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"Geplanter Massenmord": Lebenslang für Amokfahrer bestätigt

Archivbild: Zu seiner Hauptverhandlung erschien Alen R. vergangenen September stets ganz in Weiß / Bild: APA/ERWIN SCHERIAU

"Geplanter Massenmord": Lebenslang für Amokfahrer bestätigt

Das Wiener Oberlandesgericht bestätigt die Strafe für den Grazer Amokfahrer Alen R.: "Bei einem solchen Verbrechen kann es nichts anderes geben als lebenslang", so der vorsitzende Richter.
Zu seiner Hauptverhandlung im vergangenen September erschien Alen R. im weißen Anzug. / Bild: APA/ERWIN SCHERIAU/APA-POOL

Amokfahrer: Endgültige Entscheidung über Strafe Ende Juni

Ob es für den Grazer Amokfahrer Alen R. bei lebenslanger Haft und Einweisung in eine Anstalt für abnorme Rechtsbrecher bleibt, liegt beim Wiener Oberlandesgericht.
Archivbild:  Die Staatsanwälte Hansjörg Bacher (links) und Rudolf Fauler vor Beginn des Prozesses gegen Alen R.  / Bild: APA/ERWIN SCHERIAU/APA-POOL

Amokfahrer-Urteil: Ankläger haben "keine Bedenken"

Die Staatsanwaltschaft erhebt keine Rechtsmittel gegen das Urteil. Wegen der Nichtigkeitsbeschwerde der Verteidigung ist es weiter nicht rechtskräftig.
Szene aus dem Prozess von vergangener Woche, im hellen Anzug der - nicht rechtskräftig - Verurteilte / Bild: APA/ERWIN SCHERIAU/APA-POOL

Amokfahrer-Prozess: "Geschworene wissen, was sie tun"

Bei einer ORF-Diskussion verteidigten Justizministerium und Anwälte das Urteil von vergangener Woche.
Bild: (c) Die Presse - Clemens Fabry

Amokfahrer-Prozess: Wie viel Bauchgefühl verträgt die Justiz?

Der Amokfahrer-Prozess hat der Debatte um die Laiengerichtsbarkeit neuen Zündstoff gegeben. Sind Geschworene ein überkommenes Relikt oder ein nötiges Korrektiv zu einem betriebsblinden Justizapparat? Eine Analyse.
Alen R. am Donnerstag v / Bild: APA/ERWIN SCHERIAU/APA-POOL

Geschworenen-Entscheidung gegen Gutachter kein Einzelfall

Bis zu sechs Mal jährlich wird anstelle der ursprünglich beantragten Unterbringung eine Haftstrafe verhängt. Nach dem Amokfahrer-Urteil gibt es dennoch Kritik an der Geschworenen-Gerichtsbarkeit.
Archivbild: Alen R. am ersten Prozesstag / Bild: (c) APA/ERWIN SCHERIAU/APA-POOL

Lebenslange Haft für Amokfahrer Alen R.

Nach kaum zweistündiger Beratung fällten die Geschworenen einstimmig einen Schuldspruch wegen dreifachen Mordes und 108-fachen Mordversuchs. Der Spruch ist noch nicht rechtskräftig.
Verteidigerin Liane Hirschbrich (links) und der Sachverständige Jürgen Müller  / Bild: APA/ERWIN SCHERIAU/APA-POOL

Amokfahrt als „Botschaft an die verhasste Gesellschaft“

Der siebente Tag im Grazer Amokfahrer-Prozess geriet zur erwarteten Gutachter-Schlacht. Am Donnerstag ergeht das Urteil.
Archivbild: Alen R. erschien stets im weißen Anzug vor Gericht / Bild: APA/ERWIN SCHERIAU/APA-POOL

Amokfahrer-Prozess: Zwei Gutachter, zwei Meinungen

Nachlese Am siebenten Prozesstag gegen den Grazer Amokfahrer Alen R. wurden zwei Gutachten erörtert. Psychiater Jürgen Müller hält R. für nicht zurechnungsfähig, Manfred Walzl ist anderer Meinung.
Alen R. im Gerichtssaal / Bild: APA/ERWIN SCHERIAU/APA-POOL

