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"Verschwinde, Neger": Amnesty kritisiert Österreichs Polizei

09.04.2009 | 15:59 |   (DiePresse.com)

Die Menschenrechts-Organisation spricht im aktuellen Bericht von "institutionellem Rassismus". Opfer würden wie Täter behandelt. Beispiele seien nicht nur Cheibani Wague und Bakary J.

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Im aktuellen Bericht "Rassistische Diskriminierung im österreichischen Polizei- und Justizsystem" werden mehrere Fälle von Ungleichbehandlung von Migranten und Angehörigen ethnischer Minderheiten durch Polizei und Justiz aufgezeigt. Neben den bereits bekannten Fällen von Cheibani Wague und Bakary J. greift Amnesty International darin etliche weitere Beispiele für "institutionellen Rassismus" auf. Oft wurden von den Behörden Verbrechensopfer wie Täter behandelt. Einige Beispiele aus dem Bericht:

Ein mexikanischer Staatsbürger und Sanitäter in Wien verliert seine Freunde beim Donauinselfest und fragt Polizeibeamte nach dem Weg. Nach rassistischen Beschimpfungen ("Schleich dich! Verschwind, du Scheißausländer!") wird er zu Boden gerissen, verletzt und ins Polizeikommissariat Donaustadt gebracht. Er erhält eine Strafverfügung wegen aggressiven Verhaltens gegenüber Beamten in der Höhe von 140 Euro. Eine Beschwerde bei der Staatsanwaltschaft wird aus Mangel an Beweisen zurückgelegt. Gegen P. wird jedoch Anzeige wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt erhoben. Erst knapp zwei Jahre später wird er freigesprochen.

"Verschwinde, Neger, ich bin Polizist"

K. ist österreichische Staatsbürgerin kongolesischer Herkunft und wird von einem jungen Schwarzen Mann angesprochen, der gerade von einem Zivilfahnder kontrolliert wird. Daraufhin meint der Beamte: "Verschwinde, Neger, ich bin Polizist." Als der junge schwarze Mann weggeht, beschuldigt der Beamte K., mit Drogenhandel zu tun zu haben.

Nach einer Untersuchung stellt sich heraus, dass nichts vorliegt, einige Wochen später wird sie jedoch wegen tätlichen Angriffs auf einen Polizeibeamten angezeigt - auf Grundlage eines Berichtes, der von dem nicht im Dienst befindlichen Beamten zwei Tage nach dem Vorfall verfasst worden ist.

Demnach habe sie dem Beamten "einen Stoß verpasst", dass er "beinahe umgefallen wäre". K. wird freigesprochen, die Staatsanwaltschaft eröffnet ein Verfahren wegen Missbrauchs der Amtsgewalt. Der Beamte wiederholt seine früheren Vorwürfe, die Staatsanwaltschaft schließt den Fall ab. Eine Berufung wird abgelehnt.

Ermittlungen einseitig?

Anselm N. wurde in Westafrika geboren und ist österreichischer Staatsbürger. Als er einen Freund abholen will, den er in einem Nachtclub bei einem Einkaufscenter vermutet, parkt er in zweiter Spur. Als er herauskommt stößt er auf ein Pärchen, das bereits auf ihn wartet, da er mit seinem Wagen ihr Auto zugeparkt hat. Er wird vom Begleiter der Frau körperlich angegriffen und verletzt, woraufhin er sich wehrt und bei der Polizei Anzeige erstatten will. Stattdessen wird er selbst wegen gefährlicher Drohung angezeigt, während gegen seinen Angreifer keine Verfahrensschritte eingeleitet wurden. Die Anklage gegen Anselm N., der zu keinem Zeitpunkt einvernommen worden war, wird schließlich fallengelassen.

A., gebürtiger Ghanaer, wird auf der Straße mehrmals von einem Mann fotografiert. Auf die Bitte von A., das Fotografieren zu unterlassen, sagt der Mann: "Ihr seids alle Drogendealer, ich krieg euch noch." A. versucht daraufhin, dem Mann die Kamera zu entreißen, woraufhin er von dessen Frau mit Pfefferspray besprüht und schließlich mit einem Baseballschläger attackiert wird. Die von zwei Passanten gerufene Polizei kümmert sich jedoch nur um A. und nimmt keine weiteren Personalien auf. Eine Anklage gegen das mutmaßliche Angreiferpärchen wird daher bald fallen gelassen.

Von Polizisten verwechselt

Yussuf Khassim stammt aus Burundi und lebt in Österreich. Nachdem er in einem Linzer Restaurant zu Abend gegessen hatte, stoßen ihn sieben Polizisten in Zivilkleidung im Zuge einer Drogenrazzia zu Boden, schlagen und treten ihn. Khassim wird verhaftet in ein Polizeikommissariat gebracht und nach kurzer Zeit wieder freigelassen, nachdem man zugibt, ihn verwechselt zu haben. Eine Entschuldigung wird nicht angeboten, der Staatsanwalt weigert sich trotz Zeugenaussagen, gegen die Beamten Anklage zu erheben. Stattdessen wird Khassim wegen Verleumdung und Widerstands gegen die Staatsgewalt angeklagt.

