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Burgenland: SPÖ fordert Heerespatrouillen in Eisenstadt

09.11.2009 | 18:54 |   (Die Presse)

Die burgenländische SPÖ fordert eine Ausdehnung des Assistenzeinsatzes des Bundesheeres auf die Landeshauptstadt Eisenstadt.

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EISENSTADT (stög./red). Die burgenländische SPÖ fordert eine Ausdehnung des Assistenzeinsatzes des Bundesheeres auf die Landeshauptstadt Eisenstadt. Pro Tag komme es landesweit zu drei Einbrüchen, erklärte SP-Landesgeschäftsführer Robert Hergovich am Montag.

Die Kriminalität steige, am stärksten sei das aber in der Stadt Eisenstadt und im Bezirk Eisenstadt-Umgebung zu spüren. Man könne „nicht mehr länger zuschauen, jetzt muss endlich etwas passieren“, forderte der SP-Politiker. Daher sei man der Meinung, dass man „ganz laut darüber nachdenken muss, den Assistenzeinsatz auch in der Landeshauptstadt einzusetzen“, so der SP-Politiker. Derzeit patrouillieren keine Soldaten durch Eisenstadt. Komme allerdings eine Anforderung, könne man „lagebedingt reagieren“, hieß es am Montag im Militärkommando Burgenland.

 

Einbruch in Parteizentrale

Unterdessen suchten am Wochenende Einbrecher die Landesparteizentrale der SPÖ-Burgenland heim. Laut Hergovich seien mehrere Handkassen, aber auch ein Safe aufgebrochen worden. Die Täter hätten gezielt nach Geld gesucht, daher gehe er davon aus, dass Profis am Werk waren, meinte Hergovich. Glosse S. 25

("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.11.2009)

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7 Kommentare
parapente
10.11.2009 09:21
0 0

Die Sozis könnten doch auch

- wie viele andere - an einen privaten Wachdienst denken!

Gast: mike
10.11.2009 08:57
0 0

Zumindest sollten

diese Assistenzeinsätze vom Innenministerium bezahlt werden.
Vermutlich hat es in der ganzen Geschichte des österreichischen Heeres keinen Dauerassistenzeinsatz gegeben - hier wäre die Verfassungsmäßigkeit von neutralen - ie. nicht von Höchstgerichten - Verfassungsrechtlern zu prüfen.

Gast: ökono-mist
10.11.2009 07:37
0 0

Da werden Angela Merkel, Helmut Kohl und Hans-Dietrich Genscher aber schön schauen!

Eben noch haben sie die Burgenländer für ihre Rolle beim Aufbrechen des Eisernen Vorhangs gelobt und sich bei ihnen bedankt, und jetzt kapitulieren Kantönli-Politiker wie Niessl und Darabos vor einem einzigen "Vorwahl"- Einbrecher, möchten es sogleich Silvio Berlusconi gleichtun und die VoPo wieder reaktivieren!
Da sieht man, auf welch tönernen Füßen dieses Staatsgebilde steht! Ein Landesfürst möchte den anderen überholen (und alle mitsammen die "Kronen Zeitung") bei der Restauration der politischen Zustände der Ersten Repuplik!
P. S.: Nachdem diesmal Heimwehr und Schutzbund (und wahrscheinlich auch die Wiener Waste Watchers) Arm in Arm marschieren werden, werden uns wenigstens die 89 Toten vor dem brennenden Justizpalast erspart bleiben. Und nicht einmal der wird brennen, weil die "Hom(e)ru(t)sch"-Staatsanwaltschaft den Schattendorfer Prozeß wohl gar nicht stattfinden lassen wird.
Gut möglich, daß sich die Geschichte wiederholt: von einem entschlossenen Dollfuß über einen schwachen Schuschnigg zu einem zu allem entschlossenen Diktator, den sich - dank jahrelanger antidemokratischer Gehirnwäsche - schon jeder Vierte in diesem Lande wünscht!
Da kann man sich nur fremdschämen - und Angela Merkel, Hans-Dietrich Genscher und Helmut Kohl stellvertretend um Vergebung bitten, daß es bei uns derart kurzsichtige Politiker gibt, die für das kurzfristige Sicherstellen eines mittelfristigen Macht&Pfründe-Erhalts den demokr.Verfassungsstaat offenbar bedenkenlos zu kippen bereit sind!

Antworten Gast: ökono-mist
16.11.2009 03:48
0 0

Re: Da werden Angela Merkel, Helmut Kohl und Hans-Dietrich Genscher aber schön schauen!

Ich möchte nur kurz publik machen, daß ich schon weiß, wie man "Republik" schreibt. Da hat lediglich die Fingermechanik verrückt gespielt.

Gast: Posa
10.11.2009 01:08
0 0

Aber Hallo!

Ploetzlich wird nach dem Militaer gerufen, von der Sozialdemokratie? Das Militaer hat in einer Demokratie nicht fuer den Inneren Schutz zu sorgen, dafuer haben wir eine Rechtssprechung und die notwendigen Organe. Man muss nur die vorhandenen Gesetze nachhaltig anwenden und die Polizei richtig einsetzen. Die Politiker muessen schlichtweg endlich das tun, was ihre Aufgabe ist, im Sinne einer stabilen Gesellschaft arbeiten und die vorhandenen Moeglichkeiten ohne wenn und aber ausschoepfen. Aber nicht nach Soldaten rufen, deren Aufgabe es sicher nicht ist, in unseren Strassen zu patroullieren. Es wird wirklich Zeit, dass wir uns nach Menschen umsehen, die fuer uns verantwortlich Politik machen. Fort mit diesen Amateuren.

Kito
09.11.2009 22:47
0 1

Freilich!

Und auch in Wien, Graz, Linz, Hintergigritzpotschen und St. Einöd an der Jauche.
Sonst noch tumbere Ideen?

Am besten den GWD auf 24 Monate erhöhen, damit sich die Sozialisten wieder sicher fühlen.
Dafür dürfen die Grundwehrdiener bei diesen Stadtspaziergängen ihre Freundin mitnehmen und haben Anrecht auf einen täglichen Stanitzel Eis.

Den man aber gefechtsmäßig zu schlecken hat! Also, in der hohlen Hand und im liegend freien Anschlag, versteht sich.

Gast: Bonze
09.11.2009 20:38
0 1

Wenn es um das eigene Geld geht ....

... kennen die Sozen kein Pardon. Da wird sogar mit dem Militär gedroht.

Vielleicht würde der Häupl in Wien auch endlich aufwachen, wenn in die heilige Parteizentrale eingebrochen werden würde.

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