Geschworene entscheiden über Zurechnungsfähigkeit

Aus der Entscheidung der Geschworenen leitet sich ab, ob der Amokfahrer Alen R. verurteilt oder eingewiesen wird.
Alen R. am Dienstag vor Gericht / Bild: APA/ERWIN SCHERIAU/APA-POOL

Ex-Frau belastet den Amokfahrer

Tag sechs im Grazer Amokfahrer-Prozess: Die Ex-Frau des Täters trat unter Tränen in den Zeugenstand. Und verriet dem Gericht, dass Alen R. ein Schauspieler sei.
Alen R. erschien auf heute wieder im weißen Anzug vor Gericht / Bild: APA/ERWIN SCHERIAU/APA-POOL

Tag sechs im Amokfahrer-Prozess: "Dabei hatte er immer eine Machete"

Nachlese Im Prozess um die Grazer Amokfahrt wurden am Dienstag weitere Opfer und die Ex-Frau des Amokfahrers Alen R. befragt. Am Nachmittag kamen Ärzte zu Wort, die R. im Gefängnis behandelt haben. Dann berichtete ein Bezirksinspektor über die ersten Einvernahmen.
Bild: APA/ERWIN SCHERIAU/APA-POOL

Grazer Amokfahrer Alen R. für Psychiater "nicht zurechnungsfähig"

Für Gutachter Peter Hofmann ist eine "schwere Gemütsstörung nicht spielbar".
Alen R. am Donnerstag vor Gericht / Bild: APA/ERWIN SCHERIAU/APA-POOL

Amokfahrer-Prozess: Zeugen zwischen Wut und Trauer

Unter Tränen schilderten Zeugen und Opfer am vierten Prozesstag die Amokfahrt vom 15. Juni 2015. Einige baten darum, dass Alen R. aus dem Saal geführt wird.
Alen R. erschien auf heute wieder im weißen Anzug vor Gericht / Bild: APA/ERWIN SCHERIAU/APA-POOL

Dritter Prozesstag: "Er hat das Kind anvisiert"

Nachlese Im Prozess gegen den Grazer Amokfahrer Alen R. wurden am Donnerstag weitere Zeugen und Opfer gehört.
Der Gerichtssaal am Donnerstag vor Start der Verhandlung / Bild: APA/ERWIN SCHERIAU/APA-POOL

Amokfahrer-Prozess: Zeugen schildern Angst und Chaos

Zeugen und Opfer berichteten am dritten Prozesstag sichtlich bewegt über ihre Erlebnisse vom 20. Juni 2015. In einem Punkt waren sie einig: Der SUV wurde ganz gezielt auf Menschen zugesteuert.
Der Verhandlungssaal am Dienstag, dem ersten Prozesstag / Bild: APA/ERWIN SCHERIAU/APA-POOL

Zweiter Prozesstag: "Er hat mich angeschaut und gelacht"

Nachlese Am zweiten Tag des Prozesses um die Amokfahrt in der Grazer Innenstadt kamen Gutachter und weitere Zeugen zu Wort. Der Amokfahrer selbst will sich an nichts erinnern.
Archivbild: Alen R. am Dienstag vor Gericht / Bild: APA/ERWIN SCHERIAU/APA-POOL

Amokfahrer: Wie krank ist Alen R. wirklich?

Beim Prozess im Grazer Straflandesgericht um die Amokfahrt vom Juni 2015 zeigt sich schon am zweiten Prozesstag, wie unbestimmt die psychiatrischen Diagnosen sind.
Alen R. am Dienstag vor Gericht / Bild: APA/ERWIN SCHERIAU/APA-POOL

Die Suche nach dem „Ich“ des Grazer Amokfahrers

Alen R. (27), der Mann, der mit seiner blutigen Amokfahrt die steirische Landeshauptstadt mitten ins Herz getroffen hat, präsentiert sich nicht als Täter sondern als Opfer. Die Fahrt sei eine Flucht vor „Bedrohung“ gewesen.
Bürgermeister Nagl vor seiner Aussage im Gericht / Bild: APA/ERWIN SCHERIAU/APA-POOL

Bürgermeister Nagl als Zeuge: „Gezielt gegen Menschen“

Als erster und prominentester der mehr als 130 geladenen Zeugen trat der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl auf.
Alen R. am Dienstag vor Gericht / Bild: APA/ERWIN SCHERIAU/APA-POOL

Erster Prozesstag: "Er hat uns alles vernichtet"

Nachlese In Weiß gekleidet erschien Alen R. zum Prozess um seine Amokfahrt in der Grazer Innenstadt. Er habe sich verfolgt gefühlt, sagt er am ersten Verhandlungstag.
Große Anteilnahme nach der folgenschweren Amokfahrt durch die Grazer Innenstadt im Juni des Vorjahres. / Bild: APA/Erwin Scheriau

Grazer Amokfahrer: Einweisung - oder doch Strafe?

