21.11.2009 17:38 | Meine Presse Merkliste0

Sorgerecht: Kampf gegen die Gutachter-Macht

23.08.2009 | 18:05 |  GEORGIA MEINHART (Die Presse)

Ein Vater verlor aufgrund einer umstrittenen psychologischen Expertise das Sorgerecht für seinen Sohn. Gegen den Gutachter ermittelt nun die Staatsanwaltschaft.

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LINZ. Er sei „konflikthaft“, „verleugnend“ und leide an „narzisstischer Überidentifikation“ mit seinem Sohn. Gegen diese Diagnose hat sich ein Facharzt aus Oberösterreich erfolgreich zur Wehr gesetzt. Sie war der Grund dafür, dass ihm bei Gericht zunächst das Sorgerecht für seinen heute sechsjährigen Sohn entzogen wurde. Nun wird das Verfahren neu aufgerollt.

Dass gegen den Gutachter nun nach Strafanzeigen im vergangenen September Kripo und Staatsanwaltschaft ermitteln, ist für den oberösterreichischen Arzt nicht mehr als ein Etappensieg. 22 Monate dauerte bisher die Auseinandersetzung um seinen Sohn, für sein Recht als Vater und gegen eine psychologische Expertise, die ihm nur eingeschränkte Erziehungsfähigkeit attestierte. Nun gab das Landesgericht Wels seinem Einspruch in allen Punkten statt, das erstinstanzliche Urteil, wonach der Mutter des gemeinsamen Sohnes das alleinige Sorgerecht eingeräumt worden war, ist aufgehoben.

 

Zeugen wurden ausgeladen

Neue Gutachten sollen nun eingeholt, und Zeugen wie die ehemaligen Kindergärtnerin oder die Tagesmutter seines Sohnes gehört werden. Sie waren von der Richterin in der ersten Verhandlung ausgeladen worden.

Dabei, so der Arzt, hätten sie bestätigen können, dass sein Sohn bis zum vierten Lebensjahr „ein überdurchschnittlich intelligentes Kind, ohne Auffälligkeiten und aufgeschlossen“ war. Als das Kind drei Jahre alt war, kam die Scheidung. Auch ein Jahr danach sei noch alles in Ordnung gewesen, im Kindergarten und zu Hause, so der Kindsvater.

Dann sei der Urlaub mit den mütterlichen Großeltern gekommen, irgendwann in diesem Urlaub sei der Hund der Großeltern umgekommen, dem damals Vierjährigem habe man den Hund aufs Bett nachgeworfen und ihn beschuldigt, das Tier beim Ballspielen zu Tode gehetzt zu haben.

Was sonst noch passiert sei und seither passiert, das wisse man nicht, sagt der Arzt, aber sein Sohn hat nach der Rückkehr aus dem Urlaub wieder Windeln gebraucht, war entweder apathisch oder aufgekratzt, hat gedroht, sich die Augen auszustechen, andere Kinder und sich selbst geschlagen. Im Kindergarten musste er von den anderen isoliert werden.

 

In der Heilpädagogik gelandet

Nun, zwei Jahre später, ist der Bub in einem heilpädagogischen Kindergarten, in einer Gruppe mit vier zum Teil Schwerbehinderten. Bis entschieden ist, wie es weitergeht, werden wieder Monate, vielleicht auch Jahre vergehen.

Der Vater des Buben hat seinen eigenen Kampf schon vor längerem um einen weitreichenden Nebenschauplatz erweitert. Er bezweifelte die Gutachten, die ihm eine narzisstische Störung und seinem Sohn sowie einem weiteren Kind in seiner Umgebung das extrem seltene Asperger-Syndrom diagnostizierten. Im Zuge seiner Recherchen stieß er auf weitere Betroffene.

Viele von ihnen sammeln seit geraumer Zeit Material, das auch ihre Zweifel an den psychologischen Gutachten bekräftigt, akribisch sind Informationen gesammelt und Dossiers angefertigt worden. Es geht ihnen dabei um den Nachweis gefälschter Testergebnisse und Befangenheit von Sachverständigen. Im Zentrum der Nachforschungen steht oben erwähnter Gerichtsgutachter. Gegen ihn ermitteln auch die Staatsanwaltschaft Salzburg und das Landeskriminalamt Oberösterreich unter anderem wegen Verdachts des Betruges und falscher Beweisaussage.

