11.02.2012 18:35 | Meine Presse Merkliste0

Statistik: Jugend-Kriminalität steigt massiv an

10.10.2008 | 18:37 |  MARTIN STUHLPFARRER (Die Presse)

Die Kriminalität in Österreich sinkt deutlich – die Anzeigen gegen kriminelle Kinder dagegen explodieren.

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WIEN. Die Kriminalität in Österreich geht auf Sinkflug. Die jüngste Statistik (Jänner bis September), die am Freitag veröffentlicht wurde, weist österreichweit einen Rückgang auf 422.989 Anzeigen (-4,3 Prozent) auf. Vor allem Überfälle auf Wettbüros (-20,6 Prozent), Trafiken (-10 Prozent) und Fahrraddiebstähle (-4,5 Prozent) gingen signifikant zurück; was die Polizei auf eine Offensive bei der Präventionsarbeit zurückführt.

Spitzenreiter beim Rückgang der Kriminalität ist übrigens das Burgenland mit einem Minus von 10,4 Prozent. Dann folgen Salzburg (-8,9 Prozent) und Niederösterreich (-7,2 Prozent). Hier sprechen die Zahlen klar gegen die Befürchtung, dass mit dem Fall der Schengen-Grenze Ostösterreich von Kriminellen überflutet wird. In den burgenländischen Grenzbezirken sank die Zahl der Anzeigen um bis zu 23,19 Prozent (Oberwart). In den niederösterreichischen Grenzbezirken sanken die Anzeigen durchschnittlich um rund zwölf Prozent; Spitzenreiter ist Horn mit einem Minus von 31,27Prozent.

Allerdings profitiert nicht die gesamte Ostregion in gleichem Maße. Wien verzeichnet de facto eine Stagnation (-0,8 Prozent) und ist Schlusslicht unter den Bundesländern, allerdings nicht unter den Landeshauptstädten. St. Pölten und Klagenfurt liegen hinter Wien und verzeichnen sogar einen Anstieg bei den Anzeigen (+4,7 in St. Pölten bzw. +3,9 Prozent in Klagenfurt).

 

Plus 27,9 Prozent

Die erfreuliche Kriminalitätsstatistik hat auch Schattenseiten: Die Jugendkriminalität explodiert. Im Vergleich von Jänner bis September des Vorjahres stieg die Zahl polizeilicher Anzeigen im Bereich der Zehn- bis 14-Jährigen um 27,9Prozent auf 5003 Anzeigen. Nun will Justizministerin Maria Fekter der Kinderkriminalität „konsequent und nachhaltig begegnen“ sowie die Prävention ausbauen, wie sie erklärte – auch wenn Jugendforscher sich dagegen wehren, von einer „kriminellen Jugend“ zu sprechen (siehe Artikel unten). Fekter weiter: „Ziel ist es, unserer Jugend ein gewaltfreies Zusammenleben zu ermöglichen und deren Unrechtsbewusstsein zu fördern.“

Weniger dramatisch, aber ebenfalls entgegen dem allgemeinen Trend, sind Anzeigen gegen Kinder unter zehn Jahren gestiegen – um 1,2 Prozent (500 Anzeigen). Fekter verweist in diesem Zusammenhang auf 270 Präventionsbeamte, die speziell für den Bereich Jugendprävention ausgebildet wurden und nun im Einsatz sind.

Neben dem explosionsartigen Anstieg der Kinderkriminalität fallen aber noch zwei andere Fakten auf. Entgegen dem Trend der sinkenden Kriminalität sind in Österreich heuer nicht nur Sittlichkeitsverbrechen (+5,4 Prozent) gestiegen, sondern auch „strafbare Handlungen gegen Leib und Leben“ (+2,3 Prozent), wie es die Polizei in Amtsdeutsch formuliert. Was für das subjektive Sicherheitsgefühl der Österreicher aber besonders wichtig ist: Die sinkende Zahl von Einbrüchen (-6 Prozent) und Raubüberfällen (-7,3 Prozent).

