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Fall Luca: "Menschen die sowas tun, sind krank"

18.05.2009 | 15:03 |   (DiePresse.com)

Im Prozess gegen die Mutter des kleinen Luca wurde sein mutmaßlicher Peiniger einvernommen. Fritz D. gab an, erst in U-Haft vom Verdacht des sexuellen Missbrauchs erfahren zu haben: "Menschen, die sowas tun, sind krank."

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Im Prozess gegen die Mutter des zu Tode misshandelten Kleinkindes Luca und eine Sozialarbeiterin hat am Nachmittag des dritten Verhandlungstages die mit Spannung erwartete Einvernahme des Ex-Lebensgefährten der Tirolerin stattgefunden.

Fritz D. war im vergangenen Jahr wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen mit Todesfolge nicht rechtskräftig zu lebenslanger Haft und zur Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Straftäter verurteilt worden.

Fritz D. bestritt emotionslos die Tat

Der Mann wurde am Montag gleich von sechs Justizwachebeamten in den Gerichtssaal begleitet. Die 24-jährige Angeklagte hatte zuvor den Gerichtssaal verlassen. Der Niederösterreicher sagte ruhig und emotionslos aus und bestritt neuerlich die Tat. Weder den linken Unterarmbruch von Luca noch die blauen Flecken und die Serienrippenbrüche könne er sich erklären. Er habe damit nichts zu tun. "Zwei- bis dreimal habe ich sie (die Kindesmutter, Anm.) aufgefordert, mit Luca zum Arzt zu gehen", sagte der 25-Jährige. Diese habe gemeint, dass das Kind eine Blutgerinnungsstörung habe und sich das "bald klären werde".

Zudem habe seine ehemalige Lebensgefährtin gesagt, "wenn der Luca einmal weg ist, wolle sie sofort ein neues Baby". Deuten habe er die Aussage nicht können. Auf die Frage des Richters, ob er den Buben sexuell missbraucht habe, sagte der Verurteilte "nein". Er sei mit den zwei Kindern kaum allein gewesen.

"Menschen, die sowas tun sind krank"

"Ich wollte sie (Angeklagte, Anm.) entlasten", führte der Niederösterreicher aus. Deshalb habe er angegeben, dass Luca ihm runtergefallen sei. Er habe seine ehemalige Lebensgefährtin "in Schutz nehmen wollen", ihm "habe sowieso von Anfang an niemand geglaubt". Er sei auch in der Vergangenheit mit zwei Frauen mit Kindern zusammen gewesen und es habe keine Vorfälle gegeben, erklärte der 25-Jährige.

Erst während seiner Untersuchungshaft habe er erstmals über den Verdacht des sexuellen Missbrauchs erfahren. Menschen, die so was tun, "seien krank und gehörten bis zum Tag ihres Todes weggesperrt", meinte er auf die Frage des Richters. Mit gesenktem Kopf verfolgte der Vater von Luca die Einvernahme des Verurteilten.

Lebenslange Freiheitsstrafe für Fritz D.

Im vergangenen September war der damals 24-jährige ehemalige Lebensgefährte der Kindesmutter - nicht rechtskräftig - zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe und Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher verurteilt worden. Nach einem zweitägigen Prozess hatten die Geschworenen am Landesgericht Korneuburg den Mann einstimmig des schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen mit Todesfolge für schuldig befunden. Der Niederösterreicher legte Nichtigkeit und Berufung ein.

Den Auftakt bildete am Montag die Einvernahme der Leiterin der Jugendwohlfahrt. Sie wies die Vorwürfe gegen die angeklagte ehemalige Mitarbeiterin zurück. Sie verwies auf die Rolle der Mediziner und Kinderschutzgruppen. Hätte die Befundung bei Lucas Verletzungen auf einen Verdacht der schweren Kindesmisshandlung hingewiesen, hätte man das Kind aus der Familie genommen, meinte sie. Die Jugendwohlfahrtsträger seien nicht anzeigepflichtig. Sie seien dazu da, Familien zu erhalten und zu unterstützen.

