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Noch keine Hinweise nach Mord an Vorarlberger

04.01.2009 | 15:46 |   (APA)

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Wenige konkrete Hinweise gibt es bisher zum Mord an einem 22-jährigen aus Brasilien stammenden Mann, der seit drei Jahren in Vorarlberg gelebt hatte. Er war am Neujahrstag in Brasilien erschossen worden. Da eine Stunde später in der gleichen Region ein 13-Jähriger erschossen und zwei Jugendliche durch Schüsse verletzt wurden, wurden in den Medien über einen Bandenkrieg im Drogenmilieu spekuliert.

Die in Brasilien lebenden Eltern des 22-jährigen Mordopfers versicherten örtlichen Medien zufolge, ihr Sohn sei nicht in Drogendelikte verwickelt gewesen. Der junge Mann lebte seit drei Jahren in Feldkirch in Vorarlberg und arbeitete bei einer Baufirma in Liechtenstein. Von Kollegen wird er als ruhig und fleißig beschrieben. Mitte Dezember reiste der 22-Jährige nach Brasilien, um seine Eltern und seine Schwester zu besuchen. Am Neujahrsmorgen gegen 4.00 Uhr wurde er in der südbrasilianischen Stadt Florianopolis auf offener Straße aus einem fahrenden Auto erschossen.

Meldungen, wonach der 22-Jährige sowohl die österreichische als auch die brasilianische Staatsbürgerschaft besaß, da sein Großvater aus Österreich stammte, konnten aufgrund der Feiertage noch nicht offiziell bestätigt werden, sagte der Pressesprecher des Außenministeriums, Harald Stranzl zur APA. Derzeit habe das Ministerium auch noch keine neuen Informationen über die Hintergründe des Verbrechens und etwaige Festnahmen mutmaßlicher Täter.

Vorarlberger Freunde und Verwandte haben für den Verstorbenen einen Gedächtnisgottesdienst in der Pfarrkirche Feldkirch-Gisingen organisiert, der kommenden Mittwoch stattfindet.

(APA)

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