Auf einen Blick

Kriminalitätsstatistik. Bis September ist die Zahl der Anzeigen signifikant gesunken (-4,3 Prozent). Das Problem sind deutlich steigende Zahlen im Bereich Kinder- und Jugendkriminalität, die um 28Prozent über dem Vorjahr liegen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.10.2008)

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22 Kommentare
Gast: Dr. Hir.
11.10.2008 20:45
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Ein Blick nach Berlin, Teil 2

Auch die Töchter werden im Haus gehalten und streng erzogen, erzählt die Richterin. Dagegen können die Jungs machen was sie wollen, hängen den ganzen Tag draußen herum. Sinnvolle Freizeitbeschäftigungen gibt es kaum. Und so gehen die Jungs „abziehen“. Sie überfallen andere Jugendliche, rauben sie aus. Die Opfer sind meist Deutsche. Auf das Opfer wird eingeprügelt, es wird zu Boden gezerrt, mit Fußtritten drangsaliert. „Das ist mittlerweile normal, daran haben wir uns gewöhnt“, sagt die Richterin. Zusätzlich werden die Opfer wüst mit Ausdrücken wie „Scheiß-Christ“, oder „Hängebauchschwein“ beschimpft.
Quelle: Berliner Kurier, 26.08.2008

Gast: Dr. Hir.
11.10.2008 20:43
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Ein Blick nach Berlin, Teil 1

Brutale Prügeleien auf dem Schulhof. Auf offener Straße werden Passanten willkürlich zusammengeschlagen, ausgeraubt – Die Gewalt der teils noch nicht mal strafmündigen Kids wird immer brutaler. Jugendrichterin Kirsten Heisig: „Es gibt eine neue Dimension der Jugendgewalt, die wir bisher nicht kannten, 70 Prozent der Angeklagten haben einen Migrationshintergrund und kommen aus Familienstrukturen, die uns völlig fremd sind. Da gibt es arabische Großfamilien mit 15 Kindern, von denen der Vater nicht weiß, wie sie heißen.“ 50 Prozent der Väter gehen keiner geregelten Arbeit nach, bei den Müttern sind es 75 Prozent. „Die Kinder wachsen unkontrolliert auf und sind sich völlig selbst überlassen. Der Vater kümmert sich nicht, die Mutter ist auf Grund mangelnder Deutschkenntnisse und der Vielzahl der Kinder völlig überfordert.“ Sie lebt meist im Haus, ist in das soziale Leben überhaupt nicht integriert.


Gast: Bösewicht
10.10.2008 22:23
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Das glaubt doch kein Mensch mehr!

Wenn die Kriminalität zurückgeht, dann deshalb, weil viele Delikte nicht mehr angezeigt werden. Den Rest erledigt eine geschönte Statistik.

Wenn es den Statistikern des Innenministeriums nicht gelingt, die Jugendkriminalität ebenfall sinken zu lassen, dann sollte man sie wegen Unfähigkeit entlassen.

Gast: Incorrect
10.10.2008 17:30
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Da fehlt doch was ...

Genau, kein Wort natürlich zum Migrations- und Religionshintergrund der "lieben" Straftäter.

generator
10.10.2008 16:00
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"Die Presse" 18.1.08:


"Im Jugendgefängnis Gerasdorf ist aktuell ein Drittel der Insassen nicht aus Österreich, 70 Prozent haben "Migrationshintergrund."

http://tinyurl.com/5ft22t

Was sagt da eigentlich der Bürgermeister dazu, dass Wien die niedrigste Aufklärungsrate begangener Straftaten hat?

An dieser Entwicklung sind aber auch besonders jene mitschuldig (Multikulti-Politiker, Gutmenschen-Justiz, SOS Mitmensch, Asyl in Not etc.), die glauben bei Zuwanderern alles entschuldigen zu müssen, denn die haben’s eh so schwer, werden ausgegrenzt und sind vielleicht auch traumatisiert.


Diskrepanz
10.10.2008 15:43
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Und jetzt...

...möchte ich nur noch wissen, wie viele dier Straftäter _keine_ österreichische Staatsbürgerschaft haben oder ob die Eltern nach Österreich migriert sind.

Nur irgendwie werden diese Zahlen nie genannt. Wieso?

Antworten parapente
12.10.2008 07:45
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Re: Und jetzt...