 

Verdacht: Test gefälscht?

Besonders augenfällig ist das Ergebnis eines eigentlich genormten Computertests. Sind die Werte einmal eingegeben, erledigt das Programm den Rest. Das heißt: Fehler aus Schlamperei oder Ungenauigkeit sind nach der Eingabe beim streng genormten MMPI-Test nicht möglich.

Trotzdem kommt der umstrittene Psychologe im Fall des oberösterreichischen Arztes bei diesem Test zu einem Wert von 80, also weit außerhalb des Normbereichs. Eine Überprüfung mit denselben Eingaben durch einen Statistiker an der Universität Linz ergab aber den Wert von 68, also innerhalb der Norm. Eine Tonbandaufzeichnung, die der 39-jährige während einer Sitzung mitlaufen ließ, zeigt außerdem, dass das Gespräch im Gutachten verkürzt und verfälschend dargestellt wurde: „Außer dem (Name des Kindes, Anm.) bleibt mir nichts“, soll der Arzt gesagt und damit seine Überidentifikation mit dem Kind belegt haben. Tatsächlich sagte er etwas völlig anderes: „Außer dem (Name des Kindes, Anm.) bleibt ihnen nichts an Angriffspunkten an mir und scheinbar haben die nichts anderes zu tun.“

Der „Presse“ liegen Gutachten vor, in denen der psychodiognosische Befund über ganze DINA4-Seiten für unterschiedliche Kindesväter und auch Mütter aus völlig identen Textbausteinen zusammengesetzt ist. Rund 60 solcher gut 100 Seiten umfassenden Gutachten in Obsorgefällen erstellte der Psychologe laut Auskunft des Justizministeriums pro Jahr. Die Kosten: rund 3000 Euro, zu zahlen von den Untersuchten.

Der Gutachter nimmt wegen des laufenden Verfahrens nicht Stellung zum konkreten Fall, er sieht aber eine Kampagne gegen ihn. Der Arzt und auch einige andere Parteien würden seit einiger Zeit versuchen, in diffamierender Weise außergerichtlich, also medial das zu erreichen, was gerichtlich nicht möglich war.

„In Hinblick auf das Vorbringen von Dr. N.N. (Name der Redaktion bekannt), dass Aussagen von ihm unrichtig nicht in voller Länge wiedergegeben wurden, ist anzumerken, dass alle Gespräche auf digitalem Tonträger aufgenommen wurden und von einer Schreibkraft transkribiert werden. Es besteht keine Verpflichtung des Sachverständigen umfassend wie im gegenständlichen Fall Gespräche im Gutachten wiederzugeben“, sagt der Psychologe.

Die „wiederholt behauptete Fälschung“ des MMPI-Tests sei nie Gegenstand eines Verfahrens gewesen: „Ich habe auch nie ein Gutachten oder Gutachtenteile gefälscht.“ Textbausteine würden aufgrund des ähnlichen Aufbaus von Gutachten aus kostenökonomischen Gründen verwendet.

 

Vorwurf: Befangenheit

Immer wieder ist der Psychologe Befangenheitsvorwürfen ausgesetzt. Drei parlamentarische Anfragen und ebenso viele Wahrnehmungsberichte der österreichischen Rechtsanwaltskammer gab es zu seiner Causa.

Der Psychologe tritt in Verfahren als privater Gutachter auf, in die die Mitarbeiter der ebenfalls von ihm geführten gemeinnützigen GmbH als Familienbetreuer involviert waren. In seinen Gutachten empfiehlt der Psychologe wiederum auch weiterführende Betreuung durch die gemeinnützige GmbH. Bis dato wurde er noch von keinem Gericht als befangen erklärt.

 

„Gravierende Mängel“

Zu einem alarmierenden Schluss kam im Rahmen eines Haftungsprozesses ein Obergutachten. Im Juni vorigen Jahres hat Günter Köhnken, Rechtspsychologe an der Universität Kiel, eine Expertise seines Berufskollegen in der Luft zerrissen. Das Resümee: „Eine Analyse des schriftlichen Gutachtens der Beklagten hat (...) zu dem Ergebnis geführt, dass in mehrfacher Hinsicht (Auswahl der diagnostischen Verfahren, Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Gutachtenpräsentation, diagnostoische Vorgehensweise bei der Begutachtung, Widersprüchlichkeit der Schlussfolgerungen) diese Anforderungen nicht erfüllt sind.

