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Tschetschenen-Mord: Opfer wollte Polizeischutz

22.01.2009 | 08:45 |   (DiePresse.com)

Innenministerin Fekter revidiert ihre Aussagen, wonach der vergangene Woche in Wien ermordete Tschetschene Polizeischutz abgelehnt habe. Möglichen Fehlern der Exekutive werde nachgegangen.

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Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) betont, dass allfällige Fehler der Exekutive im Zusammenhang mit der Ermordung eines Tschetschenen in Wien aufgeklärt würden: "Sollten tatsächlich Fehler passiert sein, dann sind diese auch zu klären und die Konsequenzen daraus zu ziehen", meint die Ressortchefin zur APA. Dieser "Kriminalfall" sei äußerst komplex. Es werde in die verschiedensten Richtungen ermittelt. Klar dürfte mittlerweile sein, dass das Opfer um Polizeischutz angefragt hatte.

Sie habe nun den Generaldirektor für die Öffentliche Sicherheit beauftragt, für die notwendige Information und Aufklärung zu sorgen, betonte Fekter. Derzeit werde in die verschiedensten Richtungen ermittelt.

Für den späten Vormittag haben Staatsanwaltschaft Wien und Bundespolizeidirektion Wien eine Pressekonferenz zu dem Fall angekündigt.

 

Richtigstellung zu Polizeischutz-Ablehnung

Klar sei, dass viele Behauptungen und Gerüchte im Raum stünden. Wenn einzelne Dokumente oder Aussagen ohne jeden Zusammenhang an die Öffentlichkeit gelangten, bedeute dies noch lange nicht, dass damit der tatsächliche Sachverhalt und die Hintergründe richtig dargestellt würden. Es gelte nun einen Mord aufzuklären, egal in welchem Milieu oder in welchem Umfeld. Nähere Details nannte Fekter nicht.

Zu ihrer gestrigen Darstellung vor dem Ministerrat, wonach das Mordopfer Polizeischutz abgelehnt habe, machte Fekter gegenüber der APA eine Richtigstellung. Nach den vorliegenden Informationen zum Zeitpunkt des Interviews sei ein Polizeischutz abgelehnt worden: "Im Laufe der weiteren Ermittlungen haben sich diese Informationen in Folge anders dargestellt."

Mord auf offener Straße

Der 26-jährige Tschetschene Umar Israilov war in der Vorwoche in Wien-Floridsdorf in den Mittagsstunden einem Mord zum Opfer gefallen. Seither ranken sich Gerüchte um eine politischen Tat, hatte sich Israilov, der mit seiner Familie aus Tschetschenien geflohen war, doch bedroht gefühlt.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) hat auf einer angeblichen Droh-Liste des russischen Geheimdienstes im Internet auf Nummer 499 den Namen des Ermordeten gefunden. Allerdings soll es sich bei der Auflistung um ein Propagandamittel der tschetschenischen Exilregierung gegen den pro-russischen Präsidenten Ramsan Kadyrow handeln.

Um Personenschutz angesucht?

Unklar war bis zuletzt, wie es nun mit den Schutzmaßnahmen Österreichs für Israilov ausgesehen hat. Von Staatsanwaltschaft sowie vom Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) hieß es bisher, dass Schutzmaßnahmen zwar mehrmals angefragt, jedoch nicht als notwendig bzw. möglich erachtet worden waren. Fekter erklärte zunächst, nach ihrem Wissen hätte die Familie "dezidierten Polizeischutz abgelehnt". Nun widerrief sie diese Aussagen mit dem Hinweis, dass sich der Informationsstand geändert habe.

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119 Kommentare
 
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Abschaffen

Würde man den Menschenrechtsbeirat auf der Stelle und ersatzlos abschaffen, würde er keinem Menschen abgehen.

Außer vielleicht, dass ein bisserl mehr Geld für sinnvolle Zwecke da wäre.

phuter
30.01.2009 12:37
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Zweifel angebracht.

