Köpfe, die sehr wohl Macherqualitäten haben.“ So wie Oli selbst, der alias Oliver Deville mit Musikproduktion arbeitet. Und apropos Weinen, ein wenig später erzählt er dann selbst: „Wie nett wir da gestern im Hippie-Café aufgenommen wurden – ich hab' heimlich am Klo eine Träne zerdrückt.“

EMOS, WIE BITTE?

Merkmale: Tiefschwarz geschminkte Augen, schwarze oder pinke Haare, Kleidung in Schwarz, Rot, Pink und Neonfarben, mädchenhafte Accessoires mit Totenköpfen und Turnschuhe von Converse oder Van.

Musikalischer Ursprung: Emotional Hardcore (daher der Name Emo), ein Subgenre des Punk, mittlerweile aber auch Indie-Rock und andere Punk-Richtungen.

Soziales Milieu& Alter:

Etwa 12- bis 15-jährige Schüler, meist ohne Migrationshintergrund und aus der Mittelschicht.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 31.03.2008)

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44 Kommentare
Gast: yaimi
13.09.2009 13:27
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emo style und musik

Emo ist ja eientlich eine musikrichtung, man hat dazu aber einen style erfunden, weil die sänger sich so gekleidet haben, das ist genauso wie bei hip-hop, die ''hopper''.....das ist eigentlich auch nur eine musikrichtung. Die meisten emos sind nur emos, weil denen der style gefällt oder die musik.... Das mit dem emos ritzen sich ist völliger Qatsch, es kann sich auch ein ''hip-hoper'' ritzen ... nur die emos haben es damals halt offen gezeigt.

g. yaimi xD

Antworten Gast: Aiden.
02.10.2009 16:42
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Re: emo style und musik

" nur die emos haben es damals halt offen gezeigt."
meist du das etwa ernst yaimi?? ô_O -das kommt einfach daher das ritzen etc. davor schon immer auf die goths oder punks abgelegt wurde und jetzt eben auf (")emo's(").

wozu man noch sagen muss das emo eigentlich keine wirkliche musikrichtung noch irgend so 'ne tolle "lebenseinstellung"ist wie die ganzen 11- 1?/2? kiddys meinen..es ist eben einfach nur ein (viel zu) groß gemachtes "songwriter-genre" zu dem irgendwie sogut wie keine dieser "emobands" (my chemical romance["emo ist müll"],rites of spring [>„für mich war "emo" noch nie ein musikgenre. ich hielt es für den dümmsten begriff überhaupt."]) stehen will.

(ps -..und nein, ich habe nix gegen emos etc...)

Gast: cäthy
27.07.2009 16:42
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...

hab' den text zwar nur überflogen..aber das was ihr euch da rausgesucht habt war-soweit man das vom text her beurteilen kann-ein richtiges wannabekiddy.was schon "Musik als Merkmal tritt dabei in den Hintergrund..."sagt.weil eben das genau einen emo ausmacht bands wie zum beispiel 3und20.. -ausmachen sollte.und nicht chucks,kajal,hello kitty und ein-aug-ponny, was man höchstens als kleine neben merkmale anerkennen kann.beim emo-sein gehts einfach darum seine gefühle offen zu zeigen sei es ob es einem super geht, es einem schlecht geht oder auch über die ehrlichen gefühle zu seinen gegenüber-freunde,familie,partner.was man auch ohne criminal damage,vans und schwarzer haarfarbe machen kann.

Gast: Rui
09.07.2009 11:24
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Selbst Kommentare von "Emos" sind meißtens dumm!

Die meißten "Emos" haben selber keine Ahnung.. Ich rede so oft mit diesen "Emos" und da kommt nur raus, dass sie überhaupt keine Ahnung haben, woher ihre Musikrichtung kommt, woher ihre Stilrichtung kommt.
Meiner Meinung nach wollen diese "Emos" nur provozieren und auf sich aufmerksam machen. Dieses schaffen sie aber meißtens nur negativ!

