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Schüsse in Favoriten: Waffengebrauch gerechtfertigt?

18.12.2008 | 13:03 |   (DiePresse.com)

Nachdem die Polizei am Mittwoch durch Schüsse einen Tobenden stoppte, wird nun ermittelt, ob der Waffeneinsatz gerechtfertigt war. Die Polizei leitete interne und externe Untersuchungen ein.

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Zwölf Schüsse gaben Polizisten am Mittwoch in Favoriten ab, um einen 48-Jährigen aufzuhalten, der mit einem Besenstiel und einem Messer auf sie losgegangen war. Viermal trafen die Beamten den Mann. Nun muss ein Gericht prüfen, ob die Schüsse gerechtfertigt waren. Die Staatsanwaltschaft Wien hat den Fall an die Oberstaatsanwaltschaft zur Befassung weitergegeben. Weiter unklar war, warum der 48-Jährige randalierte. Die Einvernahme war bis Donnerstagmittag noch nicht erfolgt.

Laut einem Bericht des ORF sei nun das Büro für interne Angelegenheiten (BIA) mit den Ermittlungen beauftragt worden. Staatsanwaltschafts-Sprecher Gerhard Jarosch konnte das nicht bestätigen: "Das ist mir neu." Ein Auftrag an das BIA ist bisher auch noch nicht erfolgt, bestätigte Innenministeriums-Sprecher Rudolf Gollia. Möglich sei, dass aus Gründen der Befangenheit auch eine Institution außerhalb Wiens damit betraut werde.

Auch die Polizei hat interne Untersuchungen angeordnet. Das Innenministerium lässt für den internen Gebrauch Analysen durchführen, u.a. prüft das Einsatzkommando Cobra, ob der Waffengebrauch aus einsatztaktischen und psychologischen Gründen gerechtfertigt war.

Amnesty: "Polizei hat richtig reagiert"


Zudem beschäftigen sich auch der Menschenrechtsbeirat und Organisationen wie Amnesty International mit dem Fall. Amnesty-Generalsekretär Heinz Patzelt meinte im Ö!-Morgenjournal, aufgrund der derzeit vorliegenden Fakten erscheine der Waffengebrauch gerechtfertigt. Die Polizei habe mit der sofortigen Einleitung von internen und externen Untersuchungen richtig reagiert. Patzelt meinte weiter: "Ob der Schusswaffengebrauch dann letztendlich gerechtfertigt war, wird ein unabhängiges Gericht klären."

Die Frage der Sachbeschädigungen bei der Festnahme müsse man laut Patzelt "kritisch anschauen". Prizipiell müsse man Sachschäden bei der Festnahme eines Gewalttäters "polizeilich in Kauf nehmen". Man müsse nun untersuchen, ob das Gefahrenpotential tatsächlich groß genug war, um die Sachbeschädigungen zu rechtfertigen.

(APA/Red.)

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332 Kommentare
 
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Gast: Ein Wiener
19.12.2008 11:02
0 0

Polizei handelt richtig!

Wofür ist die Polizei eigentlich da? Ich gehe davon aus, wenn ein Polizist eine Waffe trägt, dass er damit Ausgebildet ist und den Umgang sowohl technisch wie auch rechtlich beherrscht. Ich bin froh, dass diese Polizisten den Mut hatten in „Notwehr“ sich zu wehren. Sofern man den Augenzeugenberichten aus Zeitung und Radio glauben kann, haben dieses Polizisten richtig gehandelt. Ich finde es absolut in Ordnung was sie gemacht haben. Immerhin bekommen diese Leute Geld dafür mich und jeden andern Bürger zu schützen. Im Notfall auch mit Waffengewalt. Eine Interne Untersuchen der Polizei soll von mir aus sein. Aber die Einschaltung der Staatsanwaltschaft auf Kosten der Steuerzahler ist übertrieben. Hätten sich die Polizisten umbringen lassen sollen um „politisch korrekt“ zu handeln? Jeder einzelne Bürger sollte sich einmal Überlegen ober sich diesen Job zu machen traut, und vor allem ob er die Courage hat im Ernstfall so zu reagieren mit allen eventuellen Konsequenzen. Denken Sie mal darü

Antworten Gast: gast
22.12.2008 00:26
0 0

Re: Polizei handelt richtig!

Schwachkopf- PolizistenIQ= 100,dürfte dein IQ sein.

parapente
18.12.2008 17:33
0 1

> "Verstsand"

Also eines steht fest: Ich bin noch niemals mit einem Messer auf die Polizei losgegangen.
Jetzt wird dir noch mehr mulmig bei so viel Harmlosigkeit - was?

parapente
18.12.2008 17:29
0 1

Ja wieso hat die Polizei

den Rasenden nicht zutode gestreichelt?
Pöse, pöse Polizei!

Wortmann
18.12.2008 15:03
0 0

ZU VIELE KUGELN, ZU WENIG HIRN.