Die steirische Landeshauptstadt rüstet für den am Dienstag startenden Amokfahrer-Prozess. Der aufgrund von psychiatrischen Gutachten eingeschlagene Weg „Anstalt statt Strafe“ sorgt im Vorfeld für Debatten.
Polizeimarkierungen am Tatort in Graz. / Bild: (c) APA (ELMAR GUBISCH)

Amokfahrt von Graz: Alen R. ist verhandlungsfähig

Zwei Psychiater meinen, dass der Amokfahrer von Graz beim bevorstehenden Geschworenenprozess sehr wohl anwesend sein kann.
Archivbild: Trauer in Graz nach der Amokfahrt im Juni 2015 / Bild: APA/ERWIN SCHERIAU

Zweifel an Verhandlungsfähigkeit des Grazer Amokfahrers

Ein Gutachter prüft, ob Alen R. verhandlungsfähig ist. Ist dies nicht der Fall, könnte der Prozess ohne ihn stattfinden.
Archivbild / Bild: APA/ERWIN SCHERIAU

Grazer Gericht: Umbau für Prozess gegen Amokfahrer

Eine Rampe für Rollstuhlfahrer wird installiert, auch die Vorbereitungen für die Liveübertragung des Prozesses mit rund 130 Zeugen in einen zweiten Saal laufen.
Archivbild: Trauer in Graz am 20. Juni 2015 / Bild: APA/ELMAR GUBISCH

Grazer Amokfahrt: Prozess auf Videowand

Die in einem Monat beginnende Geschworenenverhandlung gegen den Amokfahrer von Graz, Alen R. (27), wird per Live-Stream auch in einen zweiten Gerichtssaal übertragen.
Archivbild: Trauer nach der AMokfahrt vom 20. Juni 2015 in Graz / Bild: APA/ERWIN SCHERIAU

Ermittlungen gegen Grazer Amokfahrer abgeschlossen

Gut ein Jahr nach der blutigen Amokfahrt von Graz hat die Staatsanwaltschaft am Dienstag für den Beschuldigten Alen R. einen Antrag auf Unterbringung in einer Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingebracht.
Bild: APA/ERWIN SCHERIAU

Der Tag, der Graz veränderte: Ein Jahr nach der Amokfahrt

Die Amokfahrt durch die Grazer Innenstadt jährt sich zum ersten Mal. Der Alltag ist wiedergekehrt, vergessen ist der schlimmste Tag in der jüngeren Stadtgeschichte noch lange nicht.
Bürgermeister Siegfried Nagl / Bild: APA/MARKUS LEODOLTER

Siegfried Nagl: "Es wird noch viel mehr auf uns zukommen"

Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl fordert höhere Strafen bei Verbrechen wie der Amokfahrt.
Trauer in Graz nach der Amokfahrt am 20. Juni 2015 / Bild: (c) APA (ERWIN SCHERIAU)

Grazer gedenken der Opfer der Amokfahrt

Bei der Amokfahrt vor einem Jahr wurden drei Menschen getötet und 36 Passanten teils schwer verletzt.

Drei Psychiater und acht Geschworene

Wie geht es mit Amokfahrer Alen R. weiter? Was wird, was kann im Rahmen des Strafverfahrens alles passieren? Wie stark ist die Rolle der Gutachter? Eine Analyse.
Trauer nach der Amokfahrt vom 20. Juni 2015 in Graz / Bild: APA/ERWIN SCHERIAU

Grazer Amokfahrer wird nach Niederösterreich verlegt

Alen R. wartet in der Justiz-Sonderanstalt Göllersdorf auf seinen Prozess, nachdem ihm ein Gutachten Unzurechnungsfähigkeit zum Tatzeitpunkt bescheinigt hat.
Trauer nach der Amokfahrt in Graz am 20. Juni 2015 / Bild: APA/ERWIN SCHERIAU