Ein 27 jähriger wird in Wien erschossen, der sich selbst als Leibwächter des Herrn Kadyrov bezeichnet. Mal im Ernst: Wie hoch kann die Position eines 27 jährigen Revolverhelden in der Politik Tschetscheniens gewesen sein, dass sich dort die Regierung die Kosten und Mühen antut, den Exilanten über Monate zu verfolgen und ihm 2 gedungene Mörder zu schicken? Ich gewinne immer mehr den Eindruck, da wird die Politik vorgeschoben, um eine simple Mafiafehde zu verschleiern. Vielleicht wollte der Herr I. ja auch Polizeischutz, und bastelte sich die politische Story zusammen, um nicht die wahren Hintergründe angeben zu müssen. Wenn dann das BMI sagt - njet - dann hält sich mein Mitleid auch in Grenzen.

Gast: HörerundSeher
30.01.2009 11:30
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Das Innenministerium hält sich bedeckt...

...damit Fraui Fekter wieder zurück rudern kann.

Gast: -gero
30.01.2009 11:24
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Menschenrechtsb.

Wäre irgendwie ganz lustig, wenn so ein Menschenrechtsbeiratfuzi eine Kugel von so einem Gauner abfängt, tät sicher blöd schauen.
Um das Wohl der Österreicher schert sich keiner.


Gast: ganzeinfach
30.01.2009 11:00
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Hätte man die Tschetschenen erst gar nicht ins Land gelassen, gäbe es diese Probleme nicht.

Polen beispielsweise lehnt fast alle Asylanträge von Tschetsch. ab.

Wahrscheinlich würde auch der Ex-Boxer Edip S. noch leben, wenn man konsequenterweise keine Tschesch. ins Land gelassen hätte.

Aengus
30.01.2009 10:46
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Menschenrechtsbeirat

bei Razzien?

Gibt es das in den USA auch?

Antworten Gast: thoreau
30.01.2009 12:31
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Re: Menschenrechtsbeirat

nein
da brennen ganze staedte wenn sich die polizei uebergriffe erlaubt.
in oesterreich ist immer der andere schuld.

Gast: Crusader
30.01.2009 07:19
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Jööö, die armen Mörderhascherl!

Hat man die kriminellen Asylanten und ihre Gutmenschenkumpels zu hart angefaßt?
Mord ist Teil ihrer Kultur und die bereichert uns doch gar täglich so toll?
Ich glaub ein Schwein pfeifft!
Sind diese ganzen Menschenrechtsbeiräte, Gutmenschen und Multikultivereine noch ganz dicht?
Vielleicht sollte sich die Stapo mal um die ganzen Vereine kümmern - Islamisten, Mörder, Dealer alle geschützt von diesen dubiosen Vereinen und ihrem politisch linken Rattenschwanz! Die gefährden unser Land, unsere Menschen, unsere Demokratie "etwas" mehr als ein 88ig T-Shirt....

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absurd

wie wäre es, wenn man den damen und herren verbrecher erst die razzia ankündigt und gleich diverse rechtsanwälte mitnimmt, damit den damen und herren verbrecher nicht vielleicht ein haar gekrümmt wird bei der sowieso und immer ungerechten verhaftung.

bei solchen absurditäten gebe ich nicht viel darauf, dass unsere kultur noch lange bestehen bleibt.

mfg
mc

Logos21
29.01.2009 23:38
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Wurde der Menschen-Rechtsbeirat bewusst ausgeschlossen?

Ja, das ist zu hoffen!

Gast: YOON
29.01.2009 21:53
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Egal was gemacht wird,

es wird von dem ganzen Pack kritisiert. Es ist ein Wahnsinn, was sich die Österreicher gefallen lassen müssen. Und nur, weil sie die alle rein lassen und durchfüttern. Es ist unglaublich.