Antworten Gast: yaimi
13.09.2009 13:44
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Re: Selbst Kommentare von

Mit wievielen, sogenannten ''emos'' hast du schon geredet ?

Heißt das gleich, nur weil 3 oder 4 ''Emos'' nicht wissen woher ihre musikrichtung kommt, heißt das nicht gleich das die ganzen ''Emos'' dumm sind.

Das ist sowas was einen schlechten eindruck gegenüber Emos macht. Sowas verschafft vorurteile und ist gemein gegen andere Emos.

Antworten Gast: erik
27.07.2009 08:41
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Re: hm..

wer ei emo sein mag der soll einer sein, doch imemr im Kopf bwealten, man muss auch mit kritik kler kommen und die anderen verstehen, wenn sie es nicht verstehen.

Gast: Martin.Kreuzer
08.04.2009 12:38
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alles shit---sei wer du sein möchtest!

Ich bin verdammte 26 jahre alt,männlich,sehe wie ein Emo aus,das einzieg positive ist,ich hab ne verdammt gute arbeit und gute Kollegen,denen scheiss egal ist,wie ich aussehe(ja arbeite bei T-mobile)-in wien und man schätzt mich immer auf 19/20 jahre.

Ansonsten jeder kann sein was er will,wen einer mit 34 oder was auch immer jahren rappen will.soll er es tun,wen er drauf kommt mit 50 das er schwul ist,lass ihn doch.
Ist doch alles shit-egal.
Jeder ist einziegartig,da ist es egal wie man aussieht.
Ich häng aber bei Generali Center nicht ab,dass ist mir einfach zu Kindisch,keine ahnnung wie Oliver drauf ist.
Aber mit klein Kindern abhängen würde ich nie.
Das ist unter mein niveu.

Ich meine jedem das seine.

Das schlimmste war aber,als man in der Schweiz einen Emo-Jungen(22) zu Tode geprügelt hat,und zudem vor einem monat Ausländer(türken)Teenager Emos bei der Mariahilferstrasse mit messer drohten und ausgeraubt haben.
Das ist total Krank!

Gast: / yeaLous
19.03.2009 19:27
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^^ OMG!

ich sag euch maL was:

wer nicht dabei is. weiss so ziemlich gar nichts über sie.

Gast: t.v
07.03.2009 22:33
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emo is kein trend!!!

Emos sind nicht irgendwie gestört oder so, sie haben einfach Stil. Ich selber bin 12 und kein Emo oder so aber ich finde es einfach nur ungerecht solche Vorurteile zu setzen. Es ist nicht jeder Emo gleich. Sie sind genauso wie die "normalen" Menschen auch. Und außerdem heißt es immer Emos ritzen sich!! Völliger Irrtum. Auch normale Menschen sind hirngestört und nach éiniger Zeit legt sich dieser Style sowieso wieder. Ich sage nur noch soviel: Emos sind genauso wie du und ich nur sie haben ihre eigenen Style und fallen von der Menge auf. Im Gegensatz zu "Normalos" da ist nämlich der eine wie der andere...

Gast: Anonyma
25.02.2009 22:27
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Lächerlist

Also diese ganze Emo"szene" ist so ziemlich das allerletze, besonders diesen Riesenbaby Olliver Deville. 30 Jahre alt, sieht aus wie ne Zecke und hängt mit 12Jährigen depressiven Kindern ab. Gibt es ein größeres Armutszeugnis?

Gast: gast
09.07.2008 21:54
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emos

Also erst mal die Presse ist eine top zeitung daran ist nichts auszusetzen, und in ihrer recherche hatten sie halt nicht das glück auf verschiedene emos zu treffen sondern nur "klischee-kinder"

Die ganze "Emo-Szene" ist ja ein bescheuerter Trend.

Lustig das sie alle anders sein wollen aber dabei gleich aussehn ...

