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Wiener VP: „Nummerntafeln für Radfahrer“

14.11.2008 | 18:44 |  DIETMAR NEUWIRTH (Die Presse)

Der Landes-Geschäftsführer der ÖVP, Norbert Walter, will Rasern den Kampf ansagen. Er fordert Nummerntafeln für Radfahrer.

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Wien. Sollen Fahrräder Nummerntafeln erhalten? Sollen die Fahrer verpflichtet werden, eine Haftpflichtversicherung abzuschließen? Beide Fragen werden vom Landesgeschäftsführer der Wiener ÖVP, Norbert Walter, im Gespräch mit der „Presse“ bejaht.

Der nicht amtsführende Stadtrat: „Wir wollen dem Rad-Rowdytum in Wien den Kampf ansagen.“ Walters Antwort auf die Frage, ob sich die ÖVP damit nicht auf dem besten Weg befinde, der SPÖ im Hinblick auf Dirigismus Konkurrenz zu machen: „Nein, wenn aber Maßnahmen wie diese der Sicherheit aller Beteiligten dienen, dann machen sie Sinn. Durch die Nummerntafeln sollen ja nicht Unschuldige verfolgt werden, die nichts angestellt haben.“ Radfahrer könnten durch eine derartige Maßnahme auch dann nach Unfällen identifiziert werden, wenn sie flüchten.

Zur der von ihm gleichfalls geforderten Versicherungspflicht für Radfahrer räumt Norbert Walter zwar ein, dass eine Haushaltsversicherung bei Haftpflichtansprüchen einspringe. Nur: Nach Schätzungen verfügen maximal 85 Prozent über einen derartigen Schutz. Als zusätzliche Kosten für den Radfahrer führt der VP-Landesgeschäftsführer bei einer Pflichtversicherung 30 Euro pro Jahr an. Zum Vergleich: Jahresprämien für die bestehende Mofa-Haftpflicht bewegen sich um die 35 Euro.

Hintergrund der Vorschläge: In Österreich ist die Zahl der tödlichen Fahrradunfälle heuer dramatisch gestiegen: Zwischen Jänner und September im Vergleich zum Vorjahr um 33 Prozent. Und in Wien wurden zuletzt nicht einmal innerhalb eines Monats drei Radfahrer getötet. Für Dienstag nächster Woche ist ein „Rad-Gipfel“ mit Planungsstadtrat Rudolf Schicker angesetzt.

 

Stenzel will Warnwesten

Gleichzeitig hat City-Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel am Freitag die Diskussion über Radfahren in Wien um eine weitere Variante bereichert. In einer Aussendung regt sie an, Radfahrer sollten Sicherheitswesten tragen. Eine besorgte Stenzel: „Gerade die jetzige Jahreszeit mit dem frühen Einbruch der Dunkelheit und mit verminderten Sichtweiten verlangt nach zusätzlichen Schutzmaßnahmen.“ Besonders Autofahrer, die abbiegen, müssten oft in letzter Sekunde vollbremsen, um einen Unfall zu vermeiden.

Mit der Landespartei scheinen die Vorschläge der Bezirksvorsteherin nicht unbedingt akkordiert. So meint VP-Geschäftsführer Walter: „Ich möchte nicht, dass jemand dazu verdonnert wird, was er anzieht. Man müsste sich das einmal probeweise anschauen.“

AUF EINEN BLICK

Radfahrer-Sicherheit.
Heuer wurden österreichweit bereits 44 Radfahrer getötet (+33%). Die ÖVP Wien will nun Nummerntafeln einführen. Bisher hatte dies nur die FPÖ gefordert.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.11.2008)

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58 Kommentare
 
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Nummerntafel für Radfahrer?

Sehr spät habe ich diesen Artikel gelesen.
Selbstverständlich darf es zu solch' einer Verordnung nicht kommen. Jetzt haben wir lange Jahre dazu gebraucht, dass das Fahrrad wieder interessant wurde, und schon stehen die Verordnungswütigen in ihren Startlöchern um wieder neue unnötige Maßnahmen zu setzen.

