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Visa-Drohung: USA wollen Österreichs Polizeidaten

25.03.2009 | 18:16 |  ANDREAS WETZ (Die Presse)

US-Heimatschutz fordert Namen, Adressen, Fingerabdrücke, DNA-Daten aus Ermittlerbeständen. Bei einer Weigerung droht Österreichern die Visapflicht.

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Streng vertraulich trafen Anfang dieser Woche im zweiten Stock der Herrengasse 13, einer Dependance des Außenministeriums, hochrangige Vertreter des US-Heimatschutzministeriums österreichische Kollegen aus mehreren Ministerien. Der brisante Wunsch der USA: Österreich möge den Vereinigten Staaten dauerhaft und online Einsicht in ihre Polizeicomputer gewähren. Namen, Adressen, Fotos und Fingerabdrücke der darin gespeicherten Personen sollen den US-Behörden zur Verfügung stehen.

Im Sinne der grenzüberschreitenden Bekämpfung von Kriminalität und Terrorismus sei es nötig, verdächtige Personen auch über Grenzen hinweg zu „screenen“, also auf Knopfdruck zu erfahren, ob beispielsweise irgendwann irgendwo gegen einen Einreisewilligen ermittelt worden sei. Zwei Entwürfe für entsprechende bilaterale Abkommen liegen der „Presse“ vor. Für den Fall, dass sich Österreich weigert, derartige Daten weiterzugeben, hat die US-Administration vorgesorgt: Sie droht unverblümt, für Österreicher bei der Einreise in die USA die Visumpflicht wieder einzuführen.

 

Massive Rechtsbedenken

Recherchen ergaben, dass vor allem der Verfassungsdienst des Bundeskanzleramts schwerwiegende Bedenken hegt. Derartige Datenrasterungen seien unverhältnismäßig. Bereits im vergangenen Herbst – damals zeichnete sich das Ansinnen der USA schon ab – hatte der Datenschutzrat die Republik eindringlich davor gewarnt, mit den Datensammlern aus Washington zu kooperieren. Die Datenschutzkonvention des Europarates gewährt allen in derartigen Systemen gespeicherten Personen nämlich Rechte auf Geheimhaltung, Löschung, Richtigstellung und Auskunft, kurz: Rechtsschutz. „In den USA ist all dies nicht gewährleistet“, heißt es in dem Papier, das der Datenschutzrat am 28.November an das Innenministerium geschickt hat.

Oder in anderen Worten: Einmal über den Atlantik gesendet, findet das relativ strenge österreichische Datenschutzgesetz auf die übermittelten Daten keine Anwendung mehr. Was die Amerikaner mit den Informationen dann machen, bleibt ihnen überlassen. In Wien kündigten sie bereits an, die so gewonnenen Daten „for any lawful service“ einzusetzen.

Für das US-Heimatschutzministerium war die Kritik des Datenschutzrates offenbar Anlass, Österreich unter Druck zu setzen. Stewart Baker, Staatssekretär beim Heimatschutz und einst ranghohes Mitglied des Abhörgeheimdienstes NSA, schrieb bereits am 31.Dezember 2008 einen Brief an die österreichische Botschaft in Washington. In dem Dokument informierte er die Republik darüber, dass er sich zur Verlängerung der Visafreiheit für Österreicher (auch Visa-Waiver-Programm genannt) bis spätestens Ende 2009 ein positives Verhandlungsergebnis über den Austausch von Personendaten aus den Polizeicomputern erwarte.

Funktionieren soll der Datentausch auf zwei Ebenen. Für (mutmaßliche) Terroristen gibt es das sogenannte Terrorist Screening Center (TSC), eine Organisation des FBI, die bis heute die Namen von etwa 16.000Personen gesammelt hat. Für „normale“ Verdächtige, die – in welchem Zusammenhang auch immer – in den Polizeicomputer geraten sind, gibt es eine zweite Datenbank. Nach Angaben des Heimatschutzes kooperieren bereits 25 Staaten mit den USA. Welche das sind, ist geheim.

Die Daten, die in das System gelangen, werden von den Amerikanern auch nicht auf ihre Zuverlässigkeit überprüft. Was bei Informationen von Nachrichtendiensten problematisch ist, weil es dafür keinen Rechtsschutz gibt. So wurde etwa ein in einem sensiblen Bereich tätiger Mitarbeiter des Flughafens Schwechat vom österreichischen Verfassungsschutz aufgrund nachweislich falscher Geheiminformationen für nicht vertrauenswürdig befunden und gekündigt.Problematisch ist der Datenverbund auch, weil Informationen 99 Jahre lang gespeichert werden sollen.

