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Umstrittene "I will mohr"-Kampagne läuft aus

28.07.2009 | 12:08 |   (DiePresse.com)

Die umstrittene Kampagne für die Eskimo-Eissorte "Mohr im Hemd" wird nicht verlängert. Grund: Die Diskussion um den rassistischen Gehalt des Slogans. Die Eissorte "Mohr im Hemd" bleibt aber.

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Die umstrittene "I will mohr"-Kampagne für die Eskimo-Sorte "Mohr im Hemd" läuft mit 31. Juli aus. Das bestätigte die Sprecherin des Mutterkonzerns Unilever, Karin Höfferer, am Dienstag im Gespräch mit DiePresse.com. "Die Kampagne war immer nur bis Freitag gedacht", sagte Höfferer. Die Mediaagentur hätte zwar angeboten, die Kampagne kostenlos bis Mitte August zu verlängern. Doch aufgrund der Diskussion um den rassistischen Gehalt der Kampagne verzichte Unilever auf eine Verlängerung.

Kritiker hatten dem Unternehmen Rassismus vorgeworfen. "Mohr" sei für Schwarze im deutschsprachigen Raum eine der schwersten Beleidigungen, kritisierte Simon Inou von M Media, dem Verein zur Förderung interkultureller Medienarbeit in Österreich, im Gespräch mit dem Radiosender FM4. "Das wiederholt Stereotype." Auch beim Werberat gingen in den vergangenen Tagen Beschwerden ein. "I will mohr" sei rassistisch und menschenverachtend, so der Tenor.

>>> Diskutieren Sie mit: Finden Sie die "I will mohr"-Kampagne rassistisch?

Unilever hat die Sujets von seiner Homepage entfernt und nun Simon Inou gemeinsam mit anderen Beschwerdeführern für Anfang August zu einem "offenen Dialog" eingeladen. Die Beschwerden beim Werberat werden deshalb ohne Folgen bleiben.

"Mohr im Hemd"-Eis gibt es weiterhin

Das Produkt "Cremissimo à la Mohr im Hemd" wird es aber weiterhin geben, heißt es von Unilever. "Wir haben in den letzten Tagen viel recherchiert und sowohl im Sacher-Kochbuch, als auch im Plachutta-Kochbuch steht 'Mohr im Hemd'", erklärte Sprecherin Höfferer. Auch als Produktname und Sujet vor der Veröffentlichung getestet wurden, hätten 100 Prozent der Befragten sie mit der Nachspeise assoziiert. 

Für afrikanische Botschaften in Wien war die "Mohr"-Kampagne offenbar kein Thema. Auf Anfrage von DiePresse.com hieß es vonseiten der Botschaften von Nigeria, Simbabwe und Angola: "Wir haben davon nichts mitbekommen."

(beba)

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155 Kommentare
 
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Gast: mimoso
03.09.2009 22:10
0 0

zensur, wie gehabt....

es ist bezeichnend für dieses "Qualitätsblatt", wie auch für die österreichische "Öffentlichkeit", dass hier Beiträge, die nicht in das rassistische Dumpfheulen einzuordnen sind und die Dinge beim Namen nennen, zensuriert werden.
Soll ich mich für Euch schämen, oder schämt Ihr Euch besser selbst?

Gast: Ich
04.08.2009 12:19
1 1

Es hat immer Mohr im Hemd geheissen

Frechheit was die sich erlauben.
Sie haben unsere Kultur zu achten wie wir die Ihre und was machen die?...die spucken drauf.
Wenn der schwarzen Kummunity unsere Kultur stört sollten sie auswandern.
Als nächtes darf man nimma Schwarzfahren,sondern man tut Schwarzafrikanischermitbürgerfahren und statt Mohr im Hemd bestell ich dann einen Schwarzafrikanischenmitbürger in Hemd oder was?
Übrigens: Ich kenne in Wien nix Rassistischeres wie Schwarze.....alles das weise Hautfarbe hat wird angepöbelt.
Ist einigen Freunden und innen von mir passiert.
Sollen sich mal an ihrer eigenen Nase fassen die Jungens.

Antworten Assiatr
06.08.2009 00:09
0 1

Re: Es hat immer Mohr im Hemd geheissen

Sie sollten in aller erster Linie mal das Schreiben in deutscher Sprache lernen. Dann sollten Sie lernen zu denken. Danach sollte Ihnen gestattet werden zu schreiben.

Antworten Antworten Gast: der professor
20.04.2010 19:37
0 0

Re: Re: Es hat immer Mohr im Hemd geheissen

Bevor Sie solche neunmalklugen Beiträge schreiben, sollten Sie selber die deutsche Sprache wirklich beherrschen. "Mal" ist eine umgangssprachliche Abkürzung, außerdem heißt es "in der deutschen Sprache", und nach "werden" muss ein Komma gesetzt werden. Setzen, sechs.

