Der Fall Kampusch: Ein Entführungsfall, der nicht zur Ruhe kommt

Bild 1 von 40


Die Flucht von Natascha Kampusch aus ihrer achteinhalb Jahre dauernden Gefangenschaft in einem Haus in Strasshof in Niederösterreich hat sich im vergangenen August zum siebenten Mal gejährt. Als Zehnjährige wurde die junge Frau im März 1998 von dem Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil auf dem Weg zu ihrer Schule in Wien entführt. Der Mann, der sich nach der Flucht seines Opfers das Leben nahm, sperrte die heute 24-Jährige jahrelang in ein winziges Kellerverlies.

Der spektakuläre Kriminalfall sorgt nach wie vor für Schlagzeilen. Im Folgenden eine Chronologie der Ereignisse.

Bild : (c) APA/ROLAND SCHLAGER (ROLAND SCHLAGER)

» Mehr Bildergalerien
Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
47 Kommentare
 
12

Adamovich liegt vermutlich richtig

Ich erinnere mich an einen Artikel in News, der kurz nach dem Verschwinden Nataschas erschien. Es wurden darin auch Kinderzeichnungen und schriftliche Äußerungen Nataschas gezeigt, die in verklausulierter Form ein äußerst problematisches Verhältnis zur Mutter verrieten. Daß bei den Ermittlungen dermaßen fahrlässig vorgegangen wurde, läßt auf Vertuschung schließen, die wiederum ein Zeichen dafür ist, daß man es maßgeblichen Personen an höherer Stelle recht machen wollte. Wenn man daran denkt, daß z.B. Proksch und Unterweger seinerzeit richtiggehend hofiert wurden, so läßt das an Parallelen zum Fall Dutroux denken. es ist zu hoffen, daß die Sache jetzt von unbefangenen Ermittlern bearbeitet wird, die dann auch die Wahrheit ans Licht bringen.

Gast: Kojak
09.03.2012 18:14
0

Zur Objektivität verpflichtet

So wie der ORF hat sich die Presse offenbar dazu entschieden, all ihre mediale Macht dafür zu nutzen, dass die Vertuschung dieser Sache ja nicht beendet wird. Doch offenbar haben diese "gekauften" Medien nicht damit gerechnet, dass der Vater dieser staatlich verordneten Vertuschung ein Ende setzen könnte und seine eigene Tochter zu einer wahrheitsgetreuen Aussage vor Gericht verdonnert. Wirklich Pech!

Gast: smilefile
08.03.2012 12:52
0

Vorallem hat der



"Fall" Kampusch ab sofort kommentarlos hingezommen zu werden,...!

Wenn ich mir so die neueren Artikel darüber ansehe,...

Gast: lola
29.02.2012 13:54
0

frage

ihr gehört doch jetzt das haus oder???

"Außerdem ist bei der Tatortbegehung in Strasshof in dem Verlies Nataschas Reisepass gefunden worden."

Vielleicht eine unpassende Frage aber:
welches Kind läuft denn schon mit seinem Reisepass herum?

Gast: Gast 1
25.11.2011 00:31
1

Dringender Tatverdacht auf Amtsmissbrauch !

Da das Parlament die oberste Instanz ist ( nämlich die Volksvertreter des Souveräns, dem Volk) MÜSSEN ALLE Unterlagen, die mit dem Fall (auch nur irgendwie) zu tun haben, ab sofort allen Nationalratsabgeordneten auf Wunsch zur Verfügung gestellt werden, um die Straftäter ( die den Amtsmissbrauch vorgenommen haben) ausfindig zu machen !

Gast: o_O
04.09.2011 17:26
3

was soll das?

