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Internetsperren gegen Kinderpornos? "Das hilft keinem"

01.10.2009 | 13:58 |   (DiePresse.com)

Sollen verbotene Internetinhalte einfach gesperrt werden? Experten halten dies für wirkungslos: Damit würden nur die Symptome des Kindesmissbrauchs bekämpft, nicht die Ursache.

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WIEN. Mit erschreckender Regelmäßigkeit werden Kinderpornoringe gesprengt. Deshalb scheint es geboten, Internetseiten mit derartigen Inhalten einfach zu sperren, Stichwort: Webfiltering. Doch so einfach ist das nicht. Die Sperren sind leicht zu umgehen. Und: Wenn bestimmte Webserver geblockt werden, besteht die Gefahr, dass auch andere – legale – Inhalte gesperrt werden.

Dennoch wird das Webfiltering etwa in skandinavischen Ländern eingesetzt. In Deutschland wurden kürzlich Internetsperren beschlossen, allerdings wackelt die Regelung aufgrund des Wahlausgangs. Die FDP hat bereits erklärt, sich bei den nun anstehenden Koalitionsverhandlungen gegen Internetsperren einzusetzen. Aus dem österreichischen Justizministerium hieß es, dass Internet-Sperren derzeit noch nicht geplant seien.

Ermittler für Websperren

"Ich bin ein Befürworter dieser Maßnahmen", plädierte Harald Gremel, Leiter der Operation "Geisterwald" im heimischen Bundeskriminalamt (BK), für Websperren. Man könne damit die große Masse der Konsumenten abschrecken: "Ich sehe es (das Webfiltering, Anm.) als dringendes, sehr taugliches Mittel auch im Sinne der Prävention." Dass man Sperren leicht umgehen könne, sei ihm klar. Der typische Konsument aber "kommt auf die Seite und sieht das Stoppschild. Er versucht nicht, das zu umgehen. Der hat Angst erwischt zu werden."

Laut Gremel zeigen Beispiele aus der Schweiz, dass durch derartige Maßnahmen täglich 30.000 Zugriffe auf einschlägige Adressen verhindert werden. Viele Konsumenten seien nach Ansicht des Ermittlers oft gar nicht vordergründig auf der Suche nach Kinderpornos. Ihr Interesse dafür werde oft erst nach Betrachten von "normalen" Pornoseiten geweckt.

Bürgerrechte in Gefahr

Andreas Wildberger, Generalsekretär der Internet Service Providers Austria (ISPA), macht darauf aufmerksam, dass es nur dann einen „effektiven Kinderschutz“ gebe, wenn die Inhalte im Internet gelöscht (nicht nur gesperrt) würden. Dies ist freilich schwierig, da sich die Server, die die Bilder liefern, vielfach im Ausland befinden. Weiterer Nachteil von Internetsperren laut Wildberger: Man schaffe eine „Infrastruktur für Zensurmaßnahmen“. Es sei aus Sicht der Bürgerrechte bedenklich, wenn geheime Sperrlisten von Internetinhalten erstellt werden; zumal auch die Grenzziehung schwierig sei – wenn man schon Kinderpornografie sperrt, könne man in einem nächsten Schritt Terrorseiten und in einem übernächsten Schritt auch politisch radikale Seiten usw. sperren.

Ähnliche Kritik kommt von Markus Klemen, Geschäftsführer des unter anderem auf IT-Sicherheit spezialisierten Unternehmens Secure Business Austria: Nur mit Polizeiarbeit, etwa mit Razzien, würden die Ursachen für Kinderpornografie bekämpft – und nicht nur die Symptome. Und: Es gebe kein Konzept, wie mit irrtümlichen Einträgen auf geheimen Sperrlisten umzugehen sei. „Wen rufen Sie an, wenn Ihre persönliche Webseite als vermeintlich illegal gekennzeichnet wird?“ Es sei auch davon auszugehen, „dass Kinderpornografie, für die bezahlt wird, praktisch ausschließlich über andere Verteilungskanäle läuft, als über offen zugängliche Webserver“. Daher: „Ein Stoppschild (ein solches erscheint, wenn man eine gesperrte Webseite anklicken will, Anm.) hilft leider noch keinem einzigen Kind.“

("Die Presse"/APA)

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62 Kommentare
 
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Steininger
04.10.2009 14:15
0 0

Aha, aus dem Artikel ist klar ersichtlich,

daß man "normale Pornoseiten" sperren will damit die Leut nicht angeregt werden sich "verbotene Pornoseiten" anzusehen. Dann kann man, wenn wir schon dabei sind so Seiten die zu ziviliem Ungehorsam aufrufen auch gleich sperren.
Natürlich müsste man dann auch jede private Seite durchforsten wo ein Busen oder sonst ein privates Körperteil zu sehen ist: Also nicht nur die Sperre von youporn sondern auch youtube.

