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Mexikogrippe: Baxter beginnt mit Impfstoff-Produktion

15.06.2009 | 14:51 |   (DiePresse.com)

Österreich hat mit dem US-Pharmaunternehmen einen Vorvertrag über 16 Millionen Dosen der Pandemie-Impfung abgeschlossen. Indessen starb in Europa eine erste Patientin an dem H1N1-Virus.

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Der US-Pharma- und Biotech-Konzern Baxter hat mit der Produktion eines Impfstoffes gegen die Mexikogrippe, die neue A(H1N1)-Influenza, in Bohumil in Tschechien begonnen. Dies teilte das Unternehmen Montagnachmittag mit. Österreich hat mit dem Unternehmen einen Vorvertrag für rund 16 Millionen Dosen einer Pandemie-Impfung abgeschlossen. Dieser Vertrag tritt im Bedarfsfall im Kraft. Es gebe aber vom österreichischen Gesundheitsministerium keinen Auftrag für eine Produktion, sagte Sigrid Rosenberger, Sprecherin von Minister Alois Stöger (SPÖ).

Die WHO hat am vergangenen Donnerstag die Pandemie-Warnstufe 6 und damit eine globale Influenza-Pandemie mit dem 2009 A/H1N1 Viren-Stamm ausgerufen. Damit stellt sich auch die Frage der Bereitstellung von Impfstoffen. Daran arbeiten mehrere Pharmakonzerne weltweit. Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hatte am Freitag mitgeteilt, einen Impfstoff voraussichtlich im September oder Oktober auf den Markt bringen zu können.

Baxter rechnet damit, erste Lieferungen bereits im Juli bereitstellen zu können. Ermöglicht wird die vergleichsweise schnelle Produktion und Auslieferung des Impfstoffs durch die Verwendung von Zelltechnologie bei der Entwicklung. Herkömmliche Impfstoffe werden mit Hilfe von Hühnereiern hergestellt. Die Produktion dauert hier üblicherweise sechs Monate.

Schottland: Erster Grippetoter außerhalb Amerikas

In Schottland ist indessen eine Grippepatientin an dem H1N1-Virus gestorben. Sie ist die erste Tote außerhalb des amerikanischen Kontinents, wo die Grippeform von Mexiko ausgehend zuerst aufgetreten war (mehr...).

(APA)

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11 Kommentare
Gast: Kassandra
26.11.2009 19:53
0 0

was für ein Verschwörungstheoretiker!

Man nehme einen neuen Grippeerreger, streue ihn in einer westlichen Industrienation unters Volk und warte, bis die globalisierte Reisegesellschaft ihr übriges dazu tut. Noch ein bisschen Panikmache durch die Marionetten in der WHO, und schon kann die Impfstoffproduktion auf zwei Stufen anspringen! 1. Impfung, der Körper wird geschwächt 2 Impfung, man lässt das Immunsystem explodieren, dann hat man viel viel weniger Menschen die Autos fahren und anderst wie die Umwelt belasten.
Hier gehts nicht um Geld, die wollen euch dezimieren.... ich weiß, es ist schwer zu glauben.
Ende Dezember machen die, die USA dicht! kein rein kein raus....gute Nacht

IronicMan
15.06.2009 18:50
0 0

Rezept

Man nehme einen neuen Grippeerreger, streue ihn in einem Entwicklungsland unters Volk und warte, bis die globalisierte Reisegesellschaft ihr übriges dazu tut. Noch ein bisschen Panikmache durch die Marionetten in der WHO, und schon kann die Impfstoffproduktion anspringen! Und - so ein Zufall - schon wieder sind die Pharmawerte an der Börse die einzigen, die dazugewinnen...

Antworten tarrant
16.06.2009 07:35
0 0

Re: Rezept

Die Pharmawerte hatten im 1. Quartal eine unterdurchschnittliche Performance, da musste auch wirklich was getan werden! Ein wenig Schweinegrippe im April, und schon schaut die nächste Zwischenbilanz besser aus.

tarrant
15.06.2009 18:22
0 0

Wenigstens für Baxter rechnet es sich

Die Schweinegrippe ist eine vergleichsweise harmlose Grippe. 160 bestätigte Todesfälle weltweit nach den neuesten Zahlen - eine normale Grippewelle wie wir sie jeden Spätherbst und Spätwinter haben, fordert in Österreich das Zehnfache an Toten. Bei einer Impfaktion wäre es gut möglich, dass das Risiko der Nebenwirkungen größer ist als das der Grippe an sich.

Aber für die Pharmaindustrie ist das eine wunderbare Gelegenheit, durch sinnlose Panik Geld zu verdienen.

tarrant
15.06.2009 18:19
0 0

Wenigstens für Baxter rechnet es sich

Die Schweinegrippe ist eine vergleichsweise harmlose Grippe. 160 bestätigte Todesfälle weltweit nach den neuesten Zahlen - eine normale Grippewelle wie wir sie jeden Spätherbst und Spätwinter haben, fordert in Österreich das Zehnfache an Toten. Bei einer Impfaktion wäre es gut möglich, dass das Risiko der Nebenwirkungen größer ist als das der Grippe an sich.

Aber für die Pharmaindustrie ist das eine wunderbare Gelegenheit, durch sinnlose Panik Geld zu verdienen.

cwt123
15.06.2009 17:16
0 0

hab mich dasselbe gefragt

wieso 16Mill. Einheiten?

ich hoffe nur das die nicht benötigten Einheiten GRATIS an Entwicklungländer abgegeben werden, werden wir sie schon kaufen müssen(?)!.


Wortmann
15.06.2009 16:43
0 0

K L I N G E L I N G . . .

http://www.youtube.com/watch?v=rkRIbUT6u7Q


0 0

http://www.youtube.com/watch?v=rkRIbUT6u7Q


Gast: Gast
15.06.2009 15:23
0 0

Da wirft sich jetzt die Frage auf...

...warum bestellt Österreich eigentlich 16 Millionen Einheiten?

Für den Fall einer überraschenden Verdoppelung unserer Bevölkerung?

Oder hat da irgendwer einfach zu viel Geld??

Antworten Gast: Gast
16.06.2009 21:15
0 0

Re: Da wirft sich jetzt die Frage auf...

wahrscheinlich kriegt jeder zwei Piekser oder auch noch mehr... also jeder, der sich verrückt machen lässt, versteht sich.
Herzlichen Glückwunsch an alle mit Pharma-Aktien!