Weil auch Suchabfragen von Namen, die gar keine Treffer ergaben, 25 Jahre im System bleiben, können reisefreudige Personen und auch Geschäftsleute nach mehreren Abfragen automatisch zu Verdächtigen werden, befürchten Datenschützer. Bei der nächsten Einreise liege für den kontrollierenden Beamten der Verdacht nahe, dass die vielen Abfragen der Vergangenheit wohl einen speziellen Grund gehabt hätten. Das System produziere so seine Verdächtigen mit der Zeit selbst. Unabhängig davon, ob zur geprüften Person etwas vorliege oder nicht.

 

Keine gemeinsame Österreich-Position

Bis Ende April, so der Plan, will Österreich den Brief des Heimatschutzministeriums beantworten. Zwischen den Ministerien (Bundeskanzleramt, Innenministerium, Außenministerium, Justizministerium, Ministerium für Landesverteidigung, Finanzministerium) läuft dazu schon länger ein Abstimmungsprozess. Am 3. März hielt das Innenministerium dazu schriftlich seine „volle Kooperationsbereitschaft“ mit der US-Regierung fest. Das Außenministerium versucht, die Bedeutung der jüngsten Verhandlungen herunterzuspielen. Das Treffen habe lediglich zum Kennenlernen der neuen Kollegen der Obama-Administration gedient. „Echte“ Verhandlungen hätten nicht stattgefunden. Daher, so das Außenamt, gebe es auch noch keine endgültige gemeinsame österreichische Position. Ziel sei es, Reisen in die USA „so angenehm und sicher wie nur möglich“ zu machen.

Leitartikel: Wer schützt die Bürger?Seite 27

("Die Presse", Print-Ausgabe, 26.03.2009)

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300 Kommentare
 
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bergamott
01.04.2009 16:59
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Es geht nicht um Informationsaustausch, die USA möchte den Zugriff auf Datenbanken

Der Datenschutzrat des Kanzleramtes nennt die wichtigen Argumente: Österreich hat sich dazu verpflichtet Polizeidaten nur an jene Länder weiterzugeben, wo garantiert ist, dass diese nicht für Prozesse eingesetzt werden, in denen der Angeklagte mit der Folter oder der Todesstrafe bedroht wird. Eine weitere Voraussetzung muß die Gewährleistung der Datensicherheit sein. Da die Datensicherheit für Ausländer in den Staaten im Jahre 2007 mit dem Foreign Intelligence Surveillance Act abgeschafft wurde, gibt es einen weiteren Grund, den Vereinigten Staaten keinen Zugriff auf die Datenbanken der österreichischen Fahndungsbehörden, zu geben. Jim Pitt scheint auch die Forderung zu verschleiern. Es geht nicht um den Austausch von Information, den gibt es schon lange, es geht um den Zugriff der Amerikaner auf die Datenbanken!

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DHS ist Spionageministerium

Die Kritik aus Österreich, dass der US-Datenschutzstandard nicht dem eigenen entspreche, wies Jim Plitt vom Heimatschutzministerium zurück. Es gebe zahlreiche Sicherheitsmechanismen, die Missbrauch verhindern würden.

Kommt nur darauf an wie man Missbrauch definiert!

nopod
31.03.2009 12:12
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Liebe ÖVPler eure Innenministerin wird zustimmen...

... da könnt ihr euch auf den Kopf stellen und posten bis ihr.... äh grün werdet ;)

Antworten Gast: daniel
31.03.2009 19:06
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Re: Liebe ÖVPler eure Innenministerin wird zustimmen...

Absolut richtig! Die ÖVP ist die Oberumfallerpartei Österreichs, die nichts besseres zu tun hat, als ständig die Interessen Österreichs zu verkaufen. Ob an Brüssel oder Washington ist eh schon egal!

Gast: Gast
31.03.2009 10:23
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Yap: 'Ich glaube, dass wir die Verhandlungen positiv abschließen werden.'

Mit anderen Worten: Wir schei*en euch auf den Schädel und die österreichischen Politiker (alias Weich-Eier) werden das zulassen.

Ich habe auch nicht gegen die Visa-Pflicht, weil ich muss ja nicht rüber fahren (so wie die meisten).

joh03
31.03.2009 10:09
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Her mit den Polizeidaten...!!!!

Die USA haben in der jüngsten Vergangenheit in Österreich 258 geheime Waffenlager für mögliche Putschversuche angelegt. Wir haben bis heute nicht die Polzeidaten derjenigen, welche das getan haben. Für diese Leute und deren Unterstützer + Nachfolger muss die Einreise nach Österreich wegen drohender Terrorismusgefahr untersagt werden. Seien wir doch endlich zweiseitig und lassen uns nicht auf den Schädel schei..en !!!
Oder gibt es n Österreich nur mehr Weich-Eier und Kuscher ?????
Übrigens, ich habe nichts gegen die Visa-Pflicht in beiderseitigem Rahmen, wir haben nichts zu verbergen....!