Ich frage mich, welches Recht sich viele Menschen rausnehmen, über eine Person zu urteilen, die sie nicht kennen. Da werden einfach mal so, offenbar weil es Spaß macht und weil diese jenigen zu viel Freizeit haben, Aussagen gemacht, die nicht wieder gut zu machen sind. Wenn man vieles, was hier geschrieben wurde, liest, könnte man glatt im Boden versinken, wie unendlich anscheinend die Dummheit und Blödheit derjenigen ist. Fremdschämen ist gar kein adäquater Ausdruck dafür und klingt fast schon absurd. Die Schläge, die Natascha Kampusch aushalten musste, sollten alldiejenigen hier treffen, die solch widerwärtige Dinge schreiben, ohne vorher ihren ohnehin nicht sehr oft gebrauchten Verstand einzusetzen. Über Sachen zu urteilen, die man nicht beurteilen kann, grenzt an Größenwahn!!!
Die einzige Person, die ein wenig Anstand und Geist hat bleibt New Life. Danke dir für deinen guten Kommentar.

Gast: Sherlock
17.05.2011 18:46
11

Ein skurilles Detail

Text zu Bild 16: "Außerdem ist bei der Tatortbegehung in Strasshof in dem Verlies Nataschas Reisepass gefunden worden."

Ganz klar, zehnjährige Schülerinnen gehen stets mit dem Reispass unter dem Arm in die Schule! Das ist so!

Das paßt zwar nicht so ganz zu manchem, was das Entführungsopfer und seine Eltern so gesagt haben, aber was soll's! Natascha hatte eben ihren Reispaß mit, wie sie entführt wurde. Damit sie sich auf dem Schulweg gegenüber einem eventuellen Sexstrolch ausweisen kann vermutlich.

Der ganze Fall Kampusch stinkt so, dass es langsam unerträglich wird. Höchste Zeit, dass der Fall in Innsbruck untersucht wird. Bis dort werden eventuelle organisierte, die Kinder mißbrauchenden "ehrenwerte" Seilschaften hoffentlich nicht intrigieren können.

Die Wahrheit soll ans Licht! Hoffentlich sind die Innsbrucker gute Kriminalisten.

Antworten Gast: Innsbruck Geschädigte
27.02.2012 15:58
2

mein Detail dazu;

warum nur wird in die INNSBRUCKER JUSTITITA soooviel Hoffnung gesetzt?

Bei unserer Causa (große KiMB-Causa) wurde aus Innbruck über Monate hindurch sogar schriftliche MORDDROHUNGEN im Namen des verurtzeilten Täters gepostet, und ich bekam KEINEN Rechtstitel zur Ausforschung des Bedrohers!!! Trotz vielfacher Bemühungen half mir als x-fach Opfer niemand in diesem * Rechtsstaat*...unsere Gegenaktivitäten waren; Anzeigen, inklusive Rechtsanwaltskosten, privat bezahlt, Mails, Briefe, Telefonate mit Zuständigen, selbst Recherchen gemacht, dann Fahrt nach I & Zettel verteilen an der Soz-Uni, aus deren Bibliothek gepostet wurde undund

Fazit; NICHTS !!!!

Ausser -wie üblich für unsereins!- wieder berechtigt verstärkte Ängste haben `dürfen`, jede Menge Geschäftsschädigungen dazu, Kind verreibt fast dabei etcetc...

So, Presse-Zensi; wieder mal so 1 posting NICHT bringen (dürfen), oder?!

Der Fall Kampusch: Ein Entführungsfall, der nicht zur Ruhe kommt...

Was ist aus dem folgenden Faktum abzuleiten?

"Erst als die Ungereimtheiten vom ehemaligen Kampusch-Kommissionsmitglied und Expräsidenten des Obersten Gerichtshofes, Johann Rzeszut, in einem Dossier zusammengefasst und im Herbst 2010 an alle Klubchefs im Parlament geschickt wurde, reagierte Bandion-Ortner auf Druck des Parlaments."

Dr. Rzeszut hat mit seiner Aktion eine unglaubliche Weichenstellung in der österreichischen Justizgeschichte vorgenommen.

Die Konsequenz:

Erhebungen wegen Amtsmissbrauch gegen fünf Staatsanwälte !!!

