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Islam-Lehrer: „Müssen Imamen Vorurteile nehmen“

16.10.2009 | 18:59 |  RAINER NOWAK (Die Presse)

Ednan Aslan, Leiter der Islamischen Religionspädagogik der Uni Wien, über seinen neuen Imam-Lehrgang, Adventkalenderersatz für muslimische Kinder und zu viele Sozialleistungen an Migranten.

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Deutschland diskutiert, ob es mitten im Land türkische Parallelstädte gibt. Ist ein solches Versagen der Integration auch ein religiöses?

Aslan: Religion kann Integrationsprobleme nicht lösen. Religion kann die Menschen ermutigen.

 

Ist es eine Integrationsmaßnahme, wenn Sie Imamen den postgradualen Universitätslehrgang „Muslime in Europa“ anbieten?

Aslan: Das ist kein theologischer Lehrgang, das stimmt. Es geht darum, dass wir den Imamen Aspekte des gesellschaftlichen Lebens in Österreich nahebringen. Sie dürfen nicht vergessen, Imame habe eine sehr schlechte Stellung in der österreichischen Gesellschaft. Man redet zwar viel über die Imame, sie werden aber schlecht bezahlt. Sie haben keine richtige Aufenthaltsgenehmigung, sie müssen sie jährlich verlängern. Wenn sie einmal arbeitslos sind, werden sie abgeschoben. Sie haben keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld, sie bekommen durchschnittlich 800 bis 900 € Gehalt. Und wenn der Moschee-Verein sagt: Du hast uns kritisiert, du musst das Land verlassen, dann ist das Gesetz für die Imame und Seelsorgerinnen in Österreich. Imame wurden nicht gleichgestellt mit den anderen Geistlichen, die in Österreich arbeiten.

 

Wollen Sie, dass der Staat sie bezahlt?

Aslan: So weit muss man nicht gehen. Integration setzt aber voraus, dass die Menschen gleichgestellt sind. Wenn Sie jemandem sagen, du darfst nur ein Jahr hierbleiben, bedeutet das, dass hier keine Bereitschaft zur Integration besteht. Deshalb habe ich das Innenministerium angeschrieben und gebeten, dass wenn die Menschen einen Schritt in Richtung der Gesellschaft machen, dieser Mut honoriert wird.

 

Aber was genau lernen sie in Ihrem Lehrgang? Mehr als die Sprache?

Aslan: Deutsch ist Voraussetzung für diesen Lehrgang. Wir haben im Moment 60 Bewerbungen für 30 Plätze. Viele haben diese Sprache vor fünf, sechs Jahren irgendwo gelernt, dann aber nichts mehr damit angefangen. Sie bleiben unter ihren Mitmenschen – Türken, Arabern, Persern. Daher werden wir neben diesem Lehrgang Deutschnachhilfe anbieten, damit die Teilnehmer die Veranstaltung verstehen.

 

Eines der Integrationsprobleme in Großstädten betrifft junge Männer, meist mit türkischem Migrationshintergrund, die offenbar von ihren Müttern verhätschelt werden. Können da Imame eingreifen?

Aslan: Wenn man diese Ängste unter den Imamen abbauen könnte, dass man sich in die Mitte der Gesellschaft bewegen kann, wenn man die islamische Theologie aus der Isolation befreit, kann ein Imam auch junge Muslime ermutigen, diesen Schritt zu setzen. Noch haben viele Imame die österreichische Gesellschaft nicht kennengelernt und jede Menge Vorurteile und Ängste aufgebaut. Diese Ängste werden in der Predigt oft vermittelt. Wenn die Imame im Rahmen dieses Programms ein Praktikum machen, in einem Frauenhaus, einer Vollzugsanstalt, in Krankenhäusern, Institutionen dieser Gesellschaft, dann sehen sie die Grundlagen dieser Gesellschaft.

 

Nur ein kleiner Teil junger Männer mit türkischem Hintergrund geht in die Moschee, oder?

Aslan: Man geht davon aus, dass 20 Prozent in die Moschee gehen. Aber die Jungen haben keine theologische Positionierung, sondern eine sozial-kulturell-politische. Das hat mit Religiosität wenig zu tun.

