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Schlepperbande geschnappt: 64 Kurden bitten um Asyl

11.10.2009 | 16:10 |   (DiePresse.com)

Hinter Obst- und Gemüsekisten wurden die 64 Männer am Samstag auf der Südautobahn im Laderaum von zwei Lkw entdeckt. Sie befinden sich derzeit in Traiskirchen und haben um Asyl angesucht.

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Eingepfercht zwischen Obst- und Gemüsekisten wurden 64 Kurden von der Türkei nach Österreich geschleppt. Auf der Südautobahn (A2) bei der Raststation Zöbern war in der Nacht auf Samstag Endstation für den "menschenunwürdigen und gesundheitsgefährdenden" Transport, wie ihn Heinz Zimper von der Bezirkshauptmannschaft Neunkirchen bezeichnete. Drei mutmaßliche Schlepper wurden festgenommen, berichtete Bundeskriminalamts-Sprecher Alexander Marakovits. Die 64 Männer, die 24 Stunden in dem Kühltransport ausharren mussten, haben mittlerweile um Asyl angesucht.

Die beiden Lkw wurden nach länger vorangehenden Ermittlungen, basierend auf einer Information an die Polizei, auf der Südautobahn (A2) in der Steiermark entdeckt und verfolgt. Bei der Raststation Zöbern (Bezirk Neunkirchen) in Niederösterreich erfolgte dann der Zugriff. Die Schwerfahrzeuge wurden abgeleitet, beim Öffnen der Container entdeckten die Beamten des Bundeskriminalamtes aus dem Bereich der Ausgleichsmaßnahmen (AGM) sowie des Landeskriminalamts Steiermark die zwischen Obst- und Gemüsekisten eingepferchten Kurden.

10.000 Euro für Fahrt nach Deutschland

Mit Kisten wurde eine Art Hohlraum gebaut, die Geschleppten seien gut versteckt gewesen, sagte Marakovits. Sie sollen für die Fahrt bis zu 10.000 Euro bezahlt haben. Die Lastwagen seien schlecht belüftet und viel zu kühl gewesen. Zur Aufrechthaltung der Tarnung als Obst-und Gemüsetransporter wurde die von außen erkennbare Temperatur entsprechend hinuntergefahren. Die Notdurft mussten die Geschleppten in Plastikflaschen verrichten.

Die Fahrt hat ursprünglich in Istanbul begonnen, dort wurden die Migranten auf die beiden Lkw aufgeteilt. Ziel sollte zunächst einmal der Großgrünmarkt in Inzersdorf in Wien-Liesing sein. Österreich war jedoch nur Transitland, tatsächlich sollten die Männer nach Deutschland gebracht werden.

Geschleppte in Traiskirchen

Nach ihrer Entdeckung wurden die Geschleppten vom Roten Kreuz und der Bezirkshauptmannschaft Neunkirchen mit Nahrungsmitteln und Decken versorgt und anschließend notdürftig in einer Polizeidienststelle untergebracht. Den Männern ging es am Sonntag gesundheitlich gut. Sie suchten um Asyl an und wurden in die Bundesbetreuungsstelle Traiskirchen gebracht.

Gegen die drei mutmaßlichen Schlepper im Alter von 30 bis 50 wurde von der Staatsanwaltschaft Eisenstadt Haftbefehl erlassen. Auch am Sonntag liefen intensive Ermittlungen, um an die Hintermänner der Festgenommenen zu kommen. Wie die Migranten an die Schlepperbande geraten waren, war noch unklar.

(APA)

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180 Kommentare
 
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Gast: Fidel Gastro
12.10.2009 20:18
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Neuer Begriff

Ich möchte einen neuen Begriff prägen: "Asylterrorismus".

Asylm.issbrauch...

Die Strategie d.Asylindustrie ist raffiniert...irgendwie illegal einreisen/einschleichen ins Land dann sich gerne aufgreifen lassen od. wie meistens vorher noch kriminell tätig sein so lange wie möglich.Und dann b. d.Verhaftung/Aufgriff schnell Asyl schreien/beantragen. Scheint die Praxis seit einigen Jahren zu sein, begünstigt auch durch die durchlässige Ost-Schengengrenze (u.a.Korruption) als Schwachstelle.

Gast: Blitzky
12.10.2009 09:44
5 0

ist ja immerhin bemerkenswert, dass massenhaft

...Leute aus einem EU-Kandidatenland, mit dem man nun sogar die Beitrittsgespräche wieder beschleunigen will, bei uns - offenbar glaubhaft - um pol itis ches As yl ansuchen.

