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Schweinegrippe: Bis zu 45.000 sind erkrankt

18.11.2009 | 18:29 |   (Die Presse)

Österreich steht am Beginn einer Influenzawelle. Die Zahl der Impfwilligen sinkt. Die Altersverteilung der Erkrankten ist unverändert: 80 Prozent sind jünger als 35

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WIEN (APA). In Österreich sind derzeit 30.000 bis 45.000 Personen an der Neuen Grippe erkrankt. Das ergibt eine Schätzung auf Basis der Zahlen aus Wien, die das Gesundheitsministerium gestern, Mittwoch, veröffentlicht hat.

Damit stehe Österreich am Beginn einer Influenzawelle. Derartige Ereignisse dauern üblicherweise sechs bis acht Wochen. An der saisonalen Influenza dürften Anfang 2009 in Österreich bis zu 500.000 Menschen erkrankt gewesen sein. Bisher wurden laut Ministerium drei Todesfälle nach A(H1N1)-Erkrankungen gemeldet. In der vorvergangenen Woche war man in Wien von 10.800 Erkrankten mit Influenza und grippalen Infekten ausgegangen. Vergangene Woche waren es bereits um um die 14.400. Die Altersverteilung ist unverändert.

 

80 Prozent jünger als 35

80 Prozent der Erkrankten sind unter 35 Jahre alt, sagt Ursula Karnthaler von der Landessanitätsdirektion. Gleichzeitig flaute der Ansturm bei den 21 Impfstellen weiter ab. Am Dienstag ließen sich 2532 Personen immunisieren, einen Tag zuvor waren es 3733 – vergangenen Donnerstag noch 6800.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.11.2009)

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5 Kommentare
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Menschen sind verzweifelt, haben große Angst und wissen nicht mehr, wie es weitergeht.

Es ist in der früh mitten in der Stadt. Eine junge Mutter, die gerne arbeiten würde - aber nichts geht mehr. Die Menschen sind erkrankt - ihr kleines Kind ebenso, sowie fast alle ihre Kollegen.

Mutig kämpft Sie sich durch den Verkehr. Immer wieder fahren Einsatzfahrzeuge quer über die Kreuzung. Stau.

Vereinzelt sieht man die Menschen mit ihren Mundschutz herumlaufen. Das Gesicht ist damit verdeckt. Die Augen glänzen. Angst, verzweiflung und ungewissheit kann eingeatmet werden.

Aber wir in Österreich haben noch großes Glück. Tag und Nacht haben Forscher an einem Gegenmittel gearbeitet, um somit die Welt zu retten. Sie hatten keine Freizeit. Kein Familienleben. Nur für uns!

Das beweisst, Bildung rettet Leben. Sagen wir Danke an all jene, die sich einsetzen - obwohl die Situation immer dramatischer wird.


Die Pr*sse und die Schweinegrippe

Jeden Tag eine andere Schlagseite. Einmal Spott über Impfwillige, dann wieder der "Beginn einer Influenzawelle". Qualitäts-Journalismus schaut anders aus.


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Re: Nicht nur unser Gesundheitsminister denkt selbst nach,auch die polnische Gesundheitsministerin

Habe den Artikel leider nicht genau und zu
zu Ende gelesen tut mir leid.