Einen ersten Vorgeschmack auf das Kakerlaken-Wettessen am Montagabend in der Lugner-City haben die Beamte am zuständigen Bezirksamt bekommen. Der Österreichische Tierschutzverein erstattete gegen Richard Lugner Anzeige gemäß des "Verbotes der Tierquälerei". Der Baumeister zeigte sich von der Aktion ungerührt: "Das tut mich nicht weiter aufregen."
Laut Tierschutzverein ist es dem entsprechenden Gesetz zufolge unter anderem verboten, einem Tier ungerechtfertigt Schäden zuzufügen. "Genau dies ist aber bei Lugners Wettessen der Fall", so Marion Löcker von der Organisation.
Lugner ist sich keiner Schuld bewusst. Die Kakerlaken, Maden und Mehlwürmer, die ab 20:00 Uhr gegen ein Preisgeld Gästen der Lugner-City kredenzt werden, seien ausschließlich "Futtertiere zum Verfüttern an andere Tiere", meinte der Baumeister.
(APA)

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