§ Zensurgeprüft und gerade durchgerutscht

Antworten Gast: Kuckuck
12.10.2009 18:28
0 0

Re: ist ja immerhin bemerkenswert, dass massenhaft

Na ja, von "massenhaft" kann da wohl nicht die Rede sein: im Presse-Artikel "Ein Drittel über Italien eingeschleust" steht dort die Zahl 153; das sind jene geschleppten Türken, die im ersten Halbjahr 2009 aufgegriffenen worden sind; vielleicht sind dies ihrer Meinung nach 153 Personen "zuviel" - ja, aber von "massenhaft" wohl keine Spur!

PS-1/ interessant finde ich auch die Herkunft der Schlepper u. deren Anzahl im Verhältnis; schauen sie sich bitte das mal an ...

PS-2/ ihre "Interpunktionstricks helfen nicht wirklich, die "Zensur" auszutricksen - der Sofware sind ihre Pünktchen ziemlich egal, der "Inhalt" ist wohl entscheidend.

Antworten Gast: Geheimrat
12.10.2009 10:29
1 0

Re: ist ja immerhin bemerkenswert, dass massenhaft

Man kann EINIGE MENSCHEN alle Zeit täuschen -

Man kann ALLE MENSCHEN einge Zeit täuschen -

ABER MAN KANN NICHT ALLE MENSCHEN -

ALLE ZEIT TÄUSCHEN !


Gast: finni
12.10.2009 09:32
4 0

das boot ist längst voll

die ganzen 64 kurden sofort zurück wo sie hergekommen sind. die ganze geschichte mit 10.000 euro ist erstunken und erlogen. das sind keine wirklichen flüchtlinge im sinne der uno-charta.

Antworten Gast: Kuckuck
12.10.2009 18:36
0 0

Re: das boot ist längst voll

Super! Können sie mit ebensolcher Gewissheit auch die Lottozahlen vorhersagen, ist ja großartig; wie oft haben sie denn den Jackpot schon geknackt?

... also doch nicht, sonst säßen sie wahrscheinlich schon auf Bora-Bora mit ihrem Notebook per Sateliten-Internet u. dort würden ihnen 64 Kurden in der ehemaligen Heimat wohl wenig ausmachen, oder?

PS/ einfach weiter versuchen, vielleicht klappst doch einmal, wer weiß das schon? Viel Glück!

Gast: Erfahrung
12.10.2009 09:15
5 0

ICH

kann nur über Städte reden die ich kenne. Wien, Graz, Innsbruck. Riesenprobleme mit Zuwanderen aus islamischen Ländern. Alle, von GRÜN bis RECHTS sagen, dass es so nicht weiter geht. Dennoch traut sich niemand diese Meinung zu artikulieren, weil er/sie als NAZI diffamiert werden könnte! Ich sage: ES IST GENUG! Liebe Gutmenschen, eure Vorherrschaft in Sachen Moral kotzt mich an! Toleranz für Intoleranz ist naiv!

interessant

gestern war der t ü r keifleissige wieder am gnadenlosen l ö sch en.

mfg
mc

Gast: joh03
12.10.2009 09:04
5 0

Hat mit Asyl nichts zu tun...!

Dieser Vorfall hat mit wirklichem Asyl nichts zu tun. Es ist nicht glaubhaft, dass in Istanbul ( wo man ja bereits angeblich verfolgt wird) nach einer Wartezeit in einen organisierten Lasttransporter steigt, die Familien -vom Kind bis zum Greis( werden ja auch verfolgt)- zu Hause läßt und abdampft in den "Goldenen Westen". Und die Familien werden ja in der Türkei weiter "verfolgt".
Die "armen" Männer schwindeln sich in die EU, um dann in diversen Ländern organisierter Schwarzarbeit nachzugehen. Und sie sind weder verfolgt noch arm( woher haben sie das Schleppergeld ???). Das ist eindeutige Absicht für die Einreise zur illegalen Schwarzarbeit. Da gibt es nur eine Antwort: Sofortige Ausweisung! Stellten Sie sich vor, wir würden umgekehrt illegal in die Türkei einreisen, da würden wir dort 2 Jahre im Gefängnis verbringen.
Für wirkliche Flüchtlinge sollen wir uns einsetzen ( auch ich habe hier schon einiges beigetragen), aber solche, die diesen Status missbrauchen, sollten sofort zurückgebracht werden. Diejenigen, die unsere Hilfe wirklich brauchen, werden durch solche Aktionen in schiefes Licht gebracht und dann heißt es auch für sie:"Die bösen Ausländer!"
Weg mit dem Schlepperunwesen!