Und dann,.... und dann haben wir endlich Verhältnisse wie in China

Gast: 1789
03.10.2009 21:52
0 0

Korken

Will man vielleicht auch einen Korken an alle Gabeln anbringen, damit sich der Konsument nicht damit ins Auge sticht?

Ich bin FÜR die Bergung von Lawinenopfern, FÜR die Verfolgung von Kinderschändern...

... und GEGEN die Beschneidung der persönlichen Rechte, die einem jeden Menschen eigen sind. Die Sperre ist nicht mal effektiv! Beweis gefällig? OK:

http://tinyurl.com/d4r54z

Gast: Konsument
03.10.2009 20:35
0 0

Und wieviele Verurteilungen hat es gegeben??

Diese ganzen, riesenhaft aufgeblasenen Sensationsmeldungen verschweigen eins: wieviele Verurteilungen gab es denn? Hunderttausende Verdächtige herauszuposaunen ohne die Anzahl der danach Verurteilten ist einfach unseriös.

Antworten Gast: wolf
11.11.2009 15:06
0 0

Re: Und wieviele Verurteilungen hat es gegeben??

... das würde mich allerdings auch interessieren!
Natürlich sind diese Straftaten angemessen zu verfolgen, jedoch diese andauernd als Vorwand für weitere Einschränkungen der Bürgerrechte und gegen das "böse Internet" zu verwenden wird langsam öde.
Ein statistischer Vergleich mit anderen Straftaten wäre wirklich mal angebracht.

Gast: shadowzone
03.10.2009 19:53
0 0

gremel hat keine ahnung

in österreich gibt es bereits hervorragende mechanismen, um solche seiten vom netz zu nehmen.

2008 wurden exakt drei (in zahlen: 3) angebote mit kinderpornos in österreich gehostet (sprich die inhalte lagen auf servern in österreich).... alle wurden binnen kürzester zeit entfernt, die behörden alarmiert.

der löwenanteil wird über private netzwerke (siehe geisterwald) oder angebote außerhalb österreichs abgewickelt.

www.stopline.at
www.ispa.at

Justin
02.10.2009 23:04
1 0

Reaktionärer Schwachsinn

wenn die letzten ÖVP-Innenminister nach jedem Fall von Kinderpornographie/sexuellen Missbrauch nach Strafverschärfungen rufen, werden wir in 10 Jahren die Todesstrafe auf "Kinder nackt sehen" sowie Pornographie generell verboten haben und alle Männer werden die Kinder dieser Welt nur noch unter staatlicher Aufsicht kontaktieren dürfen (nach Antragstellung L 57 beim eigens dafür neu geschaffenen Magistrat).

Gast: mi fhèin
01.10.2009 18:35
0 0

Löschen statt sperren!

Überhaupt nicht schwer, die Seiten löschen zu lassen: eine Mail an den Provider genügt. Und das wurde bereits bewiesen: http://ak-zensur.de/2009/05/loeschen-funktioniert.html
" target="_blank">http://ak-zensur.de/2009/05/loeschen-funktioniert.html

" target="_blank">http://ak-zensur.de/2009/05/loeschen-funktioniert.html
" target="_blank">http://ak-zensur.de/2009/05/loeschen-funktioniert.html



Ich halte diese Aussage für eine faule Ausrede.

Antworten Gast: mi fhèin
02.10.2009 09:43
0 0

Re: Löschen statt sperren!

Hoppla - man entschuldige das wirre Posting, aber da dürfte im Forum der Presse ein Fehler sein: bei Falscheingaben wird offenbar irgendwas in den Text eingefügt und ich hab's nicht gleich bemerkt. Egal, der Link ist trotzdem drin und ich hoffe, man versteht, was ich meine.


