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U-Bahn & Co.: Kommt ein Essverbot?

07.04.2009 | 18:26 |  GERHARD BITZAN (Die Presse)

Massive Beschwerden über Geruchs-Belästigung und Schmutz. Fahrgastbeirat fordert Essverbot in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Wiener Linien zieren sich noch und lassen Kunden entscheiden.

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Wien. Für Hermann Knoflacher, den streitbaren Verkehrsplaner, ist die Sache klar: „Das Essverbot in öffentlichen Wiener Verkehrsmitteln kommt – früher oder später.“ Der TU-Verkehrsprofessor ist auch Vorsitzender des Fahrgastbeirates der Wiener Linien, und dort wurde das heikle Thema bereits mehrmals diskutiert – und nicht nur das: Es wurde bereits ein interner Beschluss für ein solches Verbot gefasst.

Bei der Beiratssitzung vergangene Woche war das Essverbot erneut auf der Tagesordnung. „Die Beschwerden wegen exzessiven Essens in den Öffis und die damit verbundene Geruchsbelästigung haben massiv zugenommen“, meint Knoflacher zur „Presse“. „Es ist in vielen Städten dieser Welt möglich, dagegen etwas zu unternehmen – nur bei uns offenbar nicht.“ So gebe es in London ein ausdrückliches Essverbot, auch in einigen deutschen Städten (siehe Bericht unten). Und beim Rauchen habe es ja auch in Wien schon funktioniert; mittlerweile sei das Rauchverbot weitgehend akzeptiert.

 

30.000 Kunden werden befragt

Der Fahrgastbeirat existiert seit fünf Jahren und ist ein beratendes Gremium, das aus 16 Personen der verschiedensten Bereiche (Studenten, Pensionisten etc.) zusammengesetzt ist. Der Beirat kann aber nur empfehlen, entscheiden müssen die Wiener Linien. Dort gibt man sich derzeit zwar noch zögerlich, die Signale der Unzufriedenheit hat man aber doch schon registriert.

Denn seit einigen Wochen läuft unter – per Zufall ausgewählten – 30.000 der insgesamt 340.000 Jahreskartenbesitzer eine schriftliche Umfrage unter dem Titel „Kundenzufriedenheit zum Thema Sauberkeit“. Darin wird unter anderem gefragt, was der Kunde von einem Essverbot halte. Die Aktion läuft noch einige Wochen und muss danach noch ausgewertet werden.

Und dann? „Wenn von Kundenseite extremer Druck käme, da etwas zu verändern, müssen wir uns etwas einfallen lassen“, sagt Wiener-Linien-Sprecher Johann Ehrengruber. Geklärt werden müsse dann aber, wie man es kommuniziert („Man kann so ein Verbot nicht von einem Tag auf den anderen aussprechen“), wie man es kontrolliert und welche Sanktionen es gebe.

Möglich ist auch, dass man eine Zwischenstufe wählt und wie schon einmal mit einer Kampagne Aufklärung betreibt. Ehrengruber selbst ist eher gegen ein solches Verbot: „Die U-Bahn ist urbaner Lebensraum, da sollte man mehr tolerieren.“ Was die Wiener besonders aufregt, ist weniger das Essen in der U-Bahn an sich, sondern vor allem der penetrante Duft – besonders jener, der von den immer mehr verbreiteten Kebabs, den Pizzaschnitten und auch den traditionellen Wiener Leberkässemmeln ausströmt. Dazu gibt es auch zahlreiche Beschwerden über die Verschmutzung, wenn fetttriefendes Verpackungsmaterial auf den Sitzen liegen bleibt. Das Problem ist in den letzten Jahren größer geworden. Mit ein Grund: Gerade rund um U-Bahnstationen wurden viele Schnellimbissläden errichtet.

 

In 45 Buslinien existiert Verbot

Mit 45 Bussen sind in Wien auch die „Wiener Lokalbahnen“ unterwegs und bedienen im Auftrag der Wiener Linien eine Reihe von Buslinien (80A, 67A, 37A etc.). Dort wurde das Essverbot schon vor etwa drei Jahren eingeführt – in Absprache mit den Wiener Linien. Gekennzeichnet ist das Verbot mittels Piktogrammen.

