Gegen 3:30 Uhr brach in einer Wohnung in der Pilgerimgasse in Wien-Fünfhaus ein Feuer aus. Im Zuge der Löscharbeiten entdeckte die Feuerwehr die Leiche der 61-jährigen Wohnungsinhaberin. Nach der angeordneten Obduktion geht die Polizei nun von Fremdverschulden aus.
Die 61-jährige Erika F. wies schwere Kopferverletzungen auf. Sie wurde mehr als zehn Mal mit einem dumpfen Gegenstand auf den Kopf geschlagen. Das hat eine erste Obduktion der Leiche ergeben. Eine weitere Untersuchung der Toten wurde angeordnet, sagte Major Manfred Briegl von der Kriminaldirektion 1.
"Ermittlungen laufen auf Hochtouren"
Danach dürfte der oder die Täter mehrere Brände in der Wohnung gelegt haben. In welchen Zimmern und wie viele es waren, darüber verriet Briegl aus kriminaltaktischen Gründen nichts. "Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren", sagte der Kriminalist. Am Samstag untersuchten die Brandermittler des Bundeskriminalamtes die Wohnung der 61-Jährigen.
Nach dem Verbrechen flüchtete der Täter aus der Wohnung und ließ die Tür einfach zufallen. "Das Schloss war in der Falle, zugesperrt war nicht", sagte Briegl.
(APA)

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