Eine der umstrittenen Thesen des SPD-Politikers Thilo Sarrazin lautet auch, dass Sozialleistungen wie bei uns der Integration eher schaden, in Ländern wie den USA der Druck am freien Markt beim Einleben in der neuen sozialen Gesellschaft hilft.

Aslan: Man darf durch staatliche Maßnahmen die Muslime nicht entmündigen. Sie müssen gesellschaftliche Kompetenzen erwerben. Diese Möglichkeit muss der Staat anbieten. Aber der Staat kann die Leute nicht ständig mit verschiedenen Hilfspaketen begleiten. Wir wissen aus Deutschland, dass das die Integration hemmt. Für mich ist viel wichtiger, dass man Migranten gesellschaftliche Kompetenzen, Sprache, Bildung und Arbeitsmöglichkeiten bietet. Sonst sind sie immer am Rand der Gesellschaft. Dort entsteht eine Parallelgesellschaft, in der sich die Menschen wegen der Infrastruktur und der sozialen Sicherheit wohlfühlen.

 

Sie wollen einen europäischen Islam? Gibt es den schon in Ansätzen?

Aslan: Ein Beispiel: Wir haben in vielen Familien und Schulen sogenannte Ramadankalender. Für die Kinder ist das nichts anderes, als das, was die katholischen Kollegen vormachen mit ihrem Adventkalender: Während dieses Monats haben wir einen Ramadankalender für die Feiertage. Das gibt es in der Türkei nicht.

 

Reicht das für eine eigene Prägung?

Aslan: Der Islam in der Türkei ist anders als der Islam in Pakistan, in Ägypten. Der Islam in Österreich hat europäische Prägung. Zum Beispiel das Schulgebet: Das haben die Muslime nicht gehabt, jetzt will es die Glaubensgemeinschaft einführen, weil öffentliche Schulen das haben. Eine Religion ist nie fertig.

 

Aber das sind doch nur Äußerlichkeiten?

Aslan: Nein, das ist Kultur. Ich kann an einem Studenten erkennen, ob er in Europa promoviert hat oder in der Türkei. Und zwar nicht nur am Verhalten, sondern an der Religiosität. Hier haben die Muslime eine größere religiöse Autonomie. Es wird unter den Imamen eine neue Religiosität entstehen, die dieser europäischen Prägung entspricht. Sie werden dann verstehen, dass an einer Schule Fasten nicht so einfach ist wie in Ägypten oder der Türkei.

ZUR PERSON

Ednan Aslan
ist seit 2003 Leiter der Islamischen Religionspädagogischen der Uni Wien. Im November startet sein Universitätslehrgang „Muslime in Europa“ für 30Imame. [Isabelle Saurer]

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.10.2009)

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49 Kommentare
 
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I am a Muslim°!

Ich stehle nicht. Ich trinke kein Alkohol. Ich rauche nicht. Ich lüge nicht. Ich betrüge nicht. Ich esse keine Embrios (wie in China üblich), aber auch nicht Schweinefleisch (wie in Österreich üblich).
Bin ich jetzt schuldig?

http://www.youtube.com/watch?v=JQXh20OuhIc&NR=1

Ich versuche mein Brot auf ehrlicher Weise zu verdienen, weil Allah es von mir im Qur¿an ausdrücklich vorschreibt. Ich versuche Kopftuch zu tragen, um damit männliche Mitbürger sexuell nicht zu errägen. Ich versuche 5 mal am Tag zu beten, um Gottesfürchtig zu leben. Ich versuche gerecht zu sein, auch wenn mal mein persönliches Interesse dadurch benachteiligt wird. Ich versuche über andere nicht übel nachzureden, so wie Allah es mir befiehlt und ich versuche den Islam als ein Friedensreligion darzustellen, so wie es eigentlich sein sollte.
Was ist nun daran so schlecht?

Ich könnte doch stehlen, rauchen, saufen, betrügen, lügen, heucheln, und, und, und...
Nur weil ich es nicht mache, kann mir ja niemand einreden, dass meine Glaube etwas schlechtes ist. Da muss einem schon bessere Argumente einfallen!

