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Steiermark: Scharfschützen hemmen Großbrand

18.08.2009 | 17:26 |   (DiePresse.com)

In Rohrmoos herrschte nach einem Großbrand akute Explosionsgefahr durch eine Gasflasche. Scharfschützen der Cobra haben diese nun mit Spezialmunition beschossen, damit sie "kontrolliert abbrennen" konnte.

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Mehr als 130 Feuerwehrleute mussten am Montagnachmittag zu einem Großbrand im steirischen Rohrmoos (Bezirk Liezen) ausrücken. Das Risiko an der Brandstelle war am Dienstag nach wie vor groß, weil in einem Nebengebäude eine 33 Kilogramm schwere Acetylen-Gasflasche lagerte. Diese drohte jederzeit zu explodieren.

Scharfschützen der Polizei-Spezialeinheit Cobra haben die Gasflasche schließlich mit einer Spezialmunition beschossen, sodass diese "kontrolliert abbrennen" konnte. Wie der ORF Steiermark berichtet, mussten die Cobra-Beamten rund 20 bis 30 Schuss Munition abgeben, da der Aufprallwinkel sehr ungünstig war. Erst danach konnte die Feuerwehr die letzten Glutnester in der Brandruine löschen.

Bis zu dem Cobra-Einsatz durfte niemand in die Nähe der Brandstelle, dennoch musste die Flasche ohne Pause "aus der Deckung heraus mit Löschwasser gekühlt werden", so ein Sprecher der Feuerwehr gegenüber dem ORF.

(Red.)

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