Grazer Amokfahrer wird in Nervenklinik überstellt

Nach einer neuerlichen Haftprüfung wird Alen R. in eine geschlossene Abteilung überstellt. Ein Gutachten hatte ihn zuletzt für unzurechnungsfähig erklärt.
Ermittlungen nach der Amokfahrt am 20. Juni des Vorjahres in Graz / Bild: (c) APA/ELMAR GUBISCH

Grazer Amokfahrer: Anstalt statt Gefängnis

Die Amokfahrt vom 20. Juni 2015 traf die steirische Hauptstadt mitten ins Herz – und nun soll jener Mann, der durch die Innenstadt raste, gar nicht zurechnungsfähig sein. Laut Gutachten
Bild: (c) APA/ERWIN SCHERIAU

Graz: Gutachter-Groteske um Amokfahrt

Der für die Justiz unangenehmste Fall ist eingetreten: Für den Grazer Amokfahrer liegen zwei gegensätzliche psychiatrische Gutachten vor. Nun muss ein drittes her.
Bild: (c) APA/ERWIN SCHERIAU

20. Juni 2015: Der Tag, an dem Graz ins Herz getroffen wird

Eine Amokfahrt durch Graz fordert drei Todesopfer, darunter: ein vierjähriger Bub. Viele Menschen werden teilweise schwerst verletzt.
Archivbild: Trauer in Graz nach der Amokfahrt vergangenen Juni / Bild: APA/ERWIN SCHERIAU

Anwältin: Amokfahrer handelte aus "Angst um sein Leben"

Die Verteidigerin des Grazer Amokfahrers glaubt, dass den "tragischen Ereignissen keine kriminelle Absicht zugrunde liegt". Ihr Mandant habe sich verfolgt gefühlt.
Archivbild: Einer der Tatorte der Grazer Amokfahrt / Bild: APA/EPA/ELMAR GUBISCH

Grazer Amokfahrer war laut Gutachter zurechnungsfähig

Laut einem Gerichtssachverständigen soll der Amokfahrer gewusst haben, was er tut. Er müsse aber dennoch in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher.
Einer der Tatorte in Graz / Bild: APA/ERWIN SCHERIAU

Auch Wiener OLG nun für Amokfahrer zuständig

Eine Richterin des Oberlandesgerichts (OLG) Graz zählt zu den Opfern des Amokfahrers. Weil dieses Gericht daher befangen sein könnte, übernimmt nun das OLG Wien.
Archivbild: Einer der tatorte am 20. Juni / Bild: APA/EPA/ELMAR GUBISCH

Grazer Amokfahrer: Spuren von Cannabis im Blut

Ob der Beschuldigte auch bei der Amokfahrt unter Drogen-Einfluss stand, ist unklar. Unterdessen werden Details zu den Verletzungen der Opfer bekannt.
Archivbild: Trauer nach der Amokfahrt in Graz / Bild: APA/ERWIN SCHERIAU

Nach Amokfahrt: Unbekannte Tote identifiziert

Ein Mann erkannte auf dem Bild der Toten seine 53-jährige Schwester aus Graz. Sie ist eines der drei Todesopfer der Amokfahrt vom 20. Juni.

Amokfahrer bleibt bleibt weiterhin in Graz in U-Haft

Eine Verlegung nach Wien ist nach Ansicht des Gerichts nicht notwendig, das Verhalten des 26-Jährigen soll aber beobachtet werden.
Einer der Tatorte in Graz / Bild: APA/ELMAR GUBISCH

Nach Amokfahrt: Noch ein Opfer in kritischem Zustand

Der Zustand eines der beiden lebensgefährlich verletzten Opfer hat sich gebessert. Unklarheit herrscht über das religiöse Bekenntnis des Beschuldigten.