Gast: pikmin
01.10.2009 17:24
1 0

Strafe allein sinnlos

Man muss diese Leute nicht nur strafen, wichtiger ist eine Therapie, denn das ganze
perverse Verlangen spielt sich im Kopf ab. Nur bestrafen und wieder freilassen bringt nichts. Diese Typen werden sicher wieder rückfällige. Also entweder Therapie oder auf immer wegsperren.

Antworten Gast: gast
01.10.2009 19:16
0 0

Re: Strafe allein sinnlos

therapie????? auf steuerzahlerkosten???? die sind nicht heilbar! die müssen einfach weggesperrt werden!
so eine frechheit! weil er seinen job verloren hat und keine frau gefunden hat, ist er rückfällig geworden! auch noch die Gesellschaft verantwortlich für seine Störung zu machen! Mit der Arbeitslosen Kinderpornos kaufen!!

Und der "Geschäftsmann", der angeblich nicht pädophil ist, hat 140 Cds zu hause!!! da hört sich doch alles auf!
Es ist zum Kotzen!

CC
01.10.2009 16:48
0 3

Mein Vorschlag für den Mord-Planenden

Bitte entlasst ihn vorzeitig, bietet ihm eine steuerfinanzierte Begleittherapie an und integriert ihn dann wieder in die Gesellschaft.

Jeder Mensch hat das Recht auf Freiheit und Unversertheit und nur weil jemand ein unschuldiges Kind sexuell missbrauchen, unaussprechlichen Höllenqualen aussetzen und dann töten möchte, ist er noch lange kein Monster und verdient daher unsere Hilfe!

Antworten Justin
02.10.2009 23:05
1 0

Re: Mein Vorschlag für den Mord-Planenden

Hören Sie sich überhaupt selbst schreiben? Ein "unschuldiges" Kind... wenn es denn "schuldig" ist, ja wenn das überhaupt geht, ist dann die Tat weniger verwerflich? Sie schleudern mit moralinsaurem Geschwätz übelster Sorte daher und emotionalisieren zu einer Thematik, die ohnedies hysterisch geworden ist.

Antworten Antworten CC
03.10.2009 02:02
0 0

Re: Re: Mein Vorschlag für den Mord-Planenden

Junger Mann, diese Wortklauberei ist genau das, was ich so liebe. Mir zu unterstellen, dass ich zwischen schuldig und unschuldig differenziere, weil ich ein beliebiges Adjektiv gebraucht habe... Das ist, als wenn gewisse Internethelden behaupten, dass es denn einen "Schlechtmenschen" geben müsse, da man ja das Wort "Gutmensch" gebraucht hätte. Und wie wir alle wissen, gibt es zu jedem Wort einen Antagonisten, wenn es sich argumentativ möglichst schwachsinnig gebrauchen lässt.

Ja, ich "höre" mich selbst schreiben (oh, Herr Haarspaltikus, genaugenommen "lese" ich mich selbst schreiben) und ich habe mitnichten das Gefühl, etwas Falsches gesagt zu haben. Provokant und vielleicht polarisierend, aber immerhin hoffentlich Zum-Nachdenken-anregend.

Meine Absicht war es, auf den - meiner Ansicht nach - verwerflichen Umstand hinzuweisen, dass diesen Personen überhaupt noch als ebensolche betrachtet werden, wo sie ihren Opfern selbst jedwedes Menschenrecht absprechen. "Aber mein guter Mann, damit begeben Sie sich auf eine Stufe mit diesen Verbrechern.". Nein, das tue ich nicht, ich mache darauf aufmerksam, dass irgendwo die Grenze zur Therapierbarkeit überschritten ist und dass man manchmal ein gewisses Maß an Verhältnismäßigkeit walten lassen muss. Befrage mich ruhig: Ich bin absolut dagegen, ein so heikles Thema zu primitivem Populismus zu missbrauchen, aber irgendwo muss auch genug sein.

wolfsgrau
01.10.2009 16:26
1 0

Das erste Mal?

Nein liebe Leser es gibt sehr viele Kinderschänder die ihre eigene Ware psoduzierten und noch produzieren werden!

