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Wolfgang Pucher: Grazer "Bettlerpfarrer" drängt nach Wien

11.04.2009 | 18:55 |  von Andreas Wetz (Die Presse)

Bekannt wurde er als der "Bettlerpfarrer", der in Graz die Obdachlosigkeit besiegte. Mit der Idee für ein "VinziDorf" in Wien beißt der Geistliche aus der Provinz jedoch seit Jahren auf Granit.

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Wir sind der Meinung, dass Sie ein festes Arschloch sind.“ Briefe wie diesen hat Wolfgang Pucher, Pfarrer in Graz-Eggenberg, zuhauf bekommen. Bewirkt haben sie nichts. Anstatt seinen Einsatz für Obdachlose zu überdenken, hat Pucher Widerstand von erbosten Anrainern stets mit Widerstand beantwortet. Er ist nicht nur ein Mann des Wortes, er ist vor allem ein Mann der Tat.

Die Hartnäckigkeit des Lazaristen ist es, die die Basis der von ihm gegründeten Vinzi-Werke bildet. Mit der Hilfe von zahlreichen in Vinzenzgemeinschaften organisierten Ehrenamtlichen ist es ihm gelungen, ein dichtes Netz von Hilfseinrichtungen zu spinnen. Sie tragen Namen wie VinziBus, VinziMed, VinziTel oder VinziMarkt, orientieren sich in Form von Verpflegungsbussen, medizinischen Einrichtungen, Notschlafstellen und Sozialmärkten an den Bedürfnissen der Hilfesuchenden. Pucher wendet sich an jene, die, wie er sagt, von „hässlicher Armut“ betroffen sind, die keine öffentliche Einrichtung mehr aufnehmen will – weil sie zu laut oder zu betrunken sind.

Mit dieser Strategie nahm Pucher Graz die Obdachlosigkeit. Ein Zustand, der seiner Meinung nach auch Wien gut anstehen würde. Seit Jahren versucht er, in der Hauptstadt sein liebstes Vinzi-Werk, ein VinziDorf mit autarken Wohnmodulen für nicht therapierbare Alkoholiker, zu errichten. Und seit Jahren beißt Pucher auf Granit, was den Pfarrer sogar im Krankenbett wurmt, das er seit Wochen wegen einer Lungenentzündung hüten muss. Im Spital, wo er am 31.März seinen 70. Geburtstag feierte.

Pfarrer contra Rathaus. Warum das Rote Wien mit dem Pfarrer aus der Provinz nicht warm werden will, hat mehrere Gründe. Sowohl die Politiker als auch deren verlängerte Gliedmaßen in den Fachabteilungen glauben, dass Wien sein Obdachlosenproblem – so es aus der Perspektive des Rathauses überhaupt sichtbar ist – selbst lösen könne. Zwar genießt der Geistliche als Persönlichkeit Respekt, inhaltlich tritt man ihm jedoch mit ausgeprägtem sozialpolitischen Selbstbewusstsein entgegen. „In der modernen Obdachlosenhilfe ist Barmherzigkeit nicht alles und schon gar kein Konzept“, sagt Peter Hacker, Geschäftsführer des Fonds Soziales Wien, der fast alle Obdachloseneinrichtungen der Stadt finanziert.

Abseits inhaltlicher Differenzen stößt man sich vor allem am Auftreten Puchers, der seine Kontakte gezielt als Lobbying-Werkzeug nutzt. Kein Wunder, dass das Rathaus „not amused“ war, als der damalige Bundeskanzler Wolfgang Schüssel für Pucher in der SP-Hochburg auf Grundstückssuche ging, nachdem er zuvor in Aspern am Widerstand eines Siedlervereins gescheitert war: In der Pfarre hatten 1000 Personen damit gedroht, beim Bau eines VinziDorfs aus der Kirche auszutreten. Das war sogar Pucher zu viel, der sonst auch innerhalb der Kirche gerne aneckt.

Eugen Schindler etwa, Visitator der österreichischen Lazaristenprovinz, berichtet von immer wieder auftretenden „Reibungsflächen“. In einem Interview mit der „Presse“ beichtete Pucher einmal seine einstige Absicht, wegen Unzufriedenheit mit dem Katholizismus evangelisch zu werden, dass er diesen Gedanken aber wieder verwarf, weil er bemerkte, „dass dort auch nur mit Wasser gekocht wird“. Und Papst Benedikt XVI. erhielt eine öffentliche Rüge dafür, dass dieser während seines Österreich-Besuchs zwar Zeit für die „singenden Mönche“ in Heiligenkreuz hatte, nicht aber für wenigstens eines der VinziWerke.