Ich denke, dass eine Sicherheitsweste oder ähnliches für die Radfahrer nützlich sein kann.
Jedoch keine Versicherung, und vor allem keine Nummerntafel.
Anmerken möchte ich noch, dass das Radfahren in der Stadt Wien sehr wohl gefährlich ist, aber nur deshalb, weil die Luft als gefährlich einzustufen ist.

Daher bitte keinen Verwaltungswahnsinn

Gast: plebs potus
18.11.2008 13:53
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die ÖVP

Die Partei des Kontrollwahns, der Unfreiheit und des entmündigten Bürgers.

kleines Gegenbeispiel: Es ist statistisch erwiesen, dass die Anzahl der Strassenunfälle im Stadtgebiet direkt proportional zur Anzahl der Verkehrsschilder verhält.

Ergo: Mehr Kontrolle umso weniger denkt der Bürger mit, umso mehr Unfälle. Autofahrer, die sich immer auf die tausenden Schilder konzentrieren müssen, schauen nicht in den Seitenspiegel... Ausserdem sind an den meisten Autounfällen mit Radfahrern die Autofahrer Schuld, die einfach den 3s Blick nicht benutzen.

Filz Laus
17.11.2008 10:32
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Ein defektes Rad ist gleichbedeutend mit eine Nummer auf der Straße schieben?

Alles ist zu nummerieren.

Betrachtet man die vielen 30KMh Zonen, ohne Befragung der Anwohner mit Schupfwellen versehen, dient es dem Häupl als Einnahmequelle aus den Taschen der noch flüssigen BürgerIn.

Prost!

Gast: Amtsschimmel
17.11.2008 08:47
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schlanker Staat

So haben wir uns die Verwaltungsreform à la ÖVP immer vorgestellt: anstatt unsinnige Staatstätigkeiten endlich aufzugeben, soll also noch ein weiteres Register angelegt werden, das wieder mit Mordsaufwand verwaltet wird. Zahlen darf es der Bürger - oder glaubt irgendein Proponent der Nummerntafel-Schnapsidee, daß dieselbigen gratis sein werden ???

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Re: schlanker Staat

... und WER zahlt bisher die Schäden, welche durch ungesühnte Radfahr-Verkehrsdelikte verursacht wurden?
Der Staat, die Gemeinde ..... ???????


Antworten Antworten Gast: bildunbsbürger
18.11.2008 13:55
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Re: Re: schlanker Staat

Der Radfahrer? Bei Schuld muss der schuldige Verkehrsteilnehmer für den Schaden aufkommen. Nur: der Personenschaden am Unfallteilnehmer ist in besagtem Fall meistens auf Seiten des Radfahrers

Der Ätzer
16.11.2008 15:22
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Noch wäre eine deutlich sichtbare (beleuchtbare) Nummer aud die Stirn tätowiert!

Die Fahrzeugpapiere bei Fahrrädern sind immer mitzuführen.

Bei Leihrädern kann das nach Ausweisung unterbeleiben. Das Reifenprofil und die Abstände vom Pedal zu Klingel müssen der Gleichung
h = 6{,}62606896(33) \cdot 10^{-34}\,\rm{J\,s} = 4{,}13566733(10) \cdot 10^{-15}\,\rm{eVs} * Faktor
zu entsprechen (Plancksches Wirkungsquantum)

Sonst gibts Staatseinnahmen - bis alle Bürger vereinnahmt sind.

Gast: Gast
15.11.2008 22:24
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Beleuchtung

Ich wär' schon glücklich, wenn jeder Radfahrer wenigstens bei Dunkelheit eine orderntliche Beleuchtung hätte. Das halte ich für viel wichtiger als Nummerntafeln.

Gast: Gast
15.11.2008 21:52
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nix Neues

Alles schon einmal dagewesen. Dem Vorschlkag mangelt die Originalität. Wärs nicht besser die ÖVP führte für ihre Klientel einen Kirchenbesucherführerschein ein? Da sollte gelehrt werden, dass in der heiligen Kirche nicht zu furzen ist und keine Hosenknöpfe in den Klingelbeutel zu werfen sind. Na, das wär eben ein echter "Fortschritt", aber nicht nebbiche, bereits seit ewigen Zeiten abgeschaffte, Fahrradnummertaferln wieder aus der bürokratischen Gruft herauszerren!