Khassim wird in beiden Anklagepunkten schuldig gesprochen und erhält eine bedingte Freiheitsstrafe von sechs Monaten und eine Geldstrafe von 360 Euro. Nach dem Verfahren werden auch noch die Zeugen wegen Verleumdung angeklagt, fünf von ihnen verurteilt. Abgeschreckt von dieser Erfahrung, verzichtet Khassim auf eine Berufung.

(APA)

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162 Kommentare
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Gast: ehschowurscht
11.04.2009 20:23
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nur so ....

Zitat aus www.topix.com

Turks are 10% of people in Germany, and soon will be 20%. Turkish army is more strong than German. Germany belongs to Germans and to Turks. Germans must learn Turkish language, and in German parliament must be the 10% (after 20%) of members must be Turks. Germany cant take any desition for Turks without ask Turkey first. Germany must respect the Big Turkish Nation.

gibts logischerweise über Ö auch - möcht aber nicht alles reinkopieren

Antworten Gast: aeiou
12.04.2009 08:18
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Re: nur so ....

Für the Turkeys.

Austrian people love turkeys. They appraciate them. I do two times a week. Turkeys were the best idea of the Lord. They are delicious.

Na hoffentlich lande ich nicht auf einer Kopfgeldliste.

Gast: Lausbub
11.04.2009 19:26
0 0

Könnte es vielleicht sein, daß sich im Verhalten der Polizei jahrzehntelange Erfahrung mit gew. Ausländern widerspiegelt?

Die Menschen sind bekanntlich lernfähig und wenn sie bestimmte Erfahrungen gemacht haben, dann wollen sie beim nächsten Mal klüger sein. Natürlich fällt nicht jeder Schwarzhäutige in die selbe Kategorie Mensch. Sicher ist aber, daß Südländer, und unter denen wieder Afrikaner, sehr impulsiv handeln. Auch haben Schwarzafrikaner fast das Monopol beim "Dealen" mit Suchtgiften.

Was mich bei allen diesen Vorkommnissen, die jedenfalls untersucht und disziplinär geahndet werden müssen, ist die Tatsache, daß wir trotz unseres angebl. Rassenhasses von schwarzafrikanischen Einwanderern immer noch bevorzugt werden? Also so ganz schlecht dürfte die Lage für Afrikaner in Österreich nicht sein!

Antworten Gast: guest
12.04.2009 08:13
0 0

Re: Könnte es vielleicht sein, daß sich im Verhalten der Polizei jahrzehntelange Erfahrung mit gew. Ausländern widerspiegelt?

..man erinnere sich an den lehrer, afrikanischer abstammung, der ohne grund krankenhausreif geschlagen wurde, weil man ihn mit einem drogendealer verwechselt hat...

aber es ist auch eine tatsache, dass es in ö sehr viele schwarzafrikaner gibt, die ihre papiere wegschmeissen, damit sie nicht in ihr ursprungsland abgeschoben werden können...die katze beisst sich in den schwanz: diese papierlosen illegalen können ihr geld nicht legal verdienen, daher versuchen sie s mit drogen, sie landen dann in schubhaft oder haft und wir müssen s im endeffekt finanzieren....

kein wunder, dass der hass steigt u alle in einen topf geworfen werden, wenn auch unfair...

Antworten Antworten Gast: gast
13.04.2009 13:37
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Re: Re: Könnte es vielleicht sein, daß sich im Verhalten der Polizei jahrzehntelange Erfahrung mit gew. Ausländern widerspiegelt?

ach ja, das gschichtl von dem lehrer. ist in einer überfüllten u-bahn station "krankenhausreif" geschlagen wurde, ohne dass es zeugen gab. aber ein paar tage später saß er im club 2, obwohl er doch so eine scmerzhafte steißbeinprellung hat. diese gschichtln stinken alle zum himmel!

ach ja, und die rezepte die die grünen für illegale kriminelle ausländer haben ist also legalisieren! dadurch werden noch mehr einwanderer angelockt, die werden wieder legalsiert, da beißt sich die katze in den eigenen schwanz!

es gehört abgeschoben, illegale, kriminelle und asylanten mit abgelehnten bescheiden, sowie solche, die ihre identität verschleichern und falsche angaben machen. dazu ein einwanderungsstopp und das problem ist gelöst!

derpradler
11.04.2009 17:46
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leider


derpradler
11.04.2009 17:45
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Es ist leider eine Tatsache

daß sich bei der Polizei sehr viel Einfachdenker befinden.
der Zauber der Montur ist halt füe solche Charaktere wie geschaffen. Und wenn man dannr diesem Herrn P. zuhört, dann wundert einem gar nichts mehr.
In Österreich gibt es keinen Rassismus, verstehst...Buschneger!?

Gast: Meglic
11.04.2009 16:12
0 0

Stellt¿s Euch vor

ich bein eine waschechte Wienerin. Meine Großeltern stammen aus:
Slowenien, Preussen, Schlesien und dem Waldviertel.
Aufgewachsen bin ich im Urwienerischen 16. Hieb. Mit Böhmen, Ungarn, Slowaken und, und, und, und...

