Ein dreijähriger Bub ist am Donnerstag in Heiligenblut (Bezirk Spittal) auf die nur zwei Zentimeter dicke Eisdecke eines zugefrorenen Gartenteichs gestiegen und eingebrochen. Er wurde vom Vater leblos im Wasser treibend gefunden. Das Kind wurde sofort reanimiert und per Rettungshubschrauber in die Universitätsklinik Innsbruck geflogen. Die Überlebenschancen des Buben sind laut Polizei gering.
Der Dreijährige begleitete seinen Großvater bei Arbeiten auf dessen landwirtschaftlichen Anwesen in Heiligenblut. Die Beiden führten mit einem Transporter Mist aus dem Stall auf eine nahe gelegene Wiese. Bei der letzten Fuhre wollte der Enkel nicht mehr mitfahren und spielte auf dem Hofgelände. Dann ging er jedoch zum Nachbaranwesen, stieg auf die Eisfläche und brach ein.
(APA)

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