„Das betrifft natürlich Dinge, die wirklich eine Belästigung sind“, sagt Sprecher Josef Seemann. „Wenn ein kleines Kind mit einer Semmel einsteigt, sagt sicher niemand etwas.“

Größere Probleme habe es noch nicht gegeben, manchmal müsse der Fahrer auf das Verbot verweisen. Und dann beschwerten sich einige Leute. „Aber die meisten Beschwerden kommen von der anderen Seite. Wenn Pizzaschnitten besonders g'schmackig riechen, wenn Eis am Boden trieft oder Getränkedosen aufgemacht werden und dabei herumgespritzt wird“, sagt Seemann.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.04.2009)

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68 Kommentare
 
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Gast: Heinzmann
09.04.2009 09:02
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Gute Manieren, wo seid ihr geblieben?

Nachdem die Lehrer sich wehren, Gedanken aufzunehmen, wird den Kindern in der Schule auch nicht begebracht, wie man als ordentlicher Mensch isst. Ellbogen nicht am Tisch aufstützen, nicht mit dem ganzen Oberkörper über dem Tisch lümmeln, Mahlspeisen wie Palatschinken und Kaiserschmarrn nicht mit der Hand essen, das wären nur einige Sätze Mehrarbeit für Lehrer und nicht zwei Stunden, wogegen protestiert wird. Und zu guten Manieren gehörte auch nicht in den Öffis (wie eine Sau) zu essen. Gehört zur Allgemeinbildung. Selten geworden. Was ist fein: In einem Restaurant in Italien sah ich einen Kunden hinausgehen, als er mit dem Handy angerufen wurde. Das war ein junger Mann mit Feingefühl. Ist halt schon sehr selten anzutreffen. Weil eben von der Schule an gute Sitten nicht mehr unterreichtet werden bei uns in Wien, oder irre ich mich hier.

Gast: Weg mit Parfum
09.04.2009 07:04
0 0

Weg mit dem Parfum

Ich bin auch für ein Parfum-Verbot, wenn 10 oder 20 frisch stinkende Frauen im Wagon sind, ist das viel schlimmer als eine vor sich hinfaulende Pizza.

Gast: Meidlinga
08.04.2009 19:49
0 0

der schreckliche MIst überall, die Getränkedosen und die für Kinder und Hunde sehr gefährlichen Glassplitter

überall, die auch dünnsohlige Damenschuhe durchbohren können, - all das hat schrecklich zugenommen. Wien ist dreckig geworden. Die guten Zeiten einer schönen Stadt für alle sind vorbei, leider.

0 0

Re: der schreckliche MIst überall, die Getränkedosen und die für Kinder und Hunde sehr gefährlichen Glassplitter

das kommt vom hereinlassen von südländern. schauen sie sich an, was sich in deren ländern abspielt. wir müssen es ihnen hier doch recht gemütlich, heimatlich machen, stimmts?

mfg
mc

geheimrat
08.04.2009 19:25
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OT: Wenn ich in diesen Tagen durch den Volksgarten gehe

glaube ich in einem Freibad zu sein. Halbnackte liegen dichtgedrängt auf den Grünflächen neben ihren Räder. Radfahrer fahren durch den Rasen. Manche kommen schon mit Liegestühlen und Kühltasche, breiten Decken aus und machen es sich bequem. Leere Plastikflaschen, Getränkedosen, Zigarettenschachteln, Plastiksackerln und Papierln liegen herum. Einfach wunderbar!

Am Eingang hängt eine Tafel: Historische Parkanlage. Bitte nicht in den Rasen treten. Zuwiderhandeln wird mit einer Verwaltungsstrafe bis zu ÖS 10.000 geahndet.
Draußen am Heldenplatz dasselbe Bild, nur kommen dort noch fünzig bis sechzig Hunde dazu. Am Abend ist der Platz eine Müllhalde. Na ja, es ist immerhin der Platz vor dem Amtssitz des Staatspräsidenten.
Wen kümmerts. Wen kümmert der Dreck, wen kümmern die Halbnackten zwischen den Blumenbeeten. Angeblich war Wien einmal eine Kulturstadt.

Antworten Gast: Mathias
01.05.2009 00:33
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Re: OT: Wenn ich in diesen Tagen durch den Volksgarten gehe

Oh nein - öffentliches Gut wird von der Öffentlichkeit (den Bürgern) genutzt!
Mal ehrlich, inwiefern betrifft es Sie, wenn andere Leute friedlich auf dem Rasen liegen und Getränke trinken?

Dass sie ihren Mist dann dort liegen lassen - okay, das finde auch ich nicht in Ordnung. Macht unnötige Arbeit bzw. verschmutzt den Park. Aber ansonsten? Ein Park ist nun mal auch eine Erholungsanlage, nicht nur ein ja nicht zu befleckendes Kunstwerk.