Die Mängel sind so vielfältig und so gravierend, dass dieses Gutachten nach meiner Überzeugung völlig ungeeignet ist zur Beurteilung der Aussagetüchtigkeit sowie der Glaubhaftigkeit der Angaben der beiden untersuchten Zeugen.“

Es kam zu einem außergerichtlichen Vergleich.

AUF EINEN BLICK

■Tests seien gefälscht, Gutachten aus vorgefertigten Textbausteinen erstellt und Protokolle falsch wiedergegeben worden: Das sind einige der Vorwürfe gegen einen Gerichtsgutachter. Die Staatsanwaltschaft wegen Betrugs und falscher Beweisaussage.

Betroffen ist auch ein Arzt, der aufgrund der psychologischen Expertise des Gutachters – demnach sei der Mann als Vater konflikthaft und neige zur narzisstischen Überidentifikation– zunächst den Sorgerechtsstreit um seinen Sohn verlor.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.08.2009)

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61 Kommentare
1 2
Gast: Pappa
15.10.2009 20:17
0 0

ehemaliger Salzburger Monopolgutachter

Egon B. hatte jehrelang im gesamten Bundesland Salzburg, in den Bezirken Braunau sowie Kitzbühel ein Monopol als Sachverständiger in Obsorge- und Besuchsrechtsfragen, zufälligerweise und ganz unbegfangen gerade parallel zum Erfolg seiner Firma TAF in den selben Bezirken.

Den Gerichten lieferte er in teils rein seitens der deutschen Rechtschreibung und Grammatik völlig unverständlichen mittels copy paste geklonte ca. 2.000 bis 4.000 Euro teure "Gutachten" mit einem copy-right-Vermerk als krönenden Abschluss (wohl ein juristischer Treppenwitz auf einem Gerichtsgutachten), der den Richtern aber genau so wenig auffiel, wie die mangelnde "Formgebung" und die teils seitens des Salzburger "Dipl.-Psych." Egon B.(diesen Titel gibt es in Österreich nicht einmal).

Hier schusterte er auf diese "bewährte" Art und Weise etwas über 100 Seiten vor das fast immer gleiche Ergebnis - Obsorge zur Mutter, weil Vater "narzisstisch", 14tägiges Besuchsrecht für den Vater. Sein "kostenöknomisches" Verwenden von Textbausteinen inklusive der zahlreichen Rechtschreibfehler reichte so weit, dass kinderlose 60 jährige Männer im Streit um die Sachwalterschaft für hochbetagte Angehörige in diesen Gutachten als "Kindsmutter" tituliert wurden.

Besonders dramatisch wurde die Geschichte aber, wenn ganz unbefangen für die mütterliche Partei in mehreren Fällen sein Mitarbeiter Dr. Manfred W. zur Tat schritt und die Kinder mittels des sehr seltenen Asperger-Syndroms sonderschulreif pathologisierte.

Gast: wolfgang
10.10.2009 10:15
0 0

gutachter in sozialgerichtsverfahren

seit einem jahr kämpfe ich gegen falsche gutachten. einen gutachter habe ich schon aus dem verfahren geworfen - er wäre gar nicht als gutachter zulassungsfähig gewesen! jetzt endlich kann ich dem psychologiegutachter ein bewusst falsches gutachten beweisen - das geht nach deinem rauswurf an die staatsanwaltschaft. ein gutachten des pva.orthopäden geht jetzt ebenfalls an die staatsanwaltschaft. und so geht das weiter!
so lange per gesetz geduldet wird daß gutachter nach geheimen vereinbarungen mit der pva prämien für ihre gutachten erhalten wird sich da auch nichts ändern. aber der sozialminister, die justizministerin, die ak, die medien kuschen und lassen dieses "network" weiter auf kosten betroffener abcashen!
wolfgang

Gast: sosooo
01.09.2009 09:19
0 0

gutachtermafia

sie halten zusammen wie pech und schwefel. eine hand wächt die andere.
patienten kommen dagegen nicht an. wann werden endlich mal die kurpfuscher unter den gutachtern unter die lupe genommen?

