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Rauchen: Die neue Lust am Verbot

29.12.2008 | 17:49 |  ULRIKE WEISER UND DANIEL BREUSS (Die Presse)

Was sich (nicht gleich) ändert und warum das öffentliche gesellschaftliche Leben immer öfter mit Verboten geregelt wird.

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Ab morgen wird alles anders. Für Raucher ist das heuer kein launiger Silvesterspruch, sondern nüchterner Ernst. Theoretisch. Praktisch aber ändert das neue Tabakgesetz (besser bekannt als „Rauchverbot“), das am 1.1. um 0 Uhr mitten in die Neujahrsparty platzt, aber nicht allzu viel.

Denn: Lokale mit mehreren Räumen (immerhin sind das laut Wirtschaftskammer zwei Drittel der Betriebe) trennten schon bisher öfter in Raucher und Nichtraucher. Alle anderen Betriebe mit mehr als 50m2 Fläche dürfen sich bis 30.Juni 2010 Zeit für Umbauarbeiten nehmen. „Wein & Co“ (das vorab schlechte Erfahrungen mit einem totalen Rauchverbot machte) oder das „Flex“ prüfen solche bereits. Sofort merken dürfte der Gast die neue Rechtslage also nur bei kleinen Betrieben (bis 50m2): Die müssen sich nun entscheiden– Raucher oder Nichtraucher (genaue Regeln: s. Kasten).

Kritiker nennen diese Regel einen verwaschenen Kompromiss. Die Gastronomen hingegen sind halbwegs zufrieden: Besser als ein generelles Rauchverbot, so der Tenor. Das jedoch nicht vom Tisch ist. Im Gesundheitsministerium heißt es jedenfalls, man werde sich das Gesetz erst einmal „ein Jahr lang anschauen“.

Und abwarten, was aus Brüssel kommt? Über den Arbeitnehmerschutz hätte die EU nämlich wohl die Kompetenz für ein generelles Rauchverbot u.a. in der Gastronomie. Dieses Frühjahr läuft bereits eine EU-Sozialpartnerkonsultation zum Thema. Bis eine eventuelle Richtlinie fertig und umzusetzen sei, heißt es aus dem Kabinett des zuständigen Kommissars Vladimir ?pidla, werde es aber dauern – länger als ein, zwei Jahre.

Ein Totalverbot in der Gastronomie ist aber nicht ganz unwahrscheinlich. Erstens, weil mehrere EU-Staaten (Irland, Italien,...) schon strenge Vorschriften haben. Zweitens, weil die Regelung des öffentlich-gesellschaftlichen Lebens mittels Verboten im Trend liegt – und das ganz „ohne EU“: Immerhin ließ 2008 Graz mit einem „Handyverbot“ in den öffentlichen Verkehrsmitteln aufhorchen, Wels mit einem „Kussverbot“ an Schulen und Wien installierte eine „Müllpolizei“, die u.a. das Hundekotproblem beseitigen soll. Zufall?

 

Mit Anzeigen ist zu rechnen

Eher eine logische Entwicklung, meint Elisabeth Holzleithner vom Institut für Rechtsphilosophie der Uni Wien. Denn auch wenn Verbote verschiedenste (teilweise gute, etwa gesundheitliche) Gründe hätten, gebe es doch gemeinsame Wurzeln: „Verbote sind immer auch ein Ausdruck der Hilflosigkeit. Der Staat handelt in der Annahme, dass die soziale Kontrolle nicht mehr funktioniert.“

Verbote also als Ersatz für die fehlende, angeblich so selbstverständliche Rücksicht im sozialen Umgang? Durchaus, meint Soziologe Reinhold Knoll, und zwar dort, wo Individualität falsch gelebt werde: „Man kann schon sagen, dass die Menschen rücksichtsloser geworden sind.“ Dass jene, denen etwas verboten wird, und jene, die Verbote fordern, mitunter ident sind, verwundert dabei bloß auf den ersten Blick: „Auf sein Recht zu pochen, weniger tolerant zu sein, ist auch Teil der Individualisierung der Gesellschaft“, so Holzleithner.