Obwohl das Wiener VinziDorf bisher nur in Puchers Träumen existiert, gelang ihm der Schritt nach Wien durch die Hintertür. VinziMarkt (Mariahilf), VinziRast (Meidling) und VinziBett (Hernals) sind Einrichtungen, deren Realisierung der Fähigkeit Puchers zu verdanken sind, Wirtschaftskapitäne wie Hans-Peter Haselsteiner (Bau-Tycoon), Richard Trenkwalder (Personaldienstleistungen) oder Michael Gröller (Immobilien) für seine Ideen zu begeistern. Vor allem in Form finanzieller Unterstützung.

Dabei nutzt der Pfarrer jede Gelegenheit, zweckdienliche Bekanntschaften zu schließen. Während bei der Austria'05-Gala der „Presse“ die meisten Gäste das Galadiner genossen (Pucher wurde in der Kategorie Humanitäres zum „Österreicher des Jahres“ gewählt), machte er sich auf die Jagd nach prominenten Gönnern. Sein engster Mitarbeiter, Michael Bachler, erinnert sich heute noch daran, wie Pucher ihm nach der Veranstaltung einen dicken Packen Visitenkarten unter die Nase rieb und frohlockte: „Das hier katapultiert uns in eine neue Dimension.“ Eine Strategie, die ihm von Kritikern als Geltungssucht ausgelegt wird, aus Sicht seiner Mitarbeiter aber Mittel zum guten Zweck ist. Inzwischen muss Pucher Partner oft gar nicht mehr bitten, sie kommen von selbst. So wie die US-Botschaft, die ihm zuletzt spontan Nudelmaschinen im Wert von 2000 Dollar überließ.


Großes Ego. Die Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen funktioniert nicht immer friktionslos. „Was er von sich selbst verlangt, verlangt er auch von anderen“, sagt Hedi Scheiner, die das VinziBett leitet. So mancher Mitarbeiter könne mit dem Elan des Pfarrers einfach nicht mithalten. Andere Weggefährten erzählen, dass der 70-Jährige über ein ausgeprägtes Ego verfüge und auf die schleichende Loslösung der Wiener Notschlafstellen von Graz verschnupft reagierte. Von seiner eigenen Überzeugung abzurücken und Kompromisse zu schließen, sei seine Sache nicht.

Genau das ist es aber, was Pucher mit seiner geschützten Marke „Vinzi“ so erfolgreich macht: Kompromisslosigkeit im Dienst der guten Sache. Weshalb das letzte Wort in Sachen VinziDorf noch lange nicht gesprochen sein dürfte. Ob Wien nun will oder nicht.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.04.2009)

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33 Kommentare
Stephanos
14.04.2009 22:13
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Ein Mann der Tat

ist mir tausendmal lieber als ein Dampfplauderer.
Ich verstehe die Aufregung nicht. Es gibt viele Menschen, denen es erbärmlich geht. Da ist einer, der dies nicht übersieht oder sich netteren Problemen zuwendet, sondern der sich dieser sehr armen Menschen annimmt, der sein Mitfühlen Tat werden lässt.
Welchem Menschen mit Gewissen kann dieser Pfarrer mit seiner Tätigkeit ein Dorn im Auge sein?

Antworten Gast: Crusader
16.04.2009 06:58
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Re: Ein Mann der Tat

Jenen die es satt haben von kriminellen Bettlerbanden und anderen Multikultis heimgesucht zu werden.

Stephanos
16.04.2009 19:13
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Re: Re: Ein Mann der Tat

Welch' Übertreibung! Nicht jeder, der am Verhungern ist, ist eine Bettlerbande und/ oder kriminell!
Nimmt er Ihnen persönlich die Butter vom Brot, wenn er Arme unterstützt? Sicher nicht. Es sind MENSCHEN, keine Ungeheuer, kein Abschaum!

Gast: Markus
13.04.2009 18:17
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SÜNDER

In der Sünde erniedrigt sich der Mensch selbst,und hier posten viele die selbst einmal Hilfe brauchen werden.

Antworten Gast: Crusader
14.04.2009 07:38
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Re: SÜNDER

Winsel in der Kirche oder im Standardforum.