. . . . weil zumindest die Verbrecher alle gleich sind! :-))

Ratio
10.10.2008 14:35
0 0

Zur Statistik

Wenn ein und derselbe Täter z.B: in der Nacht von Graz bis Wien mehrmals einbricht, dann zählt dies in der Statistik seit kurzem nur mehr als ein Delikt.
Das erklärt das Sinken der Kriminalität. Tatsächlich aber ist sie gestiegen und dem Volk wird nur vorgetäuscht, dass es in Sicherheit lebt.
Lug und Betrug durch die Politiker!

Antworten louidor
10.10.2008 14:54
0 0

Unsinn!

Woher haben Sie diese (falsche) Inforamtion.

Antworten Antworten Ratio
11.10.2008 01:56
0 0

@louidor

Nur weil Sie ahnungslos sind, was in der Welt vorgeht, heißt das nicht, dass es falsch ist, nur weil jemand etwas weiß, was Sie nicht wissen.

Antworten Antworten Gast: ZIB-Seher
10.10.2008 17:35
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Re: Unsinn!

Leider ist das kein Unsinn, in den Spätnachrichten wurde darauf schon mehrmals hingewiesen (ich weiß aber nicht, seit wann das so ist).
Wenn z.B. A einen Mord begeht, und B einen Massenmord, zählt die Statistik um 2 Morde weiter!

Soll wohl dazu dienen, Serien- (u. Banden-) delikte zu verschleiern/ verschönern.

Antworten Antworten helfrich
10.10.2008 16:43
0 0

Re: Unsinn!

diese nicht falsche "Inforamtion", wie sie sich auszudrücken belieben, stammt von Polizisten, die selbst nur noch den Kopf schütteln können.

Ratio
10.10.2008 14:30
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Einführung von Erziehungsorten ist dringend notwendig.

Wenn die Eltern versagen, dann müssen dioe Lehrer dürfen. Wenn die Jugendlichen aber renitent sind, dann ab in den Erziehungsbereich mit allen Konsequenzen.
Strafe für die Eltern wegen Vernachlässigung und Unterlassung - sie müssen die Erziehungsjahre durch den Staat finanzieren.
Die nachlässige Erziehung fällt uns allen auf den Kopf. Darum: Härte durch den Staat und Ende der jahrzehntelangen weichen Linie, die uns die Probleme eingebracht hat.
Ende auch der unsäglichen Brutalkriminalfilme und Horrorvideos - wie lange schläft der Gesetzgeber noch?
Ende auch der Kavaliersdelikte wie Häuser besprühen. Wann wachen die dämlichen Verantwortlichen endlich auf anstatt stupide zuzusehen, wie alles versaut wird?
Es gibt viel zu tun, aber keiner jener, die etwas ändern könnten, packt es an. Wozu bezahlen wir diese Figuren?

Antworten Insider
10.10.2008 21:16
0 0

Re: Einführung von Erziehungsorten ist dringend notwendig.

Sie sprechen mir aus der Seele. Heute war ich bei einem "Workshop" Gewaltprävention in einer 1. Klasse HAK, das ein Polizist hielt, dabei. Den Film über den zuerst in Gruppenarbeit und dann im Plenum diskutiert wurde, sah ich leider nicht. Ich las nur die Inhaltsangabe. Die Antworten der Schüler waren teilweise haarsträubend. Viele haben überhaupt kein Unrechtsbewußtsein. Außerdem fühlte sich immer nur jene Gruppe angesprochen, die mit ihrer Sequenz daran war. Der Lärmpegel war dem entsprechend. Aufforderungen, etwas leiser zu sein, damit Interessierte zuhören könnten, waren nur bedingt erfolgreich. In dieser Klasse sitzen ca. 80 % Jugendliche mit Migrationshintergrund. Viele unter ihnen können mit Werten, die wir kennen, nichts anfangen. Sie haben auch kein Gefühl für Disziplin. Jeder ist von Kopf bis Fuss durchgestilt. Was passiert wohl, wenn man nicht mit Geld an die Wunschobjekte kommt? Labile holen sie sich. Das ist nicht rassistisch. Es ist Beobachtung.

0 0

Re: Einführung von Erziehungsorten ist dringend notwendig.

weil es ihnen wurscht ist. die sind so mit sich beschäftigt, die haben keine zeit, konstruktiv zu arbeiten. sie betrifft es ja in der regel nicht.

und die bevölkerung ist ihnen schon extrawurscht.

mfg
mc

Antworten Antworten lurch
11.10.2008 11:29
0 0

Re: Re: Einführung von Erziehungsorten ist dringend notwendig.