Weshalb es gut zusammengeht, dass sich im Lokal rauchende Gäste über telefonierende aufregen und umgekehrt. Es gibt jedoch noch eine dritte Erklärung für die Lust am Verbot: „Wenn der Staat lenkungspolitisch nichts ausrichten kann (Stichwort: Finanzkrise), beginnt er sich im Detail um den Bürger zu kümmern“, sagt Knoll.

Aber Theorie ist das eine, Alltag das andere. Leben doch Verbote von Kontrolle, die beim Rauchen „Privatsache“ ist. Es gibt keine „Rauch-Polizei“, keine Checks von Magistrat oder Bezirkshauptmannschaft. In Wiens Wirtschaftskammer rechnet man mit vielen Anzeigen. Angeblich laufen im Rathaus die Telefone heiß, weil sich Bürger erkundigen, wo sie Wirte und Gäste anzeigen können. Ersteren drohen Strafen von 200 bis 10.000, Letzteren von 100 bis 1000 Euro.

 

Handy-Aus: Wenig Erfolg

Sieht man sich den Erfolg der vorher erwähnten Alltagsverbote aus 2008 an, ist die Bilanz gemischt: So wurde laut MA 48 die „Hundekotproblematik“ in Wien (etwas) entschärft. In den Grazer öffentlichen Verkehrsmitteln, in denen dann nur ein Gebot durchgesetzt wurde, telefonieren 36 Prozent der Gäste weniger, 42Prozent so viel wie zuvor. Und gegen das „Kussverbot“ des Schulforums gab es (schmatzenden) Protest, in Kraft ist es aber nach wie vor.

Beim Rauchen, sagt Holzleithner, wird es – wie immer – letztlich darauf ankommen, wie ernsthaft das Verbot der Bevölkerung kommuniziert wird. Insofern: Nichts Neues 2009. [Montage: Die Presse]

Neue Steuern, neue Tarife: Seite 3

AUF EINEN BLICK

Das geänderte Tabakgesetz tritt am 1.1.2009 in Kraft, betrifft etwa 75.000 Betriebe und unterscheidet drei Kategorien:

Lokale bis zu 50m2können wählen, ob sie Raucher oder Nichtraucherlokale werden. Hinweisschilder geben Aufschluss.

Lokale zwischen 50 und 80m2 müssen, wenn sie kein Nichtraucherlokal sein wollen, eine räumliche Trennung vornehmen, wobei der Hauptraum den Nichtrauchern gehört. Ist eine Teilung nicht möglich, wird individuell entschieden. Notabene: Laut Wr. Baupolizei ist eine räumliche Trennung fast immer machbar. Die Frist für die Umsetzung geht bis 2010. Bis dahin bleibt, so man sich bei der Baupolizei gemeldet hat, alles beim Alten. Hat man sich trotz Umbaubedarf nicht gemeldet, muss der Betrieb bis dahin als Nichtraucherlokal geführt werden.

Für Lokale über 80m2 gilt das eben Gesagte. Mit dem Zusatz: Ist eine räumliche Teilung nicht möglich, wird das Lokal jedenfalls ein reines Nichtraucherlokal.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 30.12.2008)

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124 Kommentare
 
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Gast: bittersweet me
07.01.2009 13:17
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Bin zurück vom Skiurlaub in Südtirol! Vergleich Südtriol - Österreich

Kurz-Fazit: Es war traumhaft! Nicht nur wegen der grandiosen Natur, den tollen Tiefschneehängen/Pisten, dem tollen Wetter! Sondern auf wegen der absolut rauchfreien Hütten/Gasthäusern/...! Man kommt zurück nach Österreich und muss leider feststellen, dass sich seit 1.1.09 nichts, aber auch wirklich nichts geändert hat! Es wird weiterhin gequalmt was das Zeug hält! Die seit Jänner 09 bei uns geltende Regelung ist jetzt schon gescheitert! Ich empfehle Faymann, Stöger, Pröll jun. und allen anderen Regierungsvertretern eine Reise in die Länder mit Rauchverbot, vielleicht schaffen sie es dann endlich diese praktikablen und nachhaltigen Lösungen auch bei uns umzusetzen und sich aus der Unklammerung der Tabaklobby zu lösen!

Gast: Lumpazi
06.01.2009 12:23
0 0

Das Österreich-Paradoxon

Der Nationalrat beschließt ein Gesetz - und kein Beislwirt hält sich daran. So schauts aus !