Eine Schiesserei mitten in der dichtbevölkerten Troststrasse zeigt daß man bei Ausstattung der Polizei auf anderes und moderneres als Schusswaffen setzen soll, Alternativen gibt¿s genug. http://de.wikipedia.org/wiki/Nicht-t%C3%B6dliche_Waffe. Das Risiko ist bei Schusswaffen wirklich zu hoch und es geht schlussendlich um neutralisieren und nicht um töten.


Antworten Gast: Johann
04.02.2009 19:56
0 0

Re: ZU VIELE KUGELN, ZU WENIG HIRN.

Vollkommen richtige Antwort.
Es geht auch anders als mit Pistolenschüssen!

Antworten Gast: EFFIZIENTE ABSTRAFUNG
18.12.2008 18:42
0 0

Re: ZU VIELE KUGELN, ZU WENIG HIRN.

Ich will aber, daß die Waffen weiterhin VOLLTÖDLICH bleiben. Wegen der öffentlichen Sicherheit, falls Sie davon schon einmal gehört haben bzw. davon etwas halten.

Über einen Austausch kann man reden:
MASCHINENGEWEHRE STATT DIENSTPISTOLEN!

Der "Taser" ist ausschliesslich nur zum Foltern da und erzeugt noch gehässigere, noch aggressivere, noch gefährlichere Verbrecher. Die Erfahrung der vergangenen Jahre lehrt zudem, daß Tasereinsatz und reale Bedrohung nur sehr lose korrelieren. Beim Maschinengewehr ist dem nicht so.

Ende der Debatte.

Antworten Antworten Gast: gast
23.12.2008 15:56
0 0

Re: Re: ZU VIELE KUGELN, ZU WENIG HIRN.

Dein IQ < 100 .Ende der Debatte.

0 0

Re: Re: ZU VIELE KUGELN, ZU WENIG HIRN.


Maschinengewehre anstatt Glock Pistolen

Da gebe ich Ihnen Recht, mit dem STG 77 kann man Bewegliche Ziele viel leichter und viel genauer treffen als mit einer Glock-Pistole.
Und nicht zu vergessen, erst die Höchstschussweite vom STG 77 gegenüber der Glock.

Höchstschussweite STG: 2700 Meter
Einsatzschussweite STG: 300 Meter

Nur das hinterher laufen ist mit einem STG schwieriger als mit einer Glock.

0 0

Re: Re: ZU VIELE KUGELN, ZU WENIG HIRN.

Ah, endlich wieder ein echter Depp, der noch nie selbst ein MG in der Hand hatte, was ihn nicht hindert, sein Hirn schwadronieren zu lassen. Aufpassen, vielleicht bleibt es einmal ganz weg.

Filz Laus
18.12.2008 15:01
0 0

Alle Schüsse eines Beamten sind (ge)recht!

Wenn Hausstreit mit Schüssen beendet werden, sollten wir auf eine hohe Geburtenrate achten - zum Ausgleich.

Immer wieder frage ich mich, wieso zwei Beamte nicht in der Lage sind, einen Randalierer in die Wohnung zu drängen und die Türe zu schließen.

Nach 15 Minuten und gutem Zureden wäre allen mehr geholfen als mit 12 Geschossen.

Wird leier nichts fruchten - es wird weiter geschossen werden. Liegt nicht am Wollen der Beamten - eher an deren Hilflosigkeit!

Antworten Gerald
18.12.2008 16:15
0 0

Re: Alle Schüsse eines Beamten sind (ge)recht!

Alles klar. Beim nächsten solchen Fall ruft die Polizei einfach Sie an. Sie können dann gerne vorzeigen wie Sie einen tobenden, irren Mörder der mit einem Messer bewaffnet ist in seine Wohnung drängen.

Antworten Antworten Gast: pit
19.12.2008 10:23
0 0

Re: Re: Alle Schüsse eines Beamten sind (ge)recht!

Ein Ladung 8 er Schrot in die Beine müßte schon dämpfend wirken.
Und würde die Umgebung weniger gefährden als Geschoße, die kilometerweit fliegen.
Aber nur einmal schießen macht natürlich weniger Spaß als "Spray And Pray" - deshalb braucht die Polizei 18 - schüssige Militärpistolen ..

Antworten Antworten Gast: ichbinich
18.12.2008 20:16
0 0

Re: Re: Alle Schüsse eines Beamten sind (ge)recht!

wieso mörder? hab ich was verpasst oder war das ihre eigeninterpretation?

Antworten Antworten X0 Phia
18.12.2008 16:29
0 0

Re: Re:@Gerald -- Sie werden das mit Erschießen doch in den Griff kriegen?

Der Mörder mit dem Besenstiel.

Wenn Sie bei jedem Streit Ihe Gegner anschießen, verstehe ich Ihren Geisteszustand.

Antworten Antworten Antworten Gerald
18.12.2008 17:18
0 0

Re: Re: Re:@Gerald -- Sie werden das mit Erschießen doch in den Griff kriegen?

Dieser Mann wurde bereits als Mörder verurteilt, weil er vor zirka 20 Jahren seinen Vater abgestochen hat. Nun ist er wieder mit einem Messer herumgelaufen.