Ein Beispiel dazu war der 1997 aufgedeckte Kinderschänder Ring von Bad Goisern! Haupttäter bekam 5 Jahre die er voll absaß und daher nicht in das Nachbetreuungsprogramm gehen musste! Insgesamt waren es ebenfalls 6 Täter vom DDr. RA angefangen bis zum Frühpensionisten! 39 Bubenopfer ursprünglich, 19 die Anzeige erstatteten!
Niemand kontrolliert diese Täter heute noch,also was meinen Sie werden diese Ex- Kinderschänder heute tun?

2005 wurde ein Vorarlberger bei XY ausgeforscht der im deutschsprachigen Raum durch die Bilder vom sadistisch gequälten Kindopfer (5)damals überführt werden konnte.

Und viele Täter laufen einfach frei herum im Schutz der Anonymität! Im SCHUTZ DER Österreichischen JUSTIZ!
KINDERSCHÄNDER lassen sich nicht kontrollieren!

Opfer haben sich schon in Österreich genau aus diesen Gründern erhängt, vielleicht sogar erschossen? Ich merke mir alle Fälle da ich sie archiviere! Sich aus kath.Kirchen -Internatsfenster gestürzt ....

Niemand vermutet hier zuerst sexuelle Gewalt und am grausamsten Kindopfer Pranger ausgestellt zu bleiben über den physischen Tod hinaus!
Was einmal im Internet bleibt dort für immer!

www.gegensexuellegewalt.at INFORMATION & AUFKLÄRUNG

Antworten Gast: Bösewicht
02.10.2009 08:59
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Re: Das erste Mal?

Vielleicht interessiert es Sie ja, dass gerade eine große Gemeinschaft von österreichischen Künstlern dagegen protestiert, dass ein prominenter Kinderschänder wegen einer Vergewaltigung festgenommen worden ist.

Antworten Gast: PD
01.10.2009 17:04
0 1

Re: Das erste Mal?

XY wurde bei uns abgesetzt, da einige Gutmenschen (aus welchen Parteien wohl) der Meinung waren und sind, dass eine Verbrechersucher per TV UNMENSCHLICH sei und die Kriminellen vor solchen "Machenschaften" zu schützen seien!
Das ist kein Scherz, sondern traurige, typisch österreichische Wahrheit!

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Re: Re: Das erste Mal?

Mit diesen hirnrissigen Vorwürfen sah sich der jetzt verstorbene "Ganoven-Edi" Zimmermann von Anfang an konfrontiert. Von wegen "Blockwartmentalität" usw. Inzwischen ist "Hinschauen" freilich wieder "in". Vor allem nach der Causa Fritzl in Amstetten. Da wurde gleichsam der ganzen Stadt zum Vorwurf gemacht, "jahrzehntelang nicht hingesehen" zu haben. Warum ist "niemandem etwas aufgefallen"? Aber wie will man denn ein fremdes Grundstück, Haus, Wohnung oder Keller "inspizieren", ob dort noch alles in Ordnung ist; bzw. dort keine "Zweitfamilie eingelager" ist.

Doch genau so ist es ja oft im Leben: Ständig schwankt der Bewertungspegel von einem Extrem ins andere. Und was die Kinder-Pornos betrifft: Das hat schon nichts mehr mit Pornographie im klassischen Sinn zu tun; das ist oft wirklich nur noch Folter und Mord. Ich weiß zwar auch keine Antwort darauf, wie dieser "Markt" auszutrocknen wäre, Aber irgend etwas müßte dennoch zu machen sein. Auch ohne den übrigen Bereich zu zensieren...

Gast: Auslandsösterreicher
01.10.2009 14:32
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DRD 2006;

Weder D noch Ö halten sich daran obwohl beide Staaten das Abkommen unterzeichnet haben.
Vielleicht sollte die Politik damit beginnen, dass ein zu halten das sie unterschrieben haben?
Aber dafür haben diese Wendehälse wieder nicht die "guts" (könnt ja ein paar Stimmen kosten. Da hama lieber Kinderpornographie im Net. Des kost wenigsten kane Stimmen!!)!

Gast: Klarsicht
01.10.2009 13:23
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Zu Polanski

Seine Bestrafung ist damals misslungen. Aus welchen Gründen auch immer. Jetzt, nach so langer Zeit, ist eine Strafe nicht mehr nachzuvollziehen; Auch wenn es seinerzeit ein Offizialdelikt war. Selbst in solchen Fällen gibt es einen Ermessensspielraum.