Unbekannte Tote nach Amokfahrt: Polizei bittet um Hilfe

Die Identität einer Frau, die bei der Grazer Amokfahrt am 20. Juni getötet wurde, ist noch immer unbekannt. Nun hat die Polizei ihr Foto veröffentlicht und hofft auf Hinweise.
Bild: (c) APA/EPA/JANOS MARJAI (JANOS MARJAI)

Mikl-Leitner: „Müssen auch Tätern Hilfe zukommen lassen“

Zur Rechtsberatung soll laut Innenressort auch eine psychische Betreuung der Täter kommen.
Der Geländeagen des Beschuldigten nach der Amokfahrt am 20. Juni. / Bild: APA/ELMAR GUBISCH

Amokfahrt: "Kein religiöses oder politisches Motiv"

Die Anwältin des Amokfahrers berichtet von ersten Gesprächen mit ihrem Mandanten und dessen Eltern. Letztere hätten den Beschuldigten "als fürsorglichen Vater erlebt".
Bild: (c) APA/EPA/VALDRIN XHEMAJ (VALDRIN XHEMAJ)

Amokfahrt: Strafverfahren gegen Eltern

Die Eltern des Amokfahrers von Graz stehen im Verdacht, ihre Schwiegertochter bedroht und/oder eingesperrt zu haben.
Bild: (c) ORF

Die Frau des Amokfahrers: "Er hat mich mit der Waffe bedroht"

In ihrem einzigen Interview will Elena R. den Gerüchten über sich und ihre Ehe mit dem Amokfahrer ein Ende setzen. Gewalt sei an der Tagesordnung gewesen.
Bild: (c) APA/ERWIN SCHERIAU (ERWIN SCHERIAU)

Stilles Graz: Eine Stadt trauert

Mehrere tausend Menschen, angeführt von den Spitzen der Republik, marschierten am Sonntag durch die Innenstadt, um der Opfer zu gedenken. Und um zu zeigen, dass man in schweren Zeiten zusammensteht.
TRAUERZUG NACH AMOKFAHRT IN GRAZ

6000 Personen bei Grazer Trauermarsch

galerieUnter dem Motto "stilles Gedenken" haben laut Polizei 6000 Menschen an dem Trauerzug durch Graz teilgenommen.
Bild: (c) APA/ERWIN SCHERIAU (ERWIN SCHERIAU)

Traurige Stille in Graz

Eine Woche nach der Amokfahrt herrschen in Graz Trauer und Zusammenhalt. Die Menschen reden viel – darüber, wie es ihnen geht. Nur über einen wird geschwiegen.
Nach der Amokfahrt in der Grazer Innenstadt / Bild: APA/EPA/ELMAR GUBISCH

Nach Amokfahrt: Identität einer Toten weiter unbekannt

Eine Frau, die bei der Amokfahrt am Wochenende getötet wurde, ist weiter nicht identifiziert. IT-Experten versuchen unterdessen, mögliche Social-Media-Einträge des Beschuldigten zu rekonstruieren.
Trauer in Graz / Bild: APA/ELMAR GUBISCH

Graz: Kannten sich Amokfahrer und Opfer?

Der Beschuldigte betrieb ein Büro in der Heimatstadt eines der Toten. Bei der Amokfahrt wurden drei Menschen getötet und 36 verletzt.
Trauer in Graz / Bild: APA/EPA/ELMAR GUBISCH

Nach Amokfahrt: Noch etwa 20 Menschen in Spitälern

Zwei der 36 Verletzten sind unverändert in kritischem Zustand. Der Beschuldigte wird mittlerweile von einer Rechtsanwältin vertreten.
Der Wagen des Beschuldigten / Bild: APA/ELMAR GUBISCH

Amokfahrt von Graz: Rätsel um Social-Media-Seiten

Der Beschuldigte war in offenbar sozialen Netzwerken aktiv, Einträge könnten jedoch gelöscht worden sein. Zwei der 36 Verletzten sind noch in kritischem Zustand.
Bild: (c) APA/ELMAR GUBISCH (ELMAR GUBISCH)

Amokfahrt: Zwischen Anklage und Einweisung

„Er hat sich verfolgt gefühlt.“ Dies teilten Behörden über den Amokfahrer von Graz mit. Ob der Mann eine Mordanklage bekommt, ist offen, auch eine Anstaltseinweisung ist möglich.
Bild: (c) APA/ERWIN SCHERIAU (ERWIN SCHERIAU)