Re: Hat mit Asyl nichts zu tun...!

was glauben sie, wie die von der arbeit verfolgt werden.

hier lässt es sich doch ohne arbeit deutlich besser leben als dort mit.

und a s yl haben sie ja schon beantragt.

mfg
mc

Gast: ZENSOR der Presse
12.10.2009 08:58
5 0

ALSO

bitte, die Presse geht doch sehr human um mit der der Volksmeinung. Die Krone und die Standard sind doch viel rigider. Ab nächsten Sonntag stehle ich nur noch die "P.r.es.se" aus dem freien Entnahmesack. Übrigens habe ich keine Ahnung, ob Punkte, Beistricherl oder sonst was das Zensurieren beeinflussen. Ceterum censeo: ABSCHIEBEN!!!!!

Antworten Gast: Kuckuck
12.10.2009 18:44
0 1

Re: ALSO

ALSO endlich ein "ehrliches" Wort, das lobe ich mir - wirklich! Ich bin zwar nicht ganz ihrer Meinung, aber immerhin schätze u. bewundere ich ihren Mut, die Dinge so klar u. deutlich auszusprechen; alle Achtung, weiter so: abschieben, hinschieben, herschieben, wir verschieben einfach die ganze Welt, wer merkt das schon ...?

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Die österreichische Beraterindustrie boomt,

Auftrag folgt auf Auftrag und wir Trotteln
zahlen und zahlen. Frau Feckter hat sich bisher zu dem neuen Fall noch nicht geäußert,
was nicht wundert, feilt sie wahrscheinlich
schon an einem Burgtheater reifes Empörungs
ständchen, alles bleibt wie gehabt.

10.000 euro hätte ich auch gerne

mc

Und wer hilft unseren Armen?

Es gibt in Österreich schon genug Mitbürger die an der Armutsgrenze sind. Wir können nicht anderen auch noch helfen!!!

Gast: Lissi
12.10.2009 08:01
9 0

Kurden

Na und? Ist das unser Problem, wenn die
Türkei nicht so ist, wie es sich die Kurden
wünschen?
Nö, sicher nicht. Also rein in den Zug (Flugzeug
ist viel zu teuer - denken wir lieber mal an die
vielen Pensionisten) und ab nach Türkistan.

Oder, viel einfacher: Keine Sozialhilfe zahlen.
Dann gehen die sowieso freiwillig schnell mal
wieder nach Hause.

Mal schauen ob Zenzi diesen Post druckt oder
kneift. Ich schätze sie kneift...

Gast: Saladin
12.10.2009 06:35
1 3

Kurden

Stellt euch mal die Frage woher diese Kurden kommen die TR ist nicht der einzige Staat der Welt der eine Kurdische Minderheit hat

Ich gehe davon aus das sie entwieder aus Iran Irak Syrien kommen hoffen wir mal das die Österreicher nie in einem land Asyl Antrag stellen müsen


Re: Kurden

Egal, woher sie stammen, sie reisten jedenfalls über die Türkei (lt. Bericht).
Die Türkei als EU-Aufnahmswerber ist sicherer Drittstaat, also rein in den Lkw und postwendend retour.
Nicht einmal die GrünInnen können dagegen sein, denn Scheinasylanten schaden echten Flüchtlingen.

Re: Kurden

dann wird es so sein wie vor 60 jahren, wo man sogar ju den abgewiesen hat, obwohl man damals schon gewusst hat, was ihnen bevorsteht.

die meisten länder schauen auf ihre leute. nur die ö und d machen das gegenteil.

mfg
mc

Antworten Gast: Gast
12.10.2009 06:51
1 1

Re: Kurden

Und du geh gleich mit....

Gast: Osiris
12.10.2009 06:08
1 10

Gott sei Dank

Na Gott sei Dank, jetzt kommen einige einschlägige Poster hier so richtig in Fahrt u. auf ihre Rechnung, da wieder ein neuer "Feind" ausgemacht wurde, der ihnen die Butter vom Brot klauen könnte;

ihr "Glücklichen", was würdet ihr denn sonst machen, gäbe es diese "Vorfälle" nicht ...

PS/ Vorsicht, Bluthochdruck kann ihre Gesundheit gefährden!

Re: Gott sei Dank

"PS/ Vorsicht, Bluthochdruck kann ihre Gesundheit gefährden!"

Und Asylmissbrauch und exzessive Zuwanderung erst recht - siehe "Panorama".

Antworten Gast: Gast
12.10.2009 06:50
9 1

Re: Gott sei Dank

Bei Kulturbereicherern sind die Österreicher nur mehr kaltblütig....

Raus mit diesen Asylbetrügern.


Raus mit ihnen!

Jeder, der illegal nach Österreich kommt, sollte postwendend wieder zurückgeschickt werden.

 
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