Gast: raptor
29.01.2009 21:44
0 0

Verkehrte Welt ...

... wenn die Polizei und nicht die Verbrecher überwacht werden.

Übrigens wurde im Nachlaß des Ermordeten eine illegal besessene Pistole gefunden. Also als bloggenden brilletragenden Dissidenten o.ä. braucht man sich den nicht vorstellen, das war schon eine Sache ziwschen Gangstern.

dagegen
29.01.2009 21:24
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Hallo?!

Zwickts mi, i man i dram..

Viel mehr fällt mir zu der gesamten Causa und den "gutmenschlichen" Blödheiten eigentlich nicht mehr ein.

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Täterschutz vor Opferschutz?


"Der Menschen-Rechtsbeirat meint, er sei bewusst von der Aktion ausgeschlossen worden..."

Wozu? Zurecht!

Hier will wieder ein linksgutmenschliches Instrument-Schwanzerl mit dem Rechtsstaats-Hund wackeln.

Gast: Ludwig Ammer
29.01.2009 18:00
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Kurz

vor den Einsätzen hatte ich hier ja schon von einem offenkundigen Zusammenhang zu den neun Morden an türkischen Kaufleuten in Deutschland geunkt und die Kalibergröße der damals gewählten tschechischen Browning 7.65 erwähnt. Das ist eine gängige Größe, aber in NÖ wurden zwei Patronenhülsen dieses Kalibers gefunden, und das suchen wir in Deutschland auch nach den ersten Morden, wo noch nicht Patronenhülsen aufgefangen wurden. In Wien wurde also ähnlich wie bei den meisten "Dönermorden" technisch die Patronenhülse neben/an der Waffe aufgefangen. Wenn die Waffe in Wien keine argentinische oder deutsche sondern eine tschechische war, müssen ganz unbedingt Wien und Nürnberg sich sofort zusammensetzen: wir haben es immer mit Auftragsmorden aus politischen Motiven zu tun, die russische Handschrift tragen wollen aber nicht vom SFB oder Russen sondern von Tschechen und Tschetschenen kommen. Als Lieblingsnutte der USA führen sich die Tschechen ja wieder furchtbar auf, wenn die Körbelpartei jetzt

IronicMan
29.01.2009 17:59
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Enttäuscht

Ein tschetschenischer Flüchtling wird in Wien auf offener Straße aus politischen Gründen ermordet. Wo bleibt die Reaktion der Wiener? Der Österreicher? Wie kommen wir dazu, dass der russische Geheimdienst auf österreichischem Boden nach Belieben verfährt, ohne dass es auch nur eine einzige öffentliche Protestaktion gäbe?? Oder habe ich was verpasst?
Ich finde das so unerhört, dass ich sofort selbst auf die Straße gehen würde! Man sollte die Regierung zu diplomatischen Maßnahmen zwingen!
Aber das ist wohl typisch für uns Europäer: Als in London vor einigen Jahren der Ex-Spion Alexander Litwinenko mit dem radioaktiven Stoff Polonium tödlich vergiftet wurde, hatte das auch keine wirklich unangenehmen Folgen für den Kreml. Und daher wirds wohl immer wieder passieren...
Ich jedenfalls bin enttäuscht, dass die Europäer Grund- und Menschenrechte nicht zumindest auf eigenem Boden härter verteidigen! Was sagt die Presse-Community dazu?