Hilfe nach Wegweisung: „Es geht um Stunden“

Bei jedem zweiten Fall von Wegweisung brauchte der Täter sofort Hilfe, sagt der Bewährungshilfeverein Neustart. Der Vorschlag von Innenministerin Mikl-Leiter für eine verpflichtende Rechtsberatung greife zu kurz.
Die Grazer Innenstadt nach der Amokfahrt vergangenen Samstag / Bild: APA/EPA/ELMAR GUBISCH

Amokfahrt von Graz: Täter in U-Haft genommen

Der Haftrichter entschied sich vorerst gegen eine Anhaltung in einer Nervenklinik. Eines der Todesopfer konnte noch nicht identifiziert werden, zwei Verletzte sind weiter in Lebensgefahr.
Symbolbild / Bild: (c) APA/HERBERT P. OCZERET

Rechtsberatung für Weggewiesene soll Pflicht werden

Rechtsberatung gab es bisher als freiwilliges Angebot für Gewalttäter nach Wegweisungen, 500 Polizisten sind dafür geschult. Nun soll sie verpflichtend im Sicherheitspolizeigesetz verankert werden.
Trauer in der Grazer Innenstadt / Bild: APA/ERWIN SCHERIAU

Graz: Behörden prüfen Kontakte des Amokfahrers

Über Interpol recherchiert die Polizei das Umfeld des Täters. Auch der Verfassungsschutz versucht, das Leben des 26-Jährigen zu rekonstruieren. „Nur um religiöse Hintergründe für die Tat auch sicher ausschließen zu können.“
Bild: (c) APA/ERWIN SCHERIAU (ERWIN SCHERIAU)

Kollektive Trauer: Was die Grazer Seele jetzt benötigt

Der Notfallpsychologe Roland Bugram erklärt, warum Graz nach der Amokfahrt zusammengerückt ist und in welcher Phase der Trauer sich die Stadt gerade befindet.
Strache am Sonntag beim Grand Prix in Spielberg / Bild: APA/ERWIN SCHERIAU

Facebook-Posting: Strache beruft sich auf "Krone"-Bericht

Der FPÖ-Chef weist einen politischen Missbrauch der Amokfahrt von Graz zurück. Er habe "möglicherweise vorschnell Medienberichte" auf Facebook gepostet.
Symbolbild: Grazer trauern um die Opfer der Amokfahrt / Bild: APA/EPA/ELMAR GUBISCH

Amokfahrt in Graz: Frau des Verdächtigen vernommen

Die zweifache Mutter lebt von dem 26-Jährigen getrennt. Ihr Noch-Ehemann dürfte die Amokfahrt nicht bei ihr angekündigt haben.
Nach Amokfahrt in Graz / Bild: APA/EPA/ELMAR GUBISCH

Medienpsychologe: "Unschöne Diskussionen" im Netz

"Wenn man die Möglichkeit hat, ein Etikett zu finden, dann wird sehr schnell und 'erfreut' darauf zugegriffen", sagt Medienpsychologe Peter Vitouch.
AUSTRIA CRIME CAR AMOK DRIVER

Graz zeigt Anteilnahme

galerieNach der Trauermesse in der Stadtpfarrkirche versammelten sich tausende Menschen in der Herrengasse.

Kein Platz für Spekulationen

Ja, der Amokfahrer aus Graz hat einen bosnischen Hintergrund. Er kam als Kind als Flüchtling zu uns. Mittlerweile ist er österreichischer Staatsbürger.
Trauer in Graz  / Bild: APA/EPA (VALDRIN XHEMAJ)

Amokfahrt: Lenker wurde einvernommen

Der 26-jährige Amokfahrer konnte zwar einvernommen werden, wich aber immer wieder aus, schilderte der Staatsanwalt.
Bild: Hecke

Amokfahrt: Graz trägt Trauer

Ein Mann raste in der Grazer Innenstadt wahllos auf Passanten zu. Eines der drei Todesopfer ist ein Kind. 34 Menschen wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt.
Siegfried Nagl / Bild: APA/ELMAR GUBISCH

Grazer Bürgermeister Nagl als Augenzeuge

Siegfried Nagl berichtet davon, dass er fast selbst Opfer des Amokfahrers wurde.
Bild: APA/EPA/ELMAR GUBISCH

Rund 500 Menschen bei Gedenkfeier

In der in Stadtpfarrkirche hielt Stadtpfarrpropst Christian Leibnitz ein Gedenken an die Opfer der Amokfahrt ab.