Da hilft nur eine Anzeigenflut gegen die Wirte.

Antworten Gast: kiffer
06.01.2009 23:50
0 0

Re: Das Österreich-Paradoxon

jaja, das erwarten wir ohnehin schon: das organisierte denunziantentum der flagellanten - aber eines sage ich dir: du hast eben absolut kein recht auf meine gesellschaft in meinem raucherlokal ...

Antworten Antworten locke
09.01.2009 10:57
0 0

Re: Re: Das Österreich-Paradoxon

Wie wäre es mit gutem Benehmen. Dann gibt es keinen Grund für eine Anzeige. Warum halten Sie sich nicht an geltende Bestimmungen? Wenn Sie angezeigt werden, besteht kein Grund jene als Denunzianten zu beschimpfen, die für normale Verhältnisse eintreten. Als Raucher produzieren Sie jene übelrichende und darüber hinaus giftige Verbrennungsrückstände, die Nichtraucher einfach nicht einatmen wollen. In der Vergangenheit wurde die einschlägige Entwicklung von den Rauchern einfach ignoriert(Denken Sie nur an die freiwilligen Vereinbarungen in der Gastronomie, die nicht wirklich umgesetz wurden). Jetzt wird mit einem Gesetz versucht, jene Regeln zum Durchbruch zu verhelfen, die wir seinerzeit in der Kinderstube ohnehin schon gelernt haben.

Antworten Antworten Antworten Gast: kiffer
09.01.2009 12:51
0 0

auch du

hast nicht das geringste recht auf meine gesellschaft....

Gast: helmut schmidt
01.01.2009 20:30
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mein name ist programm


Gast: Berta
01.01.2009 18:50
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Die Realität

Waren heute im Thermalbad Oberlaa - im SB-Restaurant -alles beim alten. Obwohl über 80m2 sitzen Nichtraucher zwar im größeren Teil fast direkt neben den Rauchern. Am Nachmitag besuchten wir noch die Kurkonditorei Oberlaa in der Innenstdt - auch hier alles wie gehabt.
Wie es ja auch aufgrund der schwammigen Bestimmungen zu erwarten war. Mn braucht sich keinen Illusionen hingeben.

Gast: Final Straw
01.01.2009 17:32
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Effizienter Schutz? Fehlanzeige!

Das neue Rauchverbot - sofern es diesen Namen überhaupt verdient - ist Nonsens, weil kein Schutz gewährleistet wird! Vielmehr erfolgt eine Wettbewerbsverzerrung, ist sau teuer, diskriminiert Nichtraucher und Angestellte weiterhin und spaltet die Bevölkerung noch mehr!

Respekt, tolle Leistung, sehr geehrte Regierung!

Von einer einfachen, effektiven, sinnvollen, exekutierbaren, wirksamen, billigen,... Regelung sind wir so weit entfernt wie der Äquator vom Nord/Südpol!

Diese Regelung ist vollinhaltlich abzulehnen!

Wieso einfach, wenn es auch komplizert geht, dürften sich Kdolsky & Co gedacht haben!
Wieso erfolgreiche Regelungen aus Italien, Irland, usw übernehmen, wenn es auch das gescheiterte "Spanische Modell" gibt!

Einfach nur DUMM!

Gast: Dr.Gernot Stöckl
01.01.2009 11:09
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Die Raucher, die hier in zum Großteil sehr flegelhaften Kommentaren die Nichtraucher beschimpfen,

sind der schlagende Beweis dafür, daß ein generelles Rauchverbot in der Öffentlichkeit unabdingbar ist. Die meisten Raucher denken nicht im Traum daran, auf ihre nichtrauchenden Mitmenschen Rücksicht zu nehmen!

Antworten Gast: kiffer
01.01.2009 11:37
0 0

Re: Die Raucher, die hier in zum Großteil sehr flegelhaften Kommentaren die Nichtraucher beschimpfen,

aber herr doktor,

leiden sie noch immer unter dem slilvester-kater?

Gast: Nichtraucher-SA
31.12.2008 15:44
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Einfache Entscheidung

Die Frage ist recht einfach zu klären:

Alle Raucher "spendieren" den Wirten mal 2-3 Monate ohne ihre Anwesenheit.