Und wo kommt ihr alle her???

Schöne Osterfeiertage und denkst einmal über Eure eigenen Vorfahren nach.

Denn der Homosapiens kam ursprünglich aus Afrika.

Könnt¿s Euch noch erinnern?

harbard
11.04.2009 19:02
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Re: Stellt¿s Euch vor

Denn der Homosapiens kam ursprünglich aus Afrika.

...war des a nega?

Antworten Gast: gast
11.04.2009 18:29
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Re: Stellt¿s Euch vor

ok, das heißt deine vorfahren sind mitteleuropäisch und stammen alle aus der ehemaligen K&K Monarchie Österreich Ungarn. und wie passt das jetzt mit Afrikanern und Arabern zusammen?

Antworten Antworten Gast: Meglic
12.04.2009 10:06
0 0

Re: Re: Stellt¿s Euch vor

...insofern, als daß bei den und, und und auch eine arabische, eine persische und eine mexikanische Familie darunter war. Wir hatten auch noch eine Bassena und feierten gemeinsam verschiedenste Feste und Anlässe - egal welcher Glaube oder Religion im Hintergrund war. Meine Großeltern und Eltern und auch deren Großeltern und Eltern wollten ganz einfach nur "LEBEN" und daß es miteinander besser geht als gegeneinander hat sich bei mir sehr eingeprägt...

Antworten Gast: Habe d¿ehre
11.04.2009 18:03
0 0

Re: Stellt¿s Euch vor

Meine Großeltern, meine Eltern und meine Familie sind alle in Wien geboren. So what.
Ja, der 16te Hieb war einmal ein urwienerischer Bezirk. Habe selbst dort 5 Jahre gewohnt. Heute ist er wie viele andere ein Tsch...... Ghetto. Also nix mehr von urwienerisch übrig.

0 0

...

... was ist wenn Österreicher als Schei... Österreicher beschimpft werden? Ist das nicht diskutabel???

Antworten Gast: Meglic
11.04.2009 16:21
0 0

Re: ...

Wann hamma denn es letzte Mal G¿sagt: "Sch... "Kiwara" ...?

Gast: G Ast
10.04.2009 19:29
0 0

Der Tag wird kommen, an dem das Problem der aus- und inländischen Kriminellen entschiedener angegangen wird.


Antworten Gast: Gast
10.04.2009 20:07
0 0

hamma den Text nicht verstanden?

Da gehts ausdrücklich um Nichtkriminelle ...

Antworten Antworten Gast: Caraffa
11.04.2009 11:35
0 0

Re: hamma den Text nicht verstanden?

Wer sich einschleicht, ist bereits kriminell! Verstanden?

Antworten Antworten Gast: G Ast
10.04.2009 22:14
0 0

Re: hamma den Text nicht verstanden?

Bestens verstanden, und Sie sind wohl wieder vollgekifft und träumen den Traum von den edlen Wilden und unserer schurkischen Polizei!

Lepanto
10.04.2009 19:25
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actio et reactio!


Die Polizei wird schon genug erleben. Nur kommt das nicht in die S c h ei s s -Medien (außer es wird mal wieder ein Polizist fast a b g e s t o c h e n - und auch das verschwindet dann schnell aus den Schlagzeilen).

Das ist halt alles eine einseitige Berichterstattung zulasten der Ein g e b o r e n en . Aber wir haben ein langes Gedächtnis wie ein Elefant.

Rhein
10.04.2009 17:57
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"Verschwinde, Neger!"

Was soll daran falsch sein?

Antworten Gast: ???
13.04.2009 18:31
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Re:

Verschwinde,piefke!

Gast: Zynicus
10.04.2009 16:47
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Die political correctness treibt schon sonderbare Blüten!

Durch Jahrhunderte war der Begriff Neger in der deutschen Sprache eine allgemein gängige Bezeichnung für einen Schwarzafrikaner. Heute fällt er unter rassistische Diffamierung. Verrückt???

Gast: Insider
10.04.2009 16:40
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Der Grazer Stadtpark ist zu einem Dealereldorado verkommen!

Die Polizei greift nicht mehr ein, weil sie sich nicht ständig Rassismusvorhalte machen lassen will. Und jeden Morgen sammelt ein Putztrupp des Gartenbauamtes den vielen Müll der nächtlichen Drogenparties auf.....

Die Grazer Politik hat resigniert (seit die Grünossinnen mitregieren??) und der schöne Stadtpark ist für normale Bürger zumindest bei Dunkelheit nicht mehr betretbar!!!

nomane
10.04.2009 15:11
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"Verschwinde, Neger, ich bin ein Österreicher"

Ein geborener Rassist!!!

koala
10.04.2009 21:12
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Sie wissen aber schon, dass das auch eine rassischtische aussage ist?

oder reicht dafür der geistige horizont nicht aus?!?

Antworten Gast: Crusader
10.04.2009 17:57
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Re:

Und das ist gut so!

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