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Schweinegrippe: Etwa 100.000 Impfungen in Österreich

13.11.2009 | 15:57 |   (DiePresse.com)

Allein in Wien ließen sich in dieser Woche 30.000 Menschen impfen. Der Zustand eines H1N1-Patienten in Salzburg hat sich verschlechtert, er schwebt in Lebensgefahr.

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Seit Montag kann man sich in Österreich gegen die Schweinegrippe A(H1N1) impfen lassen. Rund 100.000 Menschen haben dies bereits getan. 30.000 waren es diese Woche allein an den 21 Impfstellen in Wien, rund 43.000 in Niederösterreich.

Die Öffnung zusätzlicher Impfstraßen in Wien oder die Ausweitung von Öffnungszeiten - wie dies ÖVP und FPÖ am Freitag forderten - sei derzeit nicht vorgesehen, sagte die Landessanitätsdirektorin Karin Spacek. Die Impfung werde von der Bevölkerung sehr stark angekommen, erklärte sie. Vereinzelt sei es nach Impfungen zu einem Kreislaufkollaps oder zu Übelkeit gekommen, größere Probleme hätte es nicht gegeben.

77-Jähriger in Lebensgefahr

Von den drei Schweinegrippe-Kranken auf der Intensivstation der Salzburger Landeskliniken (SALK) hatte sich der Zustand eines 77-Jährigen über Nacht verschlechtert. "Er schwebt in Lebensgefahr", so SALK-Pressesprecherin Mick Weinberger. Auch beim 41-jährigen Bayern und einem 58-jährigen Oberösterreicher sei die Situation weiterhin kritisch. Auf der Intensivstation im Kinderspital liegt noch ein sechs Monate altes Baby mit der Schweinegrippe - in stabilem Zustand.

In der Bundeshauptstadt wurden weiterhin zwei Patientinnen intensivmedizinisch betreut. Der Zustand einer 28-jährigen Frau, die im AKH behandelt wird, sei der Zustand unverändert, hieß es. Weiterhin auf dem Weg der Besserung befindet sich jene Kranke, die im Hanusch-Krankenhaus liegt, teilte die Wiener Gebietskrankenkasse mit. Einem 39-jährigen Intensivpatienten an der Universitätsklinik Innsbruck ging es unterdessen besser. Zwei weitere stationäre H1N1-Patienten konnten das Krankenhaus inzwischen verlassen.

(Ag.)

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15 Kommentare
Gast: Zoodirektor
14.11.2009 18:28
0 0

Die Macht der Schweine

Ein Bär, ein Löwe und ein Schwein treffen sich.
Der Bär sagt: "Wenn ich brülle, zittert der ganze Wald vor Angst."
Der Löwe sagt: "Wenn ich brülle, zittert der ganze Dschungel vor Angst."
Darauf das Schwein: "Ich brauche nur zu husten und der ganze Planet macht sich in die Hose!"

Gast: Piffikus
14.11.2009 18:21
0 0

Panikgeschäft

Jedes Jahr sterben in Österreich ca. 4000 Menschen an "normalen" Grippen.

Das regt komischerweise niemanden auf!

Aber bei 2 Schweingegrippe-Toten geraten alle in hellen Aufruhr.
Das stimmt doch was nicht!

bcpmoon
13.11.2009 21:12
1 1

Amateure...

Ist ja nett, 100000 pro Woche... Wenn man eine gescheite Herdenimmunität aufbauen will, wieviele braucht man dann in Ö? 3-4 Millionen? mal 2 gleich min. 6? Na, dann haben wir die ja in 60 Wochen. In einem Jahr.
Ich habe nicht den Eindruck, dass hier kompetent geplant wurde.

Gast: Beobachter
13.11.2009 20:24
1 3

Grunz, grunz...

Rinderwahnsinn, Vogelgrippe? Alles Schnee von gestern.
Die neue Hysteriewelle heißt Schweinegrippe und ist wieder mal ein gutes Geschäft für die Pharmaindustrie.

Der Plan zur Bekämpfung des Schweinegrippevirus A(H1N1) wurde nämlich von der Weltgesundheitsorganisation WHO gemeinsam mit den vier größten Pharmakonzernen ausgearbeitet!

Für die nötige Verbreitung und Panikmache sorgten und sorgen (wie immer) die Medien.

An saisonal bedingten Grippen sterben z. B. allein in Deutschland jährlich über 10000 Menschen, an der Schweinegrippe sind bisher weltweit 400 bis 500 Menschen gestorben.

Solange man also nur hustet und niest, kein Grund zur Panik.
Gefährlich wird es erst, wenn man anfängt zu grunzen.
Das muss dann aber auch nicht unbedingt ein Symptom für die Schweinegrippe sein, sondern kann bei zu viel Lachen darüber entstehen, wie leicht sich mehrere hundertausend Menschen beeinflussen lassen.

Antworten Gast: arancia
14.11.2009 09:22
0 0

schon ca. 7.000 gestorben

und diese Zahl ist wahrscheinlich auch nicht mehr aktuell. Sie sollten nicht so alte Zahlen verbreiten.

Antworten Antworten Gast: Beobachter
14.11.2009 16:36
0 0

Re: schon ca. 7.000 gestorben

Ja, ich weiß, mit "aktuellen" Zahlen muss man vorsichtig sein.
Mit „weltweit bislang“ meinte ich das Jahr 2009 bis Ende Oktober.