Gast: Franzi
29.01.2009 16:17
0 0

StPO

Liebe Redakteure ! Seit der StPO-Änderung, wirksam mit 1.1.2008, sind die Staatsanwälte die Herren des Ermittlungsverfahrens. Die Kriminalpolizei führt nur deren Aufträge aus. Eure Fragen müsst ihr daher grundsätzlich dorthin richten. Ob es eine Geheimdienstbeteiligung gegeben hat ? Wer soll diese Frage schon beantworten - ein Außenstehender ? Geheimdienstler arbeiten im Geheimen, daher ist ihre Tätigkeit unbekannt. Abgesehen von HNA gibt es in Österreich meines Wissen nach auch keinen Geheimdienst. Im übrigen bin ich auch der Meinung, dass wird diesen Krieg hier in Österreich nicht brauchen. Aber was wir nicht haben, importieren wir eben. Auch die Kriminalität und Menschen, die in ihren Herkunftsländern sich keine Lämmer waren. Asylpolitik nein danke.

generator
29.01.2009 14:31
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PILZKUNDE:

WIKIPEDIA:

Der Grünblättrige Schwefelkopf ((Hypholoma fasciculare) ist ein Giftpilz. Seine Giftstoffe wirken auf Magen und Dünndarm und lösen Erbrechen sowie Durchfälle aus.

Die dicht stehenden Lamellen sind zunächst schwefelgelb, dann gelbgrünlich bis oliv und im Alter durch die ausfallenden Sporen bräunlich.

Der bis 10 cm lange und kaum 1 cm breite Stiel ist blassgelb und an der Basis orangebraun.


0 0

Re: PILZKUNDE:

ergänzung: bei mir löst der anblick bereits würgreflexe aus. :)

mfg
mc

Gast: fmj
29.01.2009 14:17
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Asyl für den Killer!

Der Killer sollte unbedingt Asyl in Österreich beantragen, wenn er es nicht eh schon hat.

Gast: Franzi
29.01.2009 12:11
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Pilz der Ehrenmann

Leider setzt sich der Herr Abgeordnete, der vom österr. Steuerzahler seinen hohes Gehalt bezieht, immer nur für die Ausländer ein. Soll er sich halt auch von denen zahlen lassen. Das geht aber nicht, da die meisten hier auf Staatskosten leben. Darum Herr Pilz, danke für ihre Hilfe !! Mangels Operation Spring muss der Herr Abgeordnete sich nun um Tschetschenen kümmern.

citoyen
29.01.2009 12:05
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Kaffeepause oder sensibel?

Die Zensur ist entweder auf Kaffeepause oder besonders zart besaitet:

Wenn man fragt, wer die Tschetschenen nach Österreich reinläßt - Zensur! Soll man vielleicht sagen, daß es das freundlichste Volk der Welt und eine Bereicherung für uns ist?

Wenn man vorschlägt, daß man sie abschieben soll - Zensur! Soll man vielleicht sagen, daß noch mehr kommen sollen?

Wenn man sagt, daß die GROKO einen Erdrutschsieg der FPÖ ermöglicht, wenn nichts unternommen wird - Zensur! Soll man sagen, daß noch mehr Zoff mit Asylanten (ist das jetzt schon xenophob?) sogar gut für die GROKO ist?

Leider ist die Presse, die einmal ein bürgerliches Blatt war, bereits links von Grün, ORF, Standard und Falter. Offensichtlich gibt es viele in der Redaktion, die daruf noch stolz sind...

Gast: bürgerIn
29.01.2009 11:17
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grüne sei dank

ein danke den grünen und ihrer asylindustrie (sprich asylanwälte) für diesen kultur-import aus tschetschenien (oder albanien oder ....). ich hoffe, der wähler sagt den grünen danke dafür bei den kommenden wahlen....

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Re: grüne sei dank

mein traum wäre, den einreisenden eine liste mit adressen von grünen und sonstigem, wo was zu holen ist, zu überreichen.

ich bin sicher, das sich einsetzen, wenn sich die kriminalität gegen sie richtet und bei ihnen jede woche eingebrochen wird, wäre sofort gegen null.

träumen darf man doch!

mfg
mc

harbard
29.01.2009 08:47
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Tschetschenen

...was machen die eigentlich bei uns?

Antworten Gast: fmj
29.01.2009 10:37
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Re: Tschetschenen

Die sind hier als das Statussymbol der Gutmenschen.

 
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