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Entscheidend ist der Schutz ...

...österreichischer Bürger im In- und Ausland vor der Willkür anderer Staaten oder Institutionen. Wenn dieser Schutz gewährleistet ist,und zwar völkerrechtlich bindend dann wäre nicht gegen eine Kooperation einzuwenden. Da dies aber nicht der Fall ist und sich die USA nicht einmal vor einem internationalen Gerichtshof verantworten müssen: Nein danke! Erst wenn die USA internationale Regeln ebenfalls erfüllen und nicht die eigene Politik bzw. die eigenen Interessen über jene des Menschen- und Völkerrechts stellen, erst dann kann man mit den USA verhandeln.

Wittichis
30.03.2009 23:20
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Welche Aufregung und warum,

unsere "Freunde" überwachen bekannterweise eh schon alles (Echelon) und kidnappen und verschicken in "willige" europäische Länder (EU-Mitglieder) wenn es jemand festzusetzen oder zu foltern gilt. Wer's nicht lassen kann, die Kontrollen bis in die Schlapfen über sich gehen zu lassen, soll sich ein Visum besorgen. Früher hat die zivilisierte Welt um solch einen Staat einen cordon sanitaire gelegt. W.

Nero
30.03.2009 20:22
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Aus Damit

Wir brauchen uns jetzt garnicht erst irgendwie Honig ums Maul streichen lassen.

Keine Polizeidaten kommen über den Atlantik!


Antworten ralshob
31.03.2009 11:49
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Bei ihrem ururururururururururururururururururopa vielleicht - oe politiker machen sich ja schon ins hemd, wenn sich die amis zum besuch anmelden..................................


Gast: Naseweis
29.03.2009 20:52
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DAS ist Chuzpe!

Erst reiten die USA die Welt in eine Terror-Hysterie,
Dann "verjuxen" sich ein paar durchgeknallte US-Banker, was Millionen Erdenbürger Arbeitsplatz, Heim Existenz kostet,
Und jetzt...?
Jetzt wollen sie die Daten eines jeden Schnellfahrers, Falschparkers, etc... zur freien Bedienung und Verwendung! (Das österr.Datenschutzgesetz gilt in den USA nicht!)! - weil ja WIR die wahren Bösen sind!
Was hindert uns eigentlich daran, die "Drohung" der Visa-Einführung für die USA zu ignorieren?!
Wieso traut sich in Ö niemand, NEIN zu sagen?!
Visa tun nicht weh, sie sind nur umständlich.
Wen interessiert's denn noch, bei Fingerabdruck-Kontrolle, Nackt-Scanner, 100ml-Getränke-Limit beim 8-Std-Flug, etc..., in die USA zu reisen?!
Wer's trotzdem unbedingt will - oder muß - der wird sich halt - wie früher - ein Visum besorgen.
"Schmecks-Kropferter"!

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Re: DAS ist Chuzpe!

Prinzipiell richtig.

Nur machens die Angelegenheit nicht schwärzer als sie ist, bei "Schnellfahrer und Falschparker" werden nicht Daten wie Fingerabdrücke, DNA oder Religionszugehörigkeit erhoben.

Dann werden sie auch nicht weitergegeben!

Antworten Antworten Gast: Gast
31.03.2009 09:54
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Prinzipiel falsch. Es gab Falschparker von Flugzeugen am Manhattan.

ALLE Daten, aller Buerger.
Die Auswahl welche Daten, die trifft eine der 16 Spionageagenturen in den VSA.
Es ist an der Zeit einen Bruch mit VSA zu machen.
bald werde ich konvertieren, mich dem Islam zuwenden und mich jedes mal freuen, wenn jemand die Flugzeuge am Manhattan in ein Hochhaus einparkt.

derpradler
28.03.2009 09:59
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Da streiten sich die Leut herum.........

Österreich ist bei de EU. Die EU hat Zugriff auf die Polizeidaten, wir sind ja so stolz auf den Polizeiaustausch innerhalb der EU, und was die EU hat, hat der AMI!

Gast: Johnny
27.03.2009 19:00
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Visafreiheit nicht mehr existent

Die Visafreiheit für ÖsterreicherInnen, die in die USA reisen, ist ohnehin nicht mehr existent, siehe Link:
http://www.quintessenz.at/d/000100005972

Nicht mal unsere Regierung würde auf sowas reinfallen. Oder?!...