Aber, wenn schon genau, dann ganz genau:
Nach aktuellen Berichten, Stand 9. November 2009, sollen bislang weltweit in insgesamt 102 Staaten (also auch einschließlich vor 2009) 6483 Menschen an der Schweinegrippe gestorben sein.

Diese Zahlen sind aber auch mit Vorsicht zu genießen, weil in ihr auch Opfer enthalten sind, die aufgrund von diversen Komplikationen ums Leben kamen.

Aber mir geht es hier auch nicht so sehr um exakte Zahlen, sondern um die allgemeine Panikmache, mit der doch unter Einbindung der Pharmaindustrie ein Milliardengeschäft initiierte wurde.

Mr. G
13.11.2009 18:39
1 1

Impfstationen inakzeptabel

Offiziell wird seitens der Behörden aufgerufen, größere Menschenansammlungen zu vermeiden. Zum Impfen gegen die A-Influenza muss man dann aber gemeinsam mit 60 - 100 anderen Personen über ein Stunde warten, um seinen Shot zu bekommen. Kostet es so viel Geld, zumindest für die Impf-Rush-Hour zwei, drei Ärzte mehr zu bezahlen? Es ist ein Armutszeugnis des Gesundheitsministeriums, die Impfaktion nicht breitflächiger und serviceorientierter zu gestalten. Speziell für arbeitstätige, die sich a) nicht beim Impfen anstecken wollen und b) nicht über eine Stunde warten können. Im ganzen zweiten Bezirk in Wien, etwa, gibt¿s keine eigene Impfmöglichkeit.

Antworten Gast: gast23
13.11.2009 19:56
2 1

Re: Impfstationen inakzeptabel

sie können nicht überall impfen da jeder aufgeschrieben wird als geimpft und registriert und da ist es beim hausarzt zu ungenau da könnte ich auch hingehn ihm sagen ja spritzen sie das bitte in mistkübel und schreiben sie rein ich war impfen zahlen tu ichs gern und im falle einer zwangsimpfung wäre ich als geimpft gemeldet obwohl ichs nicht bin und somit wird das vermieden...einfach zum durchschaun das system..

aquilo
13.11.2009 18:18
1 0

Liebe Freunde des ungewissen Schicksals!

H1N1 einzufangen, ist immer eine spannende Sache!
Letztlich weiß man ja nicht, ob man ausreichend gut nach einer Infektion reagieren wird oder Umstände zum tragen kommen, die dem Virus eine echte Chance geben.
Gott sei Dank beschert uns unsere Demokratie Meinungsfreiheit und so kann jeder für sich und seine Kinder bestimmen, das Risiko in Kauf zu nehmen, schwer krank zu werden.
Die Pensionsversicherungen und die Krankenkassen haben eh keine Freude mit älteren Herrschaften.
Da wollen wir doch denen einen Gefallen tun?
Und außerdem, wann hat man schon Gelegenheit ein wenig "Lieber Gott" oder einfach "Schicksal" spielen zu können.
Diesen wunderschönen Nervenkitzel sollte man sich nicht entgehen lassen.
Also bleiben wir zu Hause und lassen uns nicht impfen! Ist doch logisch?


Gast: Fast
13.11.2009 17:37
1 3

Bei den naiven Österreichern..

tut sich Pharmarindustrie besonders leicht ihren Müll loszuwerden.

1 2

JaJA - die Medien sind ja so unabhängig!

Wenn ich bedenke, wenn ich als Verantwortlicher einer Zeitung von Tausenden eigehenen Nachrichten immer das wichtigste Heraussuchen muss - und das unabhängig von meine Mitbewerber, so ist der Zufall, dass immer fast Zeitgleich und mit fast gleicher Überschrift ein Artikel von allen anderen Zeitungen auch hier erscheint, wirklich ein "voi großer Zufall". Wau - Dinge gibts, die gibt es nicht *g*

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Re: JaJA - die Medien sind ja so unabhängig!

Nachtrag: Wo eigentlich gibts da noch eine APA Meldung dazu, oder kommen die Nachrichten direkt aus Brüssel?

Gast: gast
13.11.2009 16:45
1 1

Vereinzelt sei es nach Impfungen zu einem Kreislaufkollaps oder zu Übelkeit gekommen, größere Probleme hätte es nicht gegeben.

aha, najo wenns sonst nix ist...

stellt euch vor ich war nicht impfen bin kern gesund und die 10 euro hab ich in pharma aktien investiert...was für ein schöner tag.

1 2

Re: Vereinzelt sei es nach Impfungen zu einem Kreislaufkollaps oder zu Übelkeit gekommen, größere Probleme hätte es nicht gegeben.

"Du di do net obi", sondern mach es wie ich: zurücklegen und entspannen.

Denn die Leute die dort hingehen und sich vergiftet lassen, haben längst schon einen Schaden erlitten. Dennen fehlt des eh net auf - wie denn auch ohne Inteligenz!

Antworten Antworten Gast: IQ
13.11.2009 18:37
0 1

Re: Re: Vereinzelt sei es nach Impfungen zu einem Kreislaufkollaps oder zu Übelkeit gekommen, größere Probleme hätte es nicht gegeben.

Wer im Glashaus sitzt soll nicht mit Steinen werfen!