Auch Sozialarbeiterin steht vor Gericht

Sowohl die 24-jährige Kindesmutter, eine Tirolerin, als auch eine frühere Sozialarbeiterin müssen sich wegen Vernachlässigung der Verpflichtung zur Fürsorge des Kindes verantworten. Bei einer Verurteilung drohen ihnen bis zu drei Jahre Haft. Der Prozess ist für Montag von 9.00 bis 18.00 Uhr anberaumt.

(APA)

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17 Kommentare
Gast: Barabrella
19.05.2009 13:21
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was lerner wir aus der tragischen Geschichte?

- eine Anziegpflicht muss wieder installiert werden.

- das Jugendamt hat für sich und seine Hilfsfirmen zu viele Mittel und zu viel Personal, darum wissen sie scheinbar nicht mehr ihrem Auftrag, Kinder zu schützen, nachzugehen.

Gast: Snoopy
19.05.2009 13:13
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(Mit-?)Schuld

Wieso wurde initial nicht schon die gesamte Geschichte bei Gericht und mittels Ermittlungen behandelt? Wie kam es zu den Knochenbrüchen im Vorfeld, wie zu den Häamtomen und all den anderen immer wieder auftretenden Verletzungen. Sollte das Kind schon vorher sexuell mißbraucht worden sein, so hätte es wohl auch hierfür eindeutige Spuren gegeben. Wieso wurde in N.Ö. ein Ausfolgeverbot an die Kindsmutter verhängt? Wie gelang es ihr dies zu umgehen? Welche Rolle spielten einzelne Jugendämter? Welche Rolle jeder einzelne Arzt? Gab es Gerichtsbeschlüsse - auf welcher Basis? Welche/welcher Jugendamtspsycho hat sich den Lebensgefährten der Kindesmutter angesehen und was für einen Befund verfasst? Wieso haben Ärzte bzw. Jugendamtsmitarbeiter nicht angezeigt? Wieso wurde das Kind nicht vom Jugendamt abgenommen? Ist die Schuld des Lebensgefährten gerichtsmedizinisch bewiesen, gab es an der Leiche des Kindes eindeutige Sperma-Spuren mit der DNA des Täters oder nur auf einem Wäschestück?

Hier bedarf es einmal restloser Aufklärung. Das es über 1 1/2 jahre gedauert hat, bis die Kindsmutter und die DSA vor Gericht stehen, zeigt schon ein wenig, dass man hier gerne wieder mal was vertuschen würde.

Gast: hündin
19.05.2009 09:27
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luca

3 Jahre?

Antworten Gast: Hund
19.05.2009 13:19
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Re: luca

Natürlich, im Falle Melvin war es weniger und Fr. Pinterits als damals zuständige Fürsorgering wurde für ihre Großtaten dann Leiterin der Kinder- und Jugendanwaltschaft.

Für Tötung nach der Geburt gibt es meistens real gar nichts, Verletzung der Aufsichtspflicht gibt es für Mütter nur auf dem Papier. Und selbst heroisüchtige und nachweislich geisteskranken Müttern wird zumindest vor dem Vater die Obsorge über die Kinder übertragen. Es war wohl nur der mediale Druck und das "blöde" Volk, warum die beiden Damen überhaupt angeklagt wurden.

Dies ist ein Schattenreich, dort wo "Kinderschutz" draufsteht ist Zudecken von Kindesmißhandlung drinnen. Für diverses ansonsten wohl nur sehr schwer vermittelbares Personal hat sich hier ein riesiger Geschäftszweig eröffnet (PsychologInnen, DSAs, FamilientherapeutInnen, MediatorInnen, AnwältInnen, BezirksrichterInnen, Kinderschutzgruppenmitglieder, Rainbows, Möwe, Kija, GutachterInnen, ...). Letztendlich geschieht nichts für die Kinder, ihr Schicksal ist in den meisten Fällen dadurch besiegelt, wie die Kindsmutter veranstaltet ist, sie kann dann mit den Kindern machen, was sie will - schlagen, einsperren, aussetzen, umbringen, umbringen lassen usw. usf.

"Menschen, die sowas tun sind krank"

frage an den "gesunden" menschenverstand: wesen sperma wurde an dem kleinen Luca gefunden???

Gast: Sorrow
18.05.2009 15:40
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Final Neutralisieren

Unser lächerliches Täterschutzsystem ermöglicht es dieser Kreatur sich immer und immer wieder mit seinen dreisten Lügengeschichten in Szene zu setzen und mit ein bisschen Glück wird der in 10-15 Jahren wieder auf die Kinder in dieser Gesellschaft losgelassen!