Gast: Flachgauer
29.08.2009 16:04
0 0

Kopiertastenfälscher

Eigentlich ist er ein wandelnder Justizskandal, der Salzburger Psychologe mit der wissenschaftlichen Rechtspsychologie und seiner Gemeinnützigen Familienhilfen GesmBH.

Trotz des Eklatant werdens, dass in manchen seiner Gutachten, die für Tausende Euros angeblich "individuell" erstellten "psychologischen Befunde" der zu Begutachtenden seitenweise einschließlich der Rechtschreibfehler übereinstimmen, trotz des Eklatandwerdens, dass er durch seine Kopiertastengutachtenserstellungsmethode oftmals sogar vergaß Name, Alter und Geschlecht der Kinder, dem jeweiligen Fall "anzupassen", trotz dass man ihm nachweisen konnte, dass er die Aussagen der Begutachteten für die Niederschrift in besagten "Gutachten" tendenziell, sinnvekehrend und sinnentstellend "abändert", trotz des Nachweises, dass er international streng normierte psychometrische Tests fälscht, trotz der augenscheinlichen Unmöglichkeit, dass gerade alle Menschen aus zwei Bundesländern mit "narzisstischer" Persönlichkeitsstörung sowie die meisten Kinder mit "Asperger-Syndrom" zufällig in ein solches Gutachten geraten (also wurde hier zu Unrecht "pathologisiert"), lies man den Eisenbahnerbuben aus Innsbruck ganz "unbefangen" (in die meisten Fälle waren die Mitarbeiter seiner FamilienhilfsgesmbH involviert, meist einseitig für eine Partei) Jahre lang trotz mehrerer zertifizierter Sachverständiger in diesem Bereich in Sbg., im O.Ö. Innviertel und in Kitzbühel als Monopolgutachter seine Untaten verrichten.

Antworten Gast: Wissender
01.09.2009 02:52
0 0

Re: Kopiertastenfälscher

Wissende der Branche wissen, dass das Gutachterpschologengeschäft in Europa ein Multimilliardenbusiness ist. Die Gutachten sind Auftragsgutachten und die Gutachter reine Auftragsdienstleister im Sinne Ihrer Weisung ausbezahlt. Es ist an der Zeit, dass vor allem in den Obsorgeverfahren die Familien aufgeklärt werden, was hier hinter den Kulissen wirklich verläuft.
Danke an dieser Stelle an die Presse für diesen Einsatz des Berichtes. Es ist schon lägstens an der Zeit, unmündige Büger in die Pflicht des eingenständigen Denkens und Handeln zu bemühen.

Die denkbar einfachste Lösung ist nun nicht die nächste parlamentarische Intervention sondern:
Lieber mündige Bürger, wenn Sie dorhin bestellt sind, sagen Sie Ihr Alter, den Namen des Bundespräsidenten und welchen Tag es heute hat.

Verabschieden Sie sich danach höflich und verlassen Sie den Raum. Was glauben Sie was dann wohl passiert?

Im selbstständig mündigen denken und handeln, kann die Welt nicht untergehen!
mfG Ihr Wissender

ichmeine
27.08.2009 01:27
0 0

ok, das Ausländerthema herein zu ziehen

mag plump sein,

aber was wäre wenn ein einziger Fremdenpolizist auch nur einen einzigen Akt im Geiste der JÄ erledigen würde??

Der Jugendwohlfahrt fehlt es nicht Geld, der Jugendwohlfahrt fehlt es Rechtsstaatlichkeit.

Über alle Minderheiten macht man sich Sorgen, das Wohl eines als Waffe eingesetzten Scheidungskindes überlässt man Halbgebildeten, die sich nach 2 Jahren Sozialdienst als Nostradami der Kinder- und Jugendanliegen sehen.

Gast: Ralf von der Lieth
25.08.2009 17:40
0 0

" " Unabhängige Gutachten " "

In unserem Fall lässt Das JA Stade alle Gutachten,
die es in Auftrag giebt,
in der Kinder und Jugendpsychiatrie ROW erstellen,
das stellt ein riesieges Auftragsvolumen für diese Klinik dar.
Wie kann das Gutachten,
dass das Gericht in der Sache,
Familie von der Lieth gegen JA Stade,
in der Kinder und Jugendpsychiatrie ROW
in Auftrag giebt, unabhängig sein ???