Gast: Gast
15.11.2008 18:42
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Durchaus sinnvoll!

Die Disziplinlosigkeit der Radfahrer ist täglich allerorten zu beobachten und ich fühle mich als Gehsteigbenützer dementsprechend gefährdet. Insbesondere durch Radfahrer aller Alters- und Bevölkerungsgruppen, die prinzipiell und ohne Not den Gehsteig benützen. Auch am Ring fahren viele Radfahrer auf jener Seite, die keinen Radweg aufweist. Wobei speziell am Ring der Verlauf des Radweges schlichtweg kriminell ist und die Planer desselben mit nassen Fetzen behandelt werden sollten. Man muß auch feststellen, dass Radwege an Stellen realisiert wurden, wo absolut kein Bedarf besteht, was sich dadurch äußert, dass sie so gut wie nie benützt werden. Die Radfahrer fahren lieber auf anderen Strecken (meist gegen die Einbahn) und somit nehme ich an, dass es keine Bedarfserhebung gibt oder die Planer von falschen Voraussetzungen ausgehen. Dazu kommt noch, dass Räder an allen möglichen und unmöglichen Stellen ohne Rücksicht auf entstehende Behinderungen für Gehsteigbenützer abgestellt werden.

Gast: Gast
15.11.2008 16:27
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gefährliche radfahrer

es ist unglaubliche wie rücksichtslos dieser haufen ausländer und proleten in wien herumfährt. ich selber bin schon 2mal fast angefahren worden. es wundert mich überhaupt nicht, dass soviele radfahrer in wien getötet werden. für zwei dinge hat der typische wiener immer geld, für sein auto und seine tschick.

Gast: Utopie 1984
15.11.2008 14:22
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Implantat ins Hirn - und das Menschenmaterial fügt sich

Diese steinzeitlichen Methoden angesichts der sich heute bietenden techn. Verheißungen anzuwenden, bedeutet eine absichtlich rückwärtsgewandte Kulturfeindlichkeit.

Es ist längst schon technisch im Rahmen des Erreichbaren, Menschen Implantate unter die Haut oder - besser noch - ins Hirn einzuwirken. Auf diese Art könnten Peilsender verbaut werden, die nebst exakter persönlicher Daten auch biologische Kennwerte auf Abruf bereit stellen könnten.

Längst sind es nur noch die Bremser und Steinzeitverklärer, die auch nur im Ansatz Kritik an solchen volkommen nötigen und einführenswerten Schritten hegen. Die mechanisierte, formalisierte und technisch lückenlose KONTROLLE des Menschen (nicht: Überwachung, denn das hilft nichts, man kennt es von Überwachungskameras) ist der einzige Weg, der ins 21. Jahrhundert führt - der Rest sind Sackgassen, Schluchten.

Ebenso ist selbstverständlich(!) die Wohnraumüberwachung ausnahmslos und verdachtsfrei einzuführen.

Bombur
15.11.2008 13:41
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Das halte...

ich durchaus für Sinnvoll, immerhin sind auch Radfahrer ein Teil des Straßenverkehrs und es gibt genug Radler die diese Anonymität auch ausnutzen.

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Re: Das halte...


man sollte zusätzlich auch jedem Passanten eine Nummerntafel auf das Hirn nageln - schließlich sind auch diese am Straßenverkehr (z.B. beim Überqueren einer Straße ohne Schutzweg) beteiligt.

Und nicht zu vergessen alle Skateboardfahrer, Rollschuh- und Inlineskater,....
Am Popo eine Tafel raufnageln und schon sind diese "sicherer" am Weg.
Schließlich ist ein Nummerntaferl natürlich ein Garant für mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

In ihrer Regluierungswut vergessen Politiker leider immer wieder, dass es soetwas wie eine Selbstverantwortung gibt.
Wer sich nicht daran hält und aus eigener Dummheit verunglückt hat halt Pech gehabt.

Man kann und soll nicht alles regulieren.

Aber wie so oft geht es hier ja auch gar nicht um die Sicherheit - es geht schlicht und ergreifend mal wieder um den schnöden Mammon.