Und nein, ich will auf niemanden schießen dafür ist schließlich die Polizei da. Sie hingegen hätten wohl mit dem Irren eine Anti-Agressionssitzung mit Urschreitherapie abgehalten und wären dann kuschelnd und "Kumbaya my Lord" singend ins Morgenrot davon spaziert...

Antworten Antworten Antworten Antworten X0 Phia
19.12.2008 10:22
0 0

Anti - Agression, das richtige Rezept bei gestörten Menschen - warum schickt man dafür unausgebildete Polizei?

Zu erklären, dass Aggression eben behandelbar ist, führte zu weit.

Wussten die Beamten von Ihren Behauptungen, wären entsprechende Maßnahmen vorbeugend besser als einem davonlaufenden im Verkehrsgewühl nach zu schießen.

Das sage ich im Wissen um die Nöte von aufrechten Polizisten, die mangelnde Info und Ausbildung ausbaden müssen.

Zu randalierenden Mördern geht man nicht ohne Netz und auf Besendstiele schießt man nicht.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: N:N
18.12.2008 20:05
0 0

Re: Re: Re: Re:@Gerald -- Sie werden das mit Erschießen doch in den Griff kriegen?

Treffend formuliert - ich muss ihnen zur Gänze zustimmen :D

Verstand
18.12.2008 14:46
1 0

@PARAPENTE „Beim ersten Treffer muss es ihm die Beine wegreissen…“

Dieser Poster gibt sich als Sportschütze aus. Wenn man sich seine Zitate so durchliest wird einen mulmig was für welche Leute in Österreich mit Waffen hantieren. Ein Rätsel wie diese Person legal an Waffen kommt.
---
ZITATE PARAPENTE zu Verfolgungsjagd in Wien

17.12.2008 17:23
„Als gar nicht so eifriger Sportschütze gebe ich jährlich etwa 10 Schachteln, also 500 Schuss verschiedenen Kalibers ab.“

18.12.2008 10:33
„Es geht nicht an, dass jemand der vier Treffer kassiert hat, noch steht…..Beim ersten Treffer muss es ihm die Beine wegreissen…“

18.12.2008 12:22
„Ich habe jahrzehntelang Faustfeuerwaffen und Langwaffen.“

17.12.2008 18:32
„Was nicht gut gegangen ist, dass der nach vier Treffern noch immer steht!“

18.12.2008 11:34
Trotz vier Treffern lag er nicht "Am Boden"!Eine reine Munitionsfrage.

17.12.2008 10:44
„Was ich immer sage, WAFFEN SIND GUT !“
---
Und so eine Person ist Waffenbesitzer. Äußerst bedenklich.

Antworten Gast: Dr Pi
18.12.2008 16:02
0 0

Eine hoch interessante Zusammenstellung...

Herzlichen Dank für Ihre Zusammenstellung. Stimme Ihnen vollinhaltlich zu. Aufgrund der von Ihnen zitierten Aussagen kann man ja schon fast ein psychologisches (oder psychiatrisches?) Gutachten erstellen.

Antworten Gast: ASVG-Sklave
18.12.2008 15:39
0 0

Re: @PARAPENTE „Beim ersten Treffer muss es ihm die Beine wegreissen…“

Parapente sie haben einen Fan
:-)

Antworten Antworten parapente
18.12.2008 17:26
0 0

Re: Re: @PARAPENTE „Beim ersten Treffer muss es ihm die Beine wegreissen…“

Danke, Sklave!
Viele dieser Zivildiener die da von Waffengebrauch und vom Verbrecherstreicheln schreiben, leben in einem eigens geschaffenen Schlaraffenland und haben von der Materie und von der richtigen Welt keine Ahnung.

Dass der Verbrecher so schnell wie möglich ausgeschaltet gehört, sodass er niemanden mehr gefährden, verletzen, als Geisel nehmen kann - dringt da nicht durch.
Und natürlich ist das ausschliesslich Sache der richtigen Munition - wenn die Situation so weit fortgeschritten ist.

Antworten Antworten Antworten Gast: Gast
18.12.2008 18:19
0 0

Re: Re: Re: @PARAPENTE „Beim ersten Treffer muss es ihm die Beine wegreissen…“

Sklave??? Das wahre ICH dieser Person kommt immer mehr zum Vorschein. Die Postings sprechen für sich. Ein Fall für den Psychologen mehr ist dazu nicht zu sagen.

Antworten Antworten Antworten Antworten parapente
18.12.2008 19:31
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Re: Re: Re: Re: @PARAPENTE „Beim ersten Treffer muss es ihm die Beine wegreissen…“

Der Gast hiess "ASVG-Sklave" - du Dodel, du depperter!
Und den hab ich abgekürzt mit "Sklave" angesprochen!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten parapente
18.12.2008 19:31
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Re: Re: Re: Re: Re: @PARAPENTE „Beim ersten Treffer muss es ihm die Beine wegreissen…“

Trotteln gibts hier!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Gast
18.12.2008 20:18
1 0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: @PARAPENTE „Beim ersten Treffer muss es ihm die Beine wegreissen…“

Selbsterkentniss ist der erste Weg für eine erfolgreiche Therapie, sie machen Fortschritte.

 
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