Von einer besinnlichen (Vor-)Weihnachtszeit können die vielen Angestellten im Handel nur träumen, sagt die Gewerkschaft der Privatangestellten. Denn gerade im Advent sei der Lärmpegel in den Geschäften oft unerträglich hoch. Schuld daran sein nicht nur nicht nur die viele Kundschaft, sondern besonders die "Zwangsbeschallung" mit Hintergrundmusik. Die Gewerkschaft fordert unter anderem, den Angestellten einen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg in Form von Gehaltserhöhungen zukommen zu lassen.
Die GPA sei den vergangenen Jahren zunehmend, mit Klagen von Beschäftigten konfrontiert gewesen, sagte Vorsitzender Wolfgang Katzian. Und weiter: "Selbstverständlich haben wir nichts gegen Weihnachtslieder, die zu dieser Zeit dazu gehören. Wir treten aber dafür ein und appellieren, das Maß der Beschallung der Mitarbeiter auf ein erträgliches Maß reduziert wird."
"No Music Day" in Linz
Katzian sei "überzeugt, dass die Umsätze von Unternehmen von anderen Faktoren abhängen als dem Einsatz von Weihnachtsmusik". Das Um und Auf für Erfolg seien freundliche und motivierte Angestellte.
Die GPA unterstützt in diesem Zusammenhang die Kampagne gegen Zwangsbeschallung von "Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas". Dort wird unter anderem von 19. bis 21. November das Projekt "No Music Day" über die Bühne gehen, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Alltagslärm in der Großstadt merkbar zu reduzieren.
(APA)

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