Noch viel dreister war es dann von dem Gutachter,
mich in einem Kaffeekränzchengespräch bei OLG Celle als Michael Kohlhaas zu bezeichnen.
Somit suggerierte er dem Gericht,
dass von mir Gefahr ausging.

Genauso wird meiner Tochter die ganze Zeit suggeriert,
dass ihr Papa für sie gefährlich sei.

Freiheit für Violet von der Lieth

Ralf von der Lieth

Gast: Peter567
25.08.2009 17:27
2 0

Kumpanei in der Justiz

Leider ist die dt. und österreichische Familienjustiz an Dreckigkeit nicht zu überbieten.
Das ist MAFIA im ANZUG!


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Re: Kumpanei in der Justiz

Ich fürchte, eher Mafia in Stöckelschuhen bzw. Mafia in Latzhosen und Birkenstock-Schlapfen.....

ichmeine
27.08.2009 01:14
0 0

na ja,

mit der Mafia kann man wenigstens verhandeln

Gast: Realist
25.08.2009 08:33
0 0

Dem Gutachter ausgeliefert

Normalerweise verfügt der Untersuchte über keine Tonaufnahme oder ähnliches von Gespräch mit dem Gutachter. Er ist daher völlig von der Darstellung des Vier-Augen-Gespräches durch den Gutachter abhängig. Die Richter/innen neigen dazu, "ihrem" Gutachter zu glauben, was immer er erzählt. Es genügt, daß sich der Gutachter nicht erinnern kann, den Untersuchten aus nichtigem Anlaß (offen gelassene Ordinationstüre) angecshrien zu haben und das Hohe Gericht geht davon aus, daß dies nicht stattgefunden hat und lehnt den Befangenheitsantrag ab.

So wird die sogenannte "Mensch draußen" von den Insidern des Justizbetriebes behandelt. Das ist die realität in diesem Staat.

Gast: Dobermann
25.08.2009 08:23
0 0

Kindeswohl, Guatchter und Bezirksgerichte

Jahre lang hatte der Salzburger Psychologe im Bundeslnad Salzburg, im oberösterreichischen Innviertel sowie in Ktizbühel ein Monopol als Gerichtssachvertsändiger (andere erhielten keine Aufträge oder wurden nicht zertifiziert) - übrigens ist dieser Kopier- und "Datenänderungsspezialist" Fanchisee eines deutschen Gutachtensunternehmens und Leistungsanbieter für Outsourcing für die Jugendämter in Salzburg und Oberösterreich mittels seiner gemeinnützigen TAF-GmbH (hier wird dann anstatt Dienstposten bei den Jugendämtern zu schaffen öffentliches Geld in der Höhe von 6 Mio. Euro pro Jahr beim Fenster hinaus geworfen, es wird dann sogar noch nach dem Motto "Bock zum Gärtner" für Gelder des EFRE-Fonds eine "naturalistische Katamnesestudie" bei besagten Gutachter/Geschfäftsführer in Auftrag gegeben, um zu erklären, dass dies so eine gute Lösung ist, die in Zukunft nich mehr Geld verschlingen soll). Das Ganze stinkt wieder mal zum Himmel. Ständig sind und waren Mitarbeiter dieser gemeinnützigen GesmbH in die Fälle involviert (mehrfach der selbe Dr. Manfred W. - der ebenfalls Subventionen in Salzburg für "Erziehungstrainings" erhält - und in mehreren Fällen falsch und sogar aus der Ferne das seltene Asperger-Syndrom "festgestellt" hat). Bis zu drei Mitarbeiter dieser gemeinnützigen GesmbH waren auf Seiten einer Partei (als "freischaffende Psychologen") in die Fälle involviert, mehrfach wurde diese Praxis von der Rechtsanwaltskammer kritisiert - Ergebnis RichterInnen decken munter zu.

Gast: onkeleduard
24.08.2009 22:33
2 0

Justizskandal ...

... das dürfte leider nur die Spitze eines Eisberges sein ... was ich gerade als Mann in meinem Scheidungsprozess durchmache ist absolut empörend und verachtend. Ein Staat mit dieser Justiz ist nicht mehr "mein Staat". Es geht dabei nicht nur um Korruption, sondern auch um Faulheit und absoluter Ignoranz des Justizapparates. Um das sogenannte "Kindeswohl" geht es diesen Menschen nur als Lippenbekenntnis; sie sind oft träge, selbstherrlich und ignorant. Und Kontrolle: null.