Naja mit eurer recherche habt ihr es genau getroffen und gezeigt das emos ins klischee passen und gleich sind

zwar stimmen die klischees mit heulen und ritzen nicht immer aber fast alles andere spirch emos haben fast alle die selbe frisur.

Gast: szene_kid
04.07.2008 23:59
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alles mist!

meiner meinung nach sollte man leute fragen die aus der szene kommen und sich auskennen, anstatt iwelche kinder im genralicenter zu fragen!

in der emoszene gibt es hunderte gruppierungen, z.b. (wanna-be) famous leute, pseudokinder (lolly), etc.
die einstellungen zum leben gehn bei diesen gruppen weit auseinander. leute die andere "nachäffen" sind als pseudokinder verschrien. und weil sie keiner haben will, sitzen sie im hippie oder hängen vorm generalicenter ab. (unter ihres gleichen)
die, die das aussehen von emos haben (fast immer Frisur) aber eine eigene meinung zu freunde, familie, musik.. haben gelten als szenekids. und werden wie alle anderen aus der szene verarscht, aufgrund solcher fehlinformationen!
das sind die 2 divergierenden pole der szene, dazwischen gibt es noch viele andere.

das ist "grob beschrieben" die emo-szene in wien. finds nur erschrecken wie sich manche leute von solchen bescheuerten artikeln beeinflussen lassen...

Gast: just__me
12.06.2008 03:07
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.... quatsch!!

dieser Artikel ist völliger mist!
Tut mir leid das so hart ausdrücken zu müssen, ber es stimmt.
Hier werden nur Klischees beschrieben, und Emo als eine Modeszene.
Das Stimmt NICHT!
Emo ist um gottes willen keine Modeszene, und dieses Mädchen soll erstmal die Schule fertig machen, und dann in die "Ach sooooo cooole Emo szene"einsteigen!
Weil es ja soo cool ist diese ganzen Klischees alá "Emos ritzen sich", "Emos tragen nur schwarz", "Emos heulen", "Um ein Emo zu sein muss man wie einer aussehn"
ect.!
Bei den Aussagen dieses Mädchens kriegt man echt das kotzen.
Und dieser Oliver Deville da, der ist wohl schon 30, und erstrecht peinlich.
Mit 30 so rumzulaufen, und nichtmal eine Hirnzelle einschalten.. sich "Emo"nennen...
Menschen können keine Emos sein!!!!
Ganz einfach aus DEM Grund, weil "Emo" Musik ist.Emotional Hardcore, was heißt, das Mennschen keine musik sind!!!

Antworten Gast: yaimi
13.09.2009 13:32
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Re: .... quatsch!!

Ja klar kann man keine musik sein .... aber dann gäbe es auch keine hopper .... ''hopper'' kommt auch nur von hip-hop ....und ist auch nur eine musik richtung.
Im grunde ist das alles quatsch, aber so ist das nunmal.

Man hat halt aus der musik ein style gemacht.

Antworten Gast: dieda
29.07.2009 18:00
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Re: .... quatsch!!

Menschen können keine Emos sein!!!!
Ganz einfach aus DEM Grund, weil "Emo" Musik ist.Emotional Hardcore, was heißt, das Mennschen keine musik sind!!!

Das kann man aber echt nicht so stehen lassen.Gut man kann keine musik sein aber man kann nach der einstellung der Musik leben.z.B. PUNKs.