Re: Final Neutralisieren

Sagt Ihnen das das "gesunde Volksempfinden"? Ist er ein Täter, wenn die Verurteilung noch gar nicht rechtskräftig ist? Sollen Emotionen wie Rachsucht vor Gericht eine Rolle spielen?

Re: Re: Final Neutralisieren

Emotionen wie "Rachsucht" spielen in der Tat vor Gericht eine Rolle. Es ist mit eine Aufgabe der gerichtlichen Strafe die Rachsucht zu befriedigen. Das braucht der Mensch um an Gerechtigkeit glauben zu können.

Aufgabe des Rechtssystems ist es jedoch, diese Rache nur an jenen zuzulassen die sie auch tatsächlich verdient haben. Und auch da nur in angemessenem Rahmen.
Diese Grundsätze sind Gottseidank nicht mehr so deutlich wie zur Zeit des Hamurabi, aber spielen nach wie vor eine Rolle.

Demjanjuk steht sogar NUR aus diesem Grund vor Gericht. Hier spielen General- oder Spezialprävention praktisch keine Rolle (beim Fall Luca wenigstens noch eine kleine). Wiedergutmachung oder "Ausgleich" des Unrechts ist ohnehin nicht möglich.
Was bleibt ist das Verlangen der Gesellschaft nach Gerechtigkeit - was eben der Rachsucht ist.

Der Unterschied zwischen Strafe und Rache ist nur das staatliche Monopol und die damit verbundene objektive Schlichtungsstelle. Die Emotionen der Beteiligten bleiben gleich. Und wer ist beteiligt? Nun, es heißt nicht umsonst: "Das Volk gegen..."

Gast: Nick Knatterton
18.05.2009 13:15
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Aufklärung?

Was ist eigentlich wirklich passiert? Wurde das einmal adäquat untersucht?

Wann traten bei dem Kind Luca welche Verletzungen auf, wer war vorher und nachher mit dem Kind wann, wo zusammen (Stichwort Armbruch usw.)? Wer wurde informiert und handelte wann wie? Wie wurden allfällige Auflagen und Maßnahmen verifiziert? Wurde das zweite Kind dieses Subjekts auch einmal untersucht? Was wurde festgestellt? Welche Ärzte haben die Entlassung aus dem Krankenhaus zu verantworten? Wie genau kam es zu den Hämatomen am Gesäss? Wurde der Tathergang exakt rekonstruiert?

Wie im Fall Kampusch wird hier scheinbar wieder Einiges zugedeckt? Wiseo wurde in der ersten Verhandlung nur über den sexuellen Mißbrauch verhandelt? Wie kam es zu den anderen Verletzungen? Wie zum Tod des Kleinkindes? Wer aller war wie beteiligt? Und wieso dauerte es über ein Jahr, bis sich die Kindsmutter jetzt wegen eines Bagatelldelikts im Vergleich zum Geschehenen verantworten muss?

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Re: Aufklärung?

Hier wird die für normale Menschen unfassbare Straftat zugedeckt. Luca starb an Schütteltrauma (Gehirn) verursacht durch anale Penedration.(War in der Presse zu lesen). Wenn Sie sich den Rest nicht vorstellen können und den kalten Schauer ignorieren, stellen Sie sich vor wie dieser kleine Körper dabei in Ekstase fixiert wurde -
ja, Armbruch vorstellbar? Wegen der Hämatomen am Popsch muss ich Ihren
Gedanken wohl nicht mehr auf die Sprünge helfen. - nur soviel DAS kann
ja wohl nur ein Mann gewesen sein.
Wenn Sie mit Weinen fertig sind, fällt Ihnen vielleicht noch ein Gebet ein für dieses geschundene Geschöpf. Da helf ich Ihnen auch noch: "Kleine Seele Luca, ich danke Gott dass du diese Welt verlassen durftest. Friede sei nun mit dir und ein besseres Leben."

Antworten Antworten Gast: Snoopy
19.05.2009 08:54
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Re: Re: Aufklärung?

