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Impfung: Schwangere abgewiesen

10.11.2009 | 18:21 |   (Die Presse)

Insgesamt vergeben Gesundheitsbehörden täglich 7000 Impfdosen gegen H1N1.

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Wien(awe). Die Modalitäten für die H1N1-Immunisierung Schwangerer sorgten am Dienstag für Verwirrung. So wurde einer Leserin der „Presse“ in der Impfstraße am Wiener Schlesingerplatz nach zweieinhalbstündiger Wartezeit die Immunisierung verweigert. Begründung: Diese werde nur Frauen jenseits der 20.Schwangerschaftswoche gewährt. Die Betroffene ist in der 17.Woche schwanger.

Beim Betreiber der Impfstraße, der Krankenfürsorgeanstalt der Bediensteten der Stadt Wien, war am späten Nachmittag kein zuständiger Arzt für eine Stellungnahme erreichbar. Im Gesundheitsministerium zeigte man sich, darauf angesprochen, jedoch „verwundert“, hat man ebendort doch die Empfehlung ausgesprochen, Schwangern jenseits der 15.Woche in jedem Fall die Impfung zu gewähren. Auch darunter ist eine Impfung möglich, sie sollte allerdings nur nach Abklärung mit dem behandelnden Gynäkologen erfolgen. Grundsätzlich führen die Gesundheitsbehörden Schwangere ausdrücklich als „Risikogruppe“ bei H1N1-Infektionen, weshalb diesen auch zur Impfung geraten wird.

 

7000 Impfungen täglich

Generell scheint das Interesse in der Bevölkerung an der Impfung größer zu sein als bei der Ärzteschaft selbst. Während sich die Mitglieder der Gesundheitsberufe bisher eher zurückhielten, notiert man im Ministerium täglich etwa 7000 Impfungen von „Normalbürgern“. Allerdings sei die Nachfrage am Dienstag gegenüber dem Montag bereits ein wenig zurückgegangen, heißt es im Ministerium.

Für Ärger bei vielen Impfwilligen sorgen zum Teil lange Wartezeiten bei zentralen Impfstraßen in den Städten, die bis zu zweieinhalb Stunden betragen sollen. Verbesserungswürdig scheint vor allem der organisatorische Ablauf. So mancher Patient erfährt nämlich erst nach der langen Wartezeit, dass ausgerechnet für ihn keine Impfung möglich ist, weil er etwa ein spezielles Medikament nimmt oder schwanger ist. Eine kurze Vorabinformation könnte dieses Problem lösen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.11.2009)

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8 Kommentare
Gast: Habe Angst um meine Freundin
13.11.2009 14:29
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Habe Angst um meine Freundin

Was soll ich tun meine Freundin (Schwanger /ssw. 28) ist erkältet.
Wir waren heute beim Arzt der empfiehlt die impfung.

Jetzt haben wir uns auch noch bei ihren Frauenarzt informiert und der meint das auch!

Ich weis nicht mehr weiter kann uns irgendjemad genauers über die grippe sagen!

Was sagt ihr!

Gast: nn
12.11.2009 11:19
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Schwangere

Ich bin schwanger und würde nicht im Traum auf die Idee kommen mich impfen zu lassen! Kann mir nicht vorstellen, dass der Impfstoff an Schwangeren auf Verträglichkeit getestet wurde! So bescheurt wäre ich nie, mich und mein Kind zu gefährden. Außerdem: Was bitte passiert genau, wenn ich in der Schwangerschaft erkranke? Und wenn überhaupt würde ich mich gegen die klassische Grippe impfen lassen. Es wird nämlich so getan, als sei man mit der Schweinegrippe-Impfung auch gegen die klassische Grippe geschützt. Also merke: Die Grippe grassiert bisher bloß in den Medien, da aber kräftig!

Antworten Gast: Billy
13.11.2009 08:23
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Re: Schwangere

Ausserdem wird überall darüber informiert, dass die Impfung gg die Schweinegrippe nicht gegen die saisonale Impfung geschützt ist, man müsste sich eventuell ein wenig mit dem Thema beschäftigen und nicht NUR Zeitungsberichte lesen. Das Risiko einer Fehlgeburt ist hoch, sollte man als Schwangere die Schweinegrippe bekommen. Ich finde es eher dramatisch, dass eine Mutter das Risiko einer Fehlgeburt eingehen möchte, als das Risiko von ein paar kleinen Nebenwirkungen durch die Imfpung. Ich bin schwanger und habe mich gestern impfen lassen

Antworten Gast: bee
13.11.2009 03:06
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Re: Schwangere

Schwangere haben ein viel hoeheres Risiko, Fruehgeburten zu erleiden oder selbst zu sterben, falls sie die Grippe bekommen. Sie gehoeren zur Hochrisikogruppe.
Ich lebe zur Zeit in den USA, wo die Grippe generell schlimmer verlaeuft (ueber tausend Tote bisher, Impfstoff ist aus). 28 dieser Toten waren schwangere Frauen ohne Vorerkrankungen.

Gast: bruce
11.11.2009 14:14
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Ist keine Lebendimpfung

bitte verbreitet nicht solch einen Unsinn.

Gast: Gunol
11.11.2009 12:27
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Lebendimpfung im ersten Schwangerschaftsdrittel???

So ein Blödsinn, da steht jeder Gynäkologe sofort auf der Palme, hier ist die Impflobby wohl mal wieder am Werke, oder wie bitte???

Antworten Gast: Billy
13.11.2009 08:27
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Re: Lebendimpfung im ersten Schwangerschaftsdrittel???

Bitte informiert euch besser, es ist eine Schande welche Gerüchte in die Welt gesetzt werden und Leute verunsichern. Celvapan ist ein Totimpfstoff !!!

Gast: Wastl
11.11.2009 07:11
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Eine Schwangere wurde abgewiesen - wie grausam!!!

Aber was wüsste die Presse sonst zu schreiben. Gott sei dank gibt es solche menschenverachtende Vorfälle.