Gast: Gast
24.08.2009 21:59
2 0

Die österreichische Justiz

in Aktion. Egal welcher Bereich, überall der gleiche Gestank.

Pfui teufel!

Gast: Liberaler
24.08.2009 18:25
5 0

freiwillige Alimentszahlungen

also ich wäre ja für die Abschaffung der Pflichtalimente und würde die finanzielle Regelung den Eltern übertragen. ich bin gespannt, wie viele Väter dann ihre Kinder wiedersehen würden und wie viele Gutachten plötzlich das Gegenteil feststellen würden.

Leider wird so etwas nie passieren, die Opferindustrie "Frau" läuft auf wie geschmiert und auf Hochtouren.

Birgit 68
10.09.2009 17:15
0 0

Re: freiwillige Alimentszahlungen

Schon mal überlegt, dass hier nicht die Frau, sondern das Kind das Opfer ist, Sie Egoist?

Jemandem mit so wenig Einfühlungsvermögen in die Bedürfnisse eines Kindes, würde ich mein Kind auch nicht anvertrauen wollen!

Birgit 68
10.09.2009 17:11
0 0

Re: freiwillige Alimentszahlungen

Wenn Sie meinen, die Väter würden ihre Kinder nur deswegen nicht sehen dürfen, weil sie sich weigern, Alimente zu zahlen, so haben Sie wahrscheinlich gar nicht so unrecht!
Aber ein Vater, dem das Wohl seines eigenen Kindes so wenig am Herzen liegt, dass er nicht bereit ist, für sein Kind zu sorgen, der verwirkt damit sein Recht, es zu sehen!
Irgend etwas dagegen auszusetzen?

Antworten Gast: ASVG-Sklave
25.08.2009 06:50
1 0

An einer integren Justiz scheitert es

Sie haben keinen Durchblick: Die "Opferindustrie Frau" wäre der Drecksjustiz genauso egal wie das Wohl des Kindes. --- Das einzige wobei es in den Skandalverfahren geht, ist , jede finanzielle Belastung des Staates zu vermeiden. Dadurch soll Geld für die Beamtenprivilegien gespart werden, das sonst für die Subvention gescheiterter Ehen draufginge. Die gleiche Masche finden Sie beim Arbeits- und Sozialgericht vor, wenn es Pensionsansprüche aus der Sozialversicherung geht. Dort werden sogar geistig Behinderte und schwer Kranke in den Regen gejagt, um die Staatskassen zu schonen und Wahnsinnspensionen für Beamte weiterhin finanzieren zu können.

Gast: Josef
24.08.2009 18:09
1 0

UNGLAUBLICH

Unglaublich, wie viel sich ein Gutachter "leisten" kann, ohne dass ihm irgendetwas passiert.
Unglaublich wie lange es dauert, bis einem solchen Verbrechen der Riegel vorgeschoben wird.
Unglaublich dass gerade ein MANN derartiges tut - von Feministischen Richterinnen, Anwältinnen, Gutachterinnen, Beraterinnen usw. weiß mann es ja schon...
Unglaublich welches Leid bei den Kindern dadurch angerichtet wurde und das ganze endet in einem außergerichtlichen Vergleich. Dem Menschen gehört auf Lebzeiten das berufausübungsrecht entzogen.
DANKE, an die Presse, die solche Themen immer mehr aufgreift!

Aviator
24.08.2009 15:42
2 0

Dieser Salzburger Gutachter

ist seit Jahren schon ein wandelnder Justizskandal und jeder, der in die Sache auch nur ein bisschen hineingeschnuppert hat, weiss das auch. Dies sich eingestehen zu müssen, ist für die involvierten öffentlichen Stellen zweifelsohne hart. Und weil es eben öffentliche Stellen sind und das Eingestehen von Fehlern dort nicht vorgesehen ist, dauert eben alles ein bisschen länger......