Gast: Gast P.
20.05.2008 19:05
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Interessant

Sehr geehrte Gudrun W.,

Ich finde es eine Frechheit wie sie mit der heutigen Jugend und ihren Gruppen umgehen.
Nach ihrer Aussage in ihrem Kommentar bezeichnen sie nur die Angehörigen christlicher Verbände als "intelligent".
Was ist mit dem Rest? Ist man neuerdings ein ungebildeter Mensch wenn man nicht an festgefahrener Moral und veralteter Denkweise festhalten möchte?
Sehen sie sich in der Welt um, auch hochrangige Ämter werden von Atheisten bekleidet, bezeichnen sie diese Menschen auch als "weniger intelligent"?
Kommentare wie der ihre werden nur noch mehr zur Abwendung der jungen Bevölkerung von der Kirche führen als dies ohnehin schon der Fall ist.
Am Beispiel der Evolution können sie sehen, dass nur derjenige überlebt, der sich seiner Umgebung anpasst.
Die Kirche scheint aber diesen Zug verpasst zu haben und versucht nun, sich an allen Ecken und Enden Popularität zu verschaffen, ohne dabei etwas an ihrem Kurs zu ändern.

Ihre Einstellung kann einem nur leid tun.


Gast: m.s.
09.05.2008 20:47
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Zukunft

vielleicht sollten diese "teenies" die aus langeweile die amerikanischen trends nachahmen sich mal gedanken um ihren ausbildung oder überhaupt zukunft machen...denn damit werden sie wirklich mal probleme haben wenn man sich nur mit schwarzer kleidung, melancholischer musik, ewiges trauern und schminke identifizieren kann..
unsere eltern hatten das auch ned nötig und ich als 16 jähriger auch nicht!!
dieses ganze pseudo künsltiche trend-trugbild führt zur volksverdummung
haben die leute echt nix besseres zu tun? wie wärs mit ECHTEN hobbys

Gast: zu.viel.gesagt.zu.wenig.verstanden
08.05.2008 09:23
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irgendwie falsch...

irgendwie falsch dargestellt das ganze finde ich. eine 14 jährige nach dem genre "emo" zu fragen finde ich eh etwas daneben, die stellen sich meist in den vordergrund und dann heißt es DIE repräsentieren diese szene. oh mein gott... die wissen selber noch gar nichts. kleiden sich so, weils gerade "in" ist. außerdem meinen sie dann auch noch bisexuell zu sein, weil sie mit einem mädchen rumgemacht haben oder weil es einafch auch "in" ist un die jungs anmacht?
egal wo... in ganz deutschland findet man mittlerweile emos, weil es "scene" geworden ist. damit meine ich ja nur, dass das ganze eigentlich nur ein fake ist (wie z.B. das ganze über mysapce... ich könnt einen roman darüber schreiben!) viele wissen nichtmal was es bedeutet "emo zu sein" und viele wissen auch nicht damit umzugehn. dadurch entstanden die ganzen verdammten vorurteile emos gegenüber (z.B. das mit dem sich ritzen) einafch lächerlich... des machen so viele andere menschen auch
und weinen... tut jeder mal

Gast: kein-emo-->normal
22.04.2008 20:55
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lächerlich!!!

Also ganz ehrlich, ich bin vor ca. 2 wochen eher zufällig mit Freundinnen ins Hippie Café gegangen.
Anfangs haben wir nur gelacht und gemeint, wie schrecklich es is, dass wir dort nicht reinpassen...Nach 20min haben sich 3 völlig verschiedene Personnen zu uns gesetzt, alle superfreundlich und interessiert daran, was wir so machen. Es gibt dort keinen Unterschied zwischen Emo, Kroacher, Gabba, Satanist,usw...
Die Jugendlichen/Teenager sitzen dort, rauchen Shisha und unterhalten sich! Es wird dort weder was illegales noch sonstiges betrieben!!
Dieser Artikel stellt die ganzen Jugendlichen mit eigenen Style, die auf der Hilfer^^ herumrennen, als etwas schlechtes dar.
Ich finde dieser Artikel, wurde halbherzig zusammengeschrieben und nicht wahrheitsgemäß verfasst! Mittlerweile war ich öfters im Hippie Café und kenne mehrere Leute, noch nie hat einer vor meinen Augen etwas Unrechtes getan- noch nie war jemand unfreundlich zu mir, und ich sehe ganz und gar nicht wie ein Emo aus!

