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Tirol: Kein Hotelzimmer für jüdische Familie

11.05.2009 | 07:57 |   (DiePresse.com)

Im Tiroler Dorf Serfaus erhält eine Wiener Familie kein Zimmer. Die Begründung: Wegen "schlechter Erfahrungen" nehme man keine jüdischen Gäste mehr auf.

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"Zwei gravierende antisemitische Vorfälle in Österreich - Tiroler Hotel weist jüdische Familie ab und in Mauthausen Störaktion der Nazis". So übertitelte die einflussreiche Mailander Tageszeitung "Corriere della sera" in ihrer Internet-Ausgabe in der Nacht auf Montag einen Artikel. Der "Corriere" zitierte dabei - wie auch die slowenische Nachrichtenagentur STA - einen Bericht der "Tiroler Tageszeitung" (TT) von Samstag.

In dem TT-Bericht hieß es unter anderem, einer Wiener Familie sei bei der Zimmersuche für einen 14-tägigen Sommerurlaub im Tiroler Ort Serfaus in einer E-Mail vom "Haus Sonnenhof" mitgeteilt worden, dass die gewünschte Ferienwohnung zwar noch frei sei, man jedoch wegen "schlechter Erfahrungen" keine jüdischen Gäste mehr aufnehmen wolle.

"Total verblüfft"

Der fünffache Vater, der nicht namentlich genannt werden wollte, zeigte sich demnach "total verblüfft"."Ich bin seit meiner Geburt Wiener, meine Gattin ist Belgierin. Es tut mir leid für unsere jüdischen Mitbürger, dass so etwas nur möglich ist", sagte der Mann laut TT.

Irmgard Monz, Inhaberin des Sonnenhofs, wollte ihr Verhalten gegenüber der TT nicht begründen. Es sei ihr Recht, auszuwählen, wer in ihrem Haus wohne.

"Aber Österreich hat sich noch durch einen anderen antisemitischen Vorfall beschmutzt", schrieb der "Corriere" weiter und berichtete über die "Heil Hitler"-Rufe und Pöbeleien vermummter Neonazis bei der Mauthausen-Gedenkfeier am Sonntag.

(APA)

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389 Kommentare
 
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Gast: pk
13.05.2009 18:34
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die meinung der zionisten

kann doch den europäern gleichgültig sein. Wenn nicht, dann müssen wir wohl die seite der palästinenser einnehmen.
Schliesslich wollen wir doch nie wieder rassistischer verbrechen angeklagt werden.

luis
13.05.2009 16:40
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"geistig-moralische hygiene",

die fehlt doch am ehesten unseren politikern!

fest steht alllerdings, dass diese nicht entschuldbare, ungustiöse, dumme aktion dieser "jünglinge" aufs schärfste zu verurteilen ist!

Gast: Es gibt Gäste und Gäste
13.05.2009 13:20
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audiatur et altera pars

Um den Fall Serfaus beurteilen zu können, müsste man wissen, welche negativen Erfahrungen dieses Hotel mit jüdischen Gästen gemacht hat. Ich habe da so einen Verdacht ....

Antworten Gast: Peter D.
18.05.2009 01:44
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Re: audiatur et altera pars

hä, und was lässt sich aus diesem möglicherweise wirklich unangenehmen singulären ereignis jetzt bitte extrapolieren? es gibt keine rechtfertigung für rassismus und vorurteile...

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uj---

gerade gepostet und die umgehende veröffentlichung erhofft.

habe die presse-zensur vergessen, die ja nur israel-freundliche papst-bashing-postings zulässt.

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wiedergutmachung!

also, hoffentlich beginnt der vatikan endlich mit wiedergutmachungszahlungen nach israel - natürlich incl. nachzahlung seit 1945. achwas - seit 0 v Chr am besten.
nebenbei angemerkt: wann entschuldigt sich könig carl gustav endlich bei mir für die gräuel, die die schweden im 3ojährigen krieg an meinen vorfahren begangen haben???
und zweit wäre es, dass berlusconi eine rente an mich zahlt und sich vor mir zerknirscht in den boden wirft, weil nero (als sein vor-vor-vorgänger) christliche vorfahren meiner familie umgebracht hat.
solche schweine! immer nur banale reden, und weder berlusconi noch prodi noch carl gustav haben je ein wort über das unsäglich leid meiner familie verloren!!!!

Flotschi
13.05.2009 09:50
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Blut und Hass

Oberrabbiner Jona Meltzer, „wie viel reines Blut hätte erspart werden können und wie viel unnötiger Hass verhindert.“

was ist bitte reines blut?

Antworten Paco
13.05.2009 10:07
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Re: Blut und Hass

"Reines Blut" ist jüdisches Blut, zumindest meint das die 'Großmutter' hier in diesem jüdischen Artikel ...

http://www.hagalil.com/archiv/2007/02/mugrabi-0.htm

[...] Was meine Großmutter zum Tempelberg sagen würde

Als ich ein kleines Kind war, hatte mir meine Großmutter in einfachen Worten den Unterschied zwischen Juden und Christen erklärt. Die Christen, sagte Großmutter, glauben daran, dass der Messias schon einmal da gewesen ist, und dass er eines Tages wieder kommen wird. Die Juden glauben daran, dass der Messias noch nicht gekommen ist, aber bald kommen wird. Wegen dieser Differenz, sagte Großmutter, ist viel Blut vergossen worden, reines Blut, es gab Verfolgungen, Diskriminierung und Hass. Wofür? Fragte Großmutter: Man kann doch, anstatt Blut zu vergießen, einfach abwarten und sehen. Wenn der Messias kommt und sagt: „Shalom, ich grüße Euch, es ist gut. Euch wieder zu sehen" - werden die Juden gezwungen sein, Ihren Fehler zuzugeben. Aber wenn er kommt und sagt: „Sehr angenehm. Euch kennen zu lernen" -dann wird die christliche Welt sich vor den Juden entschuldigen müssen. Bis dahin -lebe und lasse leben - sagte meine Großmuter.

