23.11.2009 00:29 | Meine Presse Merkliste0

Mehr Vernetzung: Kripo-Experten lernen vom FBI

03.11.2009 | 18:47 |  KLAUS STÖGER (Die Presse)

Erfahrungsaustausch in New York: Auch die US-Metropole hat „Soko Ost“, da dort Einbrüche hauptsächlich von Banden aus Osteuropa und dem Kaukasus verübt werden.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Wien. Die New Yorker Polizei kämpft mit ähnlichen Problemen wie die Polizei in Ostösterreich: Mit dieser überraschenden Einschätzung kam vor wenigen Tagen Franz Lang, Leiter des Bundeskriminalamtes (BK), von einem Besuch aus den USA zurück. Zwar gebe es dort die Dämmerungseinbrüche nicht in dieser geballten Form, bei Einbrüchen in Wohnungen und Einfamilienhäuser habe es die New Yorker Polizei aber mit ähnlichen Banden wie in Österreich zu tun. Auch an der Ostküste sind zumeist Täter aus Osteuropa und dem Kaukasus am Werk, sagte Lang am Dienstag der „Presse“.

Bei Gesprächen mit FBI-Experten nahm der BK-Chef wichtige Erkenntnisse aus den USA mit:
Einbindung der gesamten Polizei in die Kriminalitätsbekämpfung. In New York funktioniert es schon seit Langem, dass Cops der verschiedensten Aufgabengebiete an einem Strang ziehen.
Länderübergreifende Polizeistrategien. Im Großraum New York sei, so Lang, ähnlich wie in Österreich, eine Art „Soko Ost“ tätig. Diese Fahnder ermitteln auch im benachbarten Bundesstaat New Jersey.
Stärkere Zusammenarbeit mit den Kommunen. In den USA ziehen Bürgermeister und Polizei gemeinsam an einem Strang. Gemeinden gewähren Sicherheitsprojekten von engagierten Bürgern finanzielle Unterstützungen.

Warnung vor neuem Trend

Das FBI berichtete aber auch über eine Form der Kriminalität, die in Österreich (vorerst) nur vereinzelt auftritt: Im Großraum New York sind vermehrt Einbrecher am Werk, denen egal ist, ob sie in einem Haus oder einer Wohnung auf Menschen treffen. Die Bewohner werden bedroht und gefesselt, meist verlassen die Täter dann auch mit dem Fahrzeug der Opfer das Objekt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.11.2009)

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Artikel kommentieren Kommentieren BookmarkBookmarken bei [Was ist das?]

Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*


Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

2 Kommentare
Heike P.
04.11.2009 09:52
1 0

Hier wird gelöscht, wenn man von dienstzugeteilten demotivierten Landeier-Polizisten schreibt?

Die woanders fehlen? Gelöscht wenn man fragt, wer als Team04 viele Diebstahl-Gruppen bei der Wiener Kieberei wegreformiert hat?

"Dass die Polizei personell systematisch ausgehungert wurde, dass unselige Reformen kontraproduktiv waren, interessiert die Öffentlichkeit in diesem Zusammenhang kaum. Eine SOKO-Ost dient mehr der Beruhigung von Politikern und Bevölkerung als sie tatsächlich zu leisten vermag. [...] Etwa bei der Tatortarbeit sind wir längst nicht am Stand der Technik. [...] ein Führungsstil, der überwiegend repressiv ist und Kritik nicht zulässt, eine Führung, die es zuwege gebracht hat einen ganzen Berufsstand zu demotivieren, sind die Ingredienzien für polizeiliche Erfolglosigkeit. [...] Die Führungsfehler sind gleich geblieben oder haben sogar zugenommen .... "

Quelle: Polizei
http://www.kripo-online.at/krb/show_art.asp?id=1356

Ein Armutszeugnis, wenns glaubts, dass das löschenswert ist. Zu mir ist er genau garnix, der Oberschlaue mit seinen Plattheiten über "mehr Vernetzung" und "wichtige Erkenntnisse".

Gast: gast
03.11.2009 20:46
0 1

mit dem decknamen "unsere sicherheit"

werden wir bald so gläsern sein wie in GB, freiheit ade

Schlagzeilen Panorama