Gast: Alex.K
16.04.2008 22:46
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EmoTIONAl-----

Wer hat den müll da geschrieben das emo und anarchy...wow wir sind doch keine punks...sonst hätte ich auch ein köter und würde woanders hocken...
und zudem nieten und die haare anders haben....
boom.
naja es nervt mich das mit generali zenter jeder schaut blöde drein...ich nicht...ich sitz nicht mal davor oder steh dort...ist doch krank...ich geh wie die eine sagte...meinen eigenen weg...bin 16 und habe einen kopf...gott sei dank.
ich bin gott sei dank auch nicht auf den trip meide alle anderen menschen nur nicht emos...ich habe aus jeder sparte freunde....goths,punks(zwei ganz tolle freunde),und sogar einen tollen hopper-und auserdem jeder mensch ist Emo-tional.
Man soll keinen schnell nur weil er so oder so aussieht beeurteilen.
wen ich morgen weine,wird mich auch ein hopper trösten....oder wer anderer...Erwachsene wollen bekanntlich das beste für uns teens...
ich bin froh das es sie gibt....sonst wären wir alle ein haufen elend...
aber auf eine seite....sind wir es alle!

Gast: Gast S.
14.04.2008 16:52
0 0

Langeweile

Ich bin selbst 17 Jahre alt und finde diese Jugendsubkulturen einfach nur lächerlich. Man muss sich nicht ganz besonders fühlen oder auftreten, geschweige denn zu einer Jugendgruppe gehören. Ich habe bis jetzt noch nie den Grund gehabt mich solchen Gruppen anzuschließen. Ich kleide mich so wie es mir gefällt und habe einfach nur Freunde aus allen Klassen der Gesellschaft und wir üben ganz normale Sportarten in unserer Freizeit aus. Sich Abzuheben ist rein der Wille cool zu wirken unter den Altersgenossen. Ich bin ich und der Versuch einem bestimten Bild zu entsprechen ist Selbstverleugnung. Dieses Trendsetting ist unnötiges Aufsehenerregen, wobei es auch etwas von ( extrem ausgedrückt ) Halbrassismus hat: Schließlich dürfen zB. Emos nichts mit zB. Hip Hoppern zu tun haben - eine schwachsinnige Ideologie. Niemand geht als "normaler" Mensch in der breiten Masse unter.
Ich bleibe mir treu und gehe meinen Weg und nicht den der Trends aus Amerika, Deutschland, etc.

Gast: C
06.04.2008 02:11
0 0

COOL! (?)

Manche findens jetzt vlt nicht gerade passend, aber:
Gast: Oliver deVille und Gast: M, ihr seids coool!!!
Endlich mal Leute, die wissen was sie sagen und was sie wollen!!!
An Gudrun W: Lalope hat absolut recht!
Früher mag die Kirche ja noch wichtig gewesen sein, weil man dort seine Probleme oder sowas loswerden konnte. Wen interessiert das heute noch? Viele Jugendliche glauben entweder nicht an Gott oder wenn, dann denken sie: "Warum muss ich in die Kirche gehen, um zu beten? Das kann ich zu Hause auch." Und wenn ich erst daran denke, was man uns in der Schule, im Religionsunterricht einzureden versucht, dann möchte ich manchmal-obwohl ich gefirmt bin und auf meine Art an Gott glaube-aus der Kirche austreten. Wenn ich in kath. Büchern Texte lese wie: "Der Mann wurde für die Frau, und die Frau für den Mann geschaffen." oder "Du sollst erst nach der Hochzeit Sex haben.", dann möchte ich solche Artikel nicht auch noch in einer Zeitung lesen.
Die Jugend hat neue (bessere) Interessen.