Täter und Opfer haben sich verständigt, das Opfer will keine Verurteilung, Polanksi hat bereut, und das mehrfach! Was kann er jetzt noch tun?

Wer ihn jetzt noch bestraft sehen will, gehört wahrscheinlich zu den leider zahllosen bösartigen Sittenwächtern (und manchesmal auch Lynchanhängern) die Leute über den Tod hinaus verfolgen. Folgerichtig geben sie nichts um Vergebung und Verzeihen.

Strukturierte Pädophile haben die Chance, sich behandeln zu lassen. Alles andere würde alle unterschiedslos an den Pranger stellen.

Wir haben heute einen Strafvollzug, der Insassen resozialisieren soll. Fortschritte dieser Art dürfen durch einen Rückfall in mittelalterliche Foltermethoden nicht erlaubt werden.


Antworten CC
01.10.2009 16:55
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Re: Zu Polanski

Was ist denn das für ein Holler? Sobald ich für ein Verbrechen Reue gezeigt habe, soll mir Absolution erteilt werden?

Ein großartiges Rechtsverständnis, das du da hast! "Hey, tut mir leid, ich hab dich damals vergewaltigt... war nicht so gemeint, ja?".

Antworten Gast: Gast
01.10.2009 16:39
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Re: Zu Polanski

was heißt: die Leute über den Tod hinaus verfolgen - Polanski LEBT! Daher sollte er sehr wohl verfolgt und bestraft werden.

Antworten Gast: Weitsicht
01.10.2009 15:40
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Re: Zu Polanski

JEDER der sich solidarisch für ROMAN POLANSKI in der Causa "sexueller Missbrauch mit einer Dreizehnjährigen" einsetzt, ist auch ein BEFÜRWORTER für sexuellen Missbrauch an Kindern!Gerade Prominente sollten durch ihr öffentliches Auftreten GUTE Vorbilder sein. Mit ihrer "Klarsichtigen" Meinung über Polanski fördern Sie regelrecht die Verharmlosung des sexuellen Missbrauchs an Kindern!

Antworten Antworten Gast: Klarsicht
02.10.2009 01:52
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Re: Re: Zu Polanski

Ich habe in meiner Zuschrift erkennen lassen, dass Polanski damals hätte verurteilt werden müssen. Von einer "Befürtwortung sexuellen Missbrauchs" ist also keine Rede. Auch nicht von einer "Verharmlosung". Mein Beitrag ist der Versuch einer Klärung. Ihrer hingegen ist demagogisch, unsachlich und frei von jeglicher Kenntnis der Causa.

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Re: Re: Zu Polanski

Aber selbst Sie werden wohl zugeben, daß es schon seltsam ist, wenn sich die zuständigen US-Behörden über 30 Jahre lang Zeit ließen, den bösen Vergewaltiger Polanski ausfindig zu machen! Der "Flüchtling" ist ja während dieser Zeit in keinem afghanischen Erdloch verschwunden sondern ist mitten in Europa seiner beruflichen Tätigkeit als Film- und Theaterregisseur nach gegangen. Und WO Polanski sich gerade für einen Dreh aufhält, das wäre doch von den Kulturredaktionen in TV, Radio und Presse leicht zu erfragen gewesen! Die Schweizer Behörden haben jetzt ganz offiziell mitgeteilt, daß der Wunsch der Amis auf Auslieferung Polanskis ERST KÜRZLICH erfolgte! Vielleicht auch deshalb, weil man die Schweizer Banken damit wegen der Aufhebung des "Bankgeheimnisses" unter Druck setzen wollte. Das ist für mich eine komplizierte Angelegenheit, die über mehrere Ecken läuft. Und daher auch nicht so toll "moralisch" klingt, wie es zunächst schien...

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Re: Re: Zu Polanski

diese geschichte ueber kinderpornographie ist graesslich und die taeter sind psychisch krank. mir ist aber nicht ganz klar, wo die parallelen zu polanski sind. und bevor sie ueber "verharmlosung" sprechen informieren sie sich ueber den "fall polanski" (1978).

 
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