Dann mögen die Wirte entscheiden, ob sie mit den Rauchern oder mit den Nichtrauchern eine Zukunft sehen.

Und dann wird, wie es seit Anbeginn der Gastronomie der Fall war, das Rauchen erlaubt sein. Und jegliche Diskussion ein für alle Mal vom Tisch.


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man merkt

... daß derzeit Weihnachtsferien sind und sich viele (nichtrauchende) AHS-Lehrer langweilen ....

Antworten Gast: gast
01.01.2009 18:52
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Re: man merkt

Herr Doktor ist Ihnen nicht bekannt, dass seit kurzer Zeit die alte Rechtschreibung endgültig vom Tisch ist?

Gast: kiffer
30.12.2008 19:48
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etwas nostalgisches für die letzten genießer:

http://www.chickenmcnugget.com/ronald-reagan-cigarette-advertisements/

Antworten Gast: gesießer (aber nichtraucher)
30.12.2008 23:39
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Re: etwas nostalgisches für die letzten genießer:

Sie können gern ihre Tschicks genießen! Nur bringen sie nicht Anderen den Krebs damit. Sie können auch gern literweise Frostschutzmittel trinken...

Außerdem, spätestens nach dem ersten Herzinfarkt hören die meisten dann eh wieder auf... :-)

Antworten Antworten Gast: gast656
31.12.2008 15:01
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Re: Re: etwas nostalgisches für die letzten genießer:

"Andere" HOLEN sich den Krebs, wenn sie neben dem Tschik stehen bleiben, sind daher selber schuld und verdienen ihn herzlichst.

Mit freundlichstem Gruß.


Gast: Schwarz
30.12.2008 16:53
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Sind wir blöder als die Südländler?

Wenn das Raucherverbot bei Italien problemlos funktioniert und wir immer noch mit einer halbherzigen Lösung leben müssen, dann ist die Frage: "Sind wir blöder als die Südländler?" sehr berechtig!

Antworten Gast: gast65
31.12.2008 15:02
0 0

Re: Sind wir blöder als die Südländler?

Genauso wie die Frage berechtigt ist, ob du ein völkischer Halbstarker bist. Wobei, diese Frage hat eigentlich noch weit mehr Berechtigung.

Gast: pour le merite
30.12.2008 16:41
0 0

Diese militanten Rauch Verbieter

sind sich gar nicht bewußt, daß sie mit ihrer "Kampagne" nur einer diktatorischen EU Bevormundung der Bürger Vorschub leisten.

Es geht bei diesen "Verboten" nämlich keinesfalls um die vermeintliche Gesundheit, sondern rein um die Gewöhnung der Bürger an Verboten, Vorschriften und Kontrollen jeglicher Art.

Heute verbieten wir das Rauchen, morgen den Stammtisch, übermorgen das Tragen von Steireranzug und Dirndl und nächstes Jahr die deutsche Sprache.

Das sind keinesfalls an den Haaren herbeigezogene Beispiele!


Antworten Gast: smokefree500
30.12.2008 18:30
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Re: Diese militanten Rauch Verbieter

Doch, es geht um die Gesundheit.

Antworten Antworten Gast: gast75
31.12.2008 15:07
0 0

Re: Re: Diese militanten Rauch Verbieter

Nein es geht eher um Heiligenverehrung.

Sankt Pseudosanctus, der Selbstgerechte, bitt für uns und laß unseren Gesinnungsterror sich verbreiten wie einst der Islam - notfalls auch mit dem Schwert.

Zu grob? Nein, dermaßen kranke und haßerfüllte Djihadisten wie die Nichtraucher-SA sie darstellt, trauen sich öffentlich sonst nur selten, den Schnabel aufzumachen.

Also rollen Sie Sich Ihren Schmarrn von wegen "Es geht um Gesundheit" zusammen und...

Es geht um garnichts, höchstens daß sich ein paar selbstherrliche, zu kurz Gekommene aufplustern können. Die einzigen, die zu dem Thema gehört zu werden haben, sind Kellner und Restaurantbesitzer (wobei diese dann nicht selten auf die sehr leistungsfähigen Abluftanlagen verweisen).