Es zeigt sich also, dass sich Engagement auszahlt und die Einschaltung des Parlaments zu beachtlichen Konsequenzen führen kann.
Gibt es noch andere ähnlich gelagerte Fälle?

Wenn ja, was wäre zu tun?

http://so-for-humanity.com2000.at


Nix da

Kein Migrantenbonus und schon gar kein Migrationshintergrund. Da gibts für Einheimische auch in A keinenen Cent. Offenbar falscher Pass.

Die einzige, die alles weiß, nichts sagt ...

... aber mit der Unwahrheit umsatzwirksam hausieren geht, ist Kampusch selbst. DAS ist der eigentliche Skandal an der Sache.

Re: Die einzige, die alles weiß, nichts sagt ...

diese dame hat sie weis viel mehe als sie zugibt es faustdickhintre den ohren

Re: Die einzige, die alles weiß, nichts sagt ...

diese dame hat sie weis viel mehe als sie zugibt es faustdickhintre den ohren

Gast: gast987
25.03.2011 04:03
3

warum kommt der FAll nicht zur Ruhe?

- weil sich ein paar Wichtigtuer immer wieder aufs Neue damit profilieren wollen und
- weil immer wieder irgendwer Gedl fordert.

Gast: Ghetto Voodoo
24.03.2011 21:07
0

Versuche etwas zu finden was dich frei fühlen lässt

Grün Violett Orange, Geld Kraft Respekt.
Das ist dort das Leben wert und was das bedeutet kennt nur jemand der ein Teil davon ist.
Ich war mit sehr jungen Jahren dort und es ist in meiner erinnerung wie Gestern und jeder Tag, doch wieder dorthin: 10 leichen auf der straße aufgelegt, eine menschen menge, ein mann dem gesagt wurde nimm die eisbox und die waffe, er zeigt uns ran, ich mit der hand auf dem Fenster, wir müssen 40 dollar zahlen, ich rufte auf english etwas: mein vater muss meinen reisepass herzeigen, was dem mann gesagt wurde. Er sagte etwas sehr seriouses wegen links und rechts fahren, ich sagte wir fahren links, nein, ich blickte zurück, rechts dann: ein fahrrad eine dicke frau, das eis aus urin.. Zurück zuhause 2 monate später, ein fahrrad 4 jahre lang, ein weißes 7 jahre lang, ein blaues 9 Jahre lang, 1 Jahr das weiße was wie das blaue aussah wieder da. Mein Leben damit: aufgaben, woher wissen diese schwarzen männer meinen namen? warum wird mir mit einer waffe angedroht einen illegalen weg zu suchen geld zu besitzen? ein mann bei nacht mit einer waffe, er sagte er tötete die frau beim fahrrad um. mein ganzes leben eine unterdrückung, angst, einsamkeit, ein teil vom Ghetto.
Viele menschen sind heute da, die schwarzen, der einzige weiße der diesem Ghetto angehört.
Du darfst am Leben bleiben, rief er..
Du tust das und jenes, jeder Tag eine qual, kein mensch ist da, und seit jahren finden sie mich überrall, sie wissen das ich dort war, ich bin für immer dort hieß es

was soll

der schwachsinn?