Liebe Familienrichter, liebe Jugendamtsleute und lieber Gutachterverband: es wird sich doch wohl noch irgendeine plausible Erklärung finden lassen (z.B. "gesundheitliche Gründe" oder so etwas, so eine typisch österreichische Lösung halt), damit Ihr Euch unter Wahrung des Gesichts von diesem Mann säubern könnt ? Schickt ihn meinetwegen bei vollem Honorar spazieren, aber lasst ihn nicht mehr über unsere Kinder !!

Gast: ein vater
24.08.2009 15:25
0 0

novellierung

habe trotz positivem richterlichen beschluß mein kind seit 11 (!!!!) jahren nicht gesehen.bezahlt wurde ab dem ersten tag. meine ex hat sich ärztliche gutachen eingeholt, die hyperaktivität, angstzustände,schwere verhaltensstörungen,....etc bescheinigen sollen. habe meinen kampf jetzt aufgegeben.
ein verletzter vater.rate jedem jungen mann nicht zu heiraten.

Merlin
24.08.2009 19:43
0 0

Re: novellierung

Vielleicht ist es ja gar nicht der Vater, der um das Kind kämpfen muss? Vielleicht ist der wahre Kampf der des Kindes, später einmal, um den Vater. Will es ein ganzer Mensch werden, so wird es die nur halbe Welt der Mutter um die väterliche Welt erweitern müssen. Und es wird den Vater suchen, um sich selbst kennen zu lernen.

Antworten Antworten Gast: Leser
25.08.2009 09:20
2 0

Re: Re: novellierung

Sie haben eine Ahnung.
In Österreich bist als Vater IMMER der Depp.
Wir sind seit 8 Jahren getrennt. Meine Ex lebt seit 7 1/2 Jahren mit einem andern. Ich bezahle die ganze Sache. Der andere ist nicht bei ihr gemeldet.
Ich habe das der Jugendrichterin nicht nur einmal gesagt, dass ich nicht bereit bin meine Ex plus ihren "Neuen" zu erhalten.
WEN interessiert das?!
Und.. Meine Tochter habe ich seit 3 Jahren nicht mehr gesehen. Sie hat ihr sogar verboten mit mir zu sprechen. Briefe wandern in den Müll.

Es ist einfach nur zum kotzen wie als Vater in Österreich behandelt wirst. Und weigerte ich mich das alles zu bezahlen habens mir mit einsperren gedroht!
Hörens mir auf....

Gast: NeuerVater
24.08.2009 14:48
3 0

Schmerz des "Nichtobsorgeberechtigten"

E.Kübler-Ross schreibt in "Befreiung aus der Angst": „Es wurde uns bewusst, dass der größte Verlust nicht der Tod, sondern die Trennung von geliebten Menschen ist. Das Wissen um ihre weitere Existenz, die man mit ihnen nicht teilen darf, kann weit mehr Schmerz verursachen als die Trennung durch den Tod!"

Antworten Gast: Leser
25.08.2009 09:38
0 0

Re: Schmerz des

Des solltens unsere Richtern und Justiz sagen. Denen ist es vollkommen WURSCHT was mit den Kindern passiert!!

Gast: NeuerVater
24.08.2009 14:47
3 0

vaterverbot.at

schaut mal auf vaterverbot.at besonders die Rubrik "Betroffene berichten". Habe selbst schon eine Menge "Gutachter" hinter mir, alle haben das gewünschte Gutachten abgeliefert, der, bei dem es um die Anspannung auf den maximal möglichen Unterhalt geht schreibt "Hochintelligent, vollkommen gesund usw," die Gutachterin bei der es um meine Ausschaltung als Vater geht (der übliche Missbrauchsvorwurf hatte nicht die erhoffte Wirkung...) beschreibt mich als völlig verrückten, gefährlichen Mann der eben nicht fähig ist die "Realität" anzuerkennen. Und was die "Realität" ist wissen zigtausend Väter und Kinder aus leidvoller Erfahrung. Das mit dem "Narzissmus" war bei mir übrigens auch drin...ist ja wirklich verrückt wenn ein Vater seine Kinder liebt, auch wenn er so wie ich in vertauschten Rollen gelebt hat und zwei Jahre in Karenz war muss er, um als "psychisch gesund" zu gelten, ohne Murren und Gefühle zusehen wie seine Kinder den Vater verlieren und als Folge in psychologische Betreuung kommen. Es tut unbeschreiblich weh seine Kinder leiden zu sehen.

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