Asanta
17.10.2009 17:00
2 2

Vorurteile beseitigen...

Was soll der Unsinn? Jede Religion ist ein Glaube und ein Glaube ist etwas Unbewiesenes und somit ein Vorurteil!

MALSI
17.10.2009 16:28
2 1

Frage nicht beantwortet.

Schade dass der Imam die Frage was "genau in diesem Lehrgang gelehrt wird" nicht beantwortet
hat. Nur dass in diesem Universitätslehrgang
Deutschnachhilfe angeboten wird. Wäre interessant gewesen mehr über die Inhalte zu erfahren.

Antworten Gast: antwort findest du hier
18.10.2009 18:14
3 0

Re: Frage nicht beantwortet.

http://mie.univie.ac.at/

Antworten Antworten MALSI
18.10.2009 21:33
0 2

Re: Re: Frage nicht beantwortet.

Danke für den Link! Als Aufnahmekriterium ist u.a. der Nachweis von guten Deutschkenntnissen notwendig. Da kann dass mit der Deutschnachhilfe, von der der Imam spricht aber nicht stimmen...:-))

Lexington
17.10.2009 15:29
6 1

Euroislam

So etwas ist ein ausgemachter Holler. Der Islam hat schon jetzt Schwierigkeiten, die vielen Strömungen, die es schon gibt ( so wird der türkische Islam in vielen anderen islamischen Ländern nicht anerkannt, weil er ja zwischen Staat und Kirche trennt), in ein Boot zu bringen und jetzt kommen die Europäer mit ihren Ideen über islamische Lehren daher und wollen einen europäischen Islam.
Auch in Islamkreisen zählt: Wer das Geld hat schafft an und das ist allemal noch Saudi Arabien, das noch dazu der Hüter der heiligsten Städte des Islams ist. Wenn man sieht, was dieses Land an Geld zum Beispiel in die religiöse Ausbildung in Bosnien und Herzegovina investiert, dann wundert es einem nicht, wie sich das Gesellschaftsbild gerade in diesem muslimischen Land gewandelt hat, nämlich hin zum radikalkonservativen Wahabitenglauben.
Jetzt wollen die Europäer dieser geballten Macht mit einem Ramadankalender und dem Schulgebet gegenübertreten? So viel Borniet- und Uneinsichtigkeit, sowie Negieren der Realität, man könnte es auch mit einem Wort schreiben, nämlich Dummheit, ist mir eigentlich noch nicht untergekommen.

Gast: Wiener
17.10.2009 14:38
6 2

Glauben die Moslems wirklich sie können sich so einnisten?

Mein Vermutung: Es geht nicht gut und die Einheimischen werden es sich "richten" auch ohne Politik oder sonstwen....

Gast: Gast
17.10.2009 14:26
5 1

Und die Muselzensur der Presse arbeitet wieder...

..na ja wenigstens einer von denen arbeitet...

Gerald
17.10.2009 12:29
9 2

Der hochgelobte Euroislam

das Hirngespinst unserer Politiker und linken Integrationsgschaftlhuber beschränkt sich also auf abgekupferten Adventkalender und Schulgebet.

Selten so gelacht.

Der Schlüsselsatz ist aber ohnehin dieser auch schon von mc gepostete: "Für mich ist viel wichtiger, dass man Migranten gesellschaftliche Kompetenzen, Sprache, Bildung und Arbeitsmöglichkeiten bietet."

Als ob man Bildung und Sprache mit dem Trichter einflößen könnte. Aber laut dem Herrn Adnan braucht man so einem stolzen Muslim sicher nur einen guten Arbeitsplatz (am besten Chefposten) geben und dann wird er sich schon integrieren - oder auch nicht.

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IMAM

Es hört sich vernünftig an, was Herr Aslan sagt. Aber es ist ein langer, beschwerlicher Weg bis zur Umsetzung. Trotzdem. Hilft es zur Integration, sollte man diese Bemühungen unterstützen. Lieber 10.000 integrierte Ausländer, die Rechtschaffend sind, als die gleiche Anzahl an Kriminellen.

