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Neonazi-Aktion: Fekter fühlt sich missverstanden

15.05.2009 | 18:19 |   (Die Presse)

Innenministerin Fekter sprach nach der Störaktion in Ebensee von „gegenseitigen Provokationen“.

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WIEN/LINZ (red./APA). Innenministerin Maria Fekter nahm am Freitag am Rande eines Staatsbesuches in Prag noch einmal zum Vorfall im ehemaligen KZ Ebensee Stellung. Die Teilnehmer einer Gedenkveranstaltung wurden von fünf Jugendlichen provoziert und mit Gummigeschossen attackiert. Sie habe in einer ersten Reaktion von „gegenseitigen Provokationen“ gesprochen – aber damit nicht die Gedenkveranstaltung gemeint.

Sie habe einerseits die Vorfälle in Ebensee scharf kritisiert und sich andererseits auf Ausschreitungen vom 1. Mai bezogen. An dem Tag kam es etwa in Linz bei einer KPÖ-Demonstration zu schweren Zusammenstößen zwischen einigen Demonstranten und der Polizei. Zu verurteilen seien sowohl rechtsradikale Wiederbetätigung als auch gewaltbereite Provokationen vom linken Rand, so Fekter.

Das Mauthausen Komitee teilte am Freitag mit, 35 zusätzliche Guides für Führungen durch das ehemalige KZ auszubilden. Jugendlichen wird ein „Zivilcourage-Training“ angeboten.

Indessen sorgt die Äußerung der Sprecherin der Anti-Moschee-Initiative Wien-Dammstraße, Hannelore Schuster, für Aufregung. Sie sagte am Donnerstag: „Ich möchte mich auch bei den Christen bedanken, dass sie den Mut gehabt haben, mit uns Nazis zu gehen. Langsam empfinde ich das schon als einen Ehrentitel.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.05.2009)

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1 Kommentare
harbard
15.05.2009 18:44
0 0

Fekter fühlt sich missverstanden

...und hat angst
...daß sie keiner mehr lieb hat!

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