Aber lieber drückt man den Wirten vorher sauteure Lüftungsanlagen aufs Auge und verbietet hinterher die Ursache für ihre Installation.

Blöder gehts nicht.

Antworten Antworten Gast: pour le merite
30.12.2008 19:21
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Re: Re: Diese militanten Rauch Verbieter

Nie und nimmer geht es bei diesem "Bürgerkrieg" um "Gesundheit", dieses "Totschlagargument" schützt man nur vor!

Warum sollte man sich auch um die "Gesundheit" der Raucher scheren, die, nebenbei bemerkt, mit ihrer Tabaksteuer Unsummen in den Steuertopf abliefern?
Die erledigen sich sowieso von selbst.

Und wenn sie auch Nichtraucher sind, so wie übrigens ich, werden Sie ja nicht gezwungen, unbedingt zu rauchen!

Sie sind auch schon zum braven EU Untertan umerzogen, der den Obrigkeiten ganz klassisch auf den Leim geht.

Versuchen sie einmal logisch zu denken und nicht alles nachzuäffen, was man ihnen seitens der "Obrigkeit" vorkaut.


Antworten Antworten Antworten Gast: smokefree500
30.12.2008 23:50
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Re: Re: Re: Diese militanten Rauch Verbieter

Ich bin kein besonderer EU Befürworter. Doch man muss der EU auch ihre guten Seiten lassen. Und diese Aktion hier würde ich als positives Merkmal der EU bezeichnen.

MIR geht es bei dieser Sache um die Gesundheit (und auch um den Gestank).

Von Nichtraucher zu Nichtraucher sage ich ihnen: Mir geht es am Keks, dass wenn ich in Bars, Discos, Restaurants gehe, ich meist mit 1) stinkenden Kleidern, 2) stinkender Haut/Haaren 3) Kopfschmerzen 4) tränenden Augen 5) am nächsten Tag Halsschmerzen 6) verschleimten Hals nach Hause komme.

Ein Raucher könnte sagen: dann gehen sie doch in Nichtraucher-Lokale... Richtig! Aber es gibt kaum welche! In Bars, Discos wird sowieso überall geraucht, es ist schrecklich. Ich hoffe das ändert sich bald! :-(


Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Verlogenheit als Lebensmotto
31.12.2008 15:40
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Re: Re: Re: Re: Diese militanten Rauch Verbieter

Ich gehe jedes Wochenende in Bars, in denen geraucht wird.

Als Nichtraucher.

Jedes Wochenende.

Und ich rege mich jedesmal hinterher darüber auf, daß meine Kleidung stinkt und mein Hals verschleimt ist.

An meinen Gepflogenheiten sehe ich keinen Fehler, weil ich geistig dazu nicht imstande bin. Als Einzelkind kenne ich nur das egozentrische Weltbild, alles dreht sich um mich. Die Welt verändere sich so, daß mir die Weintrauben ins Maul wachsen.

...Steckbrief Ihrer Person annähernd getroffen? Nein, natürlich nicht, alles ist ganz anders... ;)

Antworten locke
30.12.2008 18:24
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Re: Diese militanten Rauch Verbieter

Sie sind vermutlich auch schon schwer geschädigt vom Nikotin. Schauen Sie sich einmal den Ist Zustand bei uns in Österreich an. Das sind doch unhaltbare Zustände. Gerade Raucher nehmen so gut wie keine Rücksicht, nichteinmal auf Kleinkinder. Dagegen gibt es derzeti keine Handhabe. Es ist ja nicht verboten, sagt jeder Süchtige oder er zeigt einem gleich den Vogel. Die Gastronomie kann nur der Anfang sein. Eine saubere Luft zum Atmen muss genau so selbstverständlich sein wie Hygiene in anderen Bereichen. Die Befriedigung einer Sucht muss in der Prioritätenlist ganz nach hinten gereiht werden.

Antworten Antworten Gast: gast75
31.12.2008 15:09
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Re: Re: Diese militanten Rauch Verbieter

Anderen die eigenen, geistesgestörten Djihadisten-"Wertvorstellungen" aufzwingen zu wollen:

Ca 120462 Plätze unterhalb der Befriedigung der Sucht in der Prioritätenliste eingereiht.

Pech gehabt.

 
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