Gast: M
04.04.2008 23:20
0 0

Emos

Ich finde, dass dieser Artikel viel zu sehr verallgemeinert wird. Es muss nicht jeder Emo ein bestimmtes Verhaltensmuster an den Tag legen, ich bin selbst 14 Jahre alt und muss bei solchen Artikeln einfach nur den Kopf schütteln....Es mag sein, dass Erwachsene uns nicht verstehen können, aber mit solchen Artikeln machen sie nicht nur das Image von Emos schlecht, sondern sie erzeugen auch jede Menge vorurteile...Man kann von dieser Lolly in dem Artikel nicht auf alles Emos in ganz Wien schließen..Außerdem finde ich es echt seltsam, dass manche Erwachsenen meinen, dass sie wissen was Emo ist, dabei kennen sie wahrscheinlich keinen einzigen.
Beim Emo-sein geht es darum Gefühle auszudrücken, doch dabei sollte jeder seinem eigenen Stil treu bleiben.
Deswegen definiert sich jeder den Begriff Emo selbst. Es geht weder ums Ritzen, noch ums Deprimiert sein, noch um Suizidgedanken, noch ums Weinen oder anderweitige Vorurteile...Emo gehört einfach zur heutigen Jugendkultur...p.s.:HÖRSTURZ ROCKS

Gast: Klanee
03.04.2008 17:42
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wtf?!

Lachkrampf vom ärgsten. ANARCHIE und EMOS? wtf wo bin ich? ich finde es einfach nur erbärmlich.. richtig erbärmlich. "emos", ja gut! sollen doch machen was sie wollen. sind ja sowieso nur lächerlich. also, was will man DAZU noch sagen? denken, sie sind alle anders. sie sind selten usw. besser/schöner/größer als alle anderen. dabei sind sie alle gleich - das einzige, was selten an ihnen ist, is diese dummheit. diese ganzen wanna - be - irgendwas - menschen, die keine ahnung haben, was sie da eigentlich tun. würd ich ma jz a rot-schwarz gstreifte weste kaufen, wär ich auch als emo abgestempelt. die "jugendkultur", so wie man sie HEUTE sieht, ist das letzte. das letzte vom letzten. yeeah, ich ritz mich und bin emo. ich bin total hässlich und niemand mag mich.also, wenn das alles wirklich auf diesem prinzip aufegbaut wird, frag ich mich, in was für einer welt wir leben. es ist doch einfach nur primitiv, mitanzusehen, zu was sich die "jugendkultur" entwickelt.primitiv und erbärmlich.cheers

Gudrun W
01.04.2008 09:18
0 0

Zu viel Platz?

Sehr geehrte Damen und Herrn,

Habe Sie zu viel Platz in der Presse?

Dann würde ich Ihnen, als unabhängige Zeitung, empfehlen auch einen Blick auf andere Jugendgruppen zu werfen. Seit 1848 hat sich nämlich viel getan. Die Suffragetten haben ihre Kleider abgelegt, die 68er sind bürgerlich geworden, die Punks der 80er haben sich abgeschminkt, die GirlPower der 90er haben wir an uns vorüber gehen sehen und die Emos und Krocher gehen auch vorbei.

Aber die christlichen Jugendverbände werden auch das überleben. Sie bahnen sich ihren Weg durch die Jahrhunderte und formen ihr Österreich durch Engagment, Zielstrebigkeit und Leistung.

Wäre das denn kein Thema? Interessiert die intelligente Jugend denn nicht oder müssen wir erst Einkaufszentren belagern bevor man uns einen Artikel widmet?


Antworten Gast: LizaMaria
05.03.2009 04:24
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Re: Zu Gudrun W.

"Sie bahnen sich ihren Weg durch die Jahrhunderte und formen ihr Österreich". Ach ja? Wo denn? Wie denn? Rosenkranz betend und gegen Abtreibung demonstrierend?

Außerdem, wer oder was sind denn "christliche Jugendverbände"? MCV? CV? Seit wann wären die denn intelligent?

Armes Österreich.

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