Jedes Taferl bringt zusätzliche Einnahmen, schon klar in Zeiten ausgemergelter öffentlicher Kassen.

Antworten Gast: Nestroy
15.11.2008 14:50
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Re: Das halte...

Andere Sorgen haben Sie wohl nicht, alle anderen Wichtigen Themen sollten auch eine Nummerntafel bekommen, vielleicht werden so auch Wahrgenommen und behandelt.
Hochachtungsvoll

Gast: RasenderRadler
15.11.2008 12:30
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Autofahrer als Radfahrer!

Es sei jedem hier über die bösen Radfahrer schimpfenden Autofahrer empfohlen eine Zeit lang als Radfahrer am Verkehr teilzunehmen, um zu sehen, dass es nicht nur unter den Radfahrern (wie auch den Fußgängern!) schwarze Schafe gibt, sondern genauso unter den Autofahrern. Nur die sitzen "am Abend gesund bei einem Schnitzel", während "der Radfahrer im Spital liegt".

Gast: liberaler Radlfahrer
15.11.2008 11:28
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Abkassieren für den Verwaltungswahnsinn?

Nun will also auch die Wiener ÖVP wie schon die FPÖ vor ihr die Einführung von Nummerntafeln für Fahrräder samt zugehöriger Versicherungspflicht einführen.

Damit zusätzlich zur Haushaltsversicherung die Haftpflichtschäden ohnehin deckt einer durchschnittlichen Familie fast 200 Euro pro Jahr an Kosten verursachen.

Den erfreulichen Trend zum umweltschonenden und gesundheitsfördernden Fahrradfahren durch Strafrestriktionen einschränken.

Und gegen Rowdys trotzdem nichts erreichen. Ausserdem, gerade Fahrräder werden oft getauscht, verliehen usw. - den echten "Verkehrssünder" wirds allzuoft trotzdem nicht treffen!

Die Argumentation folgt dem immer gleichen Muster, aus Angst Freiheitsbeschränkungen zu konstruieren.

Aufklärung, bessere Beleuchtung, bessere Ausbildung für junge Fahrer/innen in den Schulen und höhere Eigenverantwortung würden wirklich nötig sein.

Aber die Politik geht wie immer den einfacheren (einträglicheren?) Weg...

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Re: Abkassieren für den Verwaltungswahnsinn?

Ein guter Anfang wäre es, die Profis (Botendienste) etc. mit Nummerntafeln auszurüsten.

Die Privatfahrer könnten einen Nummer auf der verpflichtenden Warnweste tragen.

Ich sehe in der Warnweste kein Problem. Schließlich müssen die Motorradfahrer einen Helm tragen, die Autofahrer sich anschnallen und das nur zum eigenen Schutz.

Antworten Antworten Gast: Azona
20.11.2008 07:52
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Re: Re: Abkassieren für den Verwaltungswahnsinn?

Ich habe früher beim Radfahren eine Warnweste getragen. Aber nicht lange. Da diese aus Kunststoff ist schwitzt man damit wie verrückt. Wenn eine Warnwestenpflicht kommt würde ich eher das Radfahren aufgeben als mit so einen Ding zu fahren. Es ist sinnvoller (und näher an der Realität) das Rad mit Reflektoren zu bestücken. Aber natürlich kann ich nicht von einen Politiker der mit dem Dienst-Merzedes mit Fahrer von und zu der Arbeit fährt zu wissen wie mann sich beim Radfahren am besten kleidet und wie Funktionskleidung (Goredex) funktioniert.

Antworten Knieriem
15.11.2008 12:56
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Re: Abkassieren für den Verwaltungswahnsinn?