Und das ist die einzig mögliche Antwort für den Tempelberg und den Platz vor der Klagemauer: Lebe und lasse leben. Im Rahmen des delikaten und zerbrechlichen Status Quo, der dort seit 1967 entstanden ist, und ohne zu versuchen, ihn zu verändern, außer mit gegenseitiger Zustimmung. [...]

NeroRosso
13.05.2009 09:45
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Man musste nur die

Körpersprache verstehen könnne, dann weiß man, wie unwohl sich B XVI sich dort fühlt.

Er hätte besser in Marktl am Inn bleiben sollen. Dort gibt'ss einen blauweißen Maibaum.

Gast: Gast
13.05.2009 09:19
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Ein Papst ...

... der von den Madoffs so gehasst wird, muss etwas richtig machen.

17und4
13.05.2009 09:18
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was will dieser Herr:

"Der Historiker Tom Segev nannte Benedikts Rede „banal und bedeutungslos“, man hätte erwarten können"
es ist doch allzu verständlich, dass Benedikt keine historische Vorlesung veranstalten wird und dass der Papast noch immer selbst seine Meinungshoheit und seine Redefreiheit wahrnehmen wird.
Ich denke, dass egal, was B. gesagt oder nicht gesagt hat oder hätte, er von allen Seiten, wenn auch von unterschiedlichen Leuten angegriffen worden wäre.
Die Israelis sollten sich einmal überlegen, ob der Staatskult Yag Vashem das Richtige für ein prosperierendes modernes Land ist, oder ob es nicht einen fundamentalistischen Gegenentwurf eines modernen Israels darstellt.

Smartin
13.05.2009 09:03
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Kopfstand

Der Papst sollte keine Reden halten, sondern statt dessen einen Kopfstand machen. Erstens ist das ein unterschiedlich interpretierbares Symbol, zweitens dient es der körperlichen Ertüchtigung, drittens können die Vertreter anderer Religionen wochenlang Entschuldigungen verlangen, weil die Farbe seiner Unterhose aus irgend einem Grund eine Beleidigung darstellt.

Antworten Gast: Gast
14.05.2009 08:19
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Re: Kopfstand

Ein Kopfstand ist auch vergleichsweise günstig, Entschuldigungen kosten mehr nehme ich an.

Antworten 17und4
13.05.2009 09:18
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Re: Kopfstand

gut gesagt!

Germania
13.05.2009 07:40
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Papst

Wozu besucht der Papst diesen "Staat"? Nur um sich von diesem Gesindel beleidigen zu lassen?!

Antworten Gast: tov meod
13.05.2009 10:32
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Re: Papst

"germania"..der nick ist gleich mal programm! meine güte, dass es noch solche kreaturen gibt?!

Antworten Antworten Gast: Gast
14.05.2009 08:21
0 0

Re: Re: Papst

Na sowas, ist Germania auch schon auf der Liste der Unwörter.

Antworten Gast: tc_t
13.05.2009 08:15
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Re: Papst

dem ist nichts hinzuzufügen... vollkommen richtig...

Antworten Antworten Gast: peter
13.05.2009 10:28
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Re: Re: Papst

Endlich einer der die Wahrheit sagt.

Antworten Antworten Antworten Gast: Detlef G.
18.05.2009 01:49
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Re: Re: Re: Papst

Finde ich auch. Wenn Israel täglich Menschen ermordet, wofür müssen wir uns dann eigentlich jetzt genau entschuldigen? für die verbrechen einiger weniger irrer von vor über 60 jahren???

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Die Geschichte der Judenverfolgung

ist wie uns das alte Testament lehrt aelter als das Christentum. Somit sind die Nazis, die Deutschen und auch die Christen nur eine Variable in einem staendig widerkehrenden Prozess. Um das Uebel an der Wurzel zu heilen waere es wohl weiser sich an den Konstanten zu orientieren.

Antworten Firemage
13.05.2009 23:48
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dies ist das widerwärtigste posting, das ich jemals las.

aber - soll ich nun das übel an der wurzel der presse-postings, nämlich an ihrer person "heilen"?

aja, herr analytischer logiker:

ältere religionen unterliegen nona älteren repressalien als jüngere. auch als mathematiker sind sie also eine null.

Antworten coldcase
13.05.2009 07:44
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Re: Die Geschichte der Judenverfolgung

Wo haben Sie denn Geschichte gelernt, Sie Weiser? In der Pius-Bruderschaft? Und was verstehen Sie unter "das Übel an der Wurzel heilen"? Klingt verdammt nach "Endlösung"!

Antworten Antworten Flotschi
13.05.2009 09:51
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Re: Re: Die Geschichte der Judenverfolgung

rein mathematische Vorgangsweise

Antworten Antworten 17und4
13.05.2009 09:20
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Re: Re: Die Geschichte der Judenverfolgung

ihre Antwort klingt verdammt nach Unwissenheit und Vorurteilen;
einer, der halt das ewig gestrige Pflegt, um sich nicht dem Leben und der Zeit stellen zu müssen.

Gast: qed
13.05.2009 06:53
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"Sein Vorgänger, Johannes Paul II., ...

... hatte diese Geste einst während seiner Israel-Reise für die Gastgeber befriedigender erledigt"
Wie müssen religiöse Menschen ticken, denen eine kollektive Entschuldigung mehr Wert ist, als eine Bitte für Frieden weltweit?

 
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