Gast: Der Fünfer in die Stadt
12.04.2009 22:33
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Es gibt solche und solche

Während der Herr Kardinal die Spitzen der Gesellschaft zum Diner ins Palais lädt, bettelt Pfarrer Pucher Lebensmittelfirmen an, um Brot weiterschenken zu können. Lieber Wolfgang, gute Besserung und baldige Genesung, damit Du wieder soviel Gutes tun kannst wie bisher. Grüße vom Günther

Antworten Gast: Crusader
14.04.2009 07:44
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Re: Es gibt solche und solche

Lieber Günther - pack den Wolfgang und geh`zum Samael....

Antworten Antworten Gast: Günther
14.04.2009 13:37
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Re: Re: Es gibt solche und solche

Bitte was ist das, Samael?

Antworten Gast: Graf Gudenus
13.04.2009 10:31
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Spitzen der Gesellschaft? Gibt es noch so etwas? Hierzu zählen?

Vielleicht bewirtet Seine Eminenz nur mit Hausmannkost? Es gibt auch Kaviar aus der Kloake! Den billigen Stinkfisch!

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erschüttert

ich bin erschüttert, wieviel unmenschlicher müll hier von selbsternannten kreuzrittern, lösern, gudenüssen und konsorten abgelaicht wird. typen wie sie sind es, die dieses land auch im 21. jhd mittelalterlich erscheinen lassen. ich bedaure es zutiefst, dass sich die presse allein schon aus selbstschutz nicht von derartigen subjekten trennt.

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Re: erschüttert

Naja, im Schutz der Anonymitaet ist's halt leicht, das Zeug abzusondern, von dem Sie sprechen.

Was ich aber noch weitaus mehr erschuetternd empfinde, ist, dass in einer Pfarre "1000 Personen damit [drohen], beim Bau eines VinziDorfs aus der Kirche auszutreten." Ein tiefer Einblick in die Struktur einer privilegierten etablierten Mehrheitskirche -- ein beachtlicher Teil der Mitglieder einer Gemeinde, die eine Gemeinde Christi sein soll, droht aus aesthetischen, egoistischen, Faulheits- oder sonstwelchen Gruenden damit, die Gemeinde Christi zu verlassen, wenn sich diese Gemeinde auf das Gebot des Herrn besinnt (Matth. 25,36). Welche Konsequenzen hat eigentlich der Pfarrer dieser 1000 saturierten Heiden aus der Sache gezogen?

Antworten Antworten Gast: K.Sch
14.04.2009 13:51
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Re: Re: erschüttert

Das Gegenteil von "gut "ist "gut gemeint". Der Herr Pfarrer hat also jedem slowakischen Bettler in Graz zu einer Schlafstelle verholfen. Fein. Jeder Bettler hat daraufhin auch seine Familie nach Österreich zum Betteln mitgenommen. An jeder Strassenecke sitzen sie. Vor jeder Kirche betteln sie. Nun, da sie alle mit dem Notwendigsten versorgt sind und auch einen Schlafplatz haben, werden sie auch Andere darüber informieren. Das bedeutet noch mehr Bettler. Dass auch Heerscharen von kleinen Kindern mit auf die Reise genommen werden ,stört diesen Gutmenschen nicht. Also holen wir alle Bettler nach Österreich und integrieren sie in unsere Sozialsystem samt Pensionsberechtigung. Wie hat schon der Küberl gesagt:" Die Armen schanzen den Reichen Geld in Österreich zu", weil sie nicht mit 750 Euro grundgesichert sind. Die Bettlerindustrie Europas wird es Ihnen danken.Am Ende haben wir soviele Bettler we nie zuvor. Dann muss der Herr Pfarrer aber in andreren Dimensionen "helfen" !

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Re: Re: Re: erschüttert

leider haben sie keine ahnung. erstens geht es in seltensten fällen um slowaken, sondern um österreicher. zweitens sind diese menschen nicht im hiesigen sozialsystem integriert (sonst bräuchten sie ja keine hilfe). drittens betreibt wolfgang pucher in der slowakei selbst auf nachhaltigkeit orientierte projekte, die dort ansässige roma zum bleiben bewegen sollen. angeblich nicht ohne erfolg.

Antworten Gast: gastwriter
13.04.2009 10:39
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Re: erschüttert

ich bin auch erschüttert und ich winsle nicht!
hoffe insgeheim, dass all diejenigen, die am lautesten gegen den vinzi-pfarrer schreien, selbst mal betroffene werden und NACH ihm schreien müssen!
OBDACHLOSIGKEIT KANN JEDEN TREFFEN!!!!!
kurz mal nachdenken, nicht immer nur laut "NEIN" schreien!