Sie haben Recht. Es schaut ganz so aus als ob 90% der Aktivitäten unserer Politiker für die Unterstützung ihrer Freunde und mit Bosheitsakten an die politischen Mitbewerber draufgeht. Da bleibt nicht viel übrig für eine positive Arbeit für unser Land, soferne die das überhaupt können. Das ganze wird noch hochgejubelt von den Medien, die teils in ausländischer Hand oder von der gerade herrschenden Nomenklatura abhängt.

Antworten Antworten Antworten Gast: warum nicht selbst anfangen?
11.10.2008 13:07
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Re:......

Wir selbst müssen die Veränderung sein, die wir in der Welt sehen wollen. - Mahadma Gandhi -

Ich kann das ganze Geraunze nicht mehr hören. Alle wollen doch ein "braver" Teil des Systems sein, jammern aber über die Auswirkungen.
Vielleicht sollten wir mal prüfen, welch widersinnnige Dinge wir den ganzen langen Tag hindurch wir so machen bzw. welche übergeordnete Ideologie wir täglich bedienen.
Haben wir unseren Job weil wir jemanden kennen?
Würde unser Job von wem anderen vielleicht billiger gemacht? Würden wir hier neidlos der Sache dienen (unseren Job demjenigen überlassen) oder doch nur unsere eingeschränkte persönliche Befindlichkeit bedienen?
Sind unsere Kinder wirklich soviel besser erzogen als alle anderen Kinder?
Welche Werte, Überzeugungen oder Ideale haben wir unseren Kindern vorgelebt?
Bitte mal nachdenken, was jeder in seinem Bereich tun kann, diese Dinge mal ganz konkret angehen und dann ent-scheiden: Sinnlos Sudern oder sich selbst anstrengen um zu verändern.

Antworten Antworten Antworten Antworten lurch
12.10.2008 09:42
0 0

Re: Re:......

Wenn ich den Beruf eines Maurers ergreife, dann muß ich schwindelfrei sein, weil ich sonst auf keinem Gerüst stehen kann. Wenn ich Politiker werde, dann muß das Wohl- oder Wehe meines Landes oberste Priorität haben. Da ist es zu wenig, wenn ich lediglich Parolen aus dem Ausland übernehme und mit diesem versuche hier mein Auslangen zu finden. Wenn die Verluderung unseres Landes weiter so fortschreitet, dann herrscht hier das Faustrecht. Diese ganze falsche Entwicklung zu kritisieren ist legitim. Das heißt aber nicht, daß man sonst nichts tut. Was wollen Sie denn hier im Forum noch machen?

Gast: 007
10.10.2008 14:27
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Wie viel Prozent der straffälligen 10 bis 14-jährigen

waren Ausländer, wie viele hatten Migrationshintergrund?

Diese Zahlen werden wider einmal nicht genannt.

Dafür haben Gutmenschen eine Begründung: diese Zahlen würden zeigen, daß diese Gruppen weit anfälliger für kriminalität sind als autothone Österreicher.

Und wer würde dann noch auf die Grünen Lügen herinfallen, daß diese Personen zwecks "kultureller Bereicherung" und "Sicherung unserer Pensionen" hier sind.

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Welche Statisik ist das jetzt wieder?

... die geschöhnte für die Öffentlichkeit oder die tatsächliche und "nur" Polizeiintern verwendete?

Oder erinner ich mich da jetzt falsch an einen Artikel vor rund einem Monat?

Lichtherz
10.10.2008 13:15
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Wieviele davon sind AusländerInnen?

Ich vermute doch stark, dass viele Straftaten begehende Kinder und Jugendliche ausländischer Herkunft sind. Natürlich ist die Straflosigkeit dieser Personen nicht gerade im Sinne ihrer Opfer, etwa bei Vergewaltigungen. Aber das schert die politische Kaste, die derzeit regiert, wenig.

Gast: semper
10.10.2008 13:11
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so ein Zufall aber auch, dass...

... diese Zahlen erst jetzt, also nach der Wahl bekannt werden...