Antworten Gast: alter Kreis
09.04.2009 14:57
0 0

Re: OT: Wenn ich in diesen Tagen durch den Volksgarten gehe

fahrens nach Basel die Kulturstadt schlechthin und sauberer und tolle Preise heuer

Gast: Meidlinga
08.04.2009 17:33
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das ist kleinlich und unrealistisch

was Sie hier vorbringen, viele Leute haben gar keine Zeit um wo anders eine Kleinigkeit zu essen als zwischen zwei Terminen in den Öffis.
Und der Held, der den Telefonierer abstellte: es gibt Gegenden, da zeigt der Zurechtgewiesene Ihnen dann das Messer!
Und ich darf Ihnen aus eigener Erfahrung sagen, dann ducken sich alle und sagen nix mehr.
Das Stinken und die Unarten kann man eben nicht abstellen, besser Metalldedektoren und ein Drehkreuzsystem am Eingang und ordentliche mehrmalige tägliche Säuberung und Absicherung mit Kameras und Wachpersonal der zumeist verdreckten Lifte, die eine Gefahr und Zumutung für Mütter mit Kinderwagen, Behinderte im Rollstuhl und alte Menschen darstellen! Und warum müssen Mütter, Rollstuhlfahrer und alte Menschen ausgerechnet vor den Toiletteanlagen,
wo Dealer, Strichjungen und Junkies rumlungern (am Schwedenplatz z.B.) auf den Lift warten - miserable Planung!

Gast: Meidlinga
08.04.2009 17:31
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das ist kleinlich und unrealistisch

was Sie hier vorbringen, viele Leute haben gar keine Zeit um wo anders eine Kleinigkeit zu essen als zwischen zwei Terminen in den Öffis.
Und der Held, der den Telefonierer abstellte: es gibt Gegenden, da zeigt der Zurechtgewiesene Ihnen dann das Messer!
Und ich darf Ihnen aus eigener Erfahrung sagen, dann ducken sich alle und sagen nix mehr.
Das Stinken und die Unarten kann man eben nicht abstellen, besser Metalldedektoren und ein Drehkreuzsystem am Eingang und ordentliche mehrmalige tägliche Säuberung und Absicherung mit Kameras und Wachpersonal der zumeist verdreckten Lifte, die eine Gefahr und Zumutung für Mütter mit Kinderwagen, Behinderte im Rollstuhl und alte Menschen darstellen! Und warum müssen Mütter, Rollstuhlfahrer und alte Menschen ausgerechnet vor den Toiletteanlagen,
wo Dealer, Strichjungen und Junkies rumlungern (am Schwedenplatz z.B.) auf den Lift warten - miserable Planung!

Gast: Gelernter Österreicher
08.04.2009 16:00
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Mund aufmachen!

Neulich im Bus. Nachdem ein junger Mann sicher eine Viertelstunde im sardinendosenvollen Bus telefonierend alle Welt an seinem wahnsinning interessanten Alltag teilhaben ließ, rollte ein sitzender junger Herr seine Zeitung zusammen und wischte ihm eine mit einem lauten klaren "Halt den Mund!" Kurz betretenes Schweigen, leiser Prostest des Telefonierers, bis dann (!) etliche Fahrgäste dem Zeitungstäter den Rücken stärkten und ebenso Ihren Unmut bekundeten oder darüber Auskunft gaben, in welcher Form Sie selbst beim Telefonieren in den Öffis Rücksicht nähmen.
Ein Held des Alltags. Mehr Courage liebe Leser und Mitfahrgäste! Wenn Ihnen das nächste Mal eine Leberkäse die schöne Aussicht im Ringwagen verdibrt zögern sie nicht dem Esser mitzuteilen" Ihre Semmel stinkt!" Irgendwann wird es den Hungrigen den Appetit im Wagon verderben.

Gast: ohno
08.04.2009 14:45
0 0

Niemand außer mir

Da ich mich prinzipiell von Allen und Allem belästigt fühle, fordere ich, dass jeder, der irgendwie anders ist als ich, nicht mehr mit irgendeinem öffentlichen Verkehrsmittel fahren darf!

Gast: Gerümpfte Nase
08.04.2009 13:20
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Bitte mehr Stimmen FÜR ein Essverbot einholen!