Linkskurs

DiePresse fährt weiter auf Linkskurs?

19 3

Für mich ist viel wichtiger, dass man Migranten gesellschaftliche Kompetenzen, Sprache, Bildung und Arbeitsmöglichkeiten bietet.

das ist schon einmal der hauptirrtum. alle diese dinge werden nicht angeboten, die muss man selber erwerben. und genau daran scheitert der islam. er will getragen werden und sich nicht selber bewegen.

wie er in der geschichte immer von den eroberten völkern getragen und finanziert worden ist.

mfg
mc

Antworten ferb0
17.10.2009 09:28
2 5

Re: Für mich ist viel wichtiger, dass man Migranten gesellschaftliche Kompetenzen, Sprache, Bildung und Arbeitsmöglichkeiten bietet.

Da können Sie ja gleich unser Schul- und Gesundheitssytem abschaffen. Soll sich doch jeder seinen Versicherungsschutz "selbst erwerben".

Mal sehen welche heilige Kühe dann wirklich auf die Schlachtbank geführt werden....


3 1

Re: Re: Für mich ist viel wichtiger, dass man Migranten gesellschaftliche Kompetenzen, Sprache, Bildung und Arbeitsmöglichkeiten bietet.

sie nix verstande-vous gggg

mfg
mc

Gast: Mi-Grant
17.10.2009 01:36
12 4

"Sie bleiben unter ihren Mitmenschen – Türken, Arabern, Persern"

Zumindest gibt dieser Herr ungewollt zu, daß es moslemische Parallelgesellschaften gibt - angesichts der offiziellen Leugner unter den Anhängern der Mordsreligion und ihrer grün-roten Handlanger heimischer Provenienz
schon ein gewaltiger Fortschritt.

Antworten helfrich
17.10.2009 17:30
3 2

Re:

ich habe viele Perser als Freunde, diese sind vor 30/40 Jahren zum studieren nach Europa gekommen. Viele von diesen Leuten haben hier Österreicherinnen geheiratet, sind bestens integriert und gemäßigte Muslime. Sie haben nie etwas verlangt UND haben immer gewusst, das es an Ihnen alleine liegt, bei uns Erfolg zu haben. Ganz anders die heutigen Zuwanderer, speziell Türken und Araber, Bildungsignoranten (männlich), nur auf Ihre Ehre (was ist das eigentlich) fixiert, und hochgradig mit den Verhältnissen in unserem Kuturkreis unzufrieden. Also, wie weit sollen wir diesen Leuten noch entgegenkommen?

Gast: Kaktus
17.10.2009 00:40
10 2

Man redet viel über die Imame

Besonders über jene, die in den Moscheen gegen unsere Gesellschaft hetzen.
Warum sollte sie der Staat mit einer unbegrenzten Aufenthaltsdauer dafür auch noch belohnen? Solche Leute kann man schon gar nicht mit anderen Geistlichen gleichsetzen.

ad Kompetenzen erwerben
Der Staat bietet vieles an, um Bildung zu erwerben. Man sollte diese Chancen halt wahrnehmen und lernen, anstatt ständig zu jammern.

Gast: Magenkrampfler
16.10.2009 22:52
17 1

Dieses Selbstvertrauen! Einfach ungläubiglich!!

"Wenn Sie jemandem sagen, du darfst nur ein Jahr hierbleiben, bedeutet das, dass hier keine Bereitschaft zur Integration besteht."
<> Wir haben bereits genug hier, die auf dem Papier Österreicher sind, und SELBST nicht bereit zur Integration sind. Schieben Sie bitte nicht das Unvermögen auf den Staat! Bitte!

"Aber die Jungen haben keine theologische Positionierung, sondern eine sozial-kulturell-politische."
<> Lesen Sie bitte einmal die Postings von Muslimen in diesem Forum. Europäer werden als Christen bezeichnet, und im Endeffekt wird alles auf die Religion hinuntergebrochen.

