Notfallpatient stirbt in steckengebliebenem Lift

Ein 78-Jähriger kollabierte in Oberösterreich bei einem Arzt. Beim Abtransport blieb der Lift stecken. Die Verzögerung soll aber nicht für den Tod verantwortlich sein.

OBER�STERREICH: PATIENT IN STECKENGEBLIEBENEM LIFT GESTORBEN
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OBER�STERREICH: PATIENT IN STECKENGEBLIEBENEM LIFT GESTORBEN
OBER�STERREICH: PATIENT IN STECKENGEBLIEBENEM LIFT GESTORBEN – (c) APA/MARIOKIENBERGER.AT (MARIOKIENBERGER.AT)

Beim Transport eines Notfallpatienten in Freistadt am Montag ist ein Lift steckengeblieben, der 78-Jährige ist darin gestorben. Der Mann war während des Besuchs bei einem Hautarzt kollabiert. Der Mediziner war bereits bei der Reanimation, als die Rettung eintraf. Einen entsprechenden Bericht der "Kronen-Zeitung" bestätigt das Rote Kreuz am Dienstag.

Um den Patienten ins Spital zu bringen, wurde er auf eine Rolltrage gelegt. Sanitäter und Notarzt wollten mit ihm im Aufzug aus der Ordination zum Ausgang fahren, als die Technik streikte. Nach 30 Minuten hatte die Feuerwehr die Eingeschlossenen befreit, hieß es beim Roten Kreuz weiter. Inzwischen war der Mann jedoch gestorben. Die Blaulicht-Organisation geht aber davon aus, dass die Verzögerung bei der Rettung durch den steckengebliebenen Lift nicht für den Tod des Mannes verantwortlich gewesen ist.

(APA)

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