EISENSTADT (stög./red). Die burgenländische SPÖ fordert eine Ausdehnung des Assistenzeinsatzes des Bundesheeres auf die Landeshauptstadt Eisenstadt. Pro Tag komme es landesweit zu drei Einbrüchen, erklärte SP-Landesgeschäftsführer Robert Hergovich am Montag.
Die Kriminalität steige, am stärksten sei das aber in der Stadt Eisenstadt und im Bezirk Eisenstadt-Umgebung zu spüren. Man könne „nicht mehr länger zuschauen, jetzt muss endlich etwas passieren“, forderte der SP-Politiker. Daher sei man der Meinung, dass man „ganz laut darüber nachdenken muss, den Assistenzeinsatz auch in der Landeshauptstadt einzusetzen“, so der SP-Politiker. Derzeit patrouillieren keine Soldaten durch Eisenstadt. Komme allerdings eine Anforderung, könne man „lagebedingt reagieren“, hieß es am Montag im Militärkommando Burgenland.
Einbruch in Parteizentrale
Unterdessen suchten am Wochenende Einbrecher die Landesparteizentrale der SPÖ-Burgenland heim. Laut Hergovich seien mehrere Handkassen, aber auch ein Safe aufgebrochen worden. Die Täter hätten gezielt nach Geld gesucht, daher gehe er davon aus, dass Profis am Werk waren, meinte Hergovich. Glosse S. 25
("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.11.2009)

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