Mit Staunen stelle ich fest, dass die Mehrheit jener, die hier einen Kommentar hinzufügen, sich FÜR ein Essverbot in öffentlichen Verkehrsmitteln äussern, dies bei der von der "Presse" initiierten Abstimmung per Mausklick hingegen bloss 16% tun. Hingegen sind ganze 82% dort dafür, das unerträgliche omnipräsente Fressen in den Bahnen und Bussen dieser Stadt weiterhin zuzulassen!

Da Einzelne, die sich verbal noch so überzeugend dafür einsetzen, die Sitten in dieser Stadt wieder zu zivilisieren, wenig bewirken werden verglichen mit der Macht der heutzutage so beliebten "Abstimmungen", sollten die Befürworter eines Essverbotes möglichst viele Bekannte und Freunde auffordern, diese in ihrem Sinne zu beeinflussen.

Schicken Sie doch bitte entsprechende Mails an Ihren Bekanntenkreis und bitten sie die Empfänger, möglichst bald durch einen Mausklick mit dazu aufzufordern, dass das vulgäre Bild, das sich dem Benützer der "Öffis" in unserer Stadt bietet, wieder verbessert werden möge!

Gast: Gerümpfte Nase
08.04.2009 12:53
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Bitte Stimmen für das Essverbot einholen!

Mit Staunen stelle ich fest, dass die Mehrheit jener, die hier einen Kommentar hinzufügen, sich FÜR ein Essverbot in öffentlichen Verkehrsmitteln äussern, dies bei der von der "Presse" initiierten Abstimmung per Mausklick hingegen bloss 16% tun. Hingegen sind ganze 82% dort dafür, das unerträgliche omnipräsente Fressen in den Bahnen und Bussen dieser Stadt weiterhin zuzulassen!

Da Einzelne, die sich verbal noch so überzeugend dafür einsetzen, die Sitten in dieser Stadt wieder zu zivilisieren, wenig bewirken werden verglichen mit der Macht der heutzutage so beliebten "Abstimmungen", sollten die Befürworter eines Essverbotes möglichst viele Bekannte und Freunde auffordern, diese in ihrem Sinne zu beeinflussen.

Schicken Sie doch bitte entsprechende Mails an Ihren Bekanntenkreis und bitten sie die Empfänger, möglichst bald durch einen Mausklick mit dazu aufzufordern, dass das vulgäre Bild, das sich dem Benützer der "Öffis" in unserer Stadt bietet, wieder verbessert werden möge!

Antworten Insider
09.04.2009 22:23
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Re: Bitte Stimmen für das Essverbot einholen!

Die Fresser haben offensichtlich mehr Kräfte zum Abstimmen. Die dadurch Gestörten sollten nicht so lethargisch oder vornehm sein und auch mitstimmen. Es ist wie bei Wahlen: Jede Stimme zählt. Mir gehen alle diese Unarten, die von den Wiener Linien so großzügig toleriert werden massiv auf die Nerven. Der zivilisierte Mensch ißt bei Tisch. Jeder Arzt wird bestätigen, dass bewußtes Essen die Grundlage einer gesunden Ernährung ist. Die Leute werden immer fetter, weil sie gedankenlos in sich hineinstopfen. Öffentliche Verkehrsmittel in rollende Beiseln umfunktionieren ist widerlich. Noch dazu weil die meisten Kauer ihre Spuren in Form von Bröseln, Papierln, Dosen und sonstigem Unrat, von den Gerüchen nicht zu reden, hinterlassen.

Gast: Meidlinga
08.04.2009 12:42
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Messastecha ausse! - des traut si kana sogn

Kebab, Wurstsemmeln und Limonade sind MIR egal. Mich stören Gekotze, Gespucke, Taschendiebe, blutige Prügeleien
und Auseinandersetzungen mit blitzenden Messern, die ich in diesem urtümlichen Bezirk schon erleben durfte. Naja, die mitunter urinfeuchten Samtsitze im Bus, die sommerlichen Schweißwolken und die aggressiven Parfüms (aber nicht nur die fakes zu 5,- € das Viertelliter aus den Migrantenläden, sondern auch moderne Kreationen aus der Parfümerie, mit denen sich Leute so heavy eingesprüht haben damit es nur ja den ganzen Tag anhält..) stören mich auch. Ebenso die Gewissheit, daß lediglich ich und ein paar Pensionistinnen einen gültigen Fahrausweis haben und der Rest sowieso immer ganz selbstverständlich schwarz fährt.

Gast: Evelyne
08.04.2009 11:56
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Ja bitte, unbedingt!!