Gast: ceterum censeo
03.08.2009 11:15
2 1

Während der Entkolonialisierungszeit

im Afrika der späten Fünfziger/frühen Sechzigerjahre kursierte der Spruch "Geh nach Hause, weißer Mann!". Da ist es doch auch rechtens, wenn wir in Europa den Spruch reziprok für die Intensivpigmentierten anwenden.

Gast: andreas
03.08.2009 10:44
1 2

es gibt keine political corectness in österreich

gerade in diesem land braucht man sich nicht aufzuregen, als dürfe man irgendeine schweinere (nur weil sie schon immer stattfand) nicht weiter ausposaunen. wenn manchmal drüber diskutiert wird, dass so manches in z.b. deutschland nicht möglich wäre, ist das schon alles. in österreich passiert es trotzdem. hier gibt es genug hohlköpfe, die nicht verstehen, warum sauberkeit gerade in der sprache wichtig ist. der mohr ist für uns lächerlich, für die schwarzen die hier täglich von der öffentlichkeit als bürger zweiter klasse bzw. kriminelle von natur aus hingestellt werden ist das nicht lächerlich.

Antworten Gast: der professor
20.04.2010 19:41
0 0

Re: es gibt keine political corectness in österreich

Eine Formulierung zeigt, welcher Geist wirklich durch diesen Kommentar weht. "Sauberkeit gerade in der Sprache" ist eine Formulierung, die von den Nazis stammen könnte. Und genauso ist es mit der "political correctness", sie will Leuten vorschreiben, wie und was sie zu sagen und zu denken haben, und das ist faschistisch.

Antworten Assiatr
06.08.2009 00:11
0 1

Re: es gibt keine political corectness in österreich

Endlich ein Kommentar, der intelligent ist.

Gast: GHS
02.08.2009 21:55
0 0

Englisch???

Ds Absurde an der "Mohr"-Aufregung ist nicht der "Rassismus", den "Mohren im Hemd" hat es schon immer gegeben, ohne daß sich darüber jemand alteriert hat. Das Lächerliche ist viemehr, daß schon wieder eine strohdumme Firma und ihre noch dümmere Werbeagentur geglaubt haben, sich mit Pseudo-Englisch ein weltmännisches Flair zu geben, wie das halt in Österreich zur Zeit modern ist. Und herausgekommen ist ein Blödsinn, der alles ist, nur nicht Englisch. "I will ... whatever..." heißt nämlich auf Englisch gar nichts. Null. Nitschewo. Um halbwegs Englisch zu sein hätte es natürlich, jeder einigermaßen Gebildete weiß das, heißen müssen "I want ... something..." (zum Beispiel, "Mohr", oder was immer.

Antworten Gast: ken_park
04.08.2009 03:09
0 0

Re: Englisch???

das ist ja der witz dabei, sie haben die intention nicht verstanden! dass die herrschaften englisch können kann man ja wohl annehmen.. :)

Gast: mike
02.08.2009 20:08
3 0

Nachdem sich die "Political Correctness"

bereits zu einem Instrument zur Unterdrückung der Meinungsfreiheit entwickelt hat, scheint es an der Zeit, dagegen aufzutreten.
Orwellsche Neusprache ist das Letzte, was wir brauchen ..

Gast: orthographix
02.08.2009 12:21
1 0

ich finde nichts dabei...

mohr und neger zu sagen und verwende beide wörter wertfrei. ich habe auch nichts dagegen, weißer, kaukasier (vorsicht: eine "rassenbezeichnung"!),... genannt zu werden.
mich stören diese "pseudotoleranten" Menschen, die immer wieder von Toleranz sprechen und gar nicht merken, wie lächerlich sie sich machen, wenn sie von Toleranz sprechen; hiermit werten sie nämlich denjenigen, dem sie Toleranz entgegenbringen und bringen ihre Ablehnung gegenüber dieser Person zum Ausdruck, da nämlich das Wort übersetzt "erleiden, erdulden" heißt, findet der Tolerante das Verhalten oder die Person des Tolerierten nicht gut, aber akzeptiert es...

0 0

"Wir haben davon nichts mitbekommen."

Genau darum gehts! Nicht die "angesprochenen" Gruppen fühlen sich brüskiert, sondern die Gutmenschen die meinen, ihre "political correctness" und "gender mainstreaming" und wie dieser ganze Schwachsinn sich nennt, als Gesinnungsparole für alle auszugeben! Wehe man ist anderer Ansicht, dann fällt der Hammer gnadenlos.

Gast: fireone
02.08.2009 07:26
2 0

Wie

ist das mit dem Komponisten F.X.Mohr, der "Stille Nacht, heilige Nacht" komponiert hat. Müssen wir den jetzt auch umtaufen? Aber wie, F.X.Schwarzafrikaner oder vielleicht F.X.Farbiger?

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Einfachste Lösung:

Kein Hemd sondern T-Shirt tragen.