Antworten Gast: Crusader
13.04.2009 08:01
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Re: erschüttert

Wohl ein passender Nick...von einem fetten, der Vergwaltigung verdächtigten. drogensüchtigen Ex-Fußballdödel......
Dein Klientel liest wohl eher Falter....trenne dich von der Presse Gutmensch!
Dein Multikultigewinsel will hier niemand mehr hören.

optimus
12.04.2009 16:56
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Entmittelalterisieren - geistliche Pro[stitutions] Busse,

Zweck: umdrehen, Schreibkräfte für Advokaten, danach das leichte Jus-Studium, endlich Rechtsanwalt

Antworten Antworten Gast: Graf Gudenus
12.04.2009 18:11
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Pizza kauft sich,

ebenso Prostituierte, Anwalt; alle Söldner auf Zeit. Pas d'argent - pas de Suisse [id est Söldner]. Prostituierte, Advokaten ohne einzig wahres Bares?

harbard
12.04.2009 12:12
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Nudelmaschinen im Wert von 2000 Dollar

...ich bin begeistert!:)

Gast: Crusasder
12.04.2009 09:54
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Also nach Graz hat der Herr Pfarrer schon genug Bettler und andere kriminelle Kulturbereicherer gebracht......also ist jetzt Wien dran weil Graz voll ist......


Gast: Löser
11.04.2009 20:43
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der Pfaff soll in Konkurs gehen

und aufhören die Bevölkerung zu belästigen

Antworten Gast: Job Rotation
12.04.2009 14:33
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Re: der Pfaff soll in Konkurs gehen

Aber warum denn? Er soll einfach innovativ umsatteln und wie unser Pfarrer Friedl oder unser Prälat Küberl ins Social Travel Management wechseln. Da lebt man nicht schlecht. Er braucht nur fragen.

Antworten Gast: Crusader
12.04.2009 09:54
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Re: der Pfaff soll in Konkurs gehen

Vollkommen richtig.

Antworten Gast: Graf Gudenus
12.04.2009 09:04
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Pfaff soll in Konkurs gehen,

so schreibt in etwa ein Rechtsanwalt, der die Advokatfinanz als der liebe Gott ansieht.

Könnt' dem lieben Pfaff doch einfallen, den Anwaltbuss einführen zu lassen.

Euer Hochwürden kommen Sie nach Werndorf! Die Gegend, wo die Wien im Donaukanal einmündet. Nehmen Euere Hochwürden ihr Domizil im Hof des Franziskanerklosters auf! Hier hauste schon ein unbeschuhter Onkel: Pater Sigismund Graf Strachwitz!

Prolet
12.04.2009 07:53
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Re: Löser - lösen Sie sich von Vorurteilen -- der Mann ist wenig sympathisch weil selbstbestimmt - aber ist das nicht besser als heuchlerisch?

Brot für jeden mit Hunger - kostenlos - stünde einer Gemeinde wie Wien die einen 20000.-€ kassierenden Sozen hat als BM, wohl an.

Waren mit Ablaufdatum zu sammeln und auch islamen zukommen zu lassen, zeigt die Überlegenheit im Denken.

Österreichs Übel ist der unbestrafte Proporz, der um 40% überhöhte Verwaltungskosten beschert und das Leid der Überbürokratie, weil die sonst ihre Wertlosigkeit bemerkten.

Aber bemessen wir nicht leichtfertig Schuld? Wir sollten das ändern - Filz und Verfilzung auflösen, mehr direkte Demokratie und mehr Bürgerrechte - nicht Demokratieüberwindung durch überlange Herrschperioden mit vorgegaukeltem, nie eingehaltenem Wollen zu Verbesserungen.

Wie können das - nur wir - durch Abwahl der Grokonellen.

ProKonsul
12.04.2009 15:48
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Re: Re: Löser - lösen Sie sich von Vorurteilen -- der Mann ist wenig sympathisch weil selbstbestimmt - aber ist das nicht besser als heuchlerisch?

@Prolet
guter Beitrag!

Antworten Antworten Gast: Graf Gudenus
12.04.2009 09:09
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Ablaufdatum, lebe billigst davon.

Meine Bäckerin: verkauft an einem Brot von Gestern zum halben Preis', für einen Franzosen nicht standesgemäss, daher der einzige, der so kauft, was dem Vich' freut!

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