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Kotzverbot

Ich wäre viel eher für ein Kotzverbot in den U-Bahn Schächten. Das ist eine weit größere Geruchsbelästigung als eine Leberkäsesemmel oder ein Cafe Latte beim Sitznachbar.

Antworten Insider
09.04.2009 22:25
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Re: Kotzverbot

Kotzen ist oftmals die Folge üppiger Nahrung. Leberkäse, Kebap, Pizza. Vielleicht müssen das auch die Nichtesser, die diese Gerüche nicht vertragen?

Antworten Antworten Gast: Mathias
01.05.2009 00:37
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Re: Re: Kotzverbot

Kotzen ist normalerweise eher die Folge üppigen Alkoholkonsums. Und ob im Rausch irgendjemand noch darüber nachdenkt, ob er nun ein nutzloses Verbot missachtet oder nicht?

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U-Bahn gegen Stinker abriegeln

Ich meine - nur so eine Idee - meiner Meinung nach sollte man die olfaktorischen Emissionen bei Körpergeruch beschränken. In Japan stinkt niemand so eklig wie man es in Wien erleben muss. Ich fahre nur selten mit der U-Bahn, wenn es sich nicht anders vermeiden lässt, aber mir dreht es dabei immer den Magen um. Echt eklig wie alles stinkt, nicht nur diverses Gammelessen.

Entsprechende Geräte, die wenige Mikrogramm von Geruchspartikeln erschnüffeln gibt es ja schon auf vielen Flughäfen. Und diese Dinger "erriechen" wirklich kleinste Mengen. Hatte z. B. jemand auch nur ein Bröserl Sprengstoff in der Hand und dieses Bröserl nicht mehr bei sich, so schlägt das Gerät bereits alarm.

Derartig scharf müsste man es aber bei der U-Bahn gar nicht einstellen, aber man könnte es als Terrorabwehr tarnen und jeden, der sich nicht anständig wäscht, den Zutritt sperren, indem eben Alarm geschlagen wird und der Fahrgast abgewiesen wird. Nur wer gut riecht und natürlich käme rein.

Antworten Gast: Mathias
01.05.2009 00:38
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Re: U-Bahn gegen Stinker abriegeln

Totalitärer geht's ja wohl nicht.
Gehen Sie besser nach London, dort ließe sich so ein grober Unfug wahrscheinlich wirklicht mit "Terrorabwehr" rechtfertigen.

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Re: U-Bahn gegen Stinker abriegeln

nur weil du anscheinend ein sensibelchen bist?

ich fahre regelmäßig ubahn, natürlich kanns vorkommen, dass es einmal schlecht riecht, normalfall ist das aber sicher nicht

Svejk
08.04.2009 10:57
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Verzichtbar

Der Fahrgastbeirat beweist damit seine absolute Unnötigkeit. Laufend fallen U-Bahnen aus, die Pünktlichkeit mit der U4 etwa ist ein reines Glücksspiel. Die dramatische Häufung von Straßenbahnunfällen geht ebenfalls am Fahrgastbeirat spurlos vorbei. Hauptsache, wir diskutieren darüber, ob in den Wiener Linien gegessen werden darf. Aber was ist von einem Gremium zu erwarten, dass sich die Wiener Linien nach reinem Gutdünken mit ihnen freundlich gesinnten Personen besetzt haben?

Gast: Tom
08.04.2009 10:37
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Essverbot?

Naja, es gibt durchaus Situatione wo ich den Essensgestank in U-Bahn und BIM verfluche!

Viel eher wünsch ich mir, dass endlich das Rauchen in den Lokalen verboten wird (generelles Rauchverbot)!

coldcase
08.04.2009 09:18
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In der U-Bahn essen

Es ist einfach ein Zeichen hinuntergekommener Urbanität! Früher aß man (bei Tisch), heute frißt man (wo immer)! Mir graust vor allem vor den weit ausfahrenden Eisschleckerzungen, das ist beinah schon obszön! Von bekleckerten Sitzen und pickigen Türgriffen gar nciht zu reden...

Weinheber
08.04.2009 09:06
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Na, ja.

Wenn (zu)viele Kulturen auf engem Raum aufeinanderprallen, gibt’s Brösln.

Die einen verstinken in der U-Bahn die Luft mit exotischem Essen, die anderen verpesten die Luft in den Cafes und Restaurant mit ihren Tschiks.

So hat jeder etwas in diesem „Migrantenstadl“ Wien.

 
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