"Für mich ist viel wichtiger, dass man Migranten gesellschaftliche Kompetenzen, Sprache, Bildung und Arbeitsmöglichkeiten bietet. Sonst sind sie immer am Rand der Gesellschaft. Dort entsteht eine Parallelgesellschaft, in der sich die Menschen wegen der Infrastruktur und der sozialen Sicherheit wohlfühlen."
<> Tja, leider haben auch Inländer dieselben Probleme. Nur fordern und sich selbst ausgrenzen, ist halt tatsächlich ein bisserl wenig.

"...Ramadankalender. Für die Kinder ist das nichts anderes, als das, was die katholischen Kollegen vormachen mit ihrem Adventkalender"
<> Jö, herzig. Wir haben dann auch schon mal die Kreuze in den Schulklassen abmontiert, damit sich niemand attakiert fühlt.

Zum Abschluß noch eine kleine mickrige unbedeutende Frage: ¿In welchem muslimischen Land können pro Jahr 30 christliche (ungläubige) Pfarrer aus Europa dieselben Forderungen stellen?? Wo bitte??

Antworten Gast: Österreicher
22.10.2009 14:01
0 1

Re: Dieses Selbstvertrauen! Einfach ungläubiglich!!

Bin ganz Ihrer Meinung. Und noch etwas: Die Konsequenz aus der Feststellung, dass es Imame gibt, die gegen unseren Staat und "Ungläubige" hetzen, kann eigentlich nur Folgendes sein: AUSWEISEN, aber raschest! Statt dessen wird ein Uni-Lehrgang eingerichtet, um diesen Herrschaften menschliches Denken beizubringen, was soll das? Was, liebe Muslime, würde mit einem Christlichen Geistlichen passieren, der sich so in einem muslimischen Land aufführt? Die Antwort ist bekannt: Der würde umgebracht werden.
Ich packe das alles einfach nicht, und unsere knieweichen Gutmenschen-Politiker helfen dieser ganzen Fehlentwicklung auch noch nach, das darf ja wohl nicht wahr sein!!!

1 9

Re: Dieses Selbstvertrauen! Einfach ungläubiglich!!

Wo bitte??
In der Türkei!!! Wenn die Türkei aus 99,3% Muslimen besteht und dort trotzdem das Patriarchat Oikonomeus Bartholomeus sein Papstliches Amt der orthodoxen Kirche weiterführen kann, dann sollten Sie endlich aufhören, solche Sinnlosen Vergleiche zu stellen!
Wir leben in Österreich und es geht um Österreich. Alle Anderen Länder können da als Vergleich gar nicht praktisch sein. Also lassen Sie das!
Was dieser Herr gesagt hat ist Realität und Tatsache in Österreich. Deshalb sollte man statt ihm zu kritisieren, seinen Rat befolgen und die Integrationshemmenden Probleme abschaffen! Oder wollen die Österreicher auf einmal nicht mehr mitmachen? Dann darf aber auch nicht vergessen werden, dass die Integrationwille vom Mehrheitsbevölkerung gar nicht vorhanden ist! Tja...
Weiterführend würde den Minderheiten natürlich eine Paralellgesellschaft zugestehen, weil sie ja keine Ausserirdischen sind, sondern genauso Menschen sind und daher einen Zugang zu einer Gesellschaft wie alle Menschen eben benötigen, wenn nicht vielmehr sogar!
Nur ist das fraglich, ob das langfristig im Interesse des Staates Österreich steht. Straches eigene Sozialkasse für Ausländer - Idee finde ich gar nicht mal so schlecht. Dann müssen die Ausländerkinder nicht mehr den Pensionsbalast der kinderlosen Inländer-Rentnern mittragen und können doch auf ein Pension in hohem Alter hoffen. Das nächste mal wähle ich Straches FPÖ :)

Antworten Antworten helfrich
17.10.2009 17:40
2 1

Re: Re: Dieses Selbstvertrauen! Einfach ungläubiglich!!

was treibt so viele Türken, in die angeblich so feindlich eingestellten Länder, Deutschland und Österreich? Wieso gelingt es Ihnen nicht im Heimatland ein Auskommen zu finden? Einfache Antwort: weil sie auch in der Türkei die gleichen Probleme haben, wie bei uns, aber dort gibt es keine Sozialleistungen und grenzenloses Entgegenkommen. Warum gehen so wenige nach Amerika, dort kümmert sich der Staat nicht einmal um die eigene Bevölkerung, geschweige den um Zuwanderer. Also, alles Kalküll!