Conclusio zur Nutzung des Rechtes auf Privatsphäre

Hypothetisch bemerkt besteht die Möglichkeit, dass Natascha Kampusch deswegen keine restlose Aufklärung der Causa wünscht, weil sie im Laufe der Jahre, die sie in der Hauptsache mit Wolfgang Priklobil verbrachte, diesen lieb gewonnen hat. Er war ihre Vertrauensperson. Soweit ich den Medien entnehmen konnte, gab sie an, sie hätten miteinander Sex gehabt. Sie sprach anfangs nicht von Vergewaltigung, also Missbrauch. Angeblich gab es ein Video, welches der Polizei von einer vorgesetzten Behörde quasi wegkonfisziert wurde, auf dem Natascha und Wolfgang gleichzeitig zu sehen waren, während die Kameraführung so aussah, als ob sie von einem dritten Menschen gehalten wurde, d.h. nicht auf einem Stativ stand. Wie aber kommt man auf den Zusammenhang zur Pornographie? Keine Rede ist von der Art des Filmdokuments. Ich kann mir vorstellen, dass sie nicht auf sein Grab spucken will. Und auch ich meine, dass der Ruf dieses Menschen genug geschädigt ist, natürlich weitgehend von ihm selbst in cooperation posthum mit GLOBALEN Medien. Es gibt also keinen Grund, über den Menschen Priklobil zu urteilen, ohne auch nur irgendein Beweismittel gesichtet zu haben. Wer sich auf die Medien verläßt, darf wirklich selbst im Keller über seine Dummheit weinen.

Gast: geoopster Heike
07.09.2010 14:41
64

Der Skandal um Natascha Kampusch

Wen der Medienrummel nervt, der erkennt die wahre Tragödie des Kriminalfalls nicht.

Man darf nicht vergessen, wie oft die junge Frau in ihrem Leben schon Opfer geworden ist: Nicht nur Opfer eines gestörten Verbrechers und Opfer einer knallharten Mediengesellschaft. Kampusch darf getrost als Opfer einer schlampig ermittelnden Polizei bezeichnet werden.

Längst weiß man, dass Kampusch sehr schnell nach ihrer Entführung gefunden hätte werden können, wenn einigen Hinweisen nachgegangen worden wäre. .... Für diese Versäumnisse zur Verantwortung gezogen wurde niemand. Das ist wirklich schlimm – nicht Kampuschs Umgang mit ihrem Schicksal.

http://forwardme.de/640fc7.go

ein mutiger Leitartikel
*verbeug*

ich hätte eine idee wie die bildungsmisere in österreich teilweise zu bereinigen ist

alle lehrer rauswerfen.

den kindern ab dem 10 lebensjahr einen radioapparat mit Ö1 in die klasse stellen.

nach 8 jahren sind sie soweit dass sie alle wiederum ein jahr später sogar eine talkshow moderieren können.

geht nicht?
gibts nicht?
blödsinn?

bei der kampusch hats doch auch funktioniert.

kein aas stößt sich daran dass sowas ja gar nicht möglich ist.

was anderes kann man auch dran erkennen:
der ORF nimmt den bildungsauftrag sehr ernst.

Re: ich hätte eine idee wie die bildungsmisere in österreich teilweise zu bereinigen ist

Sie sind, sehr - fein umschrieben - gutgläubig!

Gast: jemand
06.09.2010 14:51
0

NK

traurig ist das Niveau bez. Rechtschreibung! Wer kann noch die deutsche Sprachr?

Gast: sjdflkasj
18.11.2009 12:22
28

Der Reisepass ist gefunden worden

Warum nimmt eine 11 Jaehrige ihren Reisepass in die Schule mit?

Re: Der Reisepass ist gefunden worden

Tja warum? - Frag doch die Wiener Staatsanwaltschaft. Die weiß auf alles eine "plausible" Antwort.

Gast: Wanderer
18.11.2009 09:15
5

Unglaublich ...

Jetzt reimen sich alle irgendwelche "Theorien" zusammen.

Und die Mehrzahl der Meldungen in den Medien hat gar nichts mit Information zu tun, sondern ist reine Infopornographie der bekannten Schmierblätter ("Österreich", "Krone", "Heute" und Konsorten).

Fakt sind die schweren Ermittlungspannen nach der Entführung und die Vertuschungen unter ÖVP-Innenministern!

Antworten Gast: köei0ß
14.12.2009 18:35
17

Re: och gottchen,

wer die medien selber ständig am köcheln hält , sollte sich auch nachher nicht beklagen, wenn man über ihn tatsächlich schreibt....


 
12
AnmeldenAnmelden