Gestern ca. 17:30 ein Cafe Ecke Neubaugasse und Westbahnstraße. Gute Sicht auf die Kreuzung. Ich habe in der Zeit eines gemütlichen Großen Schwarzen folgendes beobachtet: Gefährliche Situationen: Zweimal Radler gegen Radler, einmal Radler gegen Auto, einmal Radler gegen Kind, einmal Radler am Gehsteig gegen Passanten. Zwei Radler benutzen verbotenerweise den Zebrastreifen. Ein Radler gegen die Einbahn. Ein Radler ohne Licht. Nur ein Radler mit Helm(!). Gut, wahrscheinlich ist im Bezirk der Gutmenschen die Radlerdichte besonders hoch, aber die Disziplinlosigkeit scheinbar auch. Man könnte sagen, daß das so in Ordnung ist, weil die Organspenden auf Grund der Sicherheit in den Autos heutzutage abnimmt - aber wissen die das auch, daß sie als Organspender auf Abruf unterwegs sind? Gegen diese Disziplinlosigkeiten muß endlich ein Mittel gefunden werden. Scheinbar helfen wirklich nur Starfen.

gpollerus
15.11.2008 10:37
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Geklaute Forderung

Diese Forderung der VP-Wien ist von 1:1 von der FPÖ geklaut, die das schon seit langem möchte. Fakt ist aber, es muss etwas gegen rücksichtslose Radfahrer unternommen werden. Regelmäßig beobachtet man Radfahrer die durch die Fußgängerzone rasen, am Gehsteig oder gegen die Einbahn fahren und dabei andere Verkehrsteilnehmer gefährden! Deshalb sind Nummernschilder für Radfahrer eine äußerst sinnvolle Maßnahme und das wäre auch im Sinne all der anständigen Radlern.

Gast: andi
15.11.2008 10:19
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lächerlich

wie groß müssten die sein, damit man sie noch lesen kann, wer soll die fahrradfahrer überhaupt kontrollieren?
ich wäre nur dafür wenn die wichtigen verbindungsstraßen einen dicken strich in der mitte bekommen, wo auf der einen seite die autos und auf der anderen die räder fahren können... gleiberechtigt!

harbard
15.11.2008 09:44
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„Nummerntafeln für Radfahrer“

...vielleicht irgendwohin tätowiert?
...dann verdient noch mindestens einer mit!

Gast: radler
15.11.2008 09:43
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nummerntaferln wäre eine neue steuer

nummertafeln für fahrräder sind abzulehnen. wir sind alle schon zuviel nummeriert. viel besser wäre es die überwachung des fahrradverkehrs in den ballungsräumen durch ordnungswachen etc. bzw. polizei zu überwachen. wie in sovielen westlichen großstädten. hat sich überall bestens bewährt. das bedingt jedoch gutes ausgebildetes ordnungspersonal. das kostet zwar etwas daher scheuen die stadtväter davor zurück. die überwachung findet daher in unseren städten einfach nicht statt. nummertafeln für räder wäre wieder eine neue steuer und sind daher abzulehnen.

Gast: RasenderRadler
15.11.2008 08:52
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Rasender Radler?

Schon mal versucht mit dem Fahrrad einigermaßen im Autoverkehr mitzukommen? Die wenigen rasenden Radler, die konstant mehr als 40km/h fahren können sind wohl Leistungssportler. Von daher ist der Begriff unpassend gewählt und diskriminierend.

Im Übrigen sollte man sich genauer anschauen wer hier vor wem zu schützen ist, bevor man lauthals nach Kennzeichen- und Versicherungspflicht für Fahrradfahrer schreit. Der Radfahrer ist so wie der Fußgänger immer der schwächere Verkehrsteilnehmer und deshalb schützenswerter als der PKW- und LKW-Fahrer.

Bevor ein Politiker erneut versucht mit solchen Vorschlägen Aufmerksamkeit zu erregen, weil er sonst nichts zu sagen hat, sollte er auch einmal in die andere Rolle (die des "rasenden Radlers") schlüpfen, um sich so ein Bild zu machen.


Gast: Gabriel
15.11.2008 08:47
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Würden sich Autofahrer wie Radfahrer verhalten

Mein Gott was gebe das ein Geschrei nach Polizei und schärferen Strafen (kurioserweise von den Grünen). Radfahrer haben Narrenfreiheit, man widmet dringend benötigte Verkehrsflächen zu sinnlosen Radwegen um, etc. Viele Radfahrer bringen sich selbst provokant in Gefahr ! Aber denkt daran - bei einem schweren Unfall, wer auch immer Schuld ist: der Autofahrer sitzt am Abend gesund bei einem Schnitzel, der Radfahrer liegt im Spital !

 
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