0 0

Re: Re: Re: Dieses Selbstvertrauen! Einfach ungläubiglich!!

Wir leben in einer globalisierten Welt. Und dieser Welt wird dank der Technologie immer kleiner. Heutzutage findet man jeden Volksangehörigen überall auf der Welt. So findet man AUCH Österreicher in der Türkei, die dort ihr Existenz intensiv in Izmir und Antalya gegründet haben. Nur gibt es nur 7 Mio Österreicher zu 70 Mio Türken. Hingegen gibt es 80 Mio Deutsche und 1200 Mio Chinesen. Die Welt ist doch so groß und Österreich so klein...
Also klage und raunze endlich nicht, sondern suche Dein Recht zum Leben und Überleben. Vergesse dabei Ethik und Menschenwürdigkeit nicht. Denn nur dass ist der Sinn des Lebens an sich.

Antworten Antworten Gast: gast
17.10.2009 15:03
6 0

Re: Re: Dieses Selbstvertrauen! Einfach ungläubiglich!!

unzulässiger vergleich.
konstantinopel war einer der 5 christlichen zentren (u.a. rom, jerusalem, antiochien, alexandrien), und die waren schon sehr lange vor den moslems da.

leider gehts den christen meistens sehr schlecht in moslemsichen ländern und umgekehrt geht es den moslems trotzdem sehr gut in christlichen ländern.

Antworten Antworten MALSI
17.10.2009 13:44
5 0

Re: Re: Dieses Selbstvertrauen! Einfach ungläubiglich!!

In der Türkei, mein Lieber sind die kirchlichen Institutionen nicht einmal rechtlich anerkannt! Offiziell existieren nichtmuslimische Glaubensgemeinschaften gar nicht.Die Anzahl der Christen hat in den letzten Jahrzehnten mit der zunehmenden
Islamisierung der Türkei dramatisch abgenommen. Die Christen dürfen in der Türkei überhaupt nichts fordern, bereits das öffentliche Bekenntnis zum Christentum kann Lebensgefahr bedeuten.

Antworten Antworten Gast: Türkin
17.10.2009 10:45
8 0

Re: Re: Dieses Selbstvertrauen! Einfach ungläubiglich!!

Da muss ich einschreiten.
Es stimmt das Patriach Bartholomeus in Istanbul seine Art von "Rom" hat. Es ist aber Christen verboten Religionslehrer in der Türkei aus zu bilden. Mit diesem Verbot möchte AKP Mittel -bis Langfristig alle Christen aus der Türkei Bannen (Aussterben lassen).

Das mit den 2 verschiedenen Sozialversicherungen unterstütze ich auch. Und wenn es nach dem Sozialminister in Österreich geht wäre es ein klarer Vorteil für Migranten. Also weshalb läuft nun die geschlossene Linke dagegen an?

Gast: 123l
16.10.2009 22:45
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lol

Das ist einfach nur peinlich.

Das kasperln und marionetten wie der hr. aslan, die islamische religionspädagogik an der uni leiten und sich jetzt auch noch einbilden, zu wissen was europäischer Islam sei.

Der Herr selber ist kaum bis gar nicht gläubig.
Warum ist er also zum leiter bestimmt worden?

Weil er meint den Islam europäisieren zu müssen. Hat man schon mal, etwas davon gehört, dass man das Judentum oder den Buddhismus europäisieren müssen. Nein. Wieso also den ISlam?

Man kann eine Reiligion nicht europäisieren, in dem man sagt, man lässt grundpfeiler der religion weg, wie z.b. das beten, das fasten ,... usw.

Was hier läuft, ist keine Toleranz. Nein, nicht einmal unter die Kategorie "dulden" ist das einzordnen.

An den Religionen glaubt man immer etwas ändern zu müssen, damit ja alle menschen gleich sind und sich niemand vom anderen unterscheidet, nicht einmal in seinem Glauben oder in seinen gedanken.

Hauptsache Homosexualität wird Mainstream.


 
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