Gast: Eva
02.08.2009 04:50
0 0

Nohr

Schön langsam wird das alles einfach zu lächerlich und die Menschen immer noch mehr verblödet, falls das noch geht .Ich fass solche "Probleme" nicht - eine übertriebene Saure-Gurken-Zeit?
Ich möchte nicht wissen, wie die europäischen Bleichgesichter (herabwürdigend ?) unter den Afroamerikanern bezeichnet
werden, man kann sich doch nicht dauernd angegriffen fühlen.
Streicht halt alle Speisen und bleiben wir auf Pizza und Burgers sitzen, auch eine Kultur, die der heutigen Zeit entspricht.

1 0

Gestern, justament,

habe ich so ein Eis mit dem Namen MOHR IM HEMD gekauft!
Ich hoffe, es schmeckt so gut wie der Wirbel, dank Herrn Inou, darum groß ist!

Gast: Werner
01.08.2009 22:31
1 0

Ballast

Ich denke, all diese unsäglichen Neuwörter sind enorm anstrengend. Zb bei Stellenausschreibungen wird so überkorrekt formuliert, dass es ewig dauert, bis man überhaubt dahinterkommt, wer gesucht wird.
Wenn ich als Wirt eine junge, hübsche Kellnerin einstellen will, ist es doch widersinnig, einen Inseratstext zu verfassen, auf den sich dann 200 ungeeignete Bewerber melden, denen man allen absagen muss. Das generiert nur verlorene Zeit und ist niemandem nützlich.

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Betroffene fragen

Welche Meinung haben eigentlich Schwarzafrikaner zu dieser Debatte?
Wird hier nicht ein Thema hochgepusht, das die "Betroffen" herzlich wenig interessiert, da sich echter Rassismus auf ganz anderen Ebenen abspielt?

Gast: aufdecker
01.08.2009 19:49
0 0

Meidet die Produkte von UNILEVER

einen Verein, der gleich seinen Schw...... einzieht, soll man nicht finanzieren.

fragt doch den vorstand von unilver (herr klicka?),wer dieses rebranding finanziert......

natürlich wir dummen konsumenten

Gast: Othello
31.07.2009 23:17
4 0

I will Mohr

Ehe diese Schwarzafrikaner, die niemand gerufen hat und die hier niemand braucht, uns belehren wollen, wie wir unsere Mehlspeisen nennen dürfen oder womöglich verlangen, dass wir unsere Klassiker umdichten müssen ("Der Mohr von Venedig"), sollen sie zunächst ihren afrikanischen Saustall in Ordnung bringen, sich nicht gegenseitig abmurksen und irgendwelche Verbrecher an die Macht lassen, die ihre Staaten ruinieren. Sie haben keinerlei Grund, hier auf Nationalstolz oder gekränkte Ehre zu machen. Sie sollten wissen, dass sie hier nur widerwillig geduldet werden und wenn ihnen etwas nicht passt, können sie ja wieder dorthin gehen, woher sie gekommen sind.

Antworten Gast: mind
13.08.2009 20:45
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Re: I will Mohr

Ich bin auch geborene Österreicherin, doch nehme ich mir davon nicht das Recht auf eine hierarchische Stellung gegenüber so genannten nicht ÖsterreicherInnen heraus. Ich schäme mich für solch ungebildet Aussagen österreichsicher MitbürgerInnen. Ihre Meinung - falls man das als Meinung bezeichnen kann - ist unreflektiert, beleidigend und herabwürdigend. So eine Haltung macht mir Angst und unterbindet jegliche konstruktive Kritken bzw. Vorschläge für Lösungen.
Zuerst DENKEN, dann lange nichts tun und warten und dann vielleicht schreiben oder reden!

Antworten Antworten Gast: der professor
20.04.2010 19:45
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Re: Re: I will Mohr

Im Gegenteil, Ihr Kommentar ist unreflektiert und beleidigend. Sie gehen mit keinem Wort auf den Inhalt des vorherigen Kommentars ein, Sie beleidigen den Schreiber, indem Sie ihn als dumm bezeichnen. Fassen Sie sich an der eigenen Nase!

Antworten Nordland
02.08.2009 12:25
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Re: I will Mohr

Genau das gehört dieser Rasselbande ins Stammbuch geschrieben. Ich sehe nicht ein, dass ich mich dauernd von diesen Menschen bevormunden lassen soll. Haut ab, keiner weint euch eine Träne nach!

Antworten Nordland
02.08.2009 12:17
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Re: I will Mohr

Genau das gehört dieser Rasselbande ins Stammbuch geschrieben. Ich sehe nicht ein, dass ich mich dauernd von diesen Menschen bevormunden lassen soll. Haut ab, keiner weint euch eine Träne nach!

Antworten Antworten seth
03.08.2009 15:02
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Re: Re: I will Mohr

"Re: I will Mohr
Genau das gehört dieser Rasselbande ins Stammbuch geschrieben. Ich sehe nicht ein, dass ich mich dauernd von diesen Menschen bevormunden lassen soll. Haut ab, keiner weint euch eine Träne nach!"

RICHTIG SO und die Deppenvereine gleich mit

 
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