Ein wenig Laiengerichtsmedizin - das kann ja nur ein Mann gewesen sein. Mehrzeitige Traumen? Hämatome am Gesäß außen? Unterarmfraktur vorher? Usw. usf. Neimand bestreitet, dass der Ex-Lebensgefährte der Kindesmutter Luca an der Tat vielleicht dramatisch beteiligt war. Aber er holt sich das Kleinkind mehrfach geht mit ihm in den Keller, vergewaltigt es dort mehrfach, bricht ihm einmal einen Arm und fügt ihm ein zweites Mal die Häamatome zu und "Mutti" fällt nichts auf, sie "luxiert" das Kind geschickt aus einem Krankenhaus und bringt es genau wieder dorthin - genau, ein Unschuldsengerl, welches das Böse in den Männern nicht wahrhaben wollte, da konnte die "Beratung" des Jugendamts auch nichts helfen. Gibt es tatsächlich Menschen, die an so einen Schwachsinn glauben?

Hier täte dringenst Aufklärung not, nachhaltige, lückenlose Aufklärung, wie im Falle Kampusch - auch wenn das Ergebnis mit der Weltanschauung mnacher dann nicht vereinbar ist. Die Tatsachen sind unverrückbar, Fehlmeinungen sollten es aber doch sein, auch wenn gerade im Hinblick auf Kindesmißhandlung durch Mütter und Frauen wir in diesem Land immer alles zu Recht biegen. Wie hoch glauben Sie ist die "Dunkelzieffer"?

Gast: Analyzer
18.05.2009 13:09
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Verantwortungs Ping-Pong

Schuld ist die Jugendwohlfahrt - Nein, die Ärzte, die es der selben gemeldet haben - Nein, die "interdisziplinäre" Kinderschutzgruppe - Nein, der Gutachter, basierend auf dessen "Analyse und Empfehlungen" traf das Gericht sein Urtiel - Nein, das Gericht, das hätte ja nicht tun müssen, was der Gutachter vorschlägt (Originalton: Bachler, Friedrich) - Nein, die Jugendwohlfahrt - .......... ad infinitum!

In Wirklichkeit liegen drei Dinge im Argen:
1.) Es fehlt die Anzeigepflicht für Ärzte, Kindergärntnerinnen und Lehrer bei der Polizei, bei schweren körperlichen Mißhandlungen hat eine "Dilettantentruppe" a la Jugendwohlfahrt nichts verloren.
2.) Psychologie ist oft auch Pseudologie - immer auf ein Wunschergebnis Kind bleibt bei der Mutter, Kindsmutter und deren soziales Umfeld sind etwas belastet, aber nicht gefährlich "hingetrimmtes" Gutachten kostet wieder nur Geld - hilft dem Kind aber gar nichts, außerdem sind solche Elabroate zumeist sehr unseriös und die Verfasser verstecken sich hinter Eigenschaften wie gerichtlich beeideter Sachverständiger.
3.) Kinder haben keine Lobby. Wo "Kinderschutz" draufsteht ist nur allzu oft Vertuschung und Zudecken von massiven physischen und psychischen Mißhandlungen von Kleinkindern drinnen - hier mischt sich Inkompetenz, weltanschauliche "Verbrämtheit" und eigene Defizite mit Schlamperei und gesetzlichen Schlupflöchern, die in der Realität des Rechts noch dazu ziemlich ausgeweitet wurden.

Antworten Gast: ehm
18.05.2009 20:34
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Re: Verantwortungs Ping-Pong

Lehrer gibt es auch einige, welche sicher zur Dilettantengruppe zählen oder ?u. ua. selbst pädagogisch leicht bis voll daneben liegen, gibt es dort angeblich häufiger Pädophile? Wieviele Lehrer haben selbst psychische Probleme? Wenige?

aufzeigen ja
aber anzeigen soll höchstens ein Arzt können

Antworten Antworten Gast: Snoopy
19.05.2009 09:01
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Re: Re: Verantwortungs Ping-Pong

Anzeigen kann grundsätzlich mal Jeder, auch derzeit, auch bei der Polizei, nicht nur beim Jugendamt melden. Auf eine "Laienanzeige" ohne fundierte Beweise passiert halt mal rein gar nichts. Hier geht es um eine Anzeigepflicht, d. h. Anzeigen müssen, wie es bei Körperverletzungen Erwachsener für den Arzt Realität ist. Gerade kleine Kinder, die sich selbst nicht wehren und sich auch selbst sehr oft gegen die Mißhandler aus dem mütterlichen Umfeld (zumeist) nicht stellen können, werden hier im Stich gelassen. Die Jugendwohlfahrt "erhält Familien" - d. h. schützt den neuen Gschamsterer der Kindsmutter, ihren Bruder, ihren Vater oder sie selbst davon, dass es aufkommt, auch wenn das Kind dabei stirbt - wie man bei Luca, Melvin usw. (Pinterits) schon mehrfach gesehen hat.