Gast: Erica Ortner
27.03.2009 17:13
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USA wollen österreichs Polizeidaten

Enttäuscht von unseren "kleinen" Politikern.
Personen die in die USA reisen müssen/wollen haben sie eben um ein Visum zu bemühen, wie das auch bei Staaten wie China oder Indien üblich ist

Gast: Fabi
27.03.2009 15:38
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Entäuscht!

"Am 3. März hielt das Innenministerium dazu schriftlich seine „volle Kooperationsbereitschaft“ mit der US-Regierung fest. Das Außenministerium versucht, die Bedeutung der jüngsten Verhandlungen herunterzuspielen."

Mir fehlen die Worte! Ich fühle mich von den eigenen Landsleuten verraten. Mehr kann ich dazu nicht mehr sagen.


joh03
27.03.2009 09:10
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Klarer Fall für Österreich !!

Warum zögern für die Einführung der Visa-Pflicht und allgemeine Deklarationspflicht für die USA-Bürger ???
Soviel ich mich aus jüngster Vergangenheit erinnern kann, haben die USA in Österreich 258 geheime Waffenlager an versteckten Orten angelegt, um damit mögliche Putschversuche zu unterstützen. Das war ein klarer Fall für die Terrorfahndung, das sollte nicht vergessen werden. Nur wurde das sehr heruntergespielt und verdrängt.
Warum nur einseitig und einfältig ???
Wenn schon Forderungen, dann gleiche für beide Seiten !
Wer kann uns garantieren, dass nicht Amis mit extremen Hintergrund nach Österreich einreisen??

Antworten Gast: Gast
31.03.2009 10:04
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Re: Klarer Fall für Österreich !!

Lernen's Geschichte, Herr Joh..
Speziell Zeitgeschichte.
Außerdem waren es keine 258 Lager.

Antworten Antworten joh03
31.03.2009 17:11
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Re: Re: Klarer Fall für Österreich !!

Nun, die erste Aushebung der Lager geschah 1996, weitere folgten. Woher wissen Sie, dass es mehr als 258 waren???
Interessant !!

Gast: Beobacher
27.03.2009 02:04
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NEIN zum Datenversand, JA zum VISA

Wo ist das Problem beim Visa? Schadet hautsaechlich der Tourismusindustrie des Visa-verhaengenden Landes. Die Kanadier sind sowieso deutlich freundlicher, und in Mexiko ist es schoener als in Florida oder Kalifornien.

Antworten Gast: ceterum censeo
27.03.2009 23:42
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Re: NEIN zum Datenversand, JA zum VISA

Just right!

Gast: Schlupp
26.03.2009 20:33
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Ein klarere Fall, wo die EU gemeinsam auftreten sollte.

Wenn die EU- (oder zumindest die Schengen-)Staaten klar machen, dass Visa-Waiver fuer alle oder keinen gilt, verhandelt es sich schon leichter, als wenn jedes Land einzeln streitet.

Antworten luis
27.03.2009 14:33
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Re: Ein klarere Fall, wo die EU gemeinsam auftreten sollte.

sie glauben wohl auch noch ans christkind??!
ich meine dass nicht böse, aber wass erwarten sie sich von unseren politikern??
doch nicht etwa protest!!

bergamott
26.03.2009 19:26
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Die Frechheit der Amerikaner kennt keine Grenzen!

Was glaubt dieses überhebliche, machtbesessene Land USA eigentlich wirklich. Seit Jahren wird von den Amerikanern die gesamte Kommunikation der europäischen Staaten, Sprache und Daten im Rahmen des ECHELON Projektes abgehört und zum Vorteil der USA verwendet. Die Datensicherheit für Ausländer wurde in den Staaten im Jahre 2007 mit dem Foreign Intelligence Surveillance Act abgeschafft. Es ist vollkommen legal daß die NSA (und auch private Firmen im Dunstkreis der CIA / NSA) die Gespräche, die Daten der ganzen Welt abhören und für ihre Zwecke verwenden kann. Ein Land daß die Rechtssicherheit für Ausländer per Gesetz abgeschafft hat, verlangt jetzt von Österreich auch noch Zugriff auf die österreichischen Datenbanken. Falls unsere Regierung zustimmt ist es der größte Skandal der Nachkriegsgeschichte! Und die Erpressung mit dem Visa, was solls, mit der Visaauflage schaden sie sich nur selbst.

Antworten Gast: Sogutan
26.03.2009 23:29
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Re: Die Frechheit der Amerikaner kennt keine Grenzen!

Zustimme

und noch ein Dokument wurde bereits nach 9/11 von den Staaten der EU unterzeichnet. Wenn es den USA lustig ist, können sie mich als Terroristen bezeichnen und von Österreich meine Auslieferung in die USA verlangen. Nur der Verdacht von denen ausgesprochen reicht und ich bin eine Rechtloser Mensch in Guantanamo.

So schauts aus :(


 
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