Es muss bei jeder wichtige Aufgabe ein Endverantwortlicher definiert und bei Versagen zur Rechenschaft gezogen werden. Entweder die Jugendwohlfahrt kann eine Art Garantenstellung dafür übernehmen, dass so etwas wie in den Fällen Luca oder Melvin nie wieder passiert oder sie kann es nicht. Das Jammern nach mehr Geld, Personal und "Psychos" um die Verantwortung auf noch mehr Köpfe zu verteilen ist sinnlos. Hier waren nicht zu wenige, sondern zu viele "ExpertInnen" involviert. Wenn man schwer mißhandelte Kleinkinder (siehe auch Fall Melvin) nicht davor schützen kann, endgültig zu Tode gefoltert zu werden, dann geht von der Jugendwohlfahrt und der gegenwärtigen Lage der Bestimmungen sogar Gefahr aus!

eine Schande

wie lange so eine Rabenmutter den Rechtsstaat vor sich her treibt.
So einer Frau dürfte man keine Kinder mehr lassen. Aber in unserem System haben Kinder einen nicht viel höheren Stellenwert, als Hunde.

Antworten Gast: Papparich
18.05.2009 12:05
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Re: eine Schande

Wie ich aus eigener Erfahrung wies, haben Sie zum Teil einen Geringeren!

Aus einem Urteil und der Protokollierung eines oberösterreichischen Bezirksgerichts: "der Vierjährige setzt Gewaltdelikte gegen Hunde", "der Hund war gut in die Familie integriert". Anm.: der damals Vierjährige wurde von der Kindsmutter und ihren Eltern angeschuldigt einen ca. 8 Jahre alten, 12 kg schweren Hund "ermordet" zu haben (im Auftrag des Vaters). U. A. gab die Kindsmutter nachher an, dass das tote Tier von der mütterlichen Großmutter dem Vierjährigen aufs Bett nachgeworfen worden war. Der Vierjährige kam von diesem Aufenthalt schwer agressiv und regressiv verhaltensgestört zurück -> Ergebnis: Asperger-Syndrom und Unterbringung in der Heilpädagogik. Als Haustier besorgte die Kindsmutter dem Viereinhalbjährigen eine Vogelspinne usw. usf. -> Ergebnis Obsorge zur Mutter.

Gast: Snoopy
18.05.2009 10:11
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"Verletzung der Fürsorgepflicht"

... ein sehr "gelinder" Ausdruck für die Beilhilfe daran bzw. das Mitwirken daran, ein Kleinkind grausam über Wochen und Monate zu Tode zu foltern.

Ob im Gegensatz zu Fr. Pinterits (welche für ihre Wirkung als Fürsorgerin in einer ähnlichen Causa ja sogar noch befördert wurde) hier wirklich eine milde Strafe über die Jugendamtsdame verhängt wird?

Ob der biologisch maternale Organismus von Luca tatsähclich kurz ins Gefängnis muss, statt weiter die Obsorge über das zweite Kind auszuüben?

Das Kind Luca wurde grausam getötet, nachdem es unter den Augen von Ärzten, "KinderschützerInnen", Jugendämtern und Gerichten monatelang mißhandelt und gequält wurde. Dem leiblichen Vater waren - wie in solchen Fällen üblich - die Hände gebunden und die "Institutionen" ausschließlich mit Vertuschung dieses Verbrechens beschäftigt; Eingreifen im Namen des oft mißbrauchten Wortes "Kindeswohl" kam natürlich nicht in Frage. Hauptsache es besteht für die Ärzte weiterhin keine Anzeigepflicht und Jugendamt